<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-2505778712536129224</id><updated>2011-10-24T01:43:49.615-07:00</updated><title type='text'>Charly Davidson ||| ROCKLEGENDE</title><subtitle type='html'>&lt;hr&gt;&lt;i&gt;Bloggbuchausgabe © 2007-2011 bei interjena.com für Rainer W. Sauer ||| Sämtliche Urheberrechte in Wort, Bild &amp;amp; Musik vorbehalten! ||| Weitere Informationen zum Buch- und Musikprojekt siehe auch bei: www.rocklegen.de, www.charlydavidson.com,  www.originalaufnahmen.de, www.spiritofgermany.de, www.cbq.de und www.1ri.de |||&lt;/i&gt;</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://charlydavidson.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2505778712536129224/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://charlydavidson.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>rainerWsauer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13967052938766529190</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TG4-GieMXsI/AAAAAAAAB5w/OiOYsfQvPDU/S220/rainerWsauer.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>39</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2505778712536129224.post-628866204817220623</id><published>2010-12-30T02:31:00.000-08:00</published><updated>2010-12-30T02:48:39.109-08:00</updated><title type='text'>B-SEITE: Epitaph</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SsXhmAa6fGI/AAAAAAAABJQ/zk6EhJ_iOhE/s1600-h/ChD+Epitaph.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 275px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SsXhmAa6fGI/AAAAAAAABJQ/zk6EhJ_iOhE/s400/ChD+Epitaph.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5387960572282829922" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div  style="text-align: center;font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic; color: rgb(153, 255, 255);font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;„Konfus wird mein Grabmal sein&lt;br /&gt;Doch für Euch ist es nur aus Stein&lt;br /&gt;Und wenn ich dann&lt;br /&gt;Aus der Seele krieche irgendwann&lt;br /&gt;Bin ich vergessen - unerkannt.“&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 255);font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;(Charly Davidson)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;(...)&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SsjbMNmMW3I/AAAAAAAABKI/GzAoTL4NHiY/s1600-h/ChD+Spirit+Of+Georgia.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 200px; height: 168px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SsjbMNmMW3I/AAAAAAAABKI/GzAoTL4NHiY/s200/ChD+Spirit+Of+Georgia.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5388797957003565938" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Was von Charly und seiner Legende bleiben wird, ist nicht nur die von ihm nach seiner jüngsten Tochter benannte Brause „Spirit Of Georgia“, die der COCA COLA Konzern möglicherweise sowieso irgend wann einmal wieder vom Markt nehmen wird. Ebensowenig lässt sich Charlys Wirken auf seine Anwesenheit in drei Dekaden der Deutschen Musikgeschichte oder seine Veröffentlichungen reduzieren. Nein: Charly Davidson, Karl David Korff war stets mehr als die Summe seiner Talente.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SsjUe1EP_XI/AAAAAAAABJY/YuU5P_q82A0/s1600-h/ChD+Epitaph+aus+32+Children+1976.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 200px; height: 125px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SsjUe1EP_XI/AAAAAAAABJY/YuU5P_q82A0/s200/ChD+Epitaph+aus+32+Children+1976.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5388790580254866802" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Inzwischen haben seine Töchter als Alleinerben damit begonnen, nach Charlys Schätzen zu suchen und sie zu heben. &lt;a href="http://spiritofgermany.blogspot.com/2009/02/samstag-der-28-februar-2009.html"&gt;Da er ihnen und der Nachwelt keinen letzten Willen hinterlassen hatte&lt;/a&gt;, sind auf ihrer Schatzkarte nur zuerst die beiden Inseln „Worte“ und „Musik“ zu finden gewesen. Genug Terrain aber um zu graben und zu forschen. Knapp zehn Monate nach seinem Tod zeigten Caroline und Georgia Korff der Musikwelt auf einer &lt;a href="http://spiritofgermany.blogspot.com/2009/09/dienstag-der-22-september-2009.html"&gt;Pressekonferenz&lt;/a&gt;, wie weit sie bisher in das unentdeckte Land ihres Vaters vorgedrungen sind. Das Textfragment „EPITAPH“ zum Beispiel schrieb Charly Davidson 1976 für seine niemals realisierte Rocksuite „32 LETTERS“. Es findet sich, neben vielen anderen von ihm mit fortlaufender Nummerierung versehenen Unterlagen in seinem „Wortarchiv“, das aus vielen Aktenordnern besteht und mit einem „ONE VIEW WEST“ betitelten Bereich unveröffentlichte literarische Werke enthält.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SsjW3ZncieI/AAAAAAAABJo/ijZ3lxDGqNc/s1600-h/ChD+The+Gulf+War+Requiem.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 160px; height: 200px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SsjW3ZncieI/AAAAAAAABJo/ijZ3lxDGqNc/s200/ChD+The+Gulf+War+Requiem.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5388793201406282210" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Wesentlich umfangreicher ist jedoch das „Originalaufnahmen“- Tonarchiv in dem als „Barrensilber“ immer noch hunderte nicht veröffentlichter Songs verborgen sind, angefangen bei „Noch kürzere 15“, dem vielleicht kürzesten Musikstück der Welt, bis hin zum mehr als dreistündigen „Gulf War Requiem“, einem mehr als monumentalen Anti-Kriegs-Werk aus dem Jahre 1991, das mir ein Jahr später schon beim ersten Durchhören die Tränen in die Augen trieb, so grandios war es Charly gelungen, Hunderte von Original Radio-Schnipseln, die er 1990 bei AFN und anderen Radiosendern endlos aufzeichnete, hat er, in Musik eingebettet, so verarbeitet, dass sie die Geschichte des ersten Golf-Krieges erzählen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im „Originalaufnahmen“-Archiv befinden sich, wie Caro berichtete, gleich mehrere bisher unveröffentlichte Alben von Charly Davidson / Karl David Korff. Das erste erschien Anfang 2011 unter dem Titel „RAUMFAHRT“. Fertig produziert seien ebenso ein Album mit Charlys Lieblings-Coversongs („UNTER FREMDER FLAGGE“), ein Rock-Album mit Titel „AUF IN DEN KAMPF“ sowie ein elektronisches Album namens „ELEKTROMUSIK II“, die in den nächsten Jahren nach und nach veröffentlichen werden sollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So ganz „unerkannt“ ist Charly Davidson dann also doch nicht von uns gegangen und sein Album „TOR“, das bereits als sein musikalisches Vermächtnis galt, war dann doch nicht sein letztes.&lt;br /&gt;Hierzu haben Caro und Georgia gleich auch noch eine eigene Medienplattform gegründet, die sie in seinem Gedenken (und unter Verwendung der noch von Charly in Montenegro registrierten Domain „v-2.me“) „V2 - MEDIA ENTERTAINMENT“ genannt haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SsjZqFlEAyI/AAAAAAAABJ4/K8Qxevjk2-o/s1600-h/ChD+Ich+sehe+was.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 200px; height: 166px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SsjZqFlEAyI/AAAAAAAABJ4/K8Qxevjk2-o/s200/ChD+Ich+sehe+was.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5388796271224161058" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Was aber insgesamt von Charly Davidson-Korff  in unserer Welt verbleibe wird, ist seine Rocklegende und all das, was sich langsam um sie webt. Dazu gehört, dass Menschen behaupten, er sei gar nicht so gestorben, wie es in der &lt;a href="http://spiritofgermany.blogspot.com/2008/12/samstag-der-27-dezember-2008.html"&gt;Untersuchung durch die spanischen und deutschen Behörden&lt;/a&gt; festgestellt wurde - einer französischen Zeitung wurde hierzu bereits &lt;a href="http://spiritofgermany.blogspot.com/2009/09/mittwoch-der-30-september-2009.html"&gt;entsprechendes Material&lt;/a&gt; angeboten. Und es gibt bereits ChD-Sichtungen: Meldungen zufolge nach soll Charly in Tunis leben und es sich dort gut gehen lassen. Oder war es in Chalon-sur-Saône, La Gomera, Arizona, Australien oder auf dem Mond?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;„Wenn Idole sterben, werden sie zu Legenden.“&lt;/span&gt; hat Charly Davidson einst zum Tode Marc Bolans in sein Tagebuch geschrieben. Und auch nach seinem Tode hat sich im Grunde alles genau so entwickelt, wie es Charly Davidson auch zu Lebzeiten gefallen hätte. In diesem Sinne...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;SALUTE CHARLY...und mach es gut, wo immer Du bist!&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2505778712536129224-628866204817220623?l=charlydavidson.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://charlydavidson.blogspot.com/feeds/628866204817220623/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://charlydavidson.blogspot.com/2010/12/b-seite-epitaph.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2505778712536129224/posts/default/628866204817220623'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2505778712536129224/posts/default/628866204817220623'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://charlydavidson.blogspot.com/2010/12/b-seite-epitaph.html' title='B-SEITE: Epitaph'/><author><name>rainerWsauer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13967052938766529190</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TG4-GieMXsI/AAAAAAAAB5w/OiOYsfQvPDU/S220/rainerWsauer.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SsXhmAa6fGI/AAAAAAAABJQ/zk6EhJ_iOhE/s72-c/ChD+Epitaph.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2505778712536129224.post-1421503751527435463</id><published>2010-12-27T00:31:00.000-08:00</published><updated>2010-12-27T00:41:53.032-08:00</updated><title type='text'>B-SEITE / Song 16: Íkaros</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SsWkViVxRzI/AAAAAAAABIY/4vjdBYLcZsg/s1600-h/ChD+Ikarus+III.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 275px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SsWkViVxRzI/AAAAAAAABIY/4vjdBYLcZsg/s400/ChD+Ikarus+III.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5387893219120990002" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 255);font-size:85%;" &gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic;font-family:arial;" &gt;„The winner takes it all / The loser has to fall“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div  style="text-align: center;font-family:georgia;"&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 255);font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;(Göran Bror Benny Anderson &amp;amp; Björn Kristian Ulvaeus)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:85%;" &gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;[D minus 5 and counting]:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt; &lt;/span&gt;Von Los Christianos, einer Hafenstadt die etwa zweiunddreißig Kilometer von der Insel La Gomera entfernt auf der Nachbarinsel Teneriffa liegt, gehen täglich neun Fähren nach San Sebastián. Von den Fährgesellschaften bietet die „Naviera Armas“ eine Überfahrt von Los Cristianos nach San Sebastián in einer herkömmlichen Fähre an, während Fred Olson seine „Fast Ferries“, also Schnellboote, einsetzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/THIrzyIMQzI/AAAAAAAAB-I/HPjANyE6_NM/s1600/ChD+Garajonay+Expres.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 200px; height: 164px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/THIrzyIMQzI/AAAAAAAAB-I/HPjANyE6_NM/s200/ChD+Garajonay+Expres.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5508513462856991538" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Der „Garajonay Expres“-Katamaran wiederum ist ein schnelles, wenn auch kleineres Fährboot, das täglich Reisende sowohl von Los Cristianos nach San Sebastián de La Gomera als auch rund um die Küste von La Go von San Sebastián nach Playa Santiago und zum Valle Gran Rey bringt, in dem Charlys „New Admiral Benbow“ liegt. Den „Garajonay Expres“ nahm Charly um zu seiner Macià zu gelangen. Am Hafen am Valle Gran Rey empfing ihn sein Gärtner und fuhr ihn ins Haupthaus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neben seinen Moleskine-Kladden, von denen Charly mir ja eine in dem bekannten braunen Umschlag überlies, führte er auch über sein Compaq Notebook Tagebuch und zwar nicht im Notebook selbst, sondern im Internet über „EeeStorage“. Dieser Webdienst war es auch (...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(...) weltweite Wirtschaftskrise hatte im Spätherbst 2008 bereits dazu geführt, dass sein Musikimperium-Konstrukt aus den Firmen CBQ und BESTSIDE, deren Unterlabels, Musik- und DVD-Läden, Verlagen etc. massive finanzielle Probleme hatte. Die Finanzierung der STURM-Truppen musste er einstellen; diese gründeten sich unter einem ähnlichen Namen neu und gingen in den Erfurter „Zughafen“ von Rapper Clueso und waren fortan dessen philharmonisches Orchester.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Charly selbst hatte Panikattacken wegen einer Insolvenz und dann möglicherweise auf ihn zukommenden Vorwürfen eines Betruges und entnahm seiner Firma damals kein Geld mehr,. Seine persönlichen Finanzlücken deckte er hauptsächlich durch Verkäufe von Tafelsilber; auch sein Van Gogh Original hat er in dieser Zeit verkauft. Das sollte für ihn, dachte er, wohl reichen bis zum Dezember, der ihm durch die Veröffentlichung von „TOR“ neues, frisches Geld bringen würde. All das war zwar beunruhigend, aber sogar John Lennon und Paul McCartney hatten einmal im April 1968 so große finanzielle Schwierigkeiten durch ihre Firma „Apple“ (...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(...) erwartete Charly auf La Gomera den 28. November 2008. Immer waren seine Gleitschirmflüge gut ausgegangen, auch wenn Chary hier und da &lt;span style="font-style: italic;"&gt;„a nodding acquaintance with Death“&lt;/span&gt; hatte, wie er es ausdrückte, wenn es gefährlich geworden war. Dieses kleine Mal dauerte sein Schwätzchen mit dem Tod aber wahrscheinlich einen Moment zu lang.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:85%;" &gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;[Lift Off, the clock is operating, we're under way]:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;span&gt;Überschattet war der 28. November 2008 von den Terror-Anschlägen auf verschiedene Hotels in Mumbai. Alles konzentrierte sich auf die Vorgänge in Indien, als um 18 Uhr diese Eilmeldung bei SPIEGEL-Online kam:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SsWnSnVs5PI/AAAAAAAABIw/D0Ljl19-ntY/s1600-h/ChD+Tears.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 200px; height: 188px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SsWnSnVs5PI/AAAAAAAABIw/D0Ljl19-ntY/s200/ChD+Tears.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5387896467458155762" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://spiritofgermany.blogspot.com/2008/11/freitag-der-28112008-eilmeldung.html"&gt;&lt;span style=";font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;CHARLY DAVIDSON BEI FLUG VOR LA GOMERA ABGESTÜRZT&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Verwirrung gab es, weil SPIEGEL-Online schrieb, er wäre mit einem Flugzeug abgestürzt. Auch andere Medien hatten schnell die Meldung vom Flugzeugabsturz übernommen, ohne sie zu verfizieren. Kurz vor Mitternacht veröffentlichte Charlys Management zur Klarstellung dann die folgende Presseerklärung:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://spiritofgermany.blogspot.com/2008/11/freitag-der-28-november-2008-edit.html"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:arial;" &gt;Leider müssen wir die jüngsten Meldungen über Charly Davidson bestätigen. Nach den uns bisher vorliegenden Berichten aus La Gomera ist Charly heute am späten Nachmittag mit seinem Gleitschirm (und damit anders als von 'SPIEGEL-Online' vermeldet nicht mit dem Flugzeug) bei dem Versuch, die Insel La Gomera an ihrer Küste zu umrunden, verunglückt.&lt;/span&gt;  &lt;span style="font-weight: bold;font-family:arial;" &gt;Aus welchen Gründen oder aufgrund welcher Umstände er ins Meer stürzte, ist derzeit reine Spekulation. (...) Wir hoffen mit all seinen Freunden und Fans und setzen all unsere Hoffnung auf die am frühen Morgen weitergehenden Such- und Rettungseinsätze.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SsWnsxxUNvI/AAAAAAAABJA/gKHKPmqlQLA/s1600-h/Arabicas.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 320px; height: 251px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SsWnsxxUNvI/AAAAAAAABJA/gKHKPmqlQLA/s320/Arabicas.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5387896916934932210" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Georgia Korff flog sofort nach Tenneriffa und kam am späten Nachmittag des 29. November auf La Gomera an. Doch von ihrem Vater fehlte da, bis auf den Gleitschirm, der inzwischen aus dem Atlantik geborgen worden war, immer noch jede Spur. &lt;a href="http://spiritofgermany.blogspot.com/2008/11/samstag-der-29-november-2008_29.html"&gt;Zeugen meldeten sich bei den Medien&lt;/a&gt;, die gesehen haben wollten, dass der Gleitschirm und sein Pilot wie ein Pfeil ins Wasser gestürzt seien.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Er tauchte in das Wasser ein und wurde dann von seinem Schirm durch die Meerenge zwischen den Inseln La Gomera und Teneriffa gezogen, regelrecht geschleppt“, wurde ein Mann im spanischen Fernsehen zitiert. „Niemand hat ein Notrufsignal empfangen“, ergänzte ein Marinesprecher am Unglücksort und fügte an „Offenbar ist Davidsons Fluggerät plötzlich steil nach oben gestiegen, bevor er verunglückte.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Suche der spanischen Marine dauerte noch zwei weitere Tage, &lt;a href="http://spiritofgermany.blogspot.com/2008/12/dienstag-der-02-dezember-2008.html"&gt;dann wurde sie aufgegeben&lt;/a&gt;. Nun war es allen klar: Charly würde dieses letzte Flugabenteuer wohl kaum überlebt haben. Doch es dauerte noch weitere lange Tage, bis Klarheit herrschte. Am 10. Dezember 2008 wurde sein &lt;a href="http://spiritofgermany.blogspot.com/2008/12/mittwoch-der-10-dezember-2008.html"&gt;Leichnam von Fischern aus dem Atlantik geborgen&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Es handelt sich bei dem geborgenen Toten unzweifelhaft um den vermissten Deutschen“, teilte Juan Velásquez, der örtliche Direktor der Guardia Civil mit. Eine Obduktion solle ergeben, wie er  gestorben sei, sagte Velásquez weiter. Die Besatzung des Fischkutters habe den treibenden Körper gegen 12 Uhr im Meer nordwestlich von Tenneriffa entdeckt, berichtete er, stellte dann fest: „Das war viel Glück“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Davidsons Töchter und seine Eltern hatten bis zuletzt gehofft, ihren Vater oder Sohn nicht zu verlieren. Auch Sabine Korff hatte einen Schock erlitten, als sie die Nachricht vom Unfall erfuhr. Viele Musikfans reagierten verwirrt und ratlos, hofften vielleicht sogar darauf, dass auch dies wieder ein Trick der Rocklegende sein würde, die Öffentlichkeit zu narren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Wir hoffen alle auf ein Wunder, dass er von irgendeinem Schiff aufgenommen worden ist und vielleicht ohne Erinnerung oder sogar ohne Bewusstsein irgendwo gepflegt wird“, heißt es in einer Erklärung , welche die Familie damals veröffentlichte. Nun mussten sie, nach der Freigabe des Leichnams durch die Guardia Civil, die &lt;a href="http://spiritofgermany.blogspot.com/2008/12/mittwoch-der-17-dezember-2008.html"&gt;Trauerfeier&lt;/a&gt; organisieren. Mitten in diese Entwicklung kam die Veröffentlichung  von „TOR“ und das Album erreichte sofort &lt;a href="http://spiritofgermany.blogspot.com/2009/01/donnerstag-der-01-januar-2009.html"&gt;Platz 4 in den Charts&lt;/a&gt;. (...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/Ssn2wlSqVEI/AAAAAAAABL4/vSkyOb0aWXE/s1600-h/ChD+Beisetzung.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 179px; height: 200px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/Ssn2wlSqVEI/AAAAAAAABL4/vSkyOb0aWXE/s200/ChD+Beisetzung.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5389109743630046274" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;(...) Nachdem seine Familie ursprünglich angekündigt hatte, Davidson zu Beginn des neuen Jahres zu beerdigen, wurde die Urne mit den sterblichen Überresten von Karl David Korff bereits am 30. Dezember 2008 im engsten Familien- und Bekanntenkreis auf dem Jenaer Nordfriedhof &lt;a href="http://spiritofgermany.blogspot.com/2008/12/mittwoch-der-31-dezember-2008.html"&gt;beigesetzt&lt;/a&gt;. Etwa fünfzehn Familienangehörige und enge Freunde gaben ihm das letzte Geleit. Auch Helmut Prosa, Brian Barqin und meine Person gehörten zu den Trauergästen und ich glaube - in respektvoller Distanz hinter einem Baum versteckt - einen kurzen Moment lang auch einen weißen Bart erspäht zu haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Damals schien es, als ob das Leben mit dem Ende des Jahres 2008 einen Schlußstrich unter die Angelegenheit „Karl David Korff, bekannt als: Charly Davidson“ gezogen hätte. Er war künstlerisch belanglos geworden, pleite, tot und dazu noch auf einem&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SsWn8lWBelI/AAAAAAAABJI/vZyFPDa7-8U/s1600-h/charly+lebt.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 320px; height: 226px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SsWn8lWBelI/AAAAAAAABJI/vZyFPDa7-8U/s320/charly+lebt.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5387897188477139538" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;span&gt;„ausgiebigen Radieschen-Studium“&lt;/span&gt; - denkbar schlechte Voraussetzungen also um eine Rocklegende zu werden. Ich habe inzwischen mit Charlys Leben und Sterben meinen Frieden gemacht. Auch werden die Nächte seltener, in denen er mich mit dem Satz&lt;/span&gt;&lt;span&gt; &lt;span&gt;„Du musst erst sterben, damit sie dich leben lassen.“ &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;und seinem typischen Lachen aus dem Schlaf reißt und dann zu singen beginnt&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span&gt;„Fünfzehn Mann auf des toten Mannes Kiste, yo-ho-ho-heh … und ‘ne Buddel voll Rum!“&lt;/span&gt;.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2505778712536129224-1421503751527435463?l=charlydavidson.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://charlydavidson.blogspot.com/feeds/1421503751527435463/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://charlydavidson.blogspot.com/2010/12/b-seite-song-16-ikaros.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2505778712536129224/posts/default/1421503751527435463'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2505778712536129224/posts/default/1421503751527435463'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://charlydavidson.blogspot.com/2010/12/b-seite-song-16-ikaros.html' title='B-SEITE / Song 16: Íkaros'/><author><name>rainerWsauer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13967052938766529190</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TG4-GieMXsI/AAAAAAAAB5w/OiOYsfQvPDU/S220/rainerWsauer.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SsWkViVxRzI/AAAAAAAABIY/4vjdBYLcZsg/s72-c/ChD+Ikarus+III.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2505778712536129224.post-8838625611221212990</id><published>2010-12-24T23:40:00.000-08:00</published><updated>2010-12-25T00:07:44.933-08:00</updated><title type='text'>B-SEITE / Song 15: Möglichkeiten einer Insel</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SrpxjCvepUI/AAAAAAAABDQ/3JSU6sS4ZmY/s1600-h/ChD+Ikarus+II.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 275px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SrpxjCvepUI/AAAAAAAABDQ/3JSU6sS4ZmY/s400/ChD+Ikarus+II.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5384741151320220994" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 255);font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;&lt;span style="font-style: italic; font-weight: bold;"&gt;„I sing the Body electric;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic; color: rgb(153, 255, 255);font-family:georgia;font-size:85%;"  &gt;The armies of those I love&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 255);font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic; color: rgb(153, 255, 255);font-family:georgia;font-size:85%;"  &gt;Engirth me and I engirth them;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 255);font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic; color: rgb(153, 255, 255);font-family:georgia;font-size:85%;"  &gt;They will not let me off till I go with them&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 255);font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic; color: rgb(153, 255, 255);font-family:georgia;font-size:85%;"  &gt;Respond to them and discorrupt them&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 255);font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic; color: rgb(153, 255, 255);font-family:georgia;font-size:85%;"  &gt;And charge them full with the charge of the Soul.“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 255);font-family:georgia;font-size:85%;"  &gt;(Walt Whitman)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Mit der Abwicklung seiner Scheidung hatte Charly jemanden betraut, der ihm schon 1992 bei der Studioansiedlung in Jena geholfen hatte und nach seinem Abschied vom Bundesgerichtshof Charlys Rechtsanwalt geworden war: &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span&gt;Prof. Dr. Klaus-Michael Hasselbach, eine Institution im bundesdeutschen Rechtswesen und&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt; die Integrität in Person. Der nahm das Mandat an und verkündete Charly schon bald dessen finanzielle Probleme, die einerseits mit der Verschachtelung von Charlys wirtschaftlichen Aktivitäten durch Uschi, andererseits jedoch auch mit dem schwindenden wirtschaftlichen Erfolg seiner musikalischen Projekte zusammen hängen würden, wie er sagte.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/Sr3tAvN2kCI/AAAAAAAABGg/UXs3yilnvSo/s1600-h/ChD+50ter+Geburtstag+No18.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 320px; height: 239px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/Sr3tAvN2kCI/AAAAAAAABGg/UXs3yilnvSo/s320/ChD+50ter+Geburtstag+No18.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5385721326335332386" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt;Hasselbach schlug Charly vor, für ihn mit den Banken zu verhandeln, um bessere Konditionen für die laufenden Kredite zu erhalten. Charly stimmte dem zu, denn er war froh, endlich jemanden gefunden zu haben, der ihm treu zur Seite stand. Hasselbach schlug ihm auch vor, dass er und seine &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt;Frau sich weiterhin bei besonderen Anlässen in der Öffentlichkeit sehen lassen sollten, damit die Banken keinerlei Verdacht schöpften, eine Scheidung würde im Raum stehen. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt;Denn der fehlende Ehevertrag könne, so Dr. Hasselbach, im Falle einer zu früh bekannt werdenden Scheidung, Charlys wirtschaftliche Aktivitäten zusätzlich in weitere Schwierigkeiten bringen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt; Charly vertraute Hasselbachs Ratschlägen und ließ es deshalb über sich ergehen, dass sein 50. Geburtstag von Ursula Maus im Jenaer „Schillerhof“ professionell und mit vielen Freunden inszeniert wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt;Dafür genoss er es sichtlich, weinig später, bei Carolines Hochzeit mit deren brasilianischen Ehemann Roberto, wieder einmal an der Seite seiner Ex-Frau Sabine sitzen zu dürfen. Und Sabi war erstaunlich nett zu ihm, wie er in seinem Tagebuch vermerkte. Und Charly fügte noch einen Satz an: „Es hat sich nichts geändert: 'nett' ist immer noch die Schwester von 'scheiße'. Oui, c'est ça.“ Aber irgend jemanden erzählen, wie es da in ihm wirklich  aussah, das war (...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(...) &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt;wenige Wochen &lt;a href="http://maxikilian.blogspot.com/2009/01/2008-01-20-der-snger-und-seine.html"&gt;nach den ersten Presse-Meldungen&lt;/a&gt; kam im Schnellverfahren das tatsächliche Ende der Ehe von Charly Davidson und Ursula Maus. Wieder vermeldete es die ZEITUNG exklusiv, sprach von einer „Blitzscheidung“ und &lt;a href="http://maxikilian.blogspot.com/2008/12/2008-03-20-uschi-maus-charly-hat-sich.html"&gt;erneut kam nicht Charly Davidson zu Wort sondern zuerst seine zweite Ex-Frau&lt;/a&gt;. (…) Gegenüber dem ZDF betonte Frau Dr. Maus, es sei bei den Scheidungsmodalitäten nie um Geld gegangen. „&lt;a href="http://maxikilian.blogspot.com/2008/02/kilian-und-die-nordseekrise-teil-2.html"&gt;Es ging niemals ums Geld, auch nicht um seine Sammlungen. Ich wollte das einfach regeln und dann nach vorne schauen.&lt;/a&gt;“&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/Sr2zzbxdanI/AAAAAAAABE4/AjLzJUBGDR0/s1600-h/ChD+Blitzscheidung.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 200px; height: 138px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/Sr2zzbxdanI/AAAAAAAABE4/AjLzJUBGDR0/s200/ChD+Blitzscheidung.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5385658425614887538" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt;Die Wahrheit sah freilich anders aus und hatte ganz entscheidend  mit Prof. Dr. Klaus-Michael Hasselbach zu tun. Der hatte Ende Dezember 2007 bei Charly angerufen und „der Ordnung halber“, wie er sich ausdrückte, erklärt, er beende das Mandat, welches sich ja sowieso nur auf die finanziellen Dinge bezogen hätte, zum 31. Dezember. In der Scheidungssache vertrete er, und das müsse Charly akzeptieren, „vom 1. Januar 2008 an Ihre Frau, Dr. Ursula Maus.“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Charly konnte nicht glauben, was er da am Telefon hören musste. Er drohte Hasselbach daraufhin sofort mit einer Anzeige bei der Berliner Anwaltskammer, was der aber lachend zur Kenntnis nahm und danach auflegte. Noch einmal musste Charly daraufhin den „White Boy“ um dessen Hilfe bitten und der vermittelte ihm anschließend die Anwältin, die Charly dann auch bis zur Scheidung vertrat. In seinem Tagebuch (...)&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SsHt2S9gDvI/AAAAAAAABHY/CSWnKhWxU20/s1600-h/ChD+Charly+%2B+George.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 320px; height: 248px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SsHt2S9gDvI/AAAAAAAABHY/CSWnKhWxU20/s320/ChD+Charly+%2B+George.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5386848146370334450" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt;(...)&lt;span&gt; Juni 2008,  gerade als die Proben für &lt;a href="http://spiritofgermany.blogspot.com/2010/07/montag-der-12-juli-2010_12.html"&gt;das Theaterspektakel "Der Sturm"&lt;/a&gt; liefen, für das Charly die Adaption geschrieben und acht Songs beigesteuert hatte, gab es in der ZEITUNG dann erste Meldungen über seinen Gesundheitszustand, die aber allesamt noch zwischen den Zeilen abgehandelt wurden. Offenbar hatte irgend jemand Seiten irgendeiner Krankenakte kopiert und der Presse angeboten, doch die war anbetracht der Scheidungsschlacht zuvor skeptisch, was den Wahrheitsgehalt der Fotokopien anbelangte. Abgemagert sei er, schrieb man in dem kleinen Artikel, blass geworden, doch Charly erklärte darauf prompt, er sei nicht krank, trainiere nur verstärkt und wolle Gewicht abnehmen. Dann jedoch, im September 2008 gab es einen weiteren, beunruhigenden Bericht in der Presse. Es wurde vermeldet, Charly Davidson ziehe sich &lt;span&gt;„vorübergehend“&lt;/span&gt; aus der Leitung seiner &lt;a href="http://www.cbq.de/"&gt;Mediafirma CBQ&lt;/a&gt; zurück und Brain One übernahm deren alleinige Leitung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span&gt;„In der kommenden Wochen möchte ich mich auf die Fertigstellung meines neuen Albums konzentrieren und einige private Dinge, die ich schon lange geplant habe, angehen.“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;hatte Charly in einer E-Mail an seine Mitarbeiter geschrieben und erklärt, CBQ-Geschäftsführer Peter Paul Gabriel würde während der Abwesenheit seine Aufgaben beim Plattenlaben BESTSIDE wahrnehmen. Davidson betonte aber auch, er werde an großen strategischen Entscheidungen beteiligt bleiben und Anfang 2009 in das Unternehmen zurückkehren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für die Presse war dies der Anlass, sich nun offener als zuvor um seine Gesundheit zu „sorgen“, was wiederum dazu führte, dass Charly Davidson (auch wegen der Veröffentlichung von Paparazzi-Fotos in der BUNTEN, die ihn unvorteilhaft während seines Urlaubs auf Usedom zeigten) verärgert (...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/Sr22jJ4fmMI/AAAAAAAABFI/GHc8PwLo6Es/s1600-h/ChDs+Flight+One.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 200px; height: 146px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/Sr22jJ4fmMI/AAAAAAAABFI/GHc8PwLo6Es/s200/ChDs+Flight+One.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5385661444469528770" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;(...) berichtete in einem ARD-Interview für das „Brisant“-Magazin, bei dem er gesund und agil wirkte, er habe natürlich einige Erfahrung mit kranken Musikkollegen und verstehe deshalb, dass sich Fans und Medien unter Umständen große Sorgen machen würden. Doch er trainiere sich nur seine Pfunde ab, um demnächst ein neues Flugabenteuer zu wagen. Und man zeigte ihn beim Gleitschirmfliegen auf La Gomera. Charly teilte in „Brisant“ mit, er werde&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span&gt;„irgendwann in nächster Zeit einen Überflug wagen. Einmal rund um La Gomera mit dem Gleitschirm über den Atlantik“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;Danach komme sein neues Album „TOR“ auf den Markt, das unmittelbar vor der Fertigstellung stehe, und er plane sogar, sagte die Rocklegende, 2009 wieder auf Tour zu gehen. Das war es, was alle sich alle ersehnt hatten: seine treuen Fans jubelten.  Mich machte es allerdings schon stutzig, dass Charly dieses Mal genau das sagte, was man von ihm hören wollte. Das war zwar in gewisser Weise auch &lt;span&gt;„Expect The Unexpected“&lt;/span&gt;, aber dieses Mal hatte ich das unbestimmte Gefühl, dass es nicht in die Gesamtsituation passte. Charly kommunizierte in dieser Zeit hauptsächlich per Telefon und über seine Radiosendung „&lt;a href="http://heimatkunde.blogspot.com/2007/03/heimatkunde-interview.html"&gt;Heimatkunde&lt;/a&gt;“ mit der Welt und in den sechs Wochen bis Mitte November hatte ich sogar gar keinen Kontakt mit ihm. Sein Anrufbeantworter meldete immer nur &lt;span&gt;„Charly Davidson ist zur Zeit nicht zu sprechen. Aber wenn sie morgen um die gleiche Zeit anrufen, ist Charly Davidson ebenfalls nicht zu sprechen“.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nur in seinem „Spirit Of Germany“-Blogg konnte man noch etwas Neues über ihn erfahren; so berichtete er ausführlich über die letzten Arbeiten an „TOR“. Am 20. November 2008 bloggte Charly Davidson aber etwas anders:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span&gt;„Hallo ihr da unten, das Album ist fertig, die Presse informiert. Zeit also für einen weiteren Ausflug in die Lüfte, bevor der Vorweihnachtsstress beginnt. Mein Fast-Weltraumspaziergang findet wieder mal auf La Gomera statt. Morgen früh geht‘s los. (…) Ich hoffe auch, daß sich auf LaGo das Wetter so entwickeln wird, wie erhofft ... man wird es sehen. Bis dann!“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das letzte Abenteuer des „Überfliegers“ stand unmittelbar bevor.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2505778712536129224-8838625611221212990?l=charlydavidson.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://charlydavidson.blogspot.com/feeds/8838625611221212990/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://charlydavidson.blogspot.com/2010/12/b-seite-song-15-moglichkeiten-einer.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2505778712536129224/posts/default/8838625611221212990'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2505778712536129224/posts/default/8838625611221212990'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://charlydavidson.blogspot.com/2010/12/b-seite-song-15-moglichkeiten-einer.html' title='B-SEITE / Song 15: Möglichkeiten einer Insel'/><author><name>rainerWsauer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13967052938766529190</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TG4-GieMXsI/AAAAAAAAB5w/OiOYsfQvPDU/S220/rainerWsauer.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SrpxjCvepUI/AAAAAAAABDQ/3JSU6sS4ZmY/s72-c/ChD+Ikarus+II.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2505778712536129224.post-5161024822082963605</id><published>2010-12-20T00:57:00.000-08:00</published><updated>2010-12-20T23:43:45.052-08:00</updated><title type='text'>B-SEITE / Song 14: Irgendwo im Nirgendwo</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SrYRBnDhyZI/AAAAAAAABBI/6BtL44fMq5g/s1600-h/ChD+Ikarus+I.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 282px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SrYRBnDhyZI/AAAAAAAABBI/6BtL44fMq5g/s400/ChD+Ikarus+I.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5383509123929328018" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;div  style="text-align: center; color: rgb(153, 255, 255);font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:85%;" &gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;„Mag er auch alles besitzen,&lt;br /&gt;den Luftraum beherrscht Minos nicht.“&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span&gt;(Ovid)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/Sr3qPLbNlJI/AAAAAAAABF4/o13ckc1Ar3o/s1600-h/ChD+Mick+Szutor+Live+2007.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 320px; height: 226px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/Sr3qPLbNlJI/AAAAAAAABF4/o13ckc1Ar3o/s320/ChD+Mick+Szutor+Live+2007.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5385718275890844818" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt;(...)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt; überraschender kam also die Absage, unerwartet zudem, da die &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt;„Reizwolf“-Tour&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt; mit seiner neuen BEGLEITUNG IV&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt; im Grunde recht gut gelaufen war. Charlys neuer Gitarrist Mick „Castermania“ Szutor hatte die Lücke von Helmut Prosa optimal ausgefüllt, war für Charly inzwischen viel mehr geworden als nur der geplante Sideman für Lukas Linde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In einem TAGESSPIEGEL Interview mit Hermann Nettelbeck unter dem Titel „Die Kunst, die Moral und ein Rückzug aus dem Musikgeschäft“, veröffentlicht am 5. August 2007, äußerte sich Charly dann zur Absage der Konzerte, zu seinem inszenierten Tod im Fernsehen und weiterhin gab er Nettelbeck und den TAGESSPIEGEL-Lesern offen Auskunft zu Drogen- und Medikamentenmißbrauch. Es war sein erstes Interview nach Uschis Enttarnung und den Bedingungen, die sie ihm für eine Scheidung gestellt hatte und man ahnt, dass Nettelbeck das Glück hatte, einem Künstler wie Charly im richtigen Moment die richtigen Fragen zu stellen; etwas von dem jeder Journalist nur zu träumen wagt. Hier sind einige Auszüge aus dem Interview.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;»HN: Warum haben Sie alle weiteren Konzerte abgesagt. Einige waren doch bereits ausverkauft?&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:85%;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:arial;" &gt;ChD: Ich bin derzeit unfähig, Konzerte zu geben. Körperlich wie mental. Das ist ein ehrliches Bekenntnis und &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:85%;" &gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:arial;" &gt;einfach  zu erklären. Zum einen habe ich große Probleme mit meinem rechten  Schultergelenk. Ich bin hier in professionellen Händen, aber wenn du  nicht mal mehr mit dem Arm eine Akustikgitarre umfassen kannst, dann ist es dir nicht möglich, den Fans das Beste zu geben. Zum anderen &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:85%;" &gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:arial;" &gt;fehlt mir seit einiger Zeit eine gewisse Grundprofessionalität für die großen Bühnenauftritte. Punkt neun vor die Scheinwerfer zu treten, nur weil 1000 oder 2000 Leute Eintritt bezahlt haben, das führt zu einer gewissen Trostlosigkeit, wenn einem die Motivation zum Rock 'n' Roll fehlt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/Sr3neG2b8CI/AAAAAAAABFg/U2-ncObwc1I/s1600-h/ChD+auf+Reizwolf-Tour.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 251px; height: 200px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/Sr3neG2b8CI/AAAAAAAABFg/U2-ncObwc1I/s320/ChD+auf+Reizwolf-Tour.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5385715233826009122" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;'Motivation zum Rock 'n' Roll fehlt' ... habe ich Sie da richtig verstanden? Was ist mit dem Druck: „Heute Abend muss ich auf die Bühne, wenigsten der Fans wegen, die dafür Eintritt bezahlt haben.“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:85%;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:85%;" &gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:arial;" &gt;Neulich habe ich einen Aufkleber auf einem VW Golf gelesen: "Autowaschen ist kein Rock 'n' Roll". Stimmt! Und halbherzig und halbfit vor sein Publikum zu treten ebenfalls nicht. Die berechtigten Erwartungen der Fans würden mich zum Vorgaukeln einer Stimmung zwingen, die nicht wahrhaftig ist. (...) Bei den vergangenen Touren konnte ich Auftritte nur mit Hilfsmitteln vollbringen. Ich erzeugte so meine Stimmung künstlich.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Mit Drogen?&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:85%;" &gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:85%;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:85%;" &gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:arial;" &gt;Mit Drogen habe ich so meine Erfahrungen gemacht, das ist richtig. Aber das meine ich hier nicht. Ich bin vor Jahren eher durch Zufall darauf gekommen, dass bei mir die Einnahme einer bestimmten Schmerztablette, wenn ich überhaupt gar keine Schmerzen habe, eine Art Befreiung auslöst, die etwa die  Zeit des Konzertes andauert. Genau das war es, was ich auf meinen letzten Touren brauchte und das war ein unfassbarer Selbstbetrug. Mehrere Jahre habe ich dieses Konstrukt für meine Auftritte benutzt. Dies obwohl ich ein viertel Jahrhundert davor einen Song über genau diese Situation  geschrieben hatte. So konnte das nicht weitergehen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;War das der wahre Grund, jetzt mit Livekonzerten aufzuhören?&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:85%;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:arial;" &gt;Ja und nein. Ich muß das jetzt mal relativieren. Die Konzerte zu Beginn der „Reizwolf“-Tour habe ich bereits ohne Tabletten absolviert, aber ich musste festgestellen: es war nicht dasselbe wie in früheren Jahren. Deshalb aber wieder die beschriebenen Schmerztabletten einzunehmen, anzunehmen, war für mich keine Option, denn früher gab es auch schon mal Entzugserscheinungen, wenn das Zeug nicht mehr richtig wirkte. Beim Rasieren habe ich mir da schon mal gleich noch die Hälfte meines Kopfhaares mit entfernt. Sie erinnern sich? Die Wandlung von Saulus zum Paulus; erst Waldschrat und dann Glatzkopf. Meine Fans feierten diese Einlagen immer  als eine Art Metapher und doch war es bitterer Ernst. Also war es höchste Zeit, meine Abhängigkeit von der Firma Merckle Ratiopharm zu beenden. Auch wenn mir das gerade wegen meiner S.T.U.R.M.-Truppen wirklich weh getan hat.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:85%;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;(...) &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Kurz vor der Veröffentlichung Ihres Albums „&lt;a href="http://heimatkunde.blogspot.com/2006/09/dl50t-26wie-texte-entstehen-1.ht"&gt;BEGRÄBNIS&lt;/a&gt;“ vor fünf Jahren haben Sie eine Fernsehsendung produziert, die ihren eigenen Tod verkündete. Was war der Grund hierfür? Bisher haben Sie darüber kaum gesprochen&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:85%;" &gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:85%;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:85%;" &gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:arial;" &gt;Mein Albumtenor ist ja: „Du musst erst sterben, damit sie dich leben lassen.“ Darum geht und ging es in der Album-Trilogie. Ich wollte hier das Ende des Messias in modernen Form umsetzen als so eine Art "Nah-Ost Side Story". Was mich persönlich angeht, na, da wollte ich den Ruhm, der mir zusteht nicht erst in des Totenmanns Kiste auskosten.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:85%;" &gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:arial;" &gt; Also habe ich mit Freunden einen Film über mich gedreht, der ohne Vorwarnung in Alexander Kluges Abendprogramm bei RTL eingeschoben wurde.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/S1RKHK-EG4I/AAAAAAAABVw/K3wG1i4AdVQ/s1600-h/ChD+Die+letzte+Oelung.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 200px; height: 199px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/S1RKHK-EG4I/AAAAAAAABVw/K3wG1i4AdVQ/s200/ChD+Die+letzte+Oelung.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5428044937952500610" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:85%;" &gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:arial;" &gt; Erfahrungen, wie so etwas ankommen kann, hatten wir ja schon mit der Doku "Alles Anders" gesammelt. Plötzlich tauchte eine Fernsehansagerin auf und verlas die Mitteilung, der als Charly Davidson bekannte Karl David Korff sei verstorben und man ändere ihm zu Ehren das Programm für einen Nachruf.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:85%;" &gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:arial;" &gt; Im Grunde ein Scherz, denn meine Familie, meine Freunde waren allesamt eingeweiht. Die Reaktionen hierauf aber waren auch für meine Vorstellungen unfassbar. Fernsehteams versuchten so schnell wie möglich in die Berge zu kommen, wo ich beim Paragliding abgestürzt sein sollte. Meine schlimmsten Feinde sagten im TV, wie sehr sie mein Tod erschüttert habe. Hunderte Fans pilgerten zu meinem Haus. (...) Also das war ein Skandal! Die BILD-Zeitung erklärte mich zum meist gehassten Deutschen, weil ich die Pietät von Toten verhöhnt hätte. Sogar Alexander Kluges Sendeplatz bei RTL sollte ihm abgenommen werden. In diesem Moment war ich ein wirklicher Künstler.«&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2505778712536129224-5161024822082963605?l=charlydavidson.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://charlydavidson.blogspot.com/feeds/5161024822082963605/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://charlydavidson.blogspot.com/2010/12/b-seite-song-14-irgendwo-im-nirgendwo.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2505778712536129224/posts/default/5161024822082963605'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2505778712536129224/posts/default/5161024822082963605'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://charlydavidson.blogspot.com/2010/12/b-seite-song-14-irgendwo-im-nirgendwo.html' title='B-SEITE / Song 14: Irgendwo im Nirgendwo'/><author><name>rainerWsauer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13967052938766529190</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TG4-GieMXsI/AAAAAAAAB5w/OiOYsfQvPDU/S220/rainerWsauer.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SrYRBnDhyZI/AAAAAAAABBI/6BtL44fMq5g/s72-c/ChD+Ikarus+I.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2505778712536129224.post-1876896210251626634</id><published>2010-12-16T01:00:00.000-08:00</published><updated>2010-12-16T01:04:24.048-08:00</updated><title type='text'>B-SEITE / Song 13: Wie tief kann man sehen</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TGorXkv5oyI/AAAAAAAAByI/OQKXbVOc1dw/s1600/ChD+Wie+tief+kann+man+sehen.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 275px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TGorXkv5oyI/AAAAAAAAByI/OQKXbVOc1dw/s400/ChD+Wie+tief+kann+man+sehen.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5506261178415424290" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.cbq.de/MidiLounge%20-%20ChDs%20Los%20Endos.mid"&gt;&lt;/a&gt;&lt;div  style="text-align: center;font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic; color: rgb(153, 255, 255);font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;„Die Frau im Fernsehen sagt&lt;br /&gt;»Gute Nacht dankeschön&lt;br /&gt;fürs Zuschaun und auf Wiedersehn« -&lt;br /&gt;ob sie ne Ahnung hat,&lt;br /&gt;die gute Frau da im Fernsehstudio,&lt;br /&gt;wie hier die Aktien stehn?”&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 255);font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;(Stefean Stoppok)&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic;font-size:85%;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 255);font-family:arial;" &gt;„The sky above the port was the color of television,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 255);font-family:arial;" &gt;tuned to a dead channel.”&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 255);font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;(William Gibson)&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt; &lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;" kapitel="" xxvii="" los="" endos=""  &gt;Nachdem er den Bochumer Stadionring entlang gelaufen und zurück in seiner Suite angekommen war, setzte sich Charly in den Sessel am Schreibtisch und trank nach und nach drei doppelte Whisky mit Cola, die er sich aus dem Inhalt der Mini-Bar&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;" kapitel="" xxvii="" los="" endos=""  &gt; unter dem Fernseher gemixt hatte. Während der Alkohol&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SrngCA8ZqAI/AAAAAAAABCo/Shq8slo0Ugk/s1600-h/ChD+Loud+Pipes+Save+Lives.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 158px; height: 320px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SrngCA8ZqAI/AAAAAAAABCo/Shq8slo0Ugk/s320/ChD+Loud+Pipes+Save+Lives.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5384581154715838466" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;" kapitel="" xxvii="" los="" endos=""  &gt; langsam zu wirken begann, verdrängte er die Idee aus seinem Kopf, sich ohne Gleitschirm vom Hoteldach fallen zu lassen. Schlafen konnte er in dieser Nacht nicht und ging, als Jürgen schon schnarchte, doch noch bis auf das Dach des Hotels, ließ den Wind durch seine Haare streichen, überlegte hin und überlegte her, setzte einmal zum Sprung an, ging dann aber, als sich der in dieser Nacht bibelschwarze Sternenhimmel vom bevorstehenden Sonnenaufgang bereits leicht zu erhellen begann, unverrichteter Dinge wieder in die Hotelsuite zurück. Nein, dachte Charly, so leicht wollte er es Uschi nicht machen. (...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(...) hatte während der endlosen Nacht und der gesamten Rückfahrt hin und her überlegt, wann er Uschi ansprechen und vor allem, wie er mit ihr über all das reden sollte, was er erfahren hatte. Er fand, dass genau jetzt ein guter Zeitpunkt dafür war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span&gt;„Ach“&lt;/span&gt;, begann er und sah Uschi dabei groß in ihre Augen &lt;span&gt;„es hat mir wieder mal jemand etwas über Deine Vergangenheit erzählt.“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Charly glaubte zu bemerken, wie Uschi einen winzigen Moment nachdachte. Wahrscheinlich erwog sie die Möglichkeit, dass ihm jemand im Archiv der Arbeiterjugend etwas erzählt haben könnte. Sicherlich hatte auch sie sich für einen Tag X gut vorbereitet, schien aber im Moment nicht davon auszugehen, dass dieser Tag gerade eben begonnen haben könnte. In diesem winzigen Moment schien sie abzuwägen, was er in Erckenschwick hätte erfahren können. Und Charly ahnte ihr Ergebnis: 'höchstens etwas Neues über meine FDJ-Zeit'. Uschi lächelte und wackelte ein wenig mit ihrem Kopf, so wie es ihre Eigenheit war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Das Thema hatten wir doch schon so oft, mein Schatz“, sagte sie sanft. „Seit ich mit Dir zusammen bin, erzählen Leute, dass mit mir dies und das und jenes nicht stimmen würde, aber noch nie konnte irgend jemand seine Lügen über mein Leben belegen ... was ja auch überhaupt nicht geht, weil, wie immer bei Lügen, alles frei erfunden ist.“ Nun lächelte sie noch mehr und strich Charly mütterlich übers lichte Haupt um ihm dann den Rücken zuzudrehen und zum zum Herd zurückzugehen. „Es gibt Putenschnitzel mit Champignons und Salat, das magst Du doch so“, rief sie ihm zu. Ein günstiger Moment, dachte Charly, um die Wahrheit ans Licht zu bringen. Er zündete seine V2.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.v2rocket.com/start/others/v2launch.gif"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 160px; height: 120px;" src="http://www.v2rocket.com/start/others/v2launch.gif" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span kapitel="" xxvii="" los="" endos="" style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt;„Weshalb hast Du Deinen ersten Mann damals eigentlich verlassen?“&lt;/span&gt; fragte er sie und sagte dann, genau in dem Moment, als Uschi sich umdrehte und ihm antworten wollte, &lt;span&gt;„Wusste er da schon, dass Du als ARIEL für die Stasi gearbeitet hast?“ - &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span kapitel="" xxvii="" los="" endos="" style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;Uschi blieb inmitten der Drehung wie versteinert stehen, wirkte aus der Fassung gebracht, angeschlagen. Charly sah, dass die Rakete ihr Ziel getroffen hatte. Uschi war im Moment sprachlos. Wahrscheinlich fragt sie sich jetzt, wer um alles in der Welt ihm das gesagt haben konnte. Jetzt waren schon einige Momente vergangen und Uschi sprach noch immer nichts. Sie drehte sich aber von Charly weg, offenbar, damit er nicht weiter in ihrem Gesicht lesen konnte, nahm ein Geschirrtuch und begann Teller abzutrocknen. Ganz offensichtlich versuchte sie Zeit zu gewinnen, musste ihre Taktik erst finden.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span kapitel="" xxvii="" los="" endos="" style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;br /&gt;„Wer hat Dir denn so etwas erzählt?“ fragte sie Charly schließlich, ohne ihn jedoch dabei anzusehen. Ja, meine Liebe, dachte Charly, genau das ist die Frage, die dich bewegt. Noch ehe er zuende gedacht hatte, griff sie aber seine Frage auf. „Mein Ex-Mann? DER war bei der Stasi. Nicht ich. Das weißt Du doch.“ Sie sprach mit kurzen, halb abgehackten Sätzen und schien nicht begriffen zu haben, dass das Ganze so einfach nicht mehr war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span kapitel="" xxvii="" los="" endos="" style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt;„Hat Dir Deine Stasi-Ausbildung geholfen, alles über mich herauszufinden, bevor Du mich in Suhl angesprochen hast?“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SrnhA-QYHYI/AAAAAAAABC4/vqAtWJ8WX-U/s1600-h/GF+Fitzgerald+Mouseproof.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 133px; height: 133px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SrnhA-QYHYI/AAAAAAAABC4/vqAtWJ8WX-U/s400/GF+Fitzgerald+Mouseproof.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5384582236326075778" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span kapitel="" xxvii="" los="" endos="" style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;Nun drehte sich Uschi abrupt zu ihm um. Wütend sah sie aus und wackelte mit dem Kopf. „Ach, Gunnar Wolgast war es. Hätte ich mir doch denken können. Jetzt hört sich doch alles auf. Weißt Du, Du erinnerst mich immer mehr an meinen zweiten Mann, ich stelle da schon seit gewisser Zeit einige Parallelen fest“, rief sie Charly zu, offensichtlich immer noch nicht mit der Möglichkeit rechnend, dass seine zweite Rakete abschussbereit in ihre Richtung zeigte. Und deren Start hatte er gerade freigegeben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span&gt;„Wieso?“&lt;/span&gt;, fragte Charly ARIEL mit der Stimme des Lammes, das würdiger noch erachtet wurde als Mensch oder Engel, das mit sieben Siegeln verschlossene Buch zu öffnen. &lt;span&gt;„Habe ich jetzt seit neuestem auch eine Detektei und ...“&lt;/span&gt; - Nun fuhr ihm Uschi ins Wort.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Ich will Dir mal was sagen, mein Lieber. Du hast mich doch gefickt und alles“, schrie sie ihn an, „was willst Du also überhaupt? Du hast doch Deine Sabine betrogen, nicht ich.“ Frau Prof. Dr. phil. Ursula Maus, die Kommunikationsexpertin, die ihrem Schatz gerade Putenschnitzel mit Champignons und Salat zubereitet hatte, nun aber unvermittelt an ihrem Lebensabgrund stand, am Ende ihres infamen Spiels angekommen war, wurde zu einer Furie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Gut, ich habe meinen Mann mit Dir betrogen, aber das ist meine ganz persönliche Angelegenheit. Die habe ich inzwischen sauber und ordentlich geregelt. Also noch mal: was willst Du überhaupt mit Deinen Vorhaltungen mir gegenüber zu Joachim und Rudolf? Um wen geht es Dir dabei? Um mich oder um Dich? ICH bin Deine Frau, schon vergessen? Kein Müllmann! Trotzdem lädst Du immer Deinen ganzen Müll bei mir ab. Neulich war ich beim Arzt, weil ich Angst hatte ernsthaft krank zu sein. Der hat mir Blut abgezapft und eine Hautprobe genommen. Aber Du hast davon überhaupt nichts bemerkt, Du ignoranter Arsch. Und was habe ich in unserer Zeit schon alles für Dich getan? Ja, bin ich denn kein Mensch? Hab ich nicht auch einen Anspruch auf mein kleines bisschen Glück im Leben?“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span kapitel="" xxvii="" los="" endos="" style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;Charly wusste nicht, ob das, was ARIEL gerade vollführte, antrainiert war und professionell abgespielt wurde oder authentisch aus ihrem Mund (...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(...) „Wie es weitergehen soll? Wie das mit uns beiden weitergehen soll?“ Uschi wackelte mit dem Kopf und lenkte Charly davon ab, dass sie nun das Steuerpult übernommen hatte. „Wie es mit Dir und mir weitergeht, das will ich Dir sagen mein Lieber. Wenn Du eine Scheidung willst, die kannst Du kriegen&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TGo7ZzjshKI/AAAAAAAAB0Y/jEloSNOdtkQ/s1600/ChD+Ursula+Maus+Handyfoto.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 158px; height: 118px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TGo7ZzjshKI/AAAAAAAAB0Y/jEloSNOdtkQ/s400/ChD+Ursula+Maus+Handyfoto.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5506278808936547490" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span kapitel="" xxvii="" los="" endos="" style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt; ... allerdings zu meinen Bedingungen. Die wären: &lt;/span&gt;&lt;span kapitel="" xxvii="" los="" endos="" style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;1.) Wir trennen uns und zwar in einer Art und Weise, die für alle in unserem Umfeld logisch und nachvollziehbar ist. 2.) Bis dahin sind wir für alle weiterhin der Rockstar und seine Frau, das Erfolgsduo mit der gemeinsamen Firma. Und 3.) solltest Du es nicht einmal wagen, daran zu denken, dass die Sache anders laufen könnte.“ Sie schaute Charly triumphierend an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span kapitel="" xxvii="" los="" endos="" style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;Doch schon in der nächsten Sekunde änderte sich ihre Gemütslage wieder. Diesmal brach Uschi in Tränen aus, drückte sich an ihn  und heulte wie ein Schloßhund. Das musste eine subtile Art der Gehirnwäsche sein, dachte Charly, gelernt ist eben gelernt, und das was sie kann, das kann sie gut, und er roch dabei ihre Tränen. &lt;/span&gt;&lt;span kapitel="" xxvii="" los="" endos="" style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;Der Geruch von verdampfenden Tränen auf aufgewühlter Haut erinnerte ihn an die Szene, die sie ihm wegen Gunnar Wolgast vorgespielt hatte, zu einer Zeit, als sich Charly mit ihr noch glücklich glaubte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn Uschi es von ihm damals verlangt hätte, dann hätte er Wolgast den Garaus gemacht mit allen Mitteln, die ihm zur Verfügung gestanden hatten. Aber ihr schien wohl das Risiko zu hoch gewesen zu sein, dass dadurch alles ans Tageslicht gekommen wäre. Uschi schaltete damals Anwälte ein, um Wolgast einzuschüchtern, lies Unterlassungsklagen formulieren, verklagte ihn auf Schdensersatz wegen Fotos von ihr, die er beim Ostseeradio ins Netz gestellt hatte und der gab schließlich Ruhe, weil er die in den Raum gestellten Summen finanziell nicht tragen konnte. Auch das hatte van Gaalen festgestellt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erst jetzt begriff Charly, wie nah er der Wahrheit damals gekommen war. Weshalb sollte er also nun mit der Scheidung von Uschi warten? Als ein letzter Triumph Uschis über ihn? - 'Wenn Du eine Scheidung willst, die kannst Du kriegen, allerdings zu meinen Bedingungen' ... nein, dachte Charly (...)&lt;/span&gt;&lt;span kapitel="" xxvii="" los="" endos="" style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(...) ihre Raketen hatten ins Schwarze getroffen, hatten sein Bollwerk zerstört, keine einzige war während des Fluges explodiert. Ob ihre Tränen gefälscht waren - wer konnte das im Moment sagen? Aber eines wusste Charly Davidson ganz genau: ihre Worte waren es nicht. Das mit der „Lebensversicherung“ stimmte und passte auf einmal beängstigend präzise. Vor allem, wenn er darüber nachdachte, was Uschi über ihn und seine Geschäfte wusste, über seine sexuellen Vorlieben bis hin zum Naseboren, über die finanziellen Verhältnisse und Steuersparprojekte. Über all das besaß Uschi die Vollmacht und er hatte sie ihr absolut freiwillig gegeben. Keine Frage: Seine Scheidung würde er kriegen, allerdings zu ihren Bedingungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Charly hatte plötzlich nur noch diesen Song in seinem Kopf ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;" kapitel="" xxvii="" los="" endos=""  &gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;„And then the alien anthropologists&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;" kapitel="" xxvii="" los="" endos=""  &gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Admitted they were still perplexed&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;" kapitel="" xxvii="" los="" endos=""  &gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;But on eliminating every other reason&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;" kapitel="" xxvii="" los="" endos=""  &gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;For our sad demise&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;" kapitel="" xxvii="" los="" endos=""  &gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;They logged the only explanation left&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;" kapitel="" xxvii="" los="" endos=""  &gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;This species has amused itself to death&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;" kapitel="" xxvii="" los="" endos=""  &gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;No tears to cry no feelings left&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;" kapitel="" xxvii="" los="" endos=""  &gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;This species has amused itself to death“.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2505778712536129224-1876896210251626634?l=charlydavidson.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://charlydavidson.blogspot.com/feeds/1876896210251626634/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://charlydavidson.blogspot.com/2010/12/b-seite-song-13-wie-tief-kann-man-sehen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2505778712536129224/posts/default/1876896210251626634'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2505778712536129224/posts/default/1876896210251626634'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://charlydavidson.blogspot.com/2010/12/b-seite-song-13-wie-tief-kann-man-sehen.html' title='B-SEITE / Song 13: Wie tief kann man sehen'/><author><name>rainerWsauer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13967052938766529190</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TG4-GieMXsI/AAAAAAAAB5w/OiOYsfQvPDU/S220/rainerWsauer.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TGorXkv5oyI/AAAAAAAAByI/OQKXbVOc1dw/s72-c/ChD+Wie+tief+kann+man+sehen.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2505778712536129224.post-2312622075850663657</id><published>2010-12-13T01:04:00.001-08:00</published><updated>2010-12-13T01:04:22.509-08:00</updated><title type='text'>B-SEITE / Song 12: Die Wahrheit ist eine Wasserleiche</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SrX48ezectI/AAAAAAAAA_g/yuRYz9nIKzY/s1600-h/Die+Offenbarung.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 275px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SrX48ezectI/AAAAAAAAA_g/yuRYz9nIKzY/s400/Die+Offenbarung.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5383482647536104146" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 255);font-size:85%;" &gt;&lt;span style="font-style: italic; font-weight: bold;font-family:arial;" &gt;„Und als das Lamm das erste Siegel öffnete,&lt;br /&gt;da sah ich ein weißes Pferd,&lt;br /&gt;und der, der auf ihm saß, hatte einen Bogen.&lt;br /&gt;Als dann das Lamm das zweite Siegel öffnete,&lt;br /&gt;da sah ich ein feuerrotes Pferd,&lt;br /&gt;und der, der auf ihm saß, hatte ein Schwert.&lt;br /&gt;Und als das Lamm das dritte Siegel öffnete,&lt;br /&gt;da sah ich ein schwarzes Pferd,&lt;br /&gt;und der, der auf ihm saß, hielt in der Hand eine Waage.&lt;br /&gt;Als dann das Lamm das vierte Siegel öffnete,&lt;br /&gt;da sah ich ein grünes Pferd,&lt;br /&gt;und der, der auf ihm saß, das war der Tod.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;(Offenbarung des Johannes, Kapitel 6)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt;(...) fuhren nach dem Termin in Erkenschwick  in ihrem 500 GL recht flott nach Bochum, so dass sie trotz des Feierabendverkehrs schon um halb sieben Uhr am Bochumer Stadion waren. Jürgen freute sich richtig auf den abendlichen Ausflug nach Bochum und den „Starlight Express“, auch wenn Charly ihm gesagt hatte, er könne nicht mitkommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beide aßen schnell etwas im Hotelrestaurant und gingen dann zu ihrer Zimmersuite. Jürgen bekam von Charly den ganzen Abend frei und um halb acht war Schulz bereits auf dem Weg ins Musical-Theater. Nun konnte Charly van Gaalen anrufen.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SrYGxLk-onI/AAAAAAAABAg/_ASdoPjBDLc/s1600-h/ChD+Renaissance+Hotel+Suite+1.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SrYGxLk-onI/AAAAAAAABAg/_ASdoPjBDLc/s200/ChD+Renaissance+Hotel+Suite+1.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5383497846559253106" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;Es dauerte nur wenige Minuten und dann stand van Gaalen vor Charlys Suite. Der große hagere Mann, Charly schätzte ihn auf knappe 70 Jahre, schüttelte ihm die Hand und betrat dann die Suite. Nachdem sie sich kurz allgemein unterhalten hatten, legte von Gaalen einige Dinge auf den Schreibtisch im hinteren Teil der Suite, die aus zwei zusammengelegten Hotelzimmern bestand. Unter den Unterlagen konnte Charly auch eine hellblaue Kladde mit der Aufschrift „Deutsche Reichsbahn“ erkennen.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;„Setzen wir uns doch“, sagte der Holländer zur Rocklegende und der entschuldigte sich, dass er van Gaalen nicht von sich aus einen Sitzplatz angeboten hatte. „Es ist so, dass ich zuerst einmal die Daten abgleichen möchte.“ Charly nickte und beide nahmen Platz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Also Herr Korff, es handelt sich hierbei um Ihre Anfrage zu Frau Prof. Dr. Ursula Maus geb. Lutzschke, gesch. Gabusch, geboren am 05. November 1958 in Dessau,&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt; Ihre Ehefrau ...“ - Charly nickte zustimmend - „... die nach der Heirat mit Ihnen den Nachnamen 'Maus' behalten hat. Ist das korrekt?“ Charly bejahte und fühlte, wie sich sein Magen langsam zusammen zog. Die blaue Kladde auf dem Schreibtisch hatte seine schlimmsten Befürchtungen bestärkt, ohne dass van Gaalen sie überhaupt geöffnet (...)&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TGU-cxdWbNI/AAAAAAAABw4/J5EOfng3JyQ/s1600/ChD+-+Ursula+Lutzschke+Studentenausweis.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 200px; height: 139px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TGU-cxdWbNI/AAAAAAAABw4/J5EOfng3JyQ/s200/ChD+-+Ursula+Lutzschke+Studentenausweis.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5504874783564000466" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt;(...) der Name Gabusch und das Jahr 1989. Das sagt Ihnen etwas, oder?“, fragte ihn van Gaalen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;„Gabusch war mal Uschis Name. Und 1989, mein Gott, da ist so viel passiert.“&lt;/span&gt; antwortete Charly,  fragte dann aber zurück: &lt;span&gt;„Was sollte es mir noch sagen?“ &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„1989 ging das kurz mal durch die Presse ind der Bundesrepublik: 'Zwei DDR-Bürger bei Fluchtversuch festgenommen' hieß es. Aber damals waren die Zeitungen ja wohl voll von diesen Meldungen. Haben Sie jemals mit Ihrer Frau über solche Dinge gesprochen?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;„Sicherlich, doch, aber eher allgemein. Ich kann mich jedenfalls an keinen konkreten Grund erinnern.“&lt;/span&gt; entgegnete ihm Charly.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SrX_WzqOAiI/AAAAAAAAA_4/YYmLk5UXEKM/s1600-h/ChD+Haftanstalt.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SrX_WzqOAiI/AAAAAAAAA_4/YYmLk5UXEKM/s200/ChD+Haftanstalt.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5383489696880788002" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt;Van Gaalen hielt kurz inne, überlegte und fuhr dann fort. „Dann werde ich Ihnen jetzt einmal einen konkreten Grund benennen. Einer der beiden Männer von damals war Joachim Gabusch, den seine Frau bei der Volkspolizei als der Republikflucht verdächtig gemeldet hatte, nachdem er  mit seinem Freund in Richtung Brocken zum Wandern aufgebrochen war. Beide wurden verhaftet und kurz danach wegen versuchter Republikflucht verurteilt. Seine Ehefrau, Frau Ursula Gabusch, geborene Lutzschke, zog daraufhin mit ihren beiden Söhnen von Hellersdorf nach Friedrichshagen und reichte eine Schnellscheidung ein.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Charly starrte van Gaalen ungläubig an. &lt;span&gt;„Das stimmt doch jetzt nicht, oder?“&lt;/span&gt;, sagte er geschockt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Eine Personenverwechslung ist auszuschließen.“ antwortete ihm der Detektiv. „Herr Korff, bevor Sie mir Fragen stellen, darf ich einen Moment noch weiter berichten.“ Wieder nickte Charly und van Gaalen kramte in seinen Unterlagen. „Wenig bekannt waren bisher wohl, selbst für Sie, Details des Lebens Ihrer Frau zu DDR-Zeiten. Man weiß ja, wie das ist. Erzählt wird viel, gepüft kaum. Aber 'Vertrauen ist gut, Kontrolle besser' sagte ja schon der gute Wladimir Iljitsch.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SrYBqZu_5BI/AAAAAAAABAA/B3d9_5zIuz0/s1600-h/ChD+Sonderbrigade+Stoeckel.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SrYBqZu_5BI/AAAAAAAABAA/B3d9_5zIuz0/s200/ChD+Sonderbrigade+Stoeckel.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5383492232542151698" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt; Ich habe hier ...“ der Detektiv schob Charly ein leicht vergilbtes Blatt zu „... einen Laufzettel, nach welchem eine Ursula Gabusch geb. Lutzschke, aus Berlin-Hellersdorf, Personenkennzahl 051158419333, Operationsname ARIEL, am 11.11.1989 aus einer 'Sonderbrigade Stöckel' ausgeschieden ist, welcher sie, laut Vermerk der Kaderleiterin Schau, seit dem 24.01.1989 angehört hatte. Die 'Sonderbrigade Stöckel' gehörte damals zum Ministerium für Staatssicherheit.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Charly kannte sich ein wenig aus, hatte Anfang des Jahres in der WELT den Artikel &lt;a href="http://www.welt.de/print-welt/article706754/In_den_schmutzigsten_Tuempeln_der_DDR_Geschichte.html"&gt;„In den schmutzigsten Tümpeln der DDR-Geschichte“ von Freya Klier&lt;/a&gt; gelesen, hatte auch im Archiv der Arbeiterjugend mehrmals Gespräche geführt über die Rolle von IMs. Trotzdem protestierte er nun heftig (...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(...)  erzählte Charly von Gunnar Wolgast. RADIO USEDOM hatte an Dokumentationen über Charly Davidson gearbeitet und Uschi bot sich Wolgast an, Infos über deutsche Musiker zu liefern. Der Detektiv deutete auf ein blaues Blatt, dass sich Charly daraufhin genauer ansah. &lt;span style="font-weight: bold;font-size:85%;" &gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;„Eintrag im Gästebuch der Website www.charlydavidson.com, 26. Mai 1998, 18:56 Uhr von ursula.maus@tkun.de“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; stand auf ihm zu lesen und weiter&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt; &lt;span style=";font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;„Ein schlauer Kerl muß sich nicht als altkluger Grieche verkleiden, wenn er auf dem Weg ist, ein kluger alter Pop-Olympionike zu werden.“ &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;Charly überflog das Blatt und legte es dann zurück.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;„Gibt es noch andere Dinge, die ich wissen muss?“&lt;/span&gt;, fragte er Van Gaalen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Nun ist ja mein Spezialgebiet die Wirtschaftskriminalität, Rumschnüffelei in Privatleben machen wir Detektive eher ungern. Das ist schon anders, als man es aus dem Fernsehen oder &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SrYE9skwk-I/AAAAAAAABAQ/lj-AovMKXtc/s1600-h/ChD+Krake+Ratten+Maus.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 247px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SrYE9skwk-I/AAAAAAAABAQ/lj-AovMKXtc/s320/ChD+Krake+Ratten+Maus.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5383495862551876578" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt;von Filmen kennt. Kurzum: die Firma T-KUNDE ist zwar schon vor einigen Jahren aufgelöst worden, sie hat auch keine Internetseite mehr. Gleichwohl gibt es noch die E-Mail-Adresse kontakt@tkun.de. Das hat selbst mich ein wenig überrascht, denn diese Adresse  führt aktuell zu einer Detektei in Berlin ...  sozusagen zu Kollegen von mir ... der Name ist 'Krake, Ratten &amp;amp; Maus'. Neben Volker Krake und Dirk Ratten ist tatsächlich ein Herr Rudolf Maus dort mit an Bord, jemand, den Sie sicherlich kennen.“ Diese Information überraschte Charly außerordentlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Van Gaalen erzählte ihm anschließend, dass sich Gunnar Wolgast und Uschi 1999 angefreundet hätten, sie daraufhin ihren Mann Rudolf verlassen hatte, ihre Arbeitkündigte und mit Doreen zu Wolgast nach Usedom gezogen war. Dort habe sie sich als Kommunikationsexpertin selbstständig machen wollen. Wolgast hätte ihr dabei geholfen, von Heirat sei damals die Rede gewesen, habe Wolgast ihm versichert. Der habe daraufhin einen Kredit aufgenommen, um Ursula Maus die Ausbildung zur Kommunikationstrainerin und ihre ersten Werbemittel zu finanzieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Wolgast zeigte mir einen von Ursula Maus unterschriebenen Darlehens-Vertrag über 7.000 Euro. Gleichzeitig versicherte er mir, dass er vom Plan Ihrer Frau, Sie kennenzulernen, nichts geahnt habe&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt;(...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt;(...) Charlys Brust schmerzte, sein Blutdruck musste schon bei weit über 200 sein. Er bickte auf die Uhr unter dem Bildschirm des TV-Gerätes. Sie zeigte viertel vor Neun. Van Gaalen bemerkte dies und stand auf. Charly nahm davon keine Kenntnis, dachte nur daran, wie sich Uschi damals, als sie sich kennenlernten, auch im Bett richtig ins Zeug gelegt hatte, um ihn für sich zu gewinnen. Wahrscheinlich hatte sie es bei ihren ersten beiden Männern und bei Gunnar Wolgast ebenso gemacht, dachte Charly (...) betäubt vom Pfeilgift der gerade vorgetragenen Informationen packte Charly, da er nun wieder allein war, alle Unterlagen, die von Gaalen ihm zurückgelassen hatte, in einen großen Umschlag, klemmte ihn unter den Arm, verließ die Suite, nahm den Fahrstuhl nach unten.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2505778712536129224-2312622075850663657?l=charlydavidson.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://charlydavidson.blogspot.com/feeds/2312622075850663657/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://charlydavidson.blogspot.com/2010/12/b-seite-song-12-die-wahrheit-ist-eine.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2505778712536129224/posts/default/2312622075850663657'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2505778712536129224/posts/default/2312622075850663657'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://charlydavidson.blogspot.com/2010/12/b-seite-song-12-die-wahrheit-ist-eine.html' title='B-SEITE / Song 12: Die Wahrheit ist eine Wasserleiche'/><author><name>rainerWsauer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13967052938766529190</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TG4-GieMXsI/AAAAAAAAB5w/OiOYsfQvPDU/S220/rainerWsauer.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SrX48ezectI/AAAAAAAAA_g/yuRYz9nIKzY/s72-c/Die+Offenbarung.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2505778712536129224.post-5333192289982647745</id><published>2010-12-09T01:24:00.000-08:00</published><updated>2010-12-09T01:29:16.204-08:00</updated><title type='text'>B-SEITE / Song 11: Ein privater Moment, der alles verändert</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SrH19JxwgYI/AAAAAAAAA-o/vyBzUdT7x6I/s1600-h/ChD+wissen-schafft-macht.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 275px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SrH19JxwgYI/AAAAAAAAA-o/vyBzUdT7x6I/s400/ChD+wissen-schafft-macht.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5382353460629897602" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.cbq.de/MidiLounge%20-%20ChD%20Geblendet%20durch%20die%20Wahrheit.mid"&gt;&lt;/a&gt;&lt;div  style="text-align: center;font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic; color: rgb(153, 255, 255);font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;„&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(153, 255, 255);font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Please do not be alarmed&lt;br /&gt;by anything you see or hear around you.&lt;br /&gt;We are now cruising at a level of two to the power of&lt;br /&gt;two hundred and seventy-six thousand to one against and falling,&lt;br /&gt;and we will be restoring normality just as soon&lt;br /&gt;as we are sure what is normal anyway. Thank you.“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 255);font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;(Douglas Adams)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;p style="font-family: georgia;"&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Uschi war nach Berlin zu einem Symposium über neue Theorien kommunikativer Systeme gefahren und Charly saß alleine in der Küche, hatte noch nicht gefrühstückt, obwohl es schon nach 10 Uhr war. Er musste immer und immer wieder an Uschi denken, allerdings anders, als zu der Zeit, als beide noch nicht verheiratet waren und sich E-Mail um E-Mail schrieben. Im Moment dachte er an wichtigere Dinge als an Sex. Von den Bedürfnissen seiner Fans ganz zu schweigen, die ihn wieder auf Tour sehen wollten.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Als &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;Uschi und er vor der Hochzeit überlegt hatten, ob sie einen Ehevertrag aufsetzen sollten, hatte Charly darüber auch mit Lars Voreigner gesprochen, obwohl man damals das  Verhältnis zwischen beiden schon nicht mehr freundschaftlich nennen konnte.&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt; Lars hatte ihm, möglicherweise in einem letzten Akt der Verbundenheit dazu geraten, einen Ehevertrag abzuschließen, hatte ihm gesagt, in den USA würde das jeder Mensch machen, selbst wenn er nur ein Zehntel von Charlys Geld&lt;/span&gt;&lt;a style="font-family: georgia;" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/Sq313Vfl9YI/AAAAAAAAA6w/6O05xqr6YEo/s1600-h/ChD+Ende+2006.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 200px; height: 200px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/Sq313Vfl9YI/AAAAAAAAA6w/6O05xqr6YEo/s200/ChD+Ende+2006.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5381227460788876674" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt; besitzen würde. Außerdem würde man dort auch immer einen Privatdetektiv mit der Recherche über das frühere Leben des Partners beauftragen, was  weniger mit Misstrauen, eher mit Vertrauen in die gemeinsame Zukunft zu tun habe, weil ja eigentlich niemand etwas zu verbergen habe. Charly wollte seine Uschi aber nicht verärgern und hatte sie kurz danach ohne Vorbehalte und Verträge geheiratet, was sein Verhältnis zum "White Boy" endgültig zerrüttet hatte.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seiner Frau hatte Charly Davidson ein mehr als großzügiges Hochzeitsgeschenk gemacht, das ihrer Hochzeitsreise für ihn zum Tuamoti-Archipel mindestens ebenbürtig schien: Charly hatte ihr eine Gast-Professur&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt; in Kommunikationsdesign &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt; an der Universität Duisburg-Essen verschafft, durch die sich "Frau Prof. Dr. Ursula Maus" endgültig als "führende deutsche Kommunikationsexpertin" etablieren konnte. Nun aber, nicht einmal ein Jahr nach der Eheschließung, plagten Charly erhebliche Zweifel an der Loyalität seiner Professorin ihm gegenüber, von ihrer wahren Liebe zu ihm ganz zu schweigen. Charly fragte sich: Was wusste er eigentlich über Uschis Vergangenheit - abgesehen von all dem, was sie ihm darüber erzählt &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;(...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;(...) &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;verhaftete man ihn wegen Geheimnisverrats er wurde angeklagt, jedoch nicht verurteilt. Allerdings verlor er seine Anstellung und die Familie musste nach Berlin umziehen, verlor alle Privilegien. Ursula macht im Sommer 1977 ihr Abitur, erhält aber trotz guter Noten keinen Studienplatz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;Charly hätte die Geschichten seiner Frau jedermann stundenlang weitererzählen können. Und das hatte er ja auch bereits und oft. Dem Thüringer MP ebenso wie Impresario Franz Rauch, Lars Voreigner.&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SrHw47-nWBI/AAAAAAAAA-g/6kJNO7aLw7g/s1600-h/ChD+Schreien.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 184px; height: 190px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SrHw47-nWBI/AAAAAAAAA-g/6kJNO7aLw7g/s400/ChD+Schreien.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5382347890648111122" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt; Mir hatte er sie erzählt, den Vorstandsmitgliedern der mittelständischen Vereinigung und auch bei jeder anderen passenden Gelegenheit - immer dann, wenn es galt, Aufträge für Uschis Job als Kommunikationsexpertin zu sammeln. Allerdings tat er es niemals bei Talk-Shows und ähnlichem, denn Uschi wollte das nicht in dieser breiten Öffentlichkeit. Daran hielt sich Charly.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;Was ihm aber mit einem Mal auffiel: je länger er darüber nachdachte, waren erstaunliche Bezüge zwischen Uschis Selbsterlebtem und seinen eigenen Vorlieben, Interessen und sogar einigen seiner Songs zu erkennen. „Überflieger“ zum Beispiel; das Lied hatte er Mitte der 90er Jahre getextet: &lt;span style="font-weight: bold;font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;„&lt;/span&gt;Du bist Flieger, fliegst steil nach oben / Und willst immer oben sein / Doch das Leben, fliegt dir hinterher / Und manchmal holt es dich auch ein.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:85%;" &gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; 2000 lernt er dann Uschi kennen und was war ihr Stiefvater von Beruf? Testpilot „Falken-Horst“: ein Überflieger, eingebunden dazu noch in eine Geheimsache, die fast schon der „V2“-Entwicklung würdig gewesen war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Charly machte ein Album darüber, wie der DDR-Staat seine Bürger knechtete und was ist mit Uschi? Ihr wurde vom Staat das Studieren verboten. Dann hat er selbst massive Eheprobleme und plötzlich taucht Ursula Maus auf, die gute Fee, analysiert sein Leben, findet heraus, dass Sabine an all seinen Problemen die alleinige Schuld hat. Wie ihn das damals gefreut hatte.&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt; Und dann hatte seine Kommunikationsexpertin sogar auch noch eine geeignete&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt; Lebens-Lösung für ihn parat: Sich!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;Wenn man es recht betrachtete &lt;a href="http://spiritofgermany.blogspot.com/2009/09/donnerstag-der-17-september-2009.html"&gt;- nun, &lt;/a&gt;&lt;a href="http://spiritofgermany.blogspot.com/2009/09/donnerstag-der-17-september-2009.html"&gt;da er die rosa Brille des Frisch-Verliebten beiseite gelegt hatte&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;a href="http://spiritofgermany.blogspot.com/2009/09/donnerstag-der-17-september-2009.html"&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt; &lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;a href="http://spiritofgermany.blogspot.com/2009/09/donnerstag-der-17-september-2009.html"&gt;, so wie es nach der Hochzeit bei vielen Ehepartnern der Fall ist -&lt;/a&gt; gab es im Leben seiner Frau auch einige Ungereimtheiten. So widerfährt ihr in der DDR großes Unrecht, doch dann kann sie in der FDJ Pionier-Leiterin werden, wird als Delegierte sogar zu Kongressen gesandt. Weshalb diese Wendung (...)&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SrSZ-HxkrII/AAAAAAAAA-4/lMnI0ehcn7M/s1600-h/ChD+Sehen.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 184px; height: 190px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SrSZ-HxkrII/AAAAAAAAA-4/lMnI0ehcn7M/s400/ChD+Sehen.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5383096747132497026" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;(...)&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt; alles in allem waren dies mindestens sechs unmögliche Dinge. - Würde ich der Logik der weißen Königin folgen, dachte Charly, die zu Alice sagt, dass Unmögliches zu glauben nur eine Frage der Übung sei, und dass, wenn man sich schon vor dem Frühstück sechs unmögliche Dinge ausdenken würde, dann sei alles möglich. Dieser Logik folgend könnte tatsächlich alles möglich sein. Alles. Sowohl Uschis Version der Dinge ... als auch das genaue Gegenteil.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lars Voreigner hatte ihm seinerzeit wegen der Sache mit seiner Frau und Gunnar Wolgast einen fähigen Privatdetektiv empfohlen, der auf die Überprüfung von Ungereimtheiten in Biografien spezialisiert war. Dessen Telefonnummer hatte Charly damals in einer seiner Moleskin-Kladden aufnotiert. Er ging zum Bücherregal, musste etwas suchen, aber dann fand er sie in der schwarzen "Wiener"-Kladde. Van Gaalen hieß der Mann. Charly lief unruhig in seinem Büro umher, schüttelte immer wieder mit seinem Kopf, nahm dann aber doch sein Handy und tippte Van Gaalens Nummer ein.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2505778712536129224-5333192289982647745?l=charlydavidson.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://charlydavidson.blogspot.com/feeds/5333192289982647745/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://charlydavidson.blogspot.com/2010/12/b-seite-song-11-ein-privater-moment-der.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2505778712536129224/posts/default/5333192289982647745'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2505778712536129224/posts/default/5333192289982647745'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://charlydavidson.blogspot.com/2010/12/b-seite-song-11-ein-privater-moment-der.html' title='B-SEITE / Song 11: Ein privater Moment, der alles verändert'/><author><name>rainerWsauer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13967052938766529190</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TG4-GieMXsI/AAAAAAAAB5w/OiOYsfQvPDU/S220/rainerWsauer.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SrH19JxwgYI/AAAAAAAAA-o/vyBzUdT7x6I/s72-c/ChD+wissen-schafft-macht.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2505778712536129224.post-1077348059229632100</id><published>2010-12-06T00:09:00.000-08:00</published><updated>2010-12-06T00:16:07.548-08:00</updated><title type='text'>B-SEITE / Song 10: The Times, They Are A-Changin'</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SqnkNRbEIfI/AAAAAAAAA6A/Yi9lGDU_2Sk/s1600-h/ChD+Leipzig+Revisited.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 275px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SqnkNRbEIfI/AAAAAAAAA6A/Yi9lGDU_2Sk/s400/ChD+Leipzig+Revisited.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5380082146537120242" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.cbq.de/MidiLounge%20-%20ChDs%20Rollender%20Stein.mid"&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic; color: rgb(153, 255, 255);font-family:georgia;font-size:85%;"  &gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 255);font-size:85%;" &gt;&lt;span style="font-style: italic; font-weight: bold;font-family:arial;" &gt;„Oh, but if I had the stars from the darkest night&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic; font-weight: bold;font-family:arial;" &gt;And the diamonds from the deepest ocean&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic; font-weight: bold;font-family:arial;" &gt;I'd forsake them all for your sweet kiss&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic; font-weight: bold;font-family:arial;" &gt;For that's all I'm wishin' to be ownin'.“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;(Bob Dylan)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic; font-weight: bold;font-family:arial;" &gt;„Wir mögen die Welt kennenlernen wie wir wollen:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic; font-weight: bold;font-family:arial;" &gt;Sie wird immer eine Tag- und eine Nachtseite behalten.“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;(Johann Wolfgang von Goethe)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;„The Times They Are a-Changin'“ ist der Titel des dritten Studioalbums von Bob Dylan, das zur gleichen Zeit erschien, als Charlys Familie mit ihm von Wales nach Deutschland zog. Diesem Album widmete er &lt;a href="http://spiritofgermany.blogspot.com/2010/02/mittwoch-der-03-februar-2010.html"&gt;in seinem bisher unveröffentlichtem Buch „Musik“&lt;/a&gt; ein ganzes Kapitel, schrieb, was es ihm bedeutet und weshalb ihm gelegentlich Tränen in die Augen kamen, wenn er einzelne Lieder daraus sang. Charly mochte „The Times ...“ auch deshalb, weil er von Anfang an verstanden hatte, dass es nicht einfach nur meint, dass „die Zeiten“ sich stetig ändern, sondern dass dieser Fakt ein Gefühl ist, das jeder Mensch in sich trägt, wenn es „an der Zeit“ ist, instinktiv. Er selbst schieb darüber seinen berühmten Text „Blueshändler“ und im Frühjahr 2006 war es bei Charly soweit.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;Charlys Depressionen wurden im Frühjahr 2006 so bestimmend für sein Leben, dass er keine Musik mehr machen wollte und konnte. Brain One besuchte ihn ein paar Mal, spielte ihm neue Songs vor, versuchte so, Charly ins 'normale' Leben zurückführen. Seine Kinder kamen ebenfalls regelmäßig vorbei, um ihren Vater aufzumuntern, aber es half einfach nichts. Charly war überzeugt davon, Lukas auf dem Gewissen zu haben, war &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;(...)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;(...) fuhr er dann aus einer Laune heraus zur Leipzig Arena, parkte hinter der Halle und dachte an dem Abend zurück, vor etwas mehr als drei  Jahren, als er genau hier von Bob Dylan&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt; &lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TGY4oO0zH2I/AAAAAAAABxA/t-afyw4JVvI/s1600/ChD+-+Bob+Dylan+in+Leipzig.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 194px; height: 256px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TGY4oO0zH2I/AAAAAAAABxA/t-afyw4JVvI/s400/ChD+-+Bob+Dylan+in+Leipzig.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5505149858332483426" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;'sein' Autogramm bekam. Es war der Abend des 22. Oktobers 2003 und Bob hatte wieder einmal das volle Programm gespielt. “Just Like Tom Thumb´s Blues”, “It´s Alright, Ma”, “Highway 61 Revisited”, sogar den “Tambourine Man” und “Stuck Inside Of Mobile”.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;Bei der ersten Zugabe “Like A Rolling Stone” verdrückte sich Charly jedoch aus der Halle und ging zielstrebig zum Parkplatz. Dort wartete, neben einem großen Bus, bereits ein Fan, der sich mit einem Security-Mann stritt. „No. This is not Mr. Dylans Bus“, sagte der. „Mr. Dylan is leaving in black Limousine …“, und zwar am anderen Ausgang. Klar, dachte Charly, während Bob in der Halle „All Along The Watchtower“ spielte und der Fan ohne nachzudenken blitzschnell in Richtung des anderen Ausgangs rannte. Der glaubte doch tatsächlich, dass ihm der Security-Mann auch noch detailliert Bobs Limousine beschreibt. Wie naiv Menschen doch sein können.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;Und tatsächlich. Nur wenig später, unmittelbar nach dem „Watchtower“-Ende, ging die Tür der Halle auf und zwei Männer kamen auf Charly zu, der immer noch in der Nähe des Busses wartete.&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/Sq3wsKQcScI/AAAAAAAAA6Q/8zY2JAdk9V8/s1600-h/ChD+Das+Bob+Dylan+Autogramm.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 200px; height: 200px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/Sq3wsKQcScI/AAAAAAAAA6Q/8zY2JAdk9V8/s200/ChD+Das+Bob+Dylan+Autogramm.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5381221771235838402" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt; Vorneweg einer, der aussah wie ein klassischer Hollywood-Bodyguard, der andere war eine kleine, schmächtige Person im Kapuzen-Sweatshirt.&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt; Auf die ging Charly zu und sagte „Mr. Dylan, can I get your Autograph“.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;Der Bodyguard war überrascht, die kleine Gestalt ebenfalls, wahrscheinlich mehr über das Versagen seines Schutzengels als über die Bitte an sich, denn sie nahm den von Charly dargereichten gelben Edding-Stift und kritzelte im Laufen etwas auf das „Before The Flood“-Album, das Charly ihr entgegen hielt. Dann verschwanden beide im Bus, der Security-Mann schob Charly beiseite und (...)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;(...) Uschi sah ihren Mann aus den Augenwinkeln an, wackelte dann aber verständnislos mit dem Kopf. „Selbst dran Schuld“, sagte sie. Charly zahlte die geforderten knapp zwanzig Euro, sprach beim Hinausgehen aber laut:&lt;span style="font-style: italic;"&gt; „Ich werde dieses Cafe nie wieder besuchen.“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;„Was willst Du denn“ sagte Uschi anschließend zu ihm, als sie zum Auto gingen. „Das ist eben ein umsatzorientiertes Haus geworden in dem die Studentinnen eben auch etwas verdienen wollen. Hast Du eigentlich Trinkgeld gegeben?“ Hatte er nicht, aber Charly schwieg. Auf ein „Ja“ würde sie ihm bestimmt vorhalten, wie dumm er gewesen war, für Selbstbedienung auch noch Trinkgeld zu geben und bei einem „Nein“ hätte sie alle Gründe gehabt, ihm vorzuhalten, weshalb er kein Trinkgeld gegeben habe.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/Sq3zurY97DI/AAAAAAAAA6o/Q1avGwTpXkY/s1600-h/ChD+Lesung+in+Leipzig+2006.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/Sq3zurY97DI/AAAAAAAAA6o/Q1avGwTpXkY/s200/ChD+Lesung+in+Leipzig+2006.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5381225113024588850" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;Charly entschied sich also dafür, dass er Uschi auf ihre Frage nicht antworten würde. Die sagte auch nichts und so fuhren beide im 500er über Leipzig-Süd auf die A 9 und von dort zurück Richtung Thüringen. Um kurz vor sechs Uhr waren beide wieder zurück in Jena. Charly ging gleich in sein Studio, Uschi in ihr Büro. An diesem Abend schliefen beide nicht miteinander. Genau wie die Abende zuvor und danach.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;Vielleicht hätte er doch einen Ehevertrag abschließen sollen, dachte Charly am Morgen danach. Beide hatten sich nach reichlichem Hin- und Her-Überlegen dagegen entschieden, dafür hatte er  Uschi aber die Kontrolle über die gesamten Finanzdinge gegeben. Obwohl - im Grunde war es ja von ihr ausgegangen. „Du machst das doch sowieso nicht so gerne“, hatte sie ihm gesagt und er hatte ihr natürlich zugestimmt. So wie immer.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;Seitdem waren aber mehrere Dinge mit seinen Konten vorgegangen, die sich inzwischen für ihn alleine mit „...dem Chaos, das uns Deine Ex-Frau hinterlassen hat“, wie Uschi es ausdrückte, nicht erschöpfend erklären ließen. Um Streß und Ärger aus dem Weg zu gehen, hatte Charly es aber vermieden, seine Fraudanach zu fragen. Uschi hatte zum Beispiel für ihn mehrere Firmen neu gegründet, erklärte ihm gelegentlich auch, warum und weshalb die eine oder die andere Transaktion notwendig sei und es hörte sich stets gut an, doch das Gefühl, dass zwischen beiden irgend etwas anders geworden zu sein schien, als zu Beginn der Beziehung, ließ Charly nicht los; ja, ja, 'The Times They Are A-...' summte er.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;Klar, wusste Charly, wahre Liebe gibt es vielleicht schon, aber sie bedeutet nichts. Irgendwann einmal kommen alle Eheleute im Ehealltag an, in der Ehealltäglichkeit. Aber was gab es dann zwischen Ehepartnern? Wie sagte er es immer so schön: Loyalität ist kein guter Ersatz für Liebe - es ist der Beste. Und was war aus seiner Selbstverpflichtung geworden, nach der Zeit mit Sabine bewusster zu leben? Charly nickte, denn ihm wurde klar, dass er ab jetzt genauer wissen wollte, was um ihn herum vorging.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2505778712536129224-1077348059229632100?l=charlydavidson.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://charlydavidson.blogspot.com/feeds/1077348059229632100/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://charlydavidson.blogspot.com/2010/12/b-seite-song-10-times-they-are-changin.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2505778712536129224/posts/default/1077348059229632100'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2505778712536129224/posts/default/1077348059229632100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://charlydavidson.blogspot.com/2010/12/b-seite-song-10-times-they-are-changin.html' title='B-SEITE / Song 10: The Times, They Are A-Changin&apos;'/><author><name>rainerWsauer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13967052938766529190</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TG4-GieMXsI/AAAAAAAAB5w/OiOYsfQvPDU/S220/rainerWsauer.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SqnkNRbEIfI/AAAAAAAAA6A/Yi9lGDU_2Sk/s72-c/ChD+Leipzig+Revisited.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2505778712536129224.post-178005792144688052</id><published>2010-12-02T04:42:00.000-08:00</published><updated>2010-12-03T00:26:59.819-08:00</updated><title type='text'>B-SEITE / Song 9: Spiel mit dem Feuer</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/Sqh6a4_fQMI/AAAAAAAAA5Y/dMlIBnubmMo/s1600-h/ChD+Reizwolf.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 275px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/Sqh6a4_fQMI/AAAAAAAAA5Y/dMlIBnubmMo/s400/ChD+Reizwolf.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5379684357287919810" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;div  style="text-align: center; color: rgb(153, 255, 255);font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:85%;" &gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;„I am the god of hellfire and I bring you:&lt;br /&gt;Fire, I'll take you to burn.&lt;br /&gt;Fire, I'll take you to learn.&lt;br /&gt;I'll see you burn!“&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span&gt;(Arthur Brown)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt;&lt;br /&gt;(...)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt; Reizwolf“-Tour, deren Beginn kurz nach der Albumveröffentlichung für Mitte Dezember 2005 geplant war, standen für Charly allerdings unter keinem günstigen Stern, was auch unmittelbaren Einfluss auf die von Uschi Maus allen angekündigte Hochzeit hatte. Charlys neuer Manager Thomas Skrizipek hatte bei Konzertveranstalter Franz Rauch von „Hitman &amp;amp; Rauch Concerts“ erreicht, dass der Vorverkauf für die Tour schon drei Monate vor der Veröffentlichung des Albums starten sollte. Der begann daher bereits am 12. August 2005, lief aber wegen der Urlaubszeit nur schleppend an. Selbst nachdem das Album „REIZWOLF“ Mitte November auf dem Markt erschienen war und gleich Position der Charts 19 belegte, lief es mit dem Vorverkauf nicht besser.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Skrizipek meinte - wohl nicht ganz zu unrecht - dass daran Charlys Engagement für den Thüringer Minsterpräsidenten mit schuld gewesen sei, zu dem Charly und Uschi über die „Mittelständische Vereinigung Thüringen“ Kontakt bekommen hatten und den Charly einigermaßen sympathisch fand, wie er der Presse mehrfach erklärt hatte, waren beide doch fast ein und derselbe Jahrgang.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt;Für den Thüringer MP hatte sich Charly im Landeswahlkampf 2004 positioniert und das war einigen seiner alten Fans bitter aufgestoßen. Für sie schien Charly Davidson, wenn schon nicht mehr in der SDAJ verwurzelt, politisch zumindest immer noch der SPD oder den Grünen &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/Sq3MpoHg7pI/AAAAAAAAA6I/ueGwXaj3BOs/s1600-h/ChD+ist+URDEUTSCH.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 197px; height: 152px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/Sq3MpoHg7pI/AAAAAAAAA6I/ueGwXaj3BOs/s200/ChD+ist+URDEUTSCH.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5381182145293250194" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt;zugeneigt zu sein, was er ja mit dem Song&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt; „Walverwandschaften“ deutlich bewiesen hatte.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt; Nun schien er jedoch zum Freund der CDU mutiert und das war in verschiedenen Internetforen, auch denen seines Fanclubs „Lichtblicke“, natürlich heiß diskutiert worden, zumal Charlys ur-deutsches Humorverständnis im Werbeclip für das "REIZWOLF"-Album &lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-style: italic; font-weight: bold;font-family:arial;" &gt;(siehe unten!)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; vielen geradezu im Halse stecken (...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(...) &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt;die Scheidung für Charly ein Scheitern darstellte, war er jetzt frei für seine neue Liebe Uschi, denn kurz zuvor waren auch Ursula und Rudolf Maus, die bereits seit 2003 getrennt lebten, geschieden worden und Uschi drängte ihren Charly nun so schnell als möglich zur Hochzeit. Dass beide dann aber trotzdem erst im Februar 2006 heirateten, hatte mehrere tragische Anlässe, denen auch die geplante „Reizwolf“-Tour im Dezember und Januar zum Opfer fiel. Völlig überraschend erhielt  Charly im Juni die Nachricht, dass sein Gleitschirm-Guru, der Jenaer &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Norman_Lausch"&gt;Norman Lausch&lt;/a&gt;, bei einem Testflug tödlich verunglückt war, und, als sei das nicht schon schlimm genug gewesen, folgte daraufhin das Drama um Lukas Linde, das Charly bis ins Innerste (...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(...) &lt;a href="http://maxikilian.blogspot.com/2010/02/2005-11-20-trio-infernale.html"&gt;am 30. November 2005 warteten er und Mick vergeblich auf Luke&lt;/a&gt; und Charly ärgerte sich maßlos über dessen Unzuverlässigkeit. Selbst telefonisch konnte Charly ihn nicht erreichen; ständig meldete dessen Handy, dass der Teilnehmer „nicht verfügbar“ sei und ans Festnetztelefon ging Lukas Linde ebenfalls nicht. Was war da los, fragte sich Charly.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/Sqm-KnFbxGI/AAAAAAAAA54/7ktrzzn5_4Q/s1600-h/ChD+Thomas+Kapke+1982.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 190px; height: 198px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/Sqm-KnFbxGI/AAAAAAAAA54/7ktrzzn5_4Q/s200/ChD+Thomas+Kapke+1982.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5380040319370511458" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt;Erst am Abend des 1. Dezember erreichte er telefonisch Lukas Schwester und zu seiner Bestürzung musste diese ihm mitteilen, dass Luke in der Nacht zuvor verstorben war. Am 28. November 2005 (dies war exakt drei Jahre vor Charlys eigenem Tod) hatte es in Lukas Lindes Wohnung in der Herxheimerstraße gebrannt und das Feuer hatte ihn im Schlaf überrascht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit schweren Verbrennungen und nicht ansprechbar war er sofort in die Frankfurter Universitätsklinik gebracht worden, wo Lukas ins Koma gefallen war und zwei Tage später starb, ohne nochmals das Bewusstsein erlangt zu haben. Nach den Feststellungen der Polizei hatte eine Kerze das Mobiliar entzündet und es wurde gemutmaßt, dass Lukas kurz zuvor Betäubungsmittel konsumiert hatte; von Experimenten mit exotischen Pilzen war in anderen Quellen die Rede gewesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Charly Davidson war am Boden zerstört, an Bandproben oder den Beginn der Tournee war nun nicht mehr zu denken, Hitman &amp;amp; Rauch verschoben sämtliche Konzerttermine erst um ein Vierteljahr, sagten die Tour dann schließlich ab, was Charly einiges an Geld kostete.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wirklich schlimm war aber, dass er sich alleine die Schuld an Lukas Lindes Tod gab, denn Charly hatte ihn ja wieder auf die Bühne treiben wollen, obwohl Luke dies eigentlich so nicht gewollt hatte. Dass seine neue Frau Uschi alles völlig anders sah und Charly immer wieder von dessen Unschuld zu überzeugen versuchte, half ihm dieses Mal nicht wirklich, denn sie kannte ja Luke nicht, wusste nicht, wie sensibel er in solchen Situationen  (...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(...) stand etwa in der SÜDDEUTSCHEN ZEITUNG vom 28. April 2006 unter der Überschrift „Nebenbei bemerkt: Leonardo fährt jetzt Cabrio“ zu lesen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:85%;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:85%;" &gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;„An der Stadtbahn-Station hängt ein Charly-Davidson-Plakat, seit Wochen schon. Jeden Morgen auf dem Weg zur Arbeit laufe ich daran vorbei. Manchmal, wenn die Bahn länger braucht, schaue ich es mir an.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SqiFZ8X2yeI/AAAAAAAAA5w/y1-8wJXXvZA/s1600-h/ChD+Das+Plakat+der+Reizwolf-Tour.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 148px; height: 200px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SqiFZ8X2yeI/AAAAAAAAA5w/y1-8wJXXvZA/s200/ChD+Das+Plakat+der+Reizwolf-Tour.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5379696435643468258" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:85%;" &gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; Es lädt zu einem Konzert Mitte Mai in Stuttgart ein. Davidson lehnt mit dem Rücken vor einer Buswartehalle, blickt sinnierend nach oben, links neben ihm ein Briefkasten und rechts Übervater Bob Dylan. (…) &lt;span style="font-style: italic;"&gt;'Wir leben in Zeiten, da werden selbst Zootiere nach China abgeschoben. Was soll man da den Terroristen, die uns das Dach über dem Kopf anzünden, anderes wünschen als: Guten Flug!'&lt;/span&gt;, resigniert er. Dabei wird er erst 49 in diesem Jahr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Früher mal hat Charly Davidson Texte geschrieben, in denen er seine politischen, poetisch-philosophischen und immer auch alleswisserischen Ambitionen charmant und gewandt zum Vortrag brachte. Das macht auf fast beklemmende Weise deutlich, was aus ihm geworden ist. Um zu begreifen, wo er nach seinem jahrelangen Überflug durch die nationale wie international Musikszene heute gelandet ist, nach seiner Hymne auf den Sozialismus, nach seinem elektronischen Gesang für Gott und die Welt, nach Gastspielen in dubiosen Fernsehshows, nach dem vorgetäuschten eigenen Tod, nach seinem gescheiterten Versuch, sich selbst für den Pop-Olymp zu nominieren (…)  um also seinen Absturz vom Musik-Literaten zum Banali-täter ermessen zu können, muss man seine frühen Platten kennen und lieben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer textet denn heute noch Lieder mit Sätzen wie &lt;span style="font-style: italic;"&gt;'Die Geschichten der Geschichten / Aus unendlich vielen Schichten / Meines Schädels, sie berichten'&lt;/span&gt;? - So gut hat er mal gedichtet, einst, vor 25 Jahren. Heute ist davon bei ihm keine Rede mehr. Schon gar nicht, wenn er auf seinem aktuellen Album Leornardo Cabrio fahren lässt und neben ihm nicht die Mona Lisa sondern eine nicht näher beschriebene Dame namens Jeanette sitzt, die lieber Limousinen mag. Nicht mehr lange, dann wird das Plakat am Stadtbahn-Stadion verschwunden sein - genau wie jener, der früher einmal Charly Davidson war.“&lt;br /&gt;------------------------------&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:85%;" &gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/span&gt;&lt;object width="320" height="266" class="BLOG_video_class" id="BLOG_video-62e9b8f2101a34ae" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/get_player"&gt;&lt;param name="bgcolor" value="#FFFFFF"&gt;&lt;param name="allowfullscreen" value="true"&gt;&lt;param name="flashvars" value="flvurl=http://v11.nonxt8.googlevideo.com/videoplayback?id%3D62e9b8f2101a34ae%26itag%3D5%26app%3Dblogger%26ip%3D0.0.0.0%26ipbits%3D0%26expire%3D1330287598%26sparams%3Did,itag,ip,ipbits,expire%26signature%3D1FB8B9A24299564DD63418A5D329E747D6AD2C2A.59C41FF7B57EBC8392D9B117A774818072D76FF7%26key%3Dck1&amp;amp;iurl=http://video.google.com/ThumbnailServer2?app%3Dblogger%26contentid%3D62e9b8f2101a34ae%26offsetms%3D5000%26itag%3Dw160%26sigh%3DWb_TU8g-x54jE2_zA7myx6J5q9s&amp;amp;autoplay=0&amp;amp;ps=blogger"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/get_player" type="application/x-shockwave-flash"width="320" height="266" bgcolor="#FFFFFF"flashvars="flvurl=http://v11.nonxt8.googlevideo.com/videoplayback?id%3D62e9b8f2101a34ae%26itag%3D5%26app%3Dblogger%26ip%3D0.0.0.0%26ipbits%3D0%26expire%3D1330287598%26sparams%3Did,itag,ip,ipbits,expire%26signature%3D1FB8B9A24299564DD63418A5D329E747D6AD2C2A.59C41FF7B57EBC8392D9B117A774818072D76FF7%26key%3Dck1&amp;iurl=http://video.google.com/ThumbnailServer2?app%3Dblogger%26contentid%3D62e9b8f2101a34ae%26offsetms%3D5000%26itag%3Dw160%26sigh%3DWb_TU8g-x54jE2_zA7myx6J5q9s&amp;autoplay=0&amp;ps=blogger"allowFullScreen="true" /&gt;&lt;/object&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2505778712536129224-178005792144688052?l=charlydavidson.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://charlydavidson.blogspot.com/feeds/178005792144688052/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://charlydavidson.blogspot.com/2010/12/b-seite-song-9-spiel-mit-dem-feuer.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2505778712536129224/posts/default/178005792144688052'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2505778712536129224/posts/default/178005792144688052'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://charlydavidson.blogspot.com/2010/12/b-seite-song-9-spiel-mit-dem-feuer.html' title='B-SEITE / Song 9: Spiel mit dem Feuer'/><author><name>rainerWsauer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13967052938766529190</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TG4-GieMXsI/AAAAAAAAB5w/OiOYsfQvPDU/S220/rainerWsauer.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/Sqh6a4_fQMI/AAAAAAAAA5Y/dMlIBnubmMo/s72-c/ChD+Reizwolf.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2505778712536129224.post-8119021121123899852</id><published>2010-11-29T00:24:00.000-08:00</published><updated>2010-11-29T00:32:51.055-08:00</updated><title type='text'>B-SEITE / Song 8: Zeit zu Leben und zu Lieben</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SzHSS1b2aGI/AAAAAAAABTY/hf4BikkIQNA/s1600-h/ChD+Zeit+zu+leben+und+zu+lieben.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 312px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SzHSS1b2aGI/AAAAAAAABTY/hf4BikkIQNA/s400/ChD+Zeit+zu+leben+und+zu+lieben.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5418343047726786658" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-style: italic; font-weight: bold; color: rgb(153, 255, 255);font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;&lt;span&gt;„Liebe bedeutet nicht nur,&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-style: italic; font-weight: bold; color: rgb(153, 255, 255);font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;&lt;span&gt;daß man sich gegenseitig in die Augen schaut&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 255);font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic; font-weight: bold; color: rgb(153, 255, 255);font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;&lt;span&gt;sondern auch, daß man gemeinsam&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 255);font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic; font-weight: bold; color: rgb(153, 255, 255);font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;&lt;span&gt;in die gleiche Richtung blickt.“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 255);font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 255);font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;&lt;span&gt;(Antoine de Saint-Exupéry)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt;&lt;br /&gt;(...) &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt;war  ungläubig und fassungslos, als ihr Mann ihr am 21. Juli 2004 nach 24 Ehejahren und nur wenige Wochen nach dem als Versöhnungsurlaub gedachten Ägypten-Trip mitteilte,&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt; dass er sich in Jena eine eigene Wohnung gemietet habe. Beide stritten sich darauf heftig,&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt; dazu noch in Gegenwart von Caro und Georgia, und trotzdem bat Sabi ihren Mann, während der bereits seine Sachen packte, darum, gemeinsam eine Eheberatung aufzusuchen, hatte sogar schon eine Eheberaterin parat, aber Charly blockte komplett ab und sagte, er habe sich &lt;span&gt;"die Sache lange und gut überlegt"&lt;/span&gt; und da sei "&lt;span&gt;leider nichts mehr zu machen."&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sabine wiederum schrie Charly an, dass er nun komplett durchgedreht sei und fragte, ob er denn gleich mit Uschi zusammen ziehen wolle oder erst später. Selbst in diesem Moment der Wahrheit stritt Charly noch alles ab und sagte, dies sei völliger Blödsinn und zeige ihm wieder und noch einmal, weshalb es die richtige Entscheidung sei, sie zu verlassen, worauf seine Frau in Fatalismus verfiel, die Schuld nun tatsächlich bei sich suchte und dachte, es sei besser, Charly erst einmal ziehen zu lassen, vielleicht würde sich am nächsten Tag ja alles wieder (...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(...) Immer wieder versuchte Sabine in den folgenden Wochen, Charly davon zu überzeugen, dass er wieder zurück zu seiner Familie kommen müsse, aber der bewunderte bei allen ihren Versuchen nur Uschis Weisheit, die ihm das Alles bereits prophezeit hatte ... und klugerweise erst einmal in Berlin zurück blieb.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ende 2004 hielten es Uschi und Charly aber dann doch nicht mehr aus und die Kommunikationstrainerin zog  zusammen mit ihrer Tochter Doreen von Berlin nach Jena in eine komfortable Wohnung in dem Kernbergen mit Blick auf den Fuchsturm und etablierte dort ihre Firma „U-MA Kommunikation und Training“ neu. Die beiden Verliebten verbrachten ein unvergessenes Weihnachtsfest in Jena und Charly war unfassbar glücklich mit der neuen Frau im Mittelpunkt seines Lebens.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SqdA5zRu3KI/AAAAAAAAA4w/r4vIx5SH6e8/s1600-h/ChD+Strassensaenger+im+ZDF.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 133px; height: 200px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SqdA5zRu3KI/AAAAAAAAA4w/r4vIx5SH6e8/s200/ChD+Strassensaenger+im+ZDF.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5379339641678650530" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt;&lt;br /&gt;Die wiederum war nicht faul darin, der Welt mitzuteilen, dass Charlys sie ehelichen wolle. Schon im Januar 2005 brachte die „Thüringer Allgemeine“ einen Artikel über die Firma U-MA, in dem Uschi als (Zitat) „in Kürze verheiratet mit einer Rocklegende“ vorgestellt wurde. Credo des Artikels: „In meinem Job als Kommunikationstrainerin spielt es keine Rolle, dass ich die künftige Ehefrau von Charly Davidson sein werde.“ - Jürgen Schulz wurde währenddessen von Charly und Uschi auf die Suche nach einem Haus in der Nähe von Jena geschickt, was vor allem Lars Voreigner missfiel. Der sagte Schulz, dass dieser das nicht machen müsse, er sei doch nicht Charly Davidsons Laufbursche.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Münchenroda, rund 7 km vom Jenaer Stadtkern entfernt, fand Schulz Anfang 2005 ein kleines Neubauhaus zur Miete. Kaufen? Nein, das wäre verschwendetes Geld, hatte Uschi ihrem Schatz prophezeit, denn Sabine werde es wohl kaum ertragen können, zu sehen wie ihr „Ex-Mann“ immer wieder zu den Aufnahmen ins Studio am Saalbahnhof gehen würde, ohne Notiz von Ihr und den Kindern zu nehmen. Deshalb sollte Münchenroda ein Domizil „auf die Schnelle und nur für kurze Zeit“ sein, wie Uschi es ausdrückte. Damit war klar (...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(...). vonstatten gehen sollte und wer der neue Produzent war, das konnte man in der Ausgabe 06/2005 des ROLLING TONE lesen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:85%;" &gt; &lt;span style="font-family:arial;"&gt; Charly Davidson, nach eigener Überzeugung  „Deutschlands letzte Hoffnung auf den Pop-Olymp“, ist derzeit wieder frei und trotzdem nicht mehr zu haben. Es sei, so Davidson, schon wieder unterwegs auf neuen Pfaden, so Davidson bei einer Pressekonferenz im „Berlin Plaza“. Nachdem ihm die rückläufigen Verkaufszahlen der letzten Produktionen die dringende Empfehlung gegeben hätten, bei seinem nächsten Album auf Nummer sicher zu gehen, sei er derzeit in den Berliner MEMENTO STUDIOS von Erfolgsproduzent Frank Wasa und arbeite an einem neuen Album.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Wasa will Davidson wieder zu Charts-Erfolgen verhelfen. Hierfür hat er einige talentierte Komponisten einem Charly Davidson Song-Contest unterzogen, die ChD nun einen Hit auf den Leib schreiben sollen. Bereits einen Monat vor Weihnachten soll das Album mit dem Titel 'REIZWOLF' erscheinen und, so Wasa weiter, mindestens drei potentielle Hits enthalten.&lt;/span&gt;  &lt;span style="font-family:arial;"&gt;„Ich bin der Reizwolf, der den Deutschen schon seit Jahren immer wieder Wunden beißt. Das neue Album wird einmal mehr zeigen, dass ich noch alle meine Zähne habe.“, sagte Davidson vor der Presse.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Gitarrist sei Helmut Prosa „natürlich unersetzbar”, so Davidson. Deshalb mache ihm die Suche nach einem adäquaten Gitarristen auch so viel Spaß. „Vielleicht wird sogar Lukas in die Band zurückkehren“, eröffnete er die Spekulationen; gemeint war damit sein Ex-Partner Lukas Linde, mit welchem er 1982 seine musikalische Karriere begann.&lt;/span&gt;  &lt;span style="font-family:arial;"&gt;Man werde auf jeden Fall „ein perfektes Album“ präsentieren, „ohne Bruch und Tadel“, wie Charly versicherte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„So groß ist die Umstellung ja gar nicht“, so ChD am Ende seiner Pressekonferenz zum Wechsel zwischen Prosa und Wasa. „Beide haben ein 'sa' am Ende ihres Namens. Das macht die Sache für mich einfacher.“     &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt;Im Mai 2005 hatte demnach in Berlin die Aufnahmen zum „REIZWOLF“ begonnen und gleichzeitig war Uschi von den Jenaer Kernbergen in das gemeinsame Domizil nach Münchenroda gezogen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt; Eingerichtet hatte sie es ihrem Charly in warmen Holztönen, mit Weidenkorb- und Rattangeflecht nebst passenden blassgrünen Vorhangstoffen&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SqdDVtrhHtI/AAAAAAAAA5I/tnXRf1AGhek/s1600-h/Ursula+Maus+2000.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 200px; height: 192px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SqdDVtrhHtI/AAAAAAAAA5I/tnXRf1AGhek/s200/Ursula+Maus+2000.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5379342320235781842" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt; und endlich hatte Geld einmal keine Rolle für sie gespielt, obwohl sie Charly gegenüber betont hatte, dass man von nun an ganz sparsam werde leben müssen; mit der Verschwenderei seiner Ex-Frau sei nun endgültig Schluss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und noch mehr tat sie für ihn: Uschi vermittelte ihn an RTL 2 in die „VIP-Küche“, eine Fernsehsendung, bei der Charly vor einer Livekamera ein 3-Gänge-Menü kredenzte, bestehend aus „Paula In The Sky With Diamonds“ als Vorspeise, dem Hauptgang „Langustenbrust auf verrückten Kartoffeln“ und es gab „Tote Oma in Cranberry-Creme“ als Nachspeise. Vor allem die Langusten blieben seinen Gästen und den live zuschauenden TV-Glotzern dabei fast im Halse stecken, wie später noch beschrieben wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit dem Fortgang des Frühlings blühte dann auch Uschis Pressearbeit so richtig auf und es durfte zum Beispiel die Illustrierte NIVEAU, übrigens zeitgleich zum „Reizwolf“-Artikel im MUSIKMAGAZIN, exklusiv über das neue Liebespaar berichten:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:85%;" &gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;DAVIDSON HEIRATET UNGEZWUNGEN&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Deutsch-Rocksänger Charly Davidson verbittet sich bei seiner Hochzeit im Herbst Formalitäten ebenso wie kindische Rituale. Das erklärte jetzt seine Verlobte, Uschi Maus.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SqdH4UdmV9I/AAAAAAAAA5Q/gM4jUjH1ykc/s1600-h/ChD+Dornburger+Schloesser.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 145px; height: 200px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SqdH4UdmV9I/AAAAAAAAA5Q/gM4jUjH1ykc/s200/ChD+Dornburger+Schloesser.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5379347312808450002" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:85%;" &gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Eingeladen habe der 47-Jährige weniger als 30 Gäste.&lt;/span&gt;  &lt;span style="font-family:arial;"&gt;Da Davidson kein Knigge-Anhänger sei, werden die Gäste auch nicht mit einem Gala-Diner versorgt. „Für ihn gibt es jugoslawisches Essen und für mich Finger- Food. Jeder kann sich selbst bedienen“, sagt die neue Frau an seiner Seite, die von Beruf eine erfolgreiche Kommunikationsexpertin ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Davidson hatte sich im letzten Jahr nach mehr 25 Ehejahren von seiner damaligen Frau getrennt.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;------------------------------------------------------------------------------&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;u&gt;Anmerkung:&lt;/u&gt; Die Songtitel „Zeit zu Leben und zu Lieben“ sowie das Pendant auf der A-Seite, „Zeit zu Lieben und zu Leben“, gehen zurück auf einen &lt;a href="http://spiritofgermany.blogspot.com/2010/08/donnerstag-der-12-august-2010.html"&gt;Text des amerikanischen Predigers Dr. Bob Moorehead&lt;/a&gt; sowie auf das Buch „&lt;a href="http://rainergolem.beepworld.de/biografisches.htm"&gt;Fangt an zu leben und zu lieben! Menetekel und Aktion in Offenbach&lt;/a&gt;“ von Rainer Golembiewski, Christina Nagel-Woitalla und Günter Burkart (1981, Saalbau Verlag Offenbach)&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2505778712536129224-8119021121123899852?l=charlydavidson.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://charlydavidson.blogspot.com/feeds/8119021121123899852/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://charlydavidson.blogspot.com/2010/11/b-seite-song-8-zeit-zu-leben-und-zu.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2505778712536129224/posts/default/8119021121123899852'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2505778712536129224/posts/default/8119021121123899852'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://charlydavidson.blogspot.com/2010/11/b-seite-song-8-zeit-zu-leben-und-zu.html' title='B-SEITE / Song 8: Zeit zu Leben und zu Lieben'/><author><name>rainerWsauer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13967052938766529190</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TG4-GieMXsI/AAAAAAAAB5w/OiOYsfQvPDU/S220/rainerWsauer.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SzHSS1b2aGI/AAAAAAAABTY/hf4BikkIQNA/s72-c/ChD+Zeit+zu+leben+und+zu+lieben.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2505778712536129224.post-8266988106097618031</id><published>2010-11-25T02:03:00.001-08:00</published><updated>2010-12-20T23:36:18.114-08:00</updated><title type='text'>B-SEITE / Song 7: Wie soll man wissen, was man nicht weiß</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/Sp7Y778mcCI/AAAAAAAAA3I/OuC67hv8wrA/s1600-h/ChD+Ausbrecher.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 275px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/Sp7Y778mcCI/AAAAAAAAA3I/OuC67hv8wrA/s400/ChD+Ausbrecher.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5376973529342701602" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.cbq.de/MidiLounge%20-%20ChDs%20Messer.mid"&gt;&lt;/a&gt;&lt;div  style="text-align: center; color: rgb(153, 255, 255);font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic;font-size:85%;" &gt;„So war das nicht gedacht&lt;br /&gt;mit der Freiheit und so, so mit Aus und KO,&lt;br /&gt;so mit der Brüderlichkeit wie bei Abel und Kain,&lt;br /&gt;und die Frau muß gebährn unterm Heiligenschein.“&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;(Reinhard Lakomy &amp;amp; Monika Ehrhardt)&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt; &lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;(...) &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;den medialen Boden mit seinen Alben „&lt;a href="http://heimatkunde.blogspot.com/2006/09/dl50t-25nach-pommern-ist-vorpommern.html"&gt;DIE LETZTE ÖLUNG&lt;/a&gt;“ (2000) und „&lt;a href="http://heimatkunde.blogspot.com/2006/09/dl50t-26wie-texte-entstehen-1.html"&gt;BEGRÄBNIS&lt;/a&gt;“ (2002), den beiden ersten Teilen seiner „intellektuellen Todestrilogie“, wie DER SPIEGEL sie später nannte, geebnet und ihn danach während einer EINS LIVE Radiosendung auch noch kräftig gedüngt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SqK-2UfFVmI/AAAAAAAAA34/g9JaNn7anng/s1600-h/ChD+Charly+Davidson+bei+EINS+LIVE.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 200px; height: 158px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SqK-2UfFVmI/AAAAAAAAA34/g9JaNn7anng/s200/ChD+Charly+Davidson+bei+EINS+LIVE.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5378070745455089250" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;Einer verdutzten Radio-Moderatorin erklärte Charly Davidson 2003, das, was derzeit ständig im deutschen Radio laufe, sei &lt;span&gt;„...kompletter textlicher Müll.“ &lt;/span&gt;„Das können sicherlich viele Leute sagen, aber doch nicht Sie, Herr Davidson, mit Ihrem Background und Wissen um die Musikszene in Deutschland. Bands wie DIE ÄRZTE und Xavier Naidou machen doch wirklich ordentliche Texte“, versuchte sie zu beschwichtigen und fügte an, „...oder Samy DeLuxe, den Sie ja gut kennen, der wird manchmal fast schon intellektuell in seinen Botschaften.“ - &lt;span&gt;„Keine Ahnung, worüber Sie re&lt;/span&gt;&lt;span&gt;den“,&lt;/span&gt; antwortete ihr Charly darauf patzig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Also, es gibt doch in Deutschland nicht nur Sie, es gibt doch auch gute deutsche Texte von Anderen.“, konterte ihn die Moderatorin. Als sie es kurz darauf auch noch wagte, Charly auf seinen, von der GLOBA nach achtzehn Jahren Zusammenarbeit beendeten Plattenvertrag anzusprechen, verlor dieser vollends die Contenance und das live im Radio.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span&gt;„Ich hab doch gesagt, dass ich über diese Scheiße nicht sprechen will. Ich will nichts darüber hören, dass literarische Texte meine ‚erste Liebe‘ gewesen sein sollen. Sie würden ja auch nicht zu Bob Dylan sagen, Musik sei seine ‚erste Liebe‘ gewesen, oder?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;Das Interview machte im Internet schnell die Runde und die Quittung kam postwendend und zwar nicht nur in Form des ÄRZTE-Songs in dem es weiter hieß &lt;span style="font-family:arial;"&gt;„Wärst Du ‘ne Kirchentür, Du hingst voller Thesen, Besserwissermann, Du bist das perfekte Lebewesen.“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu anspruchsvollen TV-Interviews lud man Charly nach dessen Wutausbruch bei EINS LIVE nicht mehr ein, wenn es bei kleinen wie großen Festivals darum ging, wer noch auftreten werde und sein Namen fiel, sagten Bands und Interpreten reihenweise ab.&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SqOT2Sjj39I/AAAAAAAAA4I/HUwH10d20SU/s1600-h/ChD+Lola-Lola-hoeriger+Clown.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 200px; height: 199px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SqOT2Sjj39I/AAAAAAAAA4I/HUwH10d20SU/s200/ChD+Lola-Lola-hoeriger+Clown.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5378304940913713106" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt; Dafür machte man sich in der Szene lustig über die verzweifelten Versuche der Rocklegende, im Fernsehen doch noch präsent zu sein, indem er sich bei Caroline Reiber oder dem MDR in Fernsehsendungen für ältere Semester begab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;In weniger als drei Jahren hatte sich Charly Davidson damit vom Podest der gefeierten Deutschrocklegende und des „Pop-Olympioniken“ in die Ecke des Clowns aus dem „Blauen Engel“ manövriert, mit dem in Deutschland kaum noch jemand etwas zu tun haben wollte, der in der Szene durch war, wie es inzwischen von einer vorgehaltener Hand zur nächsten weitererzählt wurde. Und das Schlimmste daran, was, dass Charly es noch nicht einmal bemerkte (...)&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;(...) „Glaubst Du, dass er mit dieser Frau schläft?“, wollte Sabi damals von Barbara Prosa wissen. „Hat er zu Helmut mal irgend eine Andeutung darüber gemacht?“ „Nein,“ habe ihr Barbara geantwortet und angefügt „Ich denke, er hätte mir was gesagt, wenn da etwas gewesen wäre.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;Einmal habe Helmut Charly gefragt, ob er Ursula Maus erotisch finden würde und Charly habe ihm geantwortet,&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt; dass er sie überhaupt nicht erotisch findet, nur ‚seelrotisch‘, „... also er meinte wohl, 'seine Seele antörnend'“, habe Barbara gesagt. „Was denkst Du darüber?“, habe Sabine Barbara nochmals gefragt.&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SqOUUifHsnI/AAAAAAAAA4Q/azcWZXQHqrw/s1600-h/Ursula+Maus+ohne+Brille+-kleiner-.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 147px; height: 183px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SqOUUifHsnI/AAAAAAAAA4Q/azcWZXQHqrw/s200/Ursula+Maus+ohne+Brille+-kleiner-.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5378305460586132082" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt; „Ich denke, ohne Sex ist die beste Beziehung nur eine Freundschaft. Vielleicht eine innige Freundschaft, aber eben nur eine Freundschaft.“, sagte Beate daraufhin und beruhigte Sabi damals wieder etwas.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Allerdings hatte Prosa seiner Barbara nicht alles erzählt, hatte das offen zur Schau getragene Händchenhalten von Charly und Uschi verschwiegen und hielt es damals überhaupt für klüger, sich möglichst wenig in Charlys Dinge einzumischen. So steuerte er auch nicht dagegen, als Charly Ende 2003 sein neuestes Album unter dem Titel „&lt;a href="http://heimatkunde.blogspot.com/2006/09/dl50t-27iss-was.html"&gt;WISSEN-SCHAFFT-MACHT&lt;/a&gt;“ als Schluss seiner Platten-Trilogie aufnahm, weswegen Charly und Uschi anschließend wohl die Einzigen waren, die es wunderte, dass das Anfang 2004 beim neuen CBQ-Label erschienene Album noch nicht einmal eine Platzierung unter den Deutschen Top50 verbuchen (...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(...) der Österreicher, der nun schon seit knapp zwei Jahrzehnten mit Charly Davidson zusammenarbeitete, war mit dem Ergebnis von „WISSEN-SCHAFFT-MACHT“, mehr jedoch mit den Früchten der letzten Jahre, äußerst unzufrieden, was er Charly nun ohne Umschweife vorhielt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;„Ich sagte ihm: 'Wie kann man in nur fünf Jahren alles beschädigen, was man sich in zwei Jahrzehnten zuvor aufgebaut hat. Wenn das Album wenigstens ein Elektro-Musik-Album geworden wäre, dann wäre es vielleicht noch zu vermarkten gewesen. So wurde es eine Art  Therapie-Platte in dem Sinne, dass er das Studio hier als seine Spielwiese benutzt hat. Alles war möglich bei 'WISSEN-SCHAFFT-MACHT'&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SqOVr4YQUrI/AAAAAAAAA4Y/uDJdnZn9H6Q/s1600-h/ChD+Ermahnung+an+Helmut+Prosa.bmp"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 200px; height: 122px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SqOVr4YQUrI/AAAAAAAAA4Y/uDJdnZn9H6Q/s200/ChD+Ermahnung+an+Helmut+Prosa.bmp" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5378306961111536306" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt; - nur der Zeitrahmen, den wir uns selber gesetzt hatten, war die Grenze. Brainstorming, Ideen sammeln, ausführen, abhaken. Im Grunde ist das Album ja gar nicht so schlecht, im Nachinein betrachtet eigentlich ideal für ein Independent-Label wie CBQ. Klar kann ich mir heute die ganze Platte auch mehrfach anhören, aber 'kommerziell' ist anders.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor allem machte Helmut Charly klar, dass dessen fahrlässiger Umgang mit Fans, Medien und die unfassbare politische Schnittmenge von ChD zusammen mit der Erweiterung seiner künstlerischer Interessen, viel zu viel war, um ein klares und erkennbares Künstlerbild zu kreieren, das, so hielt ihm Prosa vor, notwendig sei und wieder erfolgreiche Platten zu machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Charly hörte sich die Argumente seines Partners in Ruhe an, bat sich Bedenkzeit aus, flog mit Sabine nach &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;Ägypten in den Silberhochzeits-Urlaub...und kündigte dann Ende Mai&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt; 2004 seinen Vertrag mit Helmut&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SqLBzZ7LeII/AAAAAAAAA4A/-icb_S-E99Q/s1600-h/ChDs+Sakamoto+Single.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 199px; height: 200px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SqLBzZ7LeII/AAAAAAAAA4A/-icb_S-E99Q/s200/ChDs+Sakamoto+Single.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5378073993910384770" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt; und den anderen Mitgliedern der BEGLEITUNG III&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt; fristlos, war nun in allen Dingen frei. Jedenfalls in fast allen, denn es war zu erahnen, was dieser Entwicklung noch folgen sollte.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;Über diese Zeit schrieb Charly - selbstverständlich mit dem&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt; Segen&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt; seiner neuen Herzdame Uschi - das Radio-Hörstück „SELTSAM: Wie ich lernte, mich nicht mehr zu verstehen“, in dem er zwar nicht direkt auf die Zäsur in seinem künstlerischen Leben einging, denn Charly beschrieb darin die Geschichte seiner Trennung von Lukas Linde 1984. Aber jeder Eingeweihte las zwischen den Zeilen alles Wichtige heraus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Sukiyaki" hieß in diesem Hörspiel Charlys  Abschiedssong an seinen langjährigen Partner und die anderen Mitstreiter der bisherigen Begleitung. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;"Sukiyaki", das japanische Eintopf-Gericht für die kalten Tage. Und die kamen nun unweigerlich auf Charly Davidson zu, denn möglicherweise hatte er mit seiner Vergangenheit abgeschlossen, aber die Vergangenheit nicht mit ihm.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2505778712536129224-8266988106097618031?l=charlydavidson.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://charlydavidson.blogspot.com/feeds/8266988106097618031/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://charlydavidson.blogspot.com/2010/11/b-seite-song-7-wie-soll-man-wissen-was.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2505778712536129224/posts/default/8266988106097618031'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2505778712536129224/posts/default/8266988106097618031'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://charlydavidson.blogspot.com/2010/11/b-seite-song-7-wie-soll-man-wissen-was.html' title='B-SEITE / Song 7: Wie soll man wissen, was man nicht weiß'/><author><name>rainerWsauer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13967052938766529190</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TG4-GieMXsI/AAAAAAAAB5w/OiOYsfQvPDU/S220/rainerWsauer.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/Sp7Y778mcCI/AAAAAAAAA3I/OuC67hv8wrA/s72-c/ChD+Ausbrecher.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2505778712536129224.post-3575947820284913569</id><published>2010-11-22T00:12:00.000-08:00</published><updated>2010-11-24T03:06:16.998-08:00</updated><title type='text'>B-SEITE / Song 6: Der schwarze Fleck</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/Sp4xSVNAbvI/AAAAAAAAA1g/ZDrdmmK6jOk/s1600-h/ChD+Selbstbetrug.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 273px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/Sp4xSVNAbvI/AAAAAAAAA1g/ZDrdmmK6jOk/s400/ChD+Selbstbetrug.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5376789196126056178" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div  style="text-align: center; color: rgb(153, 255, 255);font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:85%;" &gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;„I had some dreams,&lt;br /&gt;They were clouds in my coffee, Clouds in my coffee“&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span&gt;(Carly Simon)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:85%;" &gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Carly don't be sad&lt;br /&gt;Life is crazy, Life is mad - Don't be afraid“&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span&gt;(Michael Cretu)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;„Karli“, sagte Lukas und sprach sonst nichts. Er wirkte überrascht. Beide schauten sich lange an. „Gut siehst Du aus“, sagte Lukas, um die Pause zu beenden.&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt; Charly wollte nicht unhöflich sein und sagte ihm, dass er auch gut aussehen würde.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/Sp4zPFI_5CI/AAAAAAAAA1w/ukyEFLMn8QU/s1600-h/ChD+Begleitung+1981.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 282px; height: 176px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/Sp4zPFI_5CI/AAAAAAAAA1w/ukyEFLMn8QU/s400/ChD+Begleitung+1981.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5376791339297924130" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt; „Ach komm“, antwortete Lukas ihm.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt; „Ich weiß wie ich aussehe.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt; Da brauchst Du nicht gleich bei unserem ersten Gespräch nach den ganzen Jahren zu lügen.“ Dann schaute er Charly allerdings interessiert an und fragte: „Was verschafft mir die Ehre?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span&gt;„Weißt Du, ich wollte seit Jahren sowieso wieder mal mit Dir reden, aber meine Kommunikationsexpertin sagt, dass ich Panikattacken habe und das nicht ‚einfach mal so‘ gehen wird. In einer solchen Situation, da besteht man nur aus Angst.“&lt;/span&gt; antwortete Charly ihm.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Es geht also um Dich“, entgegnete ihm Lukas.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span&gt;„Nein, nein. So ein Quatsch. Ich bin doch wegen Dir gekommen, Lukas. Ich wollte mal sehen, wie’s Dir geht.“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/Sp4z9Frz5cI/AAAAAAAAA14/j1GLbXOWeRs/s1600-h/ChD+Begleitung+1983.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 200px; height: 152px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/Sp4z9Frz5cI/AAAAAAAAA14/j1GLbXOWeRs/s200/ChD+Begleitung+1983.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5376792129717921218" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt;„Mir?“ sagte Lukas Linde. „Mir geht es bescheiden“. &lt;span&gt;„Ich dachte, Du wohnst immer noch in Bad Homburg.“ &lt;/span&gt;„Ich bin seit damals fünf Mal umgezogen“, war Lukas Antwort.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;„Und was ist mit Beat?“,&lt;/span&gt; wollte Charly wissen. &lt;span&gt;„Lebt ihr immer noch zusammen?“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Fünfzehn herausgeschmissene Jahre waren das“, sagte Lukas zu ihm und wischte seine Hände am Kittel ab. „Weißt Du was, es ist gleich halb zwölf und da mache ich Mittag und wir gehen in eine Kneipe hier in der Nähe und trinken zusammen ein Bier.“ schlug er &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt;(...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/Sp5AeCzyivI/AAAAAAAAA2g/hr1sDIZ0XYI/s1600-h/ChD+Ostseeradio+Usedom.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 288px; height: 191px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/Sp5AeCzyivI/AAAAAAAAA2g/hr1sDIZ0XYI/s400/ChD+Ostseeradio+Usedom.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5376805890021296882" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt;(...) &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Wolgast war Programmkoordinator von RADIO USEDOM und von sich aus an Lars Voreigner herangetreten, weil er von der „Gute Aussichten“-Tour her wusste, dass Lars und Charly miteinander befreundet waren. Wolgast hatte diesen um ein privates Gespräch gebeten. Es sei dringend und es gehe um Charlys Zukunft, hatte er sich geheimnisvoll ausgedrückt. Das hatte Voreigner bewogen, sich überhaupt die Zeit für jemanden zu nehmen, den er nicht kannte. Als beide sich einige Wochen später in Hamburg trafen, hatte Gunnar Wolgast dann gleich die Katze aus dem Sack gelassen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Ursula Maus sei, so berichtete er Voreigner, an verschiedenen Radiosendungen über Charly beteiligt gewesen und habe dabei für RADIO USEDOM umfangreiche Recherchen über ChD angestellt. Sie wisse, so Wolgast weiter, schon seit langem „Alles“ alles über Charly Davidson, seine Vorlieben, seine Abneigungen, „einfach alles“. Seit wann, wollte der White Boy wissen: „Schon bevor Charly und sie sich kennen gelernt haben?“. Wolgast nickte.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Nun war Lars Voreigner niemand, der etwas auf bloßes Geschwätz gab. „Kannst Du m,ir das mit irgend etwas belegen?“, fragte er Wolgast. Die Beweise, die Gunnar Wolgast ihm präsentierte, waren ebenso simpel wie beeindruckend: Ursula Maus war zweifelsfrei die Sprecherin der Off-Kommentare der 1999 produzierten Radio-Dokumentation. (...)&lt;/span&gt;&lt;a style="font-family: georgia;" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/Sp4-ltuHQhI/AAAAAAAAA2Y/aZX7j0A-DMY/s1600-h/ChD+Die+Reichsbahn-Kladde.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 208px; height: 271px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/Sp4-ltuHQhI/AAAAAAAAA2Y/aZX7j0A-DMY/s400/ChD+Die+Reichsbahn-Kladde.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5376803822776042002" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt;Wolgast übergab Voreigner beim zweiten Aufeinandertreffen eine hellblaue Kladde, auf der &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt;„Deutsche Reichsbahn“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt; stand und sagte „Hierin sind Unterlagen, die all das beweisen, was ich erzählt habe.“ Lars studierte die Unterlagen in Ruhe, darunter diverse Sendeanmeldungen und Texte, die mit „Ursula Maus“ unterzeichnet waren, von ihr geschriebene Berichte über das Radioprojekt „Ostseetöne“ - sogar die Kopie eines Kreditvertrag zwischen „Herrn Gunnar Wolgast und Frau Ursula Maus“ gehörte dazu - und er befand, dass diese Dinge echt sein mussten. Weshalb auch sollte sich den bitte jemand die Mühe und den Aufwand machen, solche Fälschungen zu erstellen? Nur um eine zwischenmenschliche Beziehung, die noch nicht einmal gefestigt war, zu zerstören? ... jetzt dämmerte es Voreigner. - „Wie lange waren sie beide ein Paar?“, fragte er und sah Gunnar Wolgast dabei in die Augen. Der wich seinem Blick zuerst aus, gab ihm dann aber die Antwort, die vieles erklärte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einen Tag später und nach reiflicher Überlegung telefonierte Lars ein weiteres Mal mit Charly und deutete ihm an, dass es wohl besser sei, wenn dieser sich mit Gunnar Wolgast einmal persönlich treffen würde. Details nannte er ihm nicht. Charly wiederum, war beunruhigt duch Voreigners Anruf und telefonierte gleich anschließend mit seiner Uschi - er war in Göttingen, sie in Berlin - und fragte sein Alter Ego, was Wolgast wohl mit ihm zu besprechen haben könne.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die sonst so coole Kommunikationsexpertin wurde zuerst still, fing dann leise an, ins Telefon zu weinen an und bekam schon kurz danach einen hysterischen Anfall. „Dieses fiese Schwein,“ schrie sie Charly ins Telefon entgegen. „Kann der mich denn nicht endlich in Ruhe lassen?“ Dann brach das Gespräch (...)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/Sp5CMlrS-qI/AAAAAAAAA2o/p4Y6e5se8M0/s1600-h/ChD+Charlys+Prosa+bei+RADIO+USEDOM.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 235px; height: 234px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/Sp5CMlrS-qI/AAAAAAAAA2o/p4Y6e5se8M0/s400/ChD+Charlys+Prosa+bei+RADIO+USEDOM.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5376807789166525090" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt;(...)  ließ sich von Schulz in Windeseile nach Göttingen zurück fahren und machte dort einen, mehr schlechten als rechten, Auftritt mit Helmut als „Duo Infernal“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An den großen Lars Voreigner - BEATLES-Intimus und zugleich auch sein Freund - schickte er am nächsten Tag &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt;eine E-Mail, in der er ihm schrieb, es sei nun an der Zeit, dass dieser sich nicht mehr weiter ungefragt in seine, Charlys, Privatangelegenheiten einmische. Der verstand die Botschaft und antwortete Charly sofort, ebefalls via E-Mail. Voreigner schrieb ihm, dass er seinem Wunsch entsprechen werde, reduzierte unverzüglich den weiteren Kontakt mit Charly Davidson auf das geringst mögliche Maß und verkehrte zur großen Verwunderung des &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt;restlichen „Davidson Clans“ &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt;fortan, nur noch geschäftlich mit ihm. Lou Reed soll er zitiert haben, in der E-Mail, sagt man - Charlys selbst hat mit mir niemals über die E-Mail oder ihren Inhalt gesprochen. Vielleicht war es ja dieses Songfragment: &lt;span style="font-family:arial;"&gt;„Little boy, she's from the street. Before you start, you're already beat. She's gonna play you for a fool, yes it's true.“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2505778712536129224-3575947820284913569?l=charlydavidson.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://charlydavidson.blogspot.com/feeds/3575947820284913569/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://charlydavidson.blogspot.com/2010/11/b-seite-song-6-der-schwarze-fleck.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2505778712536129224/posts/default/3575947820284913569'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2505778712536129224/posts/default/3575947820284913569'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://charlydavidson.blogspot.com/2010/11/b-seite-song-6-der-schwarze-fleck.html' title='B-SEITE / Song 6: Der schwarze Fleck'/><author><name>rainerWsauer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13967052938766529190</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TG4-GieMXsI/AAAAAAAAB5w/OiOYsfQvPDU/S220/rainerWsauer.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/Sp4xSVNAbvI/AAAAAAAAA1g/ZDrdmmK6jOk/s72-c/ChD+Selbstbetrug.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2505778712536129224.post-752583702643345022</id><published>2010-11-18T01:03:00.000-08:00</published><updated>2010-11-18T01:29:12.377-08:00</updated><title type='text'>B-SEITE / Song 5: Tote kehren zurück und sind hungrig</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SpeJl6t7uxI/AAAAAAAAAxY/fTc5ByLxL-w/s1600-h/ChD+Alte+Rechnungen.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 273px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SpeJl6t7uxI/AAAAAAAAAxY/fTc5ByLxL-w/s400/ChD+Alte+Rechnungen.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5374915964800056082" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic; color: rgb(153, 255, 255);font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;„Ich bin wie der April&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 255);font-family:arial;font-size:85%;"  &gt; / &lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic; color: rgb(153, 255, 255);font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;Ich weiß nicht was ich will&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 255);font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div  style="text-align: center; color: rgb(153, 255, 255);font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic;font-size:85%;" &gt;Du fehlst mir so sehr / &lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic;font-size:85%;" &gt;Ich flieg zwischen Welten hin und her.“&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div  style="text-align: center; color: rgb(153, 255, 255);font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;(Annette Humpe)&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt; &lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;Ursula Maus und Charly Davidson trafen sich am 5. September 2000 im Dessauer Restaurant „Lotusgarten“, &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;aßen dort Kanton-Ente mit Orangensauce,&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SpeZ9zI1q_I/AAAAAAAAAxw/4wNCPCS26Yo/s1600-h/ChD+One+Night+In+Dessau.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 200px; height: 160px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SpeZ9zI1q_I/AAAAAAAAAxw/4wNCPCS26Yo/s200/ChD+One+Night+In+Dessau.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5374933967268326386" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt; übernachteten danach im Hotel „Zum kleinen Prinzen“ und machten sich am nächsten Morgen gemeinsam auf, um Uschis Geburtshaus zu suchen. Der Grund für diesen Trip in Uschis Kindheit waren, wie sie Charly sagte, Erlebnisse in frühen Lebensjahren mit ihrem Siefvater - den leiblichen hatte sie nie persönlich kennen gelernt -, die zu einer Blockade in ihrem sensiblen Gemüt geführt hatten: Ursula Maus konnte sich an bestimmte Dinge ihrer Kindheit einfach nicht mehr erinnern, so sehr sie sich auch darum bemühte. Und den Ort ihrer Kindheit in Dessau hatte sie später niemals mehr (...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(...)  in seinem Tagebuch hatte Charly vermerkt, dass Uschi den Müggelsee liebte, wie kein anderes Gewässer. „Er macht mir den Kopf frei für neue Aufgaben, gerade so wie Ariel“, hatte Charly als Zitat Uschis dazu notiert. Ariel, das ist der windige Luftgeist aus dem „Sturm“, Shakespeares Spätwerk (&lt;a href="http://spiritofgermany.blogspot.com/2010/07/montag-der-12-juli-2010_12.html"&gt;für das Charly später eine Adaption für das Theaterhaus Jena schrieb&lt;/a&gt;) und Uschis erster Kontakt mit dem Weltenmeister des Theaters, damals zu ihrer Schulzeit in Berlin.&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt; In Ariel hatte sie sich, nach eigenem Bekunden, sofort verliebt, da sie ihn als erträglichen Gesellen einschätzte. Erst Charly erzählte ihr, dass er wohl doch ein durchtriebener Kerl war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TEWUERij7eI/AAAAAAAABqI/XyJcUJiaJUk/s1600/ChD+-+Ariel+Sculpture+by+Kate+Newlyn.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 114px; height: 200px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TEWUERij7eI/AAAAAAAABqI/XyJcUJiaJUk/s200/ChD+-+Ariel+Sculpture+by+Kate+Newlyn.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5495961721424309730" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;Einst in einen Fichtenspalt festgeklemmt, hatte Prospero ihn befreit und er musste fortan dessen Diener sein. Ariel konnte sich in alles und jeden verwandeln und war zudem auch ein Meister der Musik, konnte Leute einschläfern, verdummen, verwildern, verzaubern. Prospero selbst schimpft ihn im „Sturm“ oft als bos- und lügenhaft, also durchaus menschlich. Am Ende erhält er die Freiheit und macht sich mit Fledermausflügeln daran, ewig dem Sommer nachzureisen. „Dort schlaf ich, wenn die Eule schreyt. Ich flieg', in steter Munterkeit, fern von des Winters Ungemach dem angenehmen Sommer nach“. Ariel und „Der Sturm“ sind wohl auch die Gründe für Charly, Uschi und sich als „Wind-Erkunder“ zu bezeichnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also hatten beide in Dessau neben dem Bauhaus auch Uschis Geburtshaus gefunden und damit die Erinnerungen an die Vergangenheit von Ursula Maus, geborene Lutzschke. Und beide hatten dabei ihre gemeinsame Zukunft entdeckt, hatten sich auf einen nicht ungefährlichen Spaziergang in die Schwerelosigkeit begeben, wie aus Uschis anschließender &lt;a href="http://apfelfass.blogspot.com/2009/09/mittwoch-der-06-september-2000-181511.html"&gt;E-Mail&lt;/a&gt; an Charly unschwer zu erkennen ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(153, 255, 153);font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;Von: ursula-maus@tkun.de / An: kulturecho@aol.com&lt;br /&gt;Betreff: Weltraumausflug / Datum: Mittwoch, der 06. September 2000 - 18:15:11&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Charly, mein uraltes Ego,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich habe die Stunden der Rückfahrt nach Berlin als betäubend empfunden; andererseits stellten sie auch eine Dekompressionsphase dar (...gerade und insbesondere für Weltraumfahrer). In so weit war doch unser erster Weltraumspaziergang gar nicht so ohne, obwohl er ja ohne war. Was ich Dir schreiben kann ist, daß ich seit gestern Nachmittag trotz meiner strengen Disziplinarmaßnahmen nur an einen einzigen Menschen denke. Und das bei meinem Geburtsfehler!!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;a style="color: rgb(153, 255, 153);" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SpeereVJ6cI/AAAAAAAAAyQ/KR6w_9B_Qi4/s1600-h/ChD+Uschis+Buecher.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 320px; height: 218px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SpeereVJ6cI/AAAAAAAAAyQ/KR6w_9B_Qi4/s320/ChD+Uschis+Buecher.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5374939150003333570" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(153, 255, 153);font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;Zu meinem Disziplinverständnis gehört aber auch: Niemals wegrennen und alles stehen und liegen lassen. Entweder wird etwas ordentlich zu Ende gebracht und dann kann ich weitergehen, oder ich bleibe da und räume auf. Ich könnte mich sonst nicht mehr im Spiegel ansehen! Verstehst Du? Diese Selbstdisziplin ist für mich ein Prinzip und gilt auch für Weltraumausflüge!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch mal zu meinem Grundproblem: Du selbst hast eine Platte über ‚Das kleine Mal‘ gemacht, und sie hat mich an etwas erinnert. Du bist 'ich' genug um das Beste aus dem zu machen, was uns wiederfahren ist. Für den Moment habe ich genug Schaden angerichtet. Für den Moment, mein Lieber.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ursula von Mausitanien (die  Konsequente und Vorausschauende!)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Charly muss sie danach sofort und sicherlich besorgt nach dem „Geburtsfehler“ gefragt haben, von welchem Uschi ihm zuvor noch nichts berichtet hatte: ChD vielleicht? - „Congenital Heart Disease“? Seine E-Mail an Uschi ist zwar nicht mehr vorhanden - &lt;a href="http://apfelfass.blogspot.com/2009/09/donnerstag-der-7-september-2000-151238.html"&gt;sie allerdings antwortete ihrem Charly prompt&lt;/a&gt; und mit den folgenden zehn Worten:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 153);font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Von: ursula-maus@tkun.de / &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 153);font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;An: kulturecho@aol.com&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 153);font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Betreff: Weltraumausflugsantwort / &lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Datum: Donnerstag, der 7. September 2000 - 15:12:38&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Mein Geburtsfehler ist: Ich kann immer nur einen Mann lieben.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(...) &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;wohnte in Friedrichshagen nahe dem Müggelsee in einem ellenlangen Plattenbau und Charlys Besuch bei ihr schien für Uschis Familie ein großer Moment zu sein. Rudolf Maus begrüßte Sabine und Charly überschwenglich, Tochter Doreen war aufmerksam und nett, Uschis Söhne aus erster Ehe, Raik und Torsten, erzählten brav von ihren Jobs bei SIEMENS und SONY und Karli musste allen auf dem familieneigenen CASIO-Keyboard etwas vorspielen, wobei er die Qualität der CASIO-Keyboards im Allgemeinen lobte, was Uschis Mann nur bestätigen konnte. Anschließend erzählte der von seiner Arbeit für die PDS im Berliner Abgeordnetenhaus, was Charly durchaus interessierte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Besuch lief ohne besondere Vorkommnisse ab, abgesehen von einem weiteren enorm festen Händedruck Uschis für Charly, von dem aber erneut niemand Außenstehender etwas mitbekam. Allerdings meinte Sabine bei der Heimfahrt, dass „Frau Ursula Maus“ sie ein- oder zweimal merkwürdig angeschaut habe und mit ihrem Mann würde auch etwas nicht stimmen, denn Rudolf Maus haben ihr in einem Nebensatz erzählt, dass Uschi und er einmal kurze Zeit getrennt gewesen wären, sich dann alles aber wieder eingerenkt habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„So etwas erzählt man doch nicht Fremden“, sagte Sabine zu Charly, aber der meinte nur, das dies doch zeige, wie sehr sie, Sabine, unrecht gehabt hätte, als sie Ursula Maus andere Ziele unterstellt habe, als die Förderung seiner Kommunikation und die Heilung seiner Psyche. „Jetzt geht’s aber los,“ entgegnete Sabine daraufhin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SpeSvhPtwkI/AAAAAAAAAxo/1--oWoX4mFQ/s1600-h/ChD+Uschis+Hauptquartier+in+Berlin.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 200px; height: 126px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SpeSvhPtwkI/AAAAAAAAAxo/1--oWoX4mFQ/s200/ChD+Uschis+Hauptquartier+in+Berlin.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5374926025365766722" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;„Ich habe noch nie eine psychologische Trainerin erlebt, die im 5. Stock eines Plattenbaus lebt und arbeitet, der vierzehn Hauseingänge hat. Vierzehn, so etwas habe ich in meinem ganzen Leben noch nicht gesehen. Diese Kommunikationsberaten und Coachingexperten verdienen doch normalerweise alle genug Geld, um sich eine Doppelhaushälfte zu kaufen oder meinetwegen zu mieten. Das macht was her bei ihren Kunden.“ Charly konzentrierte sich ganz auf die YES-CD, die er ins Autoradio eingelegt hatte. „&lt;a href="http://www.cbq.de/MidiLounge%20-%20ChDs%20Hot%20Sunrise.mid"&gt;Heart Of The Sunrise&lt;/a&gt;“, dachte er, ist in der Tat ein großartiger Song. Doch Sabine war noch nicht (...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(...) Skandal, den er mit seinem fingierten Tod auslöste, äußerte sich Charly erstmals 2007:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span&gt;„Ich wollte den Ruhm, der mir zusteht nicht erst in des Totenmanns Kiste während meines Radieschen-Studiums auskosten. (...) Die Reaktionen aber waren auch für meine Vorstellungen unfassbar. Fernsehteams versuchten so schnell wie möglich in die Berge zu kommen. Meine schlimmsten Feinde sagten im TV, wie sehr sie mein Tod erschüttert habe. Es gab Tumulte um die Frage, ob mir ein Ehrengrab in meinem Heimatort oder in meiner derzeitigen Heimat zustände. Hunderte Fans pilgerten zu meinem Haus. Sogar Devotionalien wurden schnell gefertigt und angeboten: Charly Davidson am Paraglider, wie an einem Kreuz“.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was war geschehen? Endemann und Davidson hatte nicht weniger als achtundzwanzig Ansagerinnen gecastet, um diejenige zu finden, die die fingierte Nachricht am authentischsten verlesen konnte. Ähnlich wie bei der Lounge-Musik-Sache kam es nun nur noch darauf an, die Nachricht als Top-Meldung in den Medien zu platzieren, wozu man eine halbe Stunde vor der Sendung eine Erklärung von Charlys Management zu dessen Tod verschickte und die als Nachruf getarnte Sendung erledigte den Rest. (...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(...) TELEFONBAU &amp;amp; NORMALZEIT wurde 1899 als Deutsche Privat Telephon Gesellschaft H. Fuld &amp;amp; Co gegründet und in den 30er-Jahren arisiert, trug danach den neuen Namen, wurde in den 80er-Jahren in BOSCH TELENORMA umbenannt, schließlich an den amerikanischen Konzern AVAYA Inc. verkauft und in TENOVIS umgetauft; ein Kind der Globalisierung, das es einfach nicht schaffte, seine Namensentwicklung in die Köpfe der unmittelbaren Nachbarn zu transportieren, denn die T&amp;amp;N-Fabrik lag seit ihrer Gründung nur drei Ecken von der Herxheimerstraße entfernt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach Lukas brauchte Charly, der sich gestern noch überlegt hatte, in welcher Abteilung des High-Tech-Konzerns sein musikalischer Ex-Partner wohl arbeiten könnte, übrigens nicht lange zu suchen. Schon als er auf das Gebäude zukam, sah er von weitem eine Gestalt, die sein Interesse weckte. Ein Mann in einem blauen Kittel stand vor dem Werkstor und sortierte Metallbleche auf einem Schubwagen. Dieser Mann hatte ungefähr die Größe von Lukas.&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SpeLzJ3G5NI/AAAAAAAAAxg/K5wcIyOfcQs/s1600-h/ChD+Thomas+Kapke+Mediendesigner.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 173px; height: 156px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SpeLzJ3G5NI/AAAAAAAAAxg/K5wcIyOfcQs/s200/ChD+Thomas+Kapke+Mediendesigner.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5374918391226623186" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt; Älter zwar, als der Lukas, den Charly kannte, dicker, ja gar nicht mehr so hager und die lockigen Haare waren einer Glatze gewichen, aber von den Bewegungen her, wusste Charly, dass diese gestalt nur dieser eine MAnn sein konnte, wegen dem er die heutige Reise gemacht hatte. Charly ging auf ihn zu und rief:&lt;/span&gt; &lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;„Hallo“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Figur reagierte nicht direkt auf seinen Zuruf, hielt aber in ihrer Tätigkeit inne. Dann drehte sie sich langsam um und schaute Charly an. Es war tatsächlich Lukas. Charly konnte aber an seinen Augen sehen, dass in ihnen kein Feuer mehr war. Die schwarzfunkelten Sterne, die die Fans einst so elektrisiert hatten, waren erloschen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Luke&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt; betrachtete Charly&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt; immer noch und sagte kein Wort zu ihm. Dann, nach einem Moment, der Charly wie eine Ewigkeit vorkam,  lief endlich ein leichtes Lächeln über das Gesicht seines frühern Freundes.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2505778712536129224-752583702643345022?l=charlydavidson.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://charlydavidson.blogspot.com/feeds/752583702643345022/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://charlydavidson.blogspot.com/2010/11/b-seite-song-5-toten-kehren-zuruck-und.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2505778712536129224/posts/default/752583702643345022'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2505778712536129224/posts/default/752583702643345022'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://charlydavidson.blogspot.com/2010/11/b-seite-song-5-toten-kehren-zuruck-und.html' title='B-SEITE / Song 5: Tote kehren zurück und sind hungrig'/><author><name>rainerWsauer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13967052938766529190</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TG4-GieMXsI/AAAAAAAAB5w/OiOYsfQvPDU/S220/rainerWsauer.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SpeJl6t7uxI/AAAAAAAAAxY/fTc5ByLxL-w/s72-c/ChD+Alte+Rechnungen.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2505778712536129224.post-167883159286265861</id><published>2010-11-15T05:34:00.000-08:00</published><updated>2010-11-15T05:45:43.783-08:00</updated><title type='text'>B-SEITE / Song 4: One Size Fits All</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/S-feUAp8BoI/AAAAAAAABho/M0Tfrs35lw0/s1600/Chd+Deutsch+Deutscher+Dialog.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 273px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/S-feUAp8BoI/AAAAAAAABho/M0Tfrs35lw0/s400/Chd+Deutsch+Deutscher+Dialog.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5469584707819406978" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 255);font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic;"&gt;„Ich bin hier und du bist mein Sofa.“&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;(Frank Zappa)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:georgia;font-size:85%;"  &gt;&lt;span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/Spip_i4kWwI/AAAAAAAAAyY/5CTknnGck9M/s1600-h/MidiMusic.bmp"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(255, 255, 153);font-size:85%;" &gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;[PRESSEMELDUNG]&lt;/span&gt; &lt;span style="font-family:arial;"&gt;Am 21.07.2000 heißt es im MDR wieder Live aus Leipzig: „Deutsch, Deutscher, Dialog“&lt;/span&gt;  &lt;span style="font-family:arial;"&gt;„Es ist alles so schön bunt hier“, stellte einst Nina Hagen fest. Seit der Vereinigung der beiden deutschen Staaten vor bald zehn Jahren regt sich hierzulande kaum noch musikalischer Protest. Hatte man im Osten früher musikalisch gegen den eigenen Staat rebelliert oder sich im Westen mit musikalischen Mitteln gegen die verschiedenen Modelle des Kapitalismus gewehrt, stehen im neuen Deutschland die protestierenden Musiker offenbar im Abseits. Meckern ist nicht mehr angesagt.&lt;/span&gt;  &lt;span style="font-family:arial;"&gt;Der neue Wohlstand unter dem Hut einer sog. „freien“ und „sozialen“ Marktwirtschaft treibt die Bürger an, die Verlockungen der 30 TV-Programme unserer Spaß-Gesellschaft fördern wie ein Sedativum eine Ruhe, die beunruhigend ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ist nun wirklich alles so toll und können sich die Künstler mit ruhiger Hand den wirklich wichtigen Dingen der Gesellschaft widmen, oder herrscht derzeit nur die Ruhe vor dem nächsten Sturm?&lt;/span&gt;  &lt;span style="font-family:arial;"&gt;Manfred Geißler und Bernd Wagenbach gehen diesen Fragen mit Gästen aus Ost und West nach, als da sind&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;: Peter Kuczora (Sänger und Autor des Ostens), Charly Davidson (Sänger und Autor aus dem Westen, der seit neun Jahren im Osten Deutschlands lebt) und Klaus Bergmann (Sänger und Autor des Westens).    &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der MDR hatte Charly Davidson unmittelbar nach den drei EXPO-Sommer-Konzerten zur Nachwendediskussion ins Fernsehen eingeladen. Charly hatte es Sabine jedoch erst am Abend zuvor, während des Nina Hagen Konzertes bei der „Kulturarena“ in Jena, gesagt und sie auch gefragt, ob sie mit nach Leipzig kommen wolle. Sabine hatte ihrem Mann, genauso, wie er es vorausgeahnt hatte, erklärt, dass sie das Ganze nicht sonderlich interessieren würde. „Nein“, sprach Sabi, „da gehst Du mal schön alleine hin.“ (...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(...) Charly fuhr also alleine zur MDR-Talkshow nach Leipzig und dachte dabei überhaupt nicht an Frauen. Er hatte im Zug Kopfhörer auf und nur Ohren für seine neuen Elektromusik-Songs, die er in der Nacht noch abgemischt hatte und nun in seinem MiniDisc-Player abspielte. So rechnete er auch nicht damit, dass ihm bei seiner Ankunft in dem vom MDR für seine Gäste gebuchten Leipziger Hotel an der Rezeption eine handgeschriebene Einladung einer Dame übergeben wurde. Überrascht laß er, dass diese ihm vorschlug, sich um 13 Uhr &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt; zu Füßen der Thomaskirche &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt;im „Cafe Kandler“ zu treffen. „Alter Egos passen immer gut auf ihre Gleichgesinnten auf und ich kann Dich doch bei so einem wichtigen Termin nicht alleine lassen“, hatte sie ihm geschrieben. Charly schüttelte lächelnd den Kopf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/S-fQw3xtAwI/AAAAAAAABhQ/tBv5AnZad90/s1600/ChD+Cafe+Kandler+in+Leipzig.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 200px; height: 170px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/S-fQw3xtAwI/AAAAAAAABhQ/tBv5AnZad90/s200/ChD+Cafe+Kandler+in+Leipzig.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5469569810489475842" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt;Als Charly Davidson um Eins das Cafehaus betrat, versuchte er beim ersten Überblick vergeblich, eine ihm bisher nur aus Suhl bekanntes Gesicht zu entdecken. Dann aber fand er es, an einem Tisch, der direkt hinter der Eingangstür platziert war, und ging freudig darauf zu. „Hallo“, sagte Uschi zu ihm, stand auf und drückte Charlys Hand zur Begrüßung so fest, als wenn es um eine Verschwörung beider ginge, von der niemand im „Kandler“ etwas erahnen (...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span&gt;(...)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt; kannten jeden der frisch gebackenen Kuchen persönlich&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt; und bedienten mit sächsischer Herzlichkeit.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt; „Was darf‘sch den jungen Herrschaften bringen?“, fragte eine von Ihnen, die Charly nicht zu erkennen schien, obwohl er doch extra fürs Fernsehen seine Wayfarer&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TIiphyMwmGI/AAAAAAAACE8/tMPw8ZBRias/s1600/ChD+Cafe+Kandler+Kuchen.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 200px; height: 182px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TIiphyMwmGI/AAAAAAAACE8/tMPw8ZBRias/s200/ChD+Cafe+Kandler+Kuchen.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5514844141591238754" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt; angezogen hatte. „Zu empfehl‘n wäre heude die säcksche Eierschecke oder unsre ausgezeichnede Bachdorde.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Charly hatte auf der Karte den Slogan des Cafés entdeckt, „Man trinkt Tee, damit man den Lärm der Welt vergisst“, bestellte deshalb einen Earl Grey Tee und entschied sich dann für die Bachtorte. Auch Uschi bestellte sich ein Stück der Bachtorte und dazu noch einen Kaffee. „Lassn‘ses sich munden“, sagte die Bedienung, als sie die Bestellung für beide brachte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Überrascht, dass ich nach Leipzig gekommen bin?“, fragte Uschi die Rocklegende. &lt;span&gt;„Schon“&lt;/span&gt;, antwortete Charly, &lt;span&gt;„aber nur ein ganz klein wenig.“ &lt;/span&gt;„Sieh mal“, sprach Uschi „das ist heute für Dich ein großer Termin. Ich hatte ohnehin in der Nähe zu tun und da dachte ich mir, ich komme einfach mal her und überrasche Dich.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Teespruch zeigte Wirkung. Vom Weltenlärm der Bach-Touristen war im „Kandler“ tatsächlich kaum noch etwas zu vernehmen, dies hatte nun die real existierende Geräuschkulisse im Café selbst übernommen. Charly sich Frau Ursula Maus dieses Mal genauer, als es ihm beim ersten Aufeinandertreffen in Suhl möglich gewesen war. Ihm fiel auf, dass ihre Zähne nicht ordentlich waren. Ihr Busen fiel ihm dagegen nicht auf, denn ein solcher schien schlichtweg nicht vorhanden zu sein. Wie konnte mir das in Suhl entgangen sein, fragte sich Charly. Uschi redete, während Charly sie weiter begutachtete, schien aber von seinen Blicken eher &lt;/span&gt;&lt;/span&gt; (...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/S-fWjY1NNSI/AAAAAAAABhY/i25SVzz_WPk/s1600/ChD+Cafe+Kandler+Speisekarte.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 200px; height: 170px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/S-fWjY1NNSI/AAAAAAAABhY/i25SVzz_WPk/s200/ChD+Cafe+Kandler+Speisekarte.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5469576175914136866" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;(...) &lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt;„Du und ich, wir zwei, werden im Leben niemals zu verzweifeln brauchen“, sprach Uschi zu ihm, während er von seinem Tee trank. „Es ist mit uns wie es einst bei den Musketieren: 'Eine für alle, alle für einen'.“ Charly nickte. „Deshalb“, sagte Uschi „habe ich gestern spontan beschlossen, ab jetzt immer für Dich da zu sein, jedes Mal, wenn Du mich brauchst oder brauchen könntest.“ Uschi sah Charly dabei durch ihre Brille mit großen Augen an und er spürte, dass sie das mehr als ernst meinte. (...)&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/S-ljJfUwq_I/AAAAAAAABhw/azF8JNOqLww/s1600/ChD+Peter+Kuczora+beim+MDR.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 186px; height: 140px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/S-ljJfUwq_I/AAAAAAAABhw/azF8JNOqLww/s400/ChD+Peter+Kuczora+beim+MDR.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5470012237096725490" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt;Der TV-Talk beim MDR war dann doch dröger, als Charly es erwartet hatte. Eröffnet wurde er mit einer kleinen Darbietung Peter Kuczoras auf der Klarinette, der ein Wendelied darbot, das er 1989 geschrieben hatte.  Kutze, mit dem Charly eine Bekanntschaft noch aus DDR-Zeiten verband, war im Grunde auf einer Wellenlänge mit ihm, auch wenn er regelmäßig auf die speziellen Repressalien des DDR-Kulturbetriebs ihm gegenüber zu sprechen kam und ärgerlich darauf hinwies, dass sogar die GEMA sich nach der Wende nicht wirklich für wichtige Belange mancher Musikern der Ex-DDR eingesetzt hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit Bergmann, den er seit einem TV-Gastspiel noch aus den 70gern kannte und eigentlich mochte, war es für Charly eher schwierig, denn der äußerte sich zu Sparprogrammen Im Kulturbereich, dem Subventionsauf- und Fördermittelabbau oder dazu, dass es in Deutschland „vielleicht zehn gute Liedermacher gäbe“. Ob Charly Davidson dazu gehöre, wollte Moderator Wagenbach von Bergmann wissen. „Es sieht vordergründig nicht so aus“, antwortete dieser.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span&gt;„Aber ich mache doch Lieder und meine Tourneen sind Jahr für Jahr nahezu ausverkauft“, &lt;/span&gt;entgegnete Charly darauf. „Ich war gestern in Jessen, genauer gesagt in einem kleinen Flecken in der Nähe, in Klossa“, antwortete  Bergmann ihm. „Da draußen, auf'm Dorfe, am Rand der Äcker, mitten in der Provinz, da bewegt man was. In Hallen eher nicht.“ Charly bezog daraufhin in der Sendung ebenfalls nur noch Allgemeinpositionen, redete von einem &lt;span&gt;„... Überfluss an CDs im Radio. Das Vinyl wird weggeschmissen und mit ihm ein Teil der Kultur. Ich bin dafür, daß im Radio zukünftig der 'Vinyl-Gehalt' einer jeden Sendung angegeben werden muß“.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Währendem es aus seinem Mund nur so heraussprudelte, versuchte er sich beinahe fünf ganze Sätze lang vergeblich an einen von Uschis Sätzen aus deren letzter E-Mail zu erinnern, den sie ihm im „Kandler“ nochmals gesagt hatte, bevor er ihm schließlich dann doch noch einfiel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span&gt;„Ich denke, wir müssen die Breitenwirkung der Verblödung durch die Medien stoppen. Botho Strauß bringt es für mich auf den Punkt: '...man hält sich fast nur noch hinter dem Licht auf, wohin jede zweite Mitteilung einen führt.'“&lt;/span&gt;, sagte Charly. Das sei ein gutes Schlusswort, meinte Manfred Geißler und dann war die Sendung auch schon zu Ende. (...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SpZq9nECPzI/AAAAAAAAAxA/Mi6Tt1h9fzA/s1600-h/ChD+Ursula+Maus+2003.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 138px; height: 200px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SpZq9nECPzI/AAAAAAAAAxA/Mi6Tt1h9fzA/s200/ChD+Ursula+Maus+2003.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5374600812003737394" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt;(...)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt; In dieser Nacht geschah in Charlys Hotelzimmer nichts wirklich Unschickliches. Uschi und er quatschten Stunde um Stunde miteinander, gegeneinander, übereinander, hatten gar keine Zeit fürs Bett, noch nicht einmal für Gedanken daran, kamen sogar überein, solches überhaupt gar nicht zu wollen. „Pfui Spinne! Wer denkt denn an so was?“ entrüstete sich Uschi.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es wurde eine richtig unschuldig-laue, grandiose Sommernacht in Leipzig. Der Vollmond war zwar nicht über Alabama aufgegangen, erleuchtet dafür aber die Skyline der Sächsischen Metropole ebenso beeindruckend wie er es auch zwischen Mississippi und Georgia kann. Charly nippte ständig am Rotweinglas, ließ zwischenzeitlich noch zwei weitere Flaschen kommen und rauchte samsabraune Zigarillos. Alles war so sehr schön, das man es schon fast „prrrächtig“ nennen konnte, wie Heiner Pudelko es immer so schön ausgesprochen hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den eigentlichen Betrug beging Charly am Morgen danach, als Sabine ihn anrief und nach dem Abend fragte und Charly ihr nur von Kutze erzählte und seine Zeit mit Uschi komplett verschwieg. (...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(...) &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:85%;" &gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Von: ursula-maus@tkun.de / &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;An: kulturecho@aol.com&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:85%;" &gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Betreff: DANKE für Dein Angebot&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:85%;" &gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; / Datum: Montag, der 4. September 2000 - 10:55:08&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:85%;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:arial;" &gt;"Wenn andere sich loslassen, halten wir uns lieber eine Sekunde länger fest."&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:arial;" &gt;(Das muß ein kluger Mann sein, der so etwas dichtet)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Mein lieber K.,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;es kommt durchaus vor, dass wir zwar mit der Vergangenheit abgeschlossen haben, die Vergangenheit jedoch nicht mit uns - soviel wissen wir. Laß uns also versuchen, etwas Licht am Ende des Tunnels zu sehen; damit gelingt es uns vielleicht, die Wolken von unserer gemeinsamen Stirn zu verschieben und meinen Taschentuchverbrauch auf ein weniger auffälliges Maß zu reduzieren. Ein Glück, daß ich Besitzerin von Heuschnupfen zzgl. einer Erdnuss-Kreuzallergie bin! Desensibilisierung wirkt nicht immer und dann tränen mir eben die Augen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Hin und her zu überlegen oder auch zurück, hilft uns nicht; aber so viel weiß ich über die Lebensschleifen: Auch unser zufälliges Zusammentreffen war eine Bestimmung und ohne sie wären wir nicht da, wo wir sind und dann wären wir wahrscheinlich auch nicht zwei Teile eines Ganzen! Wir hatten zwar vereinbart uns vorerst nicht wieder in Hotelzimmern zu begegnen; besser ist das sicher, aber hier geht es um meine Vergangenheit und um unsere Zukunft und deshalb laß uns lieber nicht nach einer perfekten Lösung suchen, laß uns nach einer Lösung suchen, die zu uns paßt und zu dem, was für uns wichtig ist! - Da für uns beide Disziplin, Verantwortung und Loyalität so bedeutsam sind, kann es auch nur eine wirkliche Lösung geben, wenn sie diesen Ansprüchen entspricht. Sonst könnten wir UNS später vielleicht nicht mehr sehen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der vergangenen Nacht hast DU in meinem Traum mit mir geredet und ich habe Dich deutlich gehört. Nimm das als ein gutes Zeichen! Es wird schon gut gehen und es wird schon nichts Falsches passieren.&lt;/span&gt;  &lt;span style="font-family:arial;"&gt;Ich nehme also Dein Angebot an, uns in Dessau zu treffen, gemeinsam nach meiner Vergangenheit Ausschau zu halten und uns dafür - rein aus strategischen Gründen - ein gemeinsames Hotelzimmer zu nehmen, in dem nichts geschehen wird, das wir nicht vor uns auch verantworten können.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Deine Uschi&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;    &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;_____________________________________________________&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;* = nachlesen kann man die noch vorhandenen E-Mails zwischen Uschi und Charly von Juni bis Oktober 2000 &lt;/span&gt;&lt;a style="font-style: italic;" href="http://www.apfelfass.blogspot.com/"&gt;auf dieser Webseite&lt;/a&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; des Verfassers.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2505778712536129224-167883159286265861?l=charlydavidson.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://charlydavidson.blogspot.com/feeds/167883159286265861/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://charlydavidson.blogspot.com/2010/11/b-seite-song-4-one-size-fits-all.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2505778712536129224/posts/default/167883159286265861'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2505778712536129224/posts/default/167883159286265861'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://charlydavidson.blogspot.com/2010/11/b-seite-song-4-one-size-fits-all.html' title='B-SEITE / Song 4: One Size Fits All'/><author><name>rainerWsauer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13967052938766529190</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TG4-GieMXsI/AAAAAAAAB5w/OiOYsfQvPDU/S220/rainerWsauer.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/S-feUAp8BoI/AAAAAAAABho/M0Tfrs35lw0/s72-c/Chd+Deutsch+Deutscher+Dialog.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2505778712536129224.post-7352188230739146734</id><published>2010-11-11T00:22:00.000-08:00</published><updated>2010-11-11T00:49:53.681-08:00</updated><title type='text'>B-SEITE / Song 3: Flaschenpost</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SpPFu9c99ZI/AAAAAAAAAvs/tnlOHWjdPkA/s1600-h/ChD+Das+Geheimnis+des+braunen+Umschlags.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 273px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SpPFu9c99ZI/AAAAAAAAAvs/tnlOHWjdPkA/s400/ChD+Das+Geheimnis+des+braunen+Umschlags.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5373856190943851922" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 255);font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic;"&gt;„Moments decide&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic;"&gt;Moments delight&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic;"&gt;Moments in flight&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic;"&gt;Talk about sending love“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;(Jon Anderson)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;(...) Es war ein mir unbekannter Notar aus Nürtingen, der mich telefonisch bat, kurzfristig zu erklären, ob ich bereit und Willens sei, ein Vermächtnis von Herrn Karl David Korff anzunehmen. Auf meine überraschte Rückfrage, was er mit meine mit „Vermächtnis“, sagte mir Dr. Schimmel, dass es zwar keine testamentarische Verfügung von Herrn Korff gäbe, Charly habe jedoch etwa eineinhalb Monate vor seinem Unfalltod bei ihm einen Umschlag notariell versiegeln lassen, ber dessen Inhalt er nichts wisse, der aber, im Falle, dass Herrn Korff irgend wann einmal etwas zustoßen sollte, mir persönlich zu übergeben sei.&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt; (...) In dem braunen Umschlag befanden sich&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt; neben dem Bon unter anderem zwei USB-Sticks. Auf einen hatte Charly das Wort „Apfelfass“&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SpJTL5ym2cI/AAAAAAAAAvU/zzkxBmA4oZE/s1600-h/ChD+Der+braune+Umschlag.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 200px; height: 153px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SpJTL5ym2cI/AAAAAAAAAvU/zzkxBmA4oZE/s200/ChD+Der+braune+Umschlag.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5373448769363171778" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt; geschrieben (wobei ich dabei sofort an Jim Hawkins und die „&lt;a href="http://www.labbe.de/lesekorb/index.asp?themaid=116&amp;amp;titelid=1374"&gt;Schatzinsel&lt;/a&gt;“ denken musste), der andere, er war etwas kleiner, trug den Vermerk „Nummer 2“, wobei Charly auf die ihm eigene Art die '2' wie ein 'Z' geschrieben hatte. Unzweifelhaft schienen hierauf Botschaften von Charly an mich zu sein. Ich war also gespannt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem ich ihn den „Apfelfass“-Stick in meinen Laptop gesteckt hatte, offenbarte mir dieser unter dem Pfadnamen „Ariel“ &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt; und beginnend ab Juni 2000 &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;mehrere E-Mail Ordner, die auf den ersten Blick Unmengen an „&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(255, 204, 153);font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;charts@charlydavidson&lt;/span&gt;“ E-Mails zu enthalten schienen, sowohl Postein- wie auch Postausgang. Da ich an diesem Tag aber keine Zeit hatte, mir das GAnze in Ruhe anzusehen,  zog ich das „Apfelfass“ umgehend wieder aus meinem Laptop heraus und steckte statt dessen Stick „Nummer Z“ in den USB-Anschluss ein.&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt; Auf „Nummer Z“ waren offensichtlich viele Fotos zu finden, darunter,&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt; so erkannte ich schnell, wohl auch Fotos von Schriftstücken&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SpI8_xpu_KI/AAAAAAAAAuk/GQOs3zKLzFo/s1600-h/ChD+Lessee+Security+Card.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 200px; height: 124px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SpI8_xpu_KI/AAAAAAAAAuk/GQOs3zKLzFo/s200/ChD+Lessee+Security+Card.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5373424371764231330" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt; und persönlichen Unterlagen Charlys, auf die ich(...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(...) &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;begann ich im Laufe der Nacht, die bis zum frühen Morgen dauern sollte, nach und nach zu verstehen. Denn im „Apfelfass“ befanden sich unter anderem die nachfolgenden E-Mails:&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;a style="color: rgb(153, 255, 153);" href="http://apfelfass.blogspot.com/2009/08/sonntag-11-juni-2000-182611.html"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;&lt;a style="color: rgb(153, 255, 153);" href="http://apfelfass.blogspot.com/2009/08/sonntag-11-juni-2000-182611.html"&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 0, 0);"&gt;Von: ursula-maus@tkun.de / An: charts@charlydavidson.com&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 0, 0);"&gt;Betreff: Angst vor Er- Kenntnis? / Datum: Sonntag, 11. Juni 2000 - 18:26:11&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 153);"&gt;Hallo Herr Davidson! | Im Tal der Er- Kenntnis verhüllt von Christo zu scheinen, ist den Zweck los: Wer sehen kann, sieht keinen Überflieger! | Sonntagsgrüße Ursula Maus | &lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 153);"&gt;Zugabe für elektrische Geschichtenerzähler und Fortsetzung eines möglichen Märchens ... Es war einmal oder war es ein kleines Mal (?) als Gott so sprach: ALLES ZU SEINER ZEIT. Wen aber sprach er an? Und zu welcher Zeit?  Überhaupt bin ich froh, daß sich über`m Haupt nur Wolken des Alpwachens türmen, sonst müßte ich noch über sie gehen! - Was will uns das sagen?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 255);font-size:100%;" &gt;&lt;a href="http://apfelfass.blogspot.com/2009/08/montag-12-juni-2000-083606.html"&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 255);"&gt;&lt;span style="font-family:times new roman;"&gt;Von: charts@charlydavidson.com / An: ursula-maus@tkun.de&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 255);"&gt;Betreff: Alles zu seiner Zeit / Datum: Montag, 12. Juni 2000 - 08:36:06&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:times new roman;"&gt;Hallo Frau Maus, nochmals Danke für das Buch. Als ich die E-Mail erhielt, wußte ich gleich von wem allein sie gekommen sein wird. Ihr Trainingsangebot an mich war ungewohnt und mutig zugleich. Aber warum kommen Sie mir gleich mit Rätseln über Gott? Gekreuzigt werden wir schließlich doch alle einmal, der eine früher, die andere später ... auch wenn natürlich keiner so leiden musste wie er. Außer vielleicht ein gewisser Zimmermann, über dessen Midlife-Crisis  wir allerdings so gut wie nichts wissen. |&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:times new roman;"&gt; Übrigens: Von wg. "Herr Davidson" ... wenn schon, dann Herr-Gott oder Herr-Ausgeber. Das wäre ehrlich-Er. Wer viel gegeben hat, der wird auch viel zurück bekommen ... denke ich! | &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:times new roman;"&gt;MfG Charly Davidson | Nachtrag: "Alpwachens" ist nur halp richtig.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a style="color: rgb(153, 255, 153);" href="http://apfelfass.blogspot.com/2009/08/dienstag-13-juni-2000-191405.html"&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 0, 0);"&gt;Von: ursula-maus@tkun.de&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;a style="color: rgb(153, 255, 153);" href="http://apfelfass.blogspot.com/2009/08/dienstag-13-juni-2000-191405.html"&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 0, 0);"&gt; / &lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;a style="color: rgb(153, 255, 153);" href="http://apfelfass.blogspot.com/2009/08/dienstag-13-juni-2000-191405.html"&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(255, 0, 0);font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;An: charts@charlydavidson.com&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(153, 255, 255);font-size:85%;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(255, 0, 0);font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;Betreff: Angst vor Er- Kenntnis? / &lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(255, 0, 0);font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;Datum: Dienstag, 13. Juni 2000 - 19:14:05&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:85%;" &gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 153);font-family:arial;" &gt;Hallo Charly, | "Alpwachen" von "Alpträumen" ist nur "halp" richtig, wenn man neu deutsch rechtschreibt - da ich mir von der deutschen Sprache nur "halp" mächtigen Politikern nicht gern in‘s Handwerkszeug oder besser in‘s Schreibzeug pfuschen lasse, bin ich neu- deutsch- recht- schreib- renitent!&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 153);"&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 153);font-family:arial;" &gt;Sie wissen doch: Alle Gekreuzigten verkreuzen gern die Arme in abwartender Haltung, um dem Einsatz zu entgehen. Da braucht Mann schon eine Machete, sonst sind die selbst angelegten Fesseln zurückhaltender, als ihm lieb ist. | &lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 153);font-family:arial;" &gt;Uschi (... und hier die 2. Zugabe für den elektrischen Geschichtenerzähler, für den eklektischen brauche ich noch Denk- Zeit) | Also sprach Gott: &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 153);"&gt;„Ich finde nur den Monolog in der Schwerkraft, die mich als Stein auf dem Boden hält, der unter meinen Füßen bebt.“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://apfelfass.blogspot.com/2009/08/donnerstag-15-juni-2000-101609.html"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 255);font-size:100%;" &gt;&lt;span style="font-family:times new roman;"&gt;Von: charts@charlydavidson.com / An: ursula-maus@tkun.de&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 255);font-family:times new roman;font-size:100%;"  &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 255);font-size:100%;" &gt;&lt;a href="http://apfelfass.blogspot.com/2009/08/donnerstag-15-juni-2000-101609.html"&gt;&lt;span style="font-family:times new roman;"&gt;Betreff: Matt-Scheidende Orakel / Datum: Donnerstag, 15. Juni 2000  - 10:16:09&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:times new roman;"&gt;Liebe Uschi, | Du schriebst  (ich darf uns doch das Du anbieten, oder?) “Was macht der Geschichtenerzähler in seiner elfenbeinernen Seifenblase, wenn der mattscheibene Bildschirm platzt und das Leben über ihn hereinbricht? Bricht er dann zusammen? Oder rennt er weg? Oder ...?” | &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 255);font-size:100%;" &gt;&lt;span style="font-family:times new roman;"&gt;a) elfenbeinerne Seifenblasen (ich verstehe es wohl - “Étre Dieux”, um es mit Salvador Dalis Worten zu sagen) wie sollten die wohl aussehen? - Ist wohl als metaphysische Metapher gemeint, oder? | &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:times new roman;"&gt;b) Die sinngemäße Interpretation eines Bildschirms ist es Bilder zu beschirmen, de facto also zu schützen. Insofern ist jeder Bilderrahmen also auch ein Bildschirm. Wortgetreu jedoch wirft der Bildschirm Bilder (in der Regel bewegte) auf einen Schirm anstelle einer Leinwand, weswegen er bei Ausbleiben der Bilder auch gerne - wie von Dir - als Mattscheibe bezeichnet wird. Definiert man die Mattscheibe jedoch als Matt-Scheide, sozusagen als geeignetes Mittel um Dinge zu trennen so braucht der Geschichtenerzähler nicht zusammenzu- oder sonst irgendwie zu brechen. | &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:times new roman;"&gt;Ihr ergebener Karl David Korff&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a style="color: rgb(153, 255, 153);" href="http://apfelfass.blogspot.com/2009/08/donnerstag-15-juni-2000-215228.html"&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 0, 0);"&gt;Von: ursula-maus@tkun.de / &lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;a style="color: rgb(153, 255, 153);" href="http://apfelfass.blogspot.com/2009/08/donnerstag-15-juni-2000-215228.html"&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 0, 0);font-family:arial;" &gt;An: charts@charlydavidson.com&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 0, 0);font-family:arial;" &gt;Betreff: Er- Kenntnis- Praktikant an Er- Klärer / &lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 0, 0);font-family:arial;" &gt;Datum: Donnerstag, 15. Juni 2000 - 21:52:28&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 153);font-family:arial;" &gt;Guten Abend Karl David Korff, | &lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 153);font-family:arial;" &gt;was ich an Männern immer wieder erstaunlich finde, ist die Ausdauer, mit der sie etwas erklären, was Frau längst weiß, oder zumindest ahnt.&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 153);font-family:arial;" &gt; Im scheinbaren Gegensatz zu logischen Erklärern schätze ich besonders die Vielschichtigkeit ( kommt von Denk- Schichten ), in Deinen Texten - ich mag Sprache, die mehrere Deutungen ermöglicht und dem oder der Lesenden nicht nur den Geradeaus- Pfeil zeigt. Ansonsten aber bestätige ich Dir, daß der Praktikant langsam zu Hochform aufläuft. Offensichtlich bilden Medien doch, wenn sie nicht gerade als Gehirnvernichtungsmaschine im Einsatz sind. | Dein praktischer Satz über die Praxis ist praktisch kaum noch zu praktizieren, aber praktisch im praktischen Praxis- Einsatz.&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 153);font-family:arial;" &gt; Übrigens: Gott schütze die Königin und uns davor, daß irgendjemand oder irgendetwas, sei es auch ein Orakel, jemals die Wahrheit findet. Oder, um André Gide zu zitieren, „Glaubt denen, die die Wahrheit suchen. Zweifelt an denen, die sie finden!“ | In so ferner Nähe: Um Gottes Willen, lieber Wahrheitssucher als Wahrheitsprediger!&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 153);"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 153);font-family:arial;" &gt;Grüße von denkender Uschi | &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 153);"&gt;Anmerkung: Zum Er- Kenntnis- Praktikum fehlt dem Praktikanten noch die Erkenntnis, daß ChD von "Katastrofen" vermutlich so viel hält wie von "Filosofie"!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SpJBkpcf2dI/AAAAAAAAAu8/pGf4I2nFHe0/s1600-h/E-Mail+Symbolbild.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 140px; height: 108px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SpJBkpcf2dI/AAAAAAAAAu8/pGf4I2nFHe0/s400/E-Mail+Symbolbild.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5373429403262900690" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:85%;" &gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;Fast zwei Dutzend E-Mails* schrieben sich Ursula und Charly bzw. Karl David und Uschi zwischen dem 11. und dem 28. Juni 2000, wurden dabei zu Alter Egos, ohne dass hiervon in Jena oder Berlin irgendjemand etwas ahnte: ein Gedankenspiel. Viel mehr sollte es aus Charlys Sicht wohl nicht werden, denn er hatte ohnehin nur bis Ende Juni Zeit für solche Spiele. Dann waren die Proben für die Konzerte in Frankfurt und Hannover beendet und damit hatte er wieder weniger Zeit zum E-Mail-Kontaktieren. Doch so lange, also bis zum 28. Juni, brauchte Uschi gar nicht, um Charly, diese angebliche so harte Nuss, zu knacken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit „Ihr ergebener Karl David Korff“ endete seine E-Mail vom 15. Juni und das war es wohl gewesen, was Ursula Maus erreichen wollte: Charlys Interesse an ihr war nun klar und deutlich und Phase zwei ihres Projektes (das Charly später „Ariel“ getauft hatte, nach dem Luftgeist aus Shakespears Werk „Der Sturm“) konnte beginnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nur wenige Wochen nach dem Buchgeschenk und viel früher als sie es hatte erwarten dürfen, setzte Ursula Maus bereits zum Fangschuss auf Charlys Seele an, ganz so wie Kapitän Ahab auf der Jagd nach dem weißen Wal.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:85%;" &gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 0, 0);font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;&lt;br /&gt;&lt;a style="color: rgb(255, 0, 0);" href="http://apfelfass.blogspot.com/2009/08/mittwoch-28-juni-2000-185155.html"&gt;Von: ursula-maus@tkun.de / An: charts@charlydavidson.com&lt;br /&gt;Betreff: Para- glider- digma / Datum: Mittwoch, der 28. Juni 2000 - 18:51:55&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 153);"&gt;Hallo Karl David, | ich bin weder Dir noch mir böse, daß Du jetzt weniger Zeit zum Kontaktieren hast! Vielleicht ist das Wort "Höhenflüge" ein vermessener Ausdruck, aber Du wirst zugeben müssen (hoffe ich), daß unsere Art mit Sprache umzugehen, in diesem Land nicht sonderlich &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 153);font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;alltäglich oder &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 153);font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;weit verbreitet ist. Versuch' mal, einige dieser Sentenzen im alltäglichen Gebrauch zu testen und Du wirst eine Reihe von "Bahnhof- Verstehern" treffen! | Da ich täglich damit arbeite, mich verständlich auszudrücken - so verständlich, daß mich Menschen auf z. T. sehr unterschiedlichen Sprach-Ebenen auch verstehen können -, werde ich mich schwer hüten, die von uns virtuell benutzte Sprache zu meiner arbeits- alltäglichen zu machen. Insofern sind unsere Unterhaltungen für mich "Höhenflüge", die es mir gestatten, mich auf einer Höheren als der Alltags- Ebene auszudrücken und  im übrigen slche die ich sehr genieße. Unbestritten hast Du damit recht, daß ChDs Höhenflüge auch tatsächliche sind. In diesem Para- glider- digma ist es wohl vermessen, dieses Wort &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 153);font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;"Höhenflüge" &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 153);"&gt;für unser virtuelles Spiel zu verwenden. | Also mein Vorschlag: Betrachten wir unsere schriftlichen Unterhaltungen als "Ausflüge auf mittlerer Höhe"! Was denkst Du? - Botho Strauß bringt es für mich auf den Punkt: "...man hält sich fast nur noch hinter dem Licht auf, wohin jede zweite Mitteilung einen führt." | In diesem Sinne eine echte Uschi- Erkenntnis: Die Rechtschreibreform ist der Versuch zu verbergen, daß Deutschland nicht mehr in der Lage ist, die Kinder lesen und schreiben zu lehren. | Verstehende Grüße Uschi&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:85%;" &gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(51, 0, 153);font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;&lt;br /&gt;&lt;a style="color: rgb(153, 255, 255);" href="http://apfelfass.blogspot.com/2009/08/donnerstag-29-juni-2000-100713.html"&gt;&lt;span style=";font-family:times new roman;font-size:100%;"  &gt;Von: charts@charlydavidson.com / An: ursula-maus@tkun.de&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 255);font-family:times new roman;font-size:100%;"  &gt;&lt;a href="http://apfelfass.blogspot.com/2009/08/donnerstag-29-juni-2000-100713.html"&gt;Betreff: Die Zeit heilt alle Wunder / Datum: Donnerstag, 29. Juni 2000 - 10:07:13&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 255);font-size:100%;" &gt;&lt;a style="font-family: times new roman;" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SpJDIQYbEAI/AAAAAAAAAvM/fIwiqos2pp0/s1600-h/ChD+Was+auch+im+Umschlag+war.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SpJDIQYbEAI/AAAAAAAAAvM/fIwiqos2pp0/s200/ChD+Was+auch+im+Umschlag+war.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5373431114521841666" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 255);font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;&lt;span style=";font-family:times new roman;font-size:100%;"  &gt;Hallo U, zum Zeit-Geist gehört der Anspruch immer Neues zu kreieren. Und je mehr die Zeit fortschreitet, desto älter wird das Neue. Ein gutes Beispiel ist NEUE MUSIK, die es schon seit etwa 80 Jahren gibt und die natürlich jeden Tag älter wird. Auch die neuen Wellen sind schon bald veraltet wie Frisuren und selbst wenn sie wie Frisuren wieder kommen, werden sie dadurch nicht neu sondern höchsten aktuell. - Hier bringt einen der Zeitgeist in Schwierigkeiten. | Jetzt ernsthaft: Deine Beschreibung “Ausflüge auf mittlerer Höhe!” ist akzeptabel, wobei immer die Möglichkeit besteht a) abzustürzen oder b) eine Luftströmung zu erwischen, die einen weiter nach oben trägt. Die Gedanken, welche Du Dir bezüglich der Rehe machst, können außerordentlich weitreichend sein und solche Gedanken gebe ich gerne an Charly D. weiter. --- (Deine Floskelung, ChD wäre die Abkürzung für „Crash-hass-Dummi“ ist eine Frechheit - lass Dir das mal gesagt sein). |Gott weis: Natürlich spielen auch Frauen Rollen! Die Seifenblasen platzen aber nicht nur bei Macho-Sprüchen sondern auch, wenn mann zu viel Zeit in seine Arbeit investiert, womöglich oft unterwegs ist und frau dann noch Fünfe gerade sein lässt. | Soviel zum Zeit-Geist für heute von Charly | ... und übrigens: Wunderkinder von heute sind die Wind-Erkunder von morgen!&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:85%;" &gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;Ich merkte es sofort, Uschis Fangschuss hatte sein Ziel erreicht: Zum ersten Mal hatte Karl David Korff sich ihr als „Charly“ offenbart.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic; color: rgb(0, 102, 0);font-size:85%;" &gt;_____________________________________________________&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 102, 0);font-size:85%;" &gt;* = Wer es möchte, der kann sämtliche E-Mails der USB-Sticks aus dem braunen Umschlag &lt;a href="http://www.apfelfass.blogspot.com/"&gt;auf dieser Webseite&lt;/a&gt; ausführlich nachlesen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2505778712536129224-7352188230739146734?l=charlydavidson.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://charlydavidson.blogspot.com/feeds/7352188230739146734/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://charlydavidson.blogspot.com/2010/11/b-seite-song-3-flaschenpost.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2505778712536129224/posts/default/7352188230739146734'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2505778712536129224/posts/default/7352188230739146734'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://charlydavidson.blogspot.com/2010/11/b-seite-song-3-flaschenpost.html' title='B-SEITE / Song 3: Flaschenpost'/><author><name>rainerWsauer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13967052938766529190</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TG4-GieMXsI/AAAAAAAAB5w/OiOYsfQvPDU/S220/rainerWsauer.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SpPFu9c99ZI/AAAAAAAAAvs/tnlOHWjdPkA/s72-c/ChD+Das+Geheimnis+des+braunen+Umschlags.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2505778712536129224.post-549909944575666188</id><published>2010-11-08T00:37:00.000-08:00</published><updated>2010-11-10T02:34:40.140-08:00</updated><title type='text'>B-SEITE / Song 2: Ommadawn</title><content type='html'>&lt;a style="font-family: georgia;" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/So0kHhLco0I/AAAAAAAAAsk/c-CFzfo5r_o/s1600-h/ChD+Weichenstellung.bmp"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 273px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/So0kHhLco0I/AAAAAAAAAsk/c-CFzfo5r_o/s400/ChD+Weichenstellung.bmp" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5371989642106938178" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div  style="text-align: left;font-family:georgia;"&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(153, 255, 255);font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;„Liebe ist kein Zufall“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 255);font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 255);font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;&lt;span&gt;(Werbespruch von www.elitepartner.de)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span&gt;&lt;a onblur="try  {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/So5j0n-_SrI/AAAAAAAAAt0/cCbEJL4KLJc/s1600-h/ChD+Text+Zufall.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 248px; height: 200px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/So5j0n-_SrI/AAAAAAAAAt0/cCbEJL4KLJc/s400/ChD+Text+Zufall.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5372341161237105330" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Für seine Ehefrau hatte der frisch verliebte Charly Davidson 1979 kein Liebeslied geschrieben, sondern ein Gedicht namens „Zufall“, und er hatte für dieses Gedicht &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;im Rahmen eines Literaturwettbewerbs sogar &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;den „Offenbacher Affen“ verliehen bekommen, einen Preis für Kurzprosa.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun begab es sich an einem heißen Sommertag einundzwanzig Jahre später, dass dieses Gedicht volljährig geworden war, jedenfalls nach dem BürgerlichenGesetzbuch, wie Charly seiner Sabine gerade berichtete, bevor man am 1. Januar 1975 das Alter der Volljährigkeit auf 18 Jahre herabgesetzt hatte. Die hob daraufhin ihren Kopf und schaute ihren Mann fassungslos an: „Äh...“, sagte sie und brüllte dann los. „Sag mal, Du hast mir überhaupt nicht zugehört“, stand wütend auf und ging die Treppe hoch in ihr Büro im zweiten Stock. Charly versuchte Sabi zu folgen und rief ihr zu: &lt;/span&gt;&lt;span&gt;„Du musst mir die Belege jetzt nicht zusammensuchen“.&lt;/span&gt;&lt;span&gt; Aber Sabine hörte ihm nicht zu oder wollte ihm nicht mehr zuhören.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Allen Scheiß muss ich alleine machen“, schrei sie in Richtung Charly. „Ich dachte, Du hättest das längst erledigt. Dann sehe ich das Formular im Wohnzimmer zufällig zwischen den Zeitungen rumliegen. Und jetzt frage ich Dich, ob alle Belege zusammen sind und was antwortest Du mir? ... ‚Unser Gedicht hat heute Geburtstag‘ (...)&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(...) war Charly dann auf der Durchreise nach Frankfurt am Main und Angelina Killart, seine Managerin, eine abschreckend herbe Schönheit wegen der Sabine bezüglich ihres Mannes keine Angst zu haben brauchte (obwohl Charly auch schon einmal mit dem Gedanken gespielt hatte, wie es wäre mit Angelina auf einer einsamen Insel am Strand...), hatte ihn auf halber Strecke aus dem Mercedes geworfen. Genauer gesagt in Suhl vor dem Haus der Philharmonie hatte sie ihren „Schützling", wie sie Charly im internen Kreis nannte, ausgesetzt, damit er dort durch eine Lesung Geld verdiene.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor der Wende trug das Suhler Haus der Philharmonie den Namen „Kulturhaus 7. Oktober“ und genauso sah es auch aus. Charly blieb es später vor allem durch seine architektonische Bauweise mit den imposanten Säulen am Eingangsportal in Erinnerung. Und auch die Besucher seiner Lesung enttäuschten ihn nicht, denn es war diese gut-bürgerliche &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Mischung aus Hausfrauen, Rentnern und Provinz-Intellektuellen,&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TDls1hw8fEI/AAAAAAAABog/v62bU91DfIY/s1600/ChD+Auto-Didakt.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 177px; height: 254px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TDls1hw8fEI/AAAAAAAABog/v62bU91DfIY/s400/ChD+Auto-Didakt.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5492540887407557698" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt; die es auch zehn Jahre nach der Wende immer noch anzutreffen gab, wenn er irgendwo im Neuen Deutschland auftrat, ohne dass es Eintritt kostete, Kultur zwar nicht für umsonst präsentiert wurde, dafür aber kostenlos. Charly ergab sich seinem Schicksal und wünschte sich nur, dass wenigstens einer seiner treuen Fans da sein würde...u&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;nd siehe da: kleinere Wünsche erfüllte der große, alte Bananenschalenwerfer nach wie vor prompt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trotzig laß Charly mehrere Passagen aus seinem Buch „AUTO-DIDAKT“, nahm den spärlichen Anstandsapplaus grimmig zur Kenntnis und wartete anschließend auf willige Käufer seiner CDs, allen voran sein Best-Of-Album „RÜCKSPIEGEL“, das die GLOBA vor einem halben Jahr pünktlich zum Weihnachtsgeschäft 1999 herausgebracht hatte. Auf „&lt;a href="http://heimatkunde.blogspot.com/2006/09/dl50t-24fhrer-los.html"&gt;RÜCKSPIEGEL - Das hörenswerte Erbe der Begleitung&lt;/a&gt;“ waren Charly Davidsons zehn größte Hits vereint, zusammengepackt mit, in den letzten anderthalb Jahrzehnten&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TFf4DliCRhI/AAAAAAAABqo/cTGI2jnIZdE/s1600/ChD+%40+Milwaukees+German+Fest+1998.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 320px; height: 302px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TFf4DliCRhI/AAAAAAAABqo/cTGI2jnIZdE/s320/ChD+%40+Milwaukees+German+Fest+1998.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5501138210354513426" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt; gesammeltem und bisher nicht veröffentlichtem, Konzertmaterial. Mit dabei waren erstmals auch Aufnahmen vom &lt;a href="http://spiritofgermany.blogspot.com/2010/07/donnerstag-der-29-juli-2010.html"&gt;eher unerwarteten Erfolg Davidsons&lt;/a&gt; beim "&lt;a href="http://www.germanfest.com/"&gt;German Fest&lt;/a&gt;" im Juli 1998 in Milwaukee. Doch trotz aller liebevollen Mühe, die man sich bei der GLOBA für Charlys Fans gemacht hatte (unter anderem wurde der Doppel-CD ein 34-seitiges Booklet mit vielen Fotos beigefügt) wurde Charlys "RÜCKSPIEGEL" ein eher mäßiger Chartserfolg. (...)&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span&gt;Momentan stand der „RÜCKSPIEGEL“ wieder einmal in den Charts, wenn auch nur auf Position 78, aber die Verwaltung der EXPO 2000 hatte Charly Davidson &amp;amp; BEGLEITUNG für vier Konzertabende im Juli nach Hannover in die EXPO-Box nahe dem Deutschland-Pavillon eingeladen. und ohne lange nachzudenken hatte Charly das Angebot angenommen, eröffnete ihm dies doch die Möglichkeit, mit seiner &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TDW3c9IOnwI/AAAAAAAABn4/0arrSc-IUs4/s1600/expo2000logo.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 87px; height: 87px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TDW3c9IOnwI/AAAAAAAABn4/0arrSc-IUs4/s400/expo2000logo.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5491497028721483522" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span&gt;BEGLEITUNG wieder einmal auftreten zu können, denn das Ende seiner „Live Inkar-Nation“-Tour war nun schon beinahe zwei Jahre her. Außerdem - und das war wohl für ihn das Beste dabei - konnte er auf diese Weise elegant, wenn auch nur für kurze Zeit, Sabis Welt entfliehen, die für Charly seit geraumer Zeit eher nervig als inspirierend gewesen &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span&gt;(...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(...)  schaute nun auch zu ihm, hielt inne und wackelte dann kurz mit dem Kopf, während sie ein verlegenes Lächeln versuchte. Dann trat sie an seinen Tisch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/So5iCyPx6KI/AAAAAAAAAts/PloelB8pk2E/s1600-h/ChD+Kommunikationsexpertin+Ursula+Maus.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 123px; height: 184px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/So5iCyPx6KI/AAAAAAAAAts/PloelB8pk2E/s400/ChD+Kommunikationsexpertin+Ursula+Maus.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5372339205486799010" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span&gt;„Sie sehen so resigniert aus“, sagte sie zu Charly, der sie daraufhin verwirrt ansah. „Ich möchte Ihnen ein Buch geben, dass ich mir vor kurzem gekauft habe.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span&gt; Eine Kleinigkeit, nicht der Rede wert. Trotzdem eine große Hilfe in allen Lebenslagen. Vielleicht kann ich damit ihre Laune&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span&gt; etwas verbessern.“. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SyoVvGT17zI/AAAAAAAABTA/VEDNw8mXIpk/s1600-h/ChDs+The+Warlock+Of+Love.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 131px; height: 200px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SyoVvGT17zI/AAAAAAAABTA/VEDNw8mXIpk/s200/ChDs+The+Warlock+Of+Love.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5416165400758316850" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span&gt;S&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span&gt;prachs, legte das Buch vor ihn auf den Tisch und entfernte sich dann wieder.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Charly war nun eher überrascht als verwirrt und betrachtete das Buch näher. Es war „&lt;a href="http://www1.shore.net/%7Enatalie/w1.htm"&gt;The Warlock Of Love&lt;/a&gt;“ von Marc Bolan, 1969 erschienen. Das verblüffte ihn. Zwar hatte er dieses Buch schon, aber es war immerhin eines seiner Lieblingsbücher. Woher konnte diese Frau das wissen? Konnte sie es überhaupt wissen? Oder war das ein Zufall? Schließlich hatte er bisher kaum öffentlich darüber gesprochen. Charlys Interesse an der mysteriösen Fremden war geweckt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er blickte schnell auf seine Uhr. In zwanzig Minuten musste er das &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span&gt;Haus der Philharmonie spätestens verlassen, &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span&gt;um den Zug nach Frankfurt noch zu erreichen. Dann wäre die Chance vorbei, herauszufinden, wer diese Frau war. Nach kurzem Überlegen erhob sich Charly und lief ihr &lt;span&gt;(...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(...)&lt;/span&gt;&lt;span&gt; &lt;/span&gt; zog anschließend eine kleine, fliederfarbene Visitenkarte aus ihr heraus.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span&gt; „Hier ist meine Karte“, sagte sie zu Charly. „Vielleicht brauchen Sie mich ja irgendwann einmal als Kommunikationsexpertin?“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span&gt;Charly schaute schnell, was auf  der halb durchsichtige Karte mit der Abbildung einer ägyptischen Katze an ihrem unteren Ende stand, denn viel Zeit blieb ihm nicht mehr bis zur Abfahrt des Zuges.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span&gt; Er laß: „&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Ursula Maus, Kommunikationstraining. Seminare - Coaching - Vorträge. Peter-Hille-Straße, Berlin-Friedrichshage&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;n&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;“. Er nahm seine Geldbörse und verstaute die Visitenkarte sorgfältig hinter seinem Personalausweis, holte dann seinerseits eine Visitenkarte aus der Tasche seines Jacketts.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span&gt;&lt;a onblur="try  {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/So5Xka-b25I/AAAAAAAAAtc/NBm9n3VOwgo/s1600-h/Visitenkarte+von+Ursula+Maus.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 146px; height: 96px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/So5Xka-b25I/AAAAAAAAAtc/NBm9n3VOwgo/s400/Visitenkarte+von+Ursula+Maus.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5372327688727681938" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span&gt; Da die Dame schon am weggehen war, lief ihr Charly nochmals hinterher und gab ihr dann schnell seine Karte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span&gt;„Warten Sie bitte noch einen Moment“&lt;/span&gt;, sprach er dabei. &lt;span&gt;„Haben sie vielleicht einen Stift, damit ich Ihnen meine E-Mail-Adresse aufschreiben kann? Sie können mir darüber ja mal ein Trainings-Angebot unterbreiten.“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Dame ließ noch einmal leicht verlegen ihrem Kopf hin-und-her wackeln, errötete dabei wie eine schüchterne Primanerin, was Charly amüsiert zur Kenntnis nahm, als er auf die Rückseite seiner Karte die Mail-Adresse „&lt;span style="font-weight: bold;font-size:85%;" &gt;charts@charlydavidson.com&lt;/span&gt;“ schrieb. Dann gab man sich artig die Hand und beide gingen ihrer Wege.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2505778712536129224-549909944575666188?l=charlydavidson.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://charlydavidson.blogspot.com/feeds/549909944575666188/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://charlydavidson.blogspot.com/2010/11/b-seite-song-2-ommadawn.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2505778712536129224/posts/default/549909944575666188'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2505778712536129224/posts/default/549909944575666188'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://charlydavidson.blogspot.com/2010/11/b-seite-song-2-ommadawn.html' title='B-SEITE / Song 2: Ommadawn'/><author><name>rainerWsauer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13967052938766529190</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TG4-GieMXsI/AAAAAAAAB5w/OiOYsfQvPDU/S220/rainerWsauer.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/So0kHhLco0I/AAAAAAAAAsk/c-CFzfo5r_o/s72-c/ChD+Weichenstellung.bmp' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2505778712536129224.post-3743901031790694762</id><published>2010-11-04T02:45:00.000-07:00</published><updated>2010-11-04T03:35:22.071-07:00</updated><title type='text'>B-SEITE / Song 1: Inkar-Nation</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SopekNnQrsI/AAAAAAAAArc/lTMCbhtB514/s1600-h/ChD+Inkar-Nation.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 273px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SopekNnQrsI/AAAAAAAAArc/lTMCbhtB514/s400/ChD+Inkar-Nation.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5371209481815371458" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 255);font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;&lt;span style="font-style: italic; font-weight: bold;"&gt;„Anmut sparet nicht noch Mühe.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div  style="text-align: center;font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(153, 255, 255);font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Leidenschaft nicht noch Verstand.&lt;br /&gt;Daß ein gutes Deutschland blühe,&lt;br /&gt;Wie ein andres gutes Land“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div  style="text-align: center; color: rgb(153, 255, 255);font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;(Bertolt Brecht)&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt;Zum Beginn der B-Seite der Rocklegende Charly Davidson, seiner anderen, dunklen Seite,&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt; führen wir die Nadel des Tonabnehmers erneut auf eine Insel im Atlantischen Ozean.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt; Dieses Mal ist es aber kein vereinigtes Königreich sondern eine wirkliche Insel,&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/Sopii5WJTeI/AAAAAAAAArk/vDnMbJycbnc/s1600-h/ChD+The+New+Admiral+Benbow.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 200px; height: 165px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/Sopii5WJTeI/AAAAAAAAArk/vDnMbJycbnc/s200/ChD+The+New+Admiral+Benbow.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5371213857241517538" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt; 200 Seemeilen westlich von Afrika, und die gehört seit Menschengedenken zum Herrschaftsgebiet des spanischen Königs: La Gomera.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;La Gomera ist eine der eher weniger bekannten Kanarischen Inseln, hatte Charly erklärt, als er mir gegenüber zum ersten Mal von „LaGo“ - wie er die Insel liebevoll nannte - schwärmte. Auf ihr hatte er sich dank eines Tipps von Lars Voreigner an seinem 40. Geburtstag eine kleine, preiswerte Macià  gekauft, deren Haupthaus er wegen des unverbauten Atlantik-Blicks „The New Admiral Benbow“ taufte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf LaGo machten Charly, seine Familie und die Mitglieder des „Davidson Clans“ fortan Spontanurlaube. Ich selbst bin drei Mal auf Charlys kleinem Anwesen zu Gast gewesen und auch der alte „White Boy“ Lars kam gerne mal für ein, zwei Wochen (...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/Sov5sRyNTtI/AAAAAAAAAsc/-JJmBCHWWSw/s1600-h/ChD+HR+Giger+Originale+verschwunden.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 147px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/Sov5sRyNTtI/AAAAAAAAAsc/-JJmBCHWWSw/s320/ChD+HR+Giger+Originale+verschwunden.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5371661519652998866" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt;(...) &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt; waren Charlys Anwesen in Steinheim, die &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;„&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;JenaFarm&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;“&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt; und seine kleine Macià auf La Gomera mehrmals Opfer von Räubern und Einbrechern geworden, wobei glücklicherweise, bis auf ein bis heute verschwundenes ELP-Cover-Unikat von HR Giger, kaum etwas Wertvolles abhanden kam.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber die Sammel-Leidenschaft war ja nur eine der Besonderheiten des Privatmannes Davidson/Korff; seine Liebe zum Gleitschirm-Flug war die andere. Immer wenn Charly auf LaGo war, war auch sein Gleitschirm mit dabei. Gleitschirmfliegen war zu Charly Davidsons großen Leidenschaft geworden, nachdem ihn Anfang der 90er Jahre Falco (mit dem Helmut Prosa ja schon länger bekannt war als mit Charly, spielte er doch u.a. die Gitarre bei &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;„&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;Maschine brennt&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;“&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;)  darauf gebracht hatte - Falco war, was nur wenige wissen, ein ausgesprochen guter Drachenflieger.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die beiden Flugscheine machte Charly übrigens im Herbst 1994 während seiner Auszeit nach „MASSENKAMPF“ (...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(...) GLOBA Deutschland bot an, den seit 1985 aktiven Vertrag mit Charly noch einmal weitere fünf Jahre bis Ende 2002 laufen zu lassen und ihm dabei sogar größere künstlerische Freiheiten einzuräumen als bisher. Er und Helmut besprachen den Deal, entschieden sich zur Verlängerung der Zusammenarbeit mit GLOBA und somit waren alle Beteiligte hochzufrieden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Schnelldurchlauf formierten Charly und Helmut daraufhin die BEGLEITUNG IV neu mit Bassist Peter Nasic, Keyboarder Jean-Jacques Cornet und Schlagzeuger Michael Mehlhorn alias 'Mike Drums'. In dieser Formation entstand im November 1997 Charly Davidsons Album „INKAR-NATION“, eine Reise durch die Deutsche Geschichte. Die Platte - seine letzte, die sowohl als CD als auch auf Vinyl veröffentlicht wurde - erreichte  im Dezember auf Anhieb Position 9 in den deutschen Album-Charts und damit stellte Charly Davidson einen 15-Jahres Rekord auf, der selbst von Herbert Grönemeyer und Peter Maffay nicht gebrochen werden konnte: mit seinen Produktionen „ZEICHENSPRACHE“, „V.U.T.A.“, „LICHTBLICKE“, „VIEL SPASS“, „ODYSSEUS“,  „SCHLANGENBESCHWERER“ und „INKAR-NATION“ hatten es seit 1982 sage und schreibe sieben seiner Longplayer in die Deutschen Top-10 geschafft! (...) &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TNKKRob-cfI/AAAAAAAACLU/0lXs4uE1P-A/s1600/ChD+-+MikO.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 180px; height: 190px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TNKKRob-cfI/AAAAAAAACLU/0lXs4uE1P-A/s400/ChD+-+MikO.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5535638927508926962" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;(...) Sommer 1999 besuchte Charly dann zum letzten Mal Mike Oldfield in dessen 'Througham Slad Manor' in Gloucestershire: kurz danach siedelte Oldfield nach Ibiza über. Man redete über dies und das und während Mike sich eine seiner legendär schmalen 'Old Holburn'-Zigaretten rollte, erwähnte er auch seinen Plan für ein ganz besonderes Konzert zum Jahresende. „It’s the birth of a new millenium.“ sagte Mike, aber Charly korrigierte ihn und erklärte, weshalb das neue Jahrtausend erst am 1. Januar 2001 beginnt. „That doesn’t matter“, rief Mike und sagte Charly unmissverständlich: „I do it at the end of this Year“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann berichtete er seinem Gast aus Deutschland, dass sich London seiner Idee nicht besonders aufgeschlossen gegenüber zeige, er es sich dieses Event aber überall auf der Welt vorstellen könne, in London genau so wie in Neu Seeland. Charly lächelte mit einem Mal und erzählte Mike davon, dass sein Tour-Manager Raik Niedermacher zum Jahreswechsel in Berlin zusammen mit drei Freunden, Gert Hof, Achim Perleberg und Anja Preuß, unter dem Titel „Art In Heaven“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SopnwqeuuNI/AAAAAAAAArs/AtUfKoTBcyo/s1600-h/Mike+Oldfield+-+The+Art+In+Heaven+Concert.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 152px; height: 200px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SopnwqeuuNI/AAAAAAAAArs/AtUfKoTBcyo/s200/Mike+Oldfield+-+The+Art+In+Heaven+Concert.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5371219591327299794" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt; die &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;größte Lightshow der Welt planen würde und hierfür noch auf der Suche nach einem großen internationalen Act sei. Einige Sekunden lang sagte der große Mike Oldfield nichts. Das Wippen seines rechten Beines verriet aber, dass es in in seinem Kopf gerade eine Achterbahnfahrt an Gedanken gab. „Art In Heaven?“, fragte er Charlys. Der nickte ihm zu. „Oh my gosh!“, sagte Mike.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;Oft wurde Oldfield später gefragt, warum er in Berlin am 31. Dezember 2000 dieses Konzert mit dem größten Licht-Event der Welt gab. Seine Antwort darauf war stets, &lt;a href="http://www.welt.de/print-welt/article589808/Licht_Bahnhof_am_Himmel.html"&gt;dass er nicht auf Berlin, sondern Berlin auf ihn zugekommen sei&lt;/a&gt;, was einer „guten Fee“&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt; zu verdanken gewesen sei. Wer diese Fee gewesen sei, verriet er jedoch nicht. Jedenfalls war sein Management schnell mit der Bundeshauptstadt einig geworden&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt; und dann verzauberten tatsächlich in dieser extrem kalten Nacht 250 riesige Xenon-Edelgas-Scheinwerferkanonen, 550 Speziallampen und 12 Leuchtballons den Himmel über Berlin, illumierten ihn und das im Takt von Oldfiels Musik. Mehr als eine halbe Million Zuschauer erlebten dieses Spektakel der Superlative rund um die Siegessäule hautnah mit, unter ihnen auch Charly, der Mike auch Backstage traf (...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/So12no9gj1I/AAAAAAAAAtM/FvNsDcdhXvA/s1600-h/ChD+Charly+Davidson+Art+In+Heaven.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 195px; height: 320px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/So12no9gj1I/AAAAAAAAAtM/FvNsDcdhXvA/s320/ChD+Charly+Davidson+Art+In+Heaven.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5372080353905250130" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;(...) &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;machte Charly Davidson keinen Hehl aus seiner Sympathie für den Multiinstrumentalisten. So hatte Charly einmal in der NDR-Talkshow „3nach9“ gesagt, Sänger von Liebesliedern seien potentielle Lügner, worauf ein Gast aus der Runde, ebenfalls Sänger und Brillenträger und Rockpoet wie Charly, heftig protesteierte. Charly blieb unbeeindruckt und erklärte ihm, dass die direkte Ansprache des Hörers durch das betreffende Liebeslied durchaus Missverständnisse auslösen und den Sänger in größte Probleme bringen könne. Ihm sei das schon einige Male so ergangen, ergänzte er und natürlich wollte die „3nach9“-Moderatorin da natürlich Genaueres wissen, was Charly aber mit der Bemerkung „Keine Details“ konterte un die irisch-gälische Redewendung „&lt;a href="http://translate.google.de/translate_t?hl=&amp;amp;ie=UTF-8&amp;amp;text=Ich+bin+ein+Narr&amp;amp;sl=de&amp;amp;tl=cy#ga%7Cde%7Cta%20me%20an%20amad%C3%A1n"&gt;ta me an amadán&lt;/a&gt;“ anfügte - ein Zitat aus dem Song „Ommadawn“ von Mike Oldfield.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun wirft man irisch-gälische Redewendungen nicht so einfach in die Gegend, denn ein alter keltischer Glaube besagt, dass sie einen irgendwann einmal wieder besuchen werden: „Du magst zwar mit deiner Vergangenheit abgeschlossen haben, aber sie noch lange nicht mit dir“. Charly hätte es also wissen können, doch er ahnte nichts. Also nahm „ta me an amadán“ / „Ich bin der Narr“ seinen Lauf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;object width="320" height="266" class="BLOG_video_class" id="BLOG_video-6c3141b8c882e4e9" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/get_player"&gt;&lt;param name="bgcolor" value="#FFFFFF"&gt;&lt;param name="allowfullscreen" value="true"&gt;&lt;param name="flashvars" value="flvurl=http://v3.nonxt1.googlevideo.com/videoplayback?id%3D6c3141b8c882e4e9%26itag%3D5%26app%3Dblogger%26ip%3D0.0.0.0%26ipbits%3D0%26expire%3D1330287598%26sparams%3Did,itag,ip,ipbits,expire%26signature%3D2E0754D3989B845DB383BF614BD566A2EBCA64DC.7325376E20DE4D83B387AE9E6314C84D15B6B064%26key%3Dck1&amp;amp;iurl=http://video.google.com/ThumbnailServer2?app%3Dblogger%26contentid%3D6c3141b8c882e4e9%26offsetms%3D5000%26itag%3Dw160%26sigh%3DHZiQ1SHZsz787u-vq-3k5FpRl3k&amp;amp;autoplay=0&amp;amp;ps=blogger"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/get_player" type="application/x-shockwave-flash"width="320" height="266" bgcolor="#FFFFFF"flashvars="flvurl=http://v3.nonxt1.googlevideo.com/videoplayback?id%3D6c3141b8c882e4e9%26itag%3D5%26app%3Dblogger%26ip%3D0.0.0.0%26ipbits%3D0%26expire%3D1330287598%26sparams%3Did,itag,ip,ipbits,expire%26signature%3D2E0754D3989B845DB383BF614BD566A2EBCA64DC.7325376E20DE4D83B387AE9E6314C84D15B6B064%26key%3Dck1&amp;iurl=http://video.google.com/ThumbnailServer2?app%3Dblogger%26contentid%3D6c3141b8c882e4e9%26offsetms%3D5000%26itag%3Dw160%26sigh%3DHZiQ1SHZsz787u-vq-3k5FpRl3k&amp;autoplay=0&amp;ps=blogger"allowFullScreen="true" /&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2505778712536129224-3743901031790694762?l=charlydavidson.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://charlydavidson.blogspot.com/feeds/3743901031790694762/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://charlydavidson.blogspot.com/2010/11/b-seite-song-1-inkar-nation.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2505778712536129224/posts/default/3743901031790694762'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2505778712536129224/posts/default/3743901031790694762'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://charlydavidson.blogspot.com/2010/11/b-seite-song-1-inkar-nation.html' title='B-SEITE / Song 1: Inkar-Nation'/><author><name>rainerWsauer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13967052938766529190</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TG4-GieMXsI/AAAAAAAAB5w/OiOYsfQvPDU/S220/rainerWsauer.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SopekNnQrsI/AAAAAAAAArc/lTMCbhtB514/s72-c/ChD+Inkar-Nation.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2505778712536129224.post-3394633496385015678</id><published>2010-11-01T01:30:00.001-07:00</published><updated>2010-11-03T03:19:43.301-07:00</updated><title type='text'>A-SEITE: Auslaufrille</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Die A-Seite der "ROCKLEGENDE" ist zu Ende. Zu verfolgen war ein nahezu beispielloser Aufstieg des kleinen Jungen aus Wales im aufstrebenden Nachkriegsdeutschland vom Wirtschaftswunderkind zur Rocklegende. Sozusagen von 0 auf 100 ging es, from Zero to Hero, in nur drei Jahrzehnten. Doch davon erzählt uns die Auslaufrille der A-Seite nichts. Trotzdem enthält sie ein Knistern und Rauschen, das an dieser Stelle mit Bildern und ihren Erklärungen gefüllt werden soll, wie einst bei "Sgt. Pepper". Und auch dieses Mal  als zusammengeklebte Schnipsel ohne tieferen Sinn - sozusagen mit Geschichten der Geschichten...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a style="font-family: arial;" onblur="try    {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/Sojof_orOmI/AAAAAAAAApU/d9GObVgkkPE/s1600-h/ChD+Charly+%2B+Pino+1980.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 200px; height: 148px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/Sojof_orOmI/AAAAAAAAApU/d9GObVgkkPE/s200/ChD+Charly+%2B+Pino+1980.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5370798191994944098" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Den Anfang macht ein frühes Foto der BEGLEITUNG, lange vor der Veröffentlichung der "KONTAKTAUFNAHME". Es zeigt Charly zusammen mit Axel 'Pino' Grzybowsky, der heute als &lt;a href="http://www.edgar9000.com/"&gt;Edgar9000&lt;/a&gt; bekannt ist im Herbst 1980. Obwohl Pino der Keyboarder war, hat ihm Lukas Linde hier seine Gitarre in die Hand gedrückt und das Foto selbst aufgenommen. &lt;/span&gt;&lt;a style="font-family: arial;" href="http://vids.myspace.com/index.cfm?fuseaction=vids.individual&amp;amp;videoid=62341265"&gt;Es gibt vom selben Tag auch einen Super-8-Film, den Pino aufgenommen hat, in dem Charly und Lukas den GENESIS-artigen Instrumentalsong "Hyperspective"&lt;/a&gt;&lt;a style="font-family: arial;" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://vids.myspace.com/index.cfm?fuseaction=vids.individual&amp;amp;videoid=62341265"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 200px; height: 178px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SojrjxmZFNI/AAAAAAAAApc/lJ7Pw8U2YCs/s200/ChD+Anfang+1992+im+provisorischen+JenaFarm-Studio.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5370801555481629906" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a style="font-family: arial;" href="http://vids.myspace.com/index.cfm?fuseaction=vids.individual&amp;amp;videoid=62341265"&gt; spielen&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;. Lukas und Pino waren von Anfang an Mitglieder im sog. "Davidson Clan".&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Das nächste Foto zeigt Charly im November 1991 im provisorisch eingerichteten "JenaFarm"-Studio. Aufgrund von Auflagen (Grundstück und Gebäude lagen im Jenaer Stadtteil "Unteraue", der gerade zum Sanierunggebiet erklärt werden sollte) verzögerten sich Umbau und Einrichtung des Studios um fast ein Jahr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a style="font-family: arial;" onblur="try  {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/Sojt_4S7NnI/AAAAAAAAApk/IeEtoTgZSX8/s1600-h/ChD+Charlys+Gitarren+1977.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 200px; height: 192px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/Sojt_4S7NnI/AAAAAAAAApk/IeEtoTgZSX8/s200/ChD+Charlys+Gitarren+1977.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5370804237338621554" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Das nächste Foto zeigt Charlys Gitarren 1977, als er noch mit CDAF auftrat. Unten die "Rock Bottom", links seine erste José Ramírez Gitarre (die er einem Freund für nur 150,-- DM abkaufen konnte, da sie in sehr schlechtem Zustand war; später wurde sie aufwendig restauriert und hatte dann einen wunderbar warmen Klang), in der Mitte die FRAMUS 12-String Halbakustikgitarre, rechts seine FENDER F-25 (die baugleich zur MARTIN Western-Gitarre war)&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; und die er bis zuletzt noch benutzte.&lt;/span&gt;&lt;a style="font-family: arial;" onblur="try  {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SojubpUtrFI/AAAAAAAAAps/j9o55gQZDhw/s1600-h/ChD+1978+als+Saenger+bei+FLIESSBAND.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 100px; height: 200px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SojubpUtrFI/AAAAAAAAAps/j9o55gQZDhw/s200/ChD+1978+als+Saenger+bei+FLIESSBAND.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5370804714355928146" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;Dass Charly mit Anfang Zwanzig extrem schlank war, wurde im Buch bereits erwähnt. Auf dem Foto rechts ist er 1979 zu sehen, als er Sänger der Politrockgruppe FLIESSBAND war und gerade seine spätere Frau Sabine kennen gelernt hatte. Ein farblicherseits politisch-korrektes Sweatshirt hatte er seinerzeit fast immer an; hier ist es mal eines von der UCLA.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a style="font-family: arial;" onblur="try  {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SojwCecKvNI/AAAAAAAAAp0/DK9X5dNwg14/s1600-h/ChD+Jo+Mateiko+verdeckt+Charly+-+1976+aus+der+OFFENBACH+POST.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 199px; height: 200px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SojwCecKvNI/AAAAAAAAAp0/DK9X5dNwg14/s200/ChD+Jo+Mateiko+verdeckt+Charly+-+1976+aus+der+OFFENBACH+POST.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5370806480960928978" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Drei Jahre zuvor gab es in der OFFENBACH POST dieses Foto vom regionalen Liedermachertreffen im Theater in Offenbach am Main (später wurde daraus das CAPITOL). Links sieht man Jo Mateiko, dahinter verdeckt (aber am Rock Bottom T-Shirt gut zu erkennen) Charly Davidson. Jo vermittelte Charly später als Sänger zu FLIESSBAND und ermöglichte so erst die Karriere von Charly bis zu seinem Zenit ... den das Ende der A-Seite der "ROCKLEGENDE"&lt;/span&gt;&lt;a style="font-family: arial;" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SojzkXTIV1I/AAAAAAAAAqE/KHZ9zpEIbmY/s1600-h/ChD+Regionales+Liedermachertreffen+1976.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 205px; height: 197px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SojzkXTIV1I/AAAAAAAAAqE/KHZ9zpEIbmY/s400/ChD+Regionales+Liedermachertreffen+1976.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5370810361694410578" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; beschreibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch markiert dieser Moment im Juli 1976 eine Wende in Charlys Leben, denn, obwohl von Elektromusik magisch angezogen, stellten sich hier die Weichen  in Richtung Politrock, literarisches Kabarett und Charly wurde "Literatender ohne feste Antwort", wie er so gerne sagte. Man beachte auch Stift und Block in seinen Händen sowie den Hinweis auf dem Flugblatt "Freunde sind willkommen"; das mit den "Anti Hits" hat Charly Davidson aber später zum Glück nicht ganz so wörtlich genommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a style="font-family: arial;" onblur="try  {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SokUYxpvmFI/AAAAAAAAAqM/KTWo1tsb7iI/s1600-h/ChD+3+Passbilder.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 146px; height: 200px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SokUYxpvmFI/AAAAAAAAAqM/KTWo1tsb7iI/s200/ChD+3+Passbilder.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5370846446493866066" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Doch die Auslaufrille der A-Seite der "ROCKLEGENDE" ist noch nicht zu Ende, denn es folgen noch einige weitere optische Nachträge, Fotos, die bisher nicht gezeigt wurden, zumeist aus dem ChD-Privatarchiv seiner Töchter, Caroline und Georgia. Zum Beispiel diese Passfotoserie von Charly aus dem Jahre 1980, aufgenommen gegen Ende seiner Zeit bei FLIESSBAND, die später in einer leichten Variation auf dem Cover seines Albums "VIEL SPASS!" wieder auftauchten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a style="font-family: arial;" onblur="try  {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SokVAbuCDiI/AAAAAAAAAqU/TT3LL7uzkio/s1600-h/ChD+Verlobungsfoto.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 152px; height: 161px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SokVAbuCDiI/AAAAAAAAAqU/TT3LL7uzkio/s400/ChD+Verlobungsfoto.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5370847127801040418" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Zum ersten Mal öffentlich gezeigt: Die Verlobung von Charly und seiner Sabine. Als beide am 18. April 1980 heirateten spielte Pino auf der Kirchenorgel Musik, die Karl David Korff für die Hochzeit geschrieben hatte. Der Verfasser hatte die Studentin Sabine Stern und den Politrocksänger miteinander bekannt gemacht. Beide waren bis November 2005 verheiratet.&lt;/span&gt;&lt;a style="font-family: arial;" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SokW-gL3AAI/AAAAAAAAAqc/MtJpsEKrq3o/s1600-h/KDK+ElektroMusik+Cover.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 200px; height: 152px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SokW-gL3AAI/AAAAAAAAAqc/MtJpsEKrq3o/s200/KDK+ElektroMusik+Cover.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5370849293663404034" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Mit "ELEKTROMUSIK" (rechts das Originalcover) und "LAST CHANCE TO SURVIVE" hatte Karl David Korff da bereits zwei Cassetten-Alben mit Synthesizermusik veröffentlicht. Eine Cassette übergab er 1977 in Berlin an Brain One. Das Foto mit der Kerze hat Charly selbst aufgenommen; links ist ein Teil seines selbstgebauten CX-I Synthesizers zu sehen, davor die orangene MAGNUS-Orgel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;a style="font-family: arial;" onblur="try  {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SokaeXjAzZI/AAAAAAAAAqk/e2x8tbYHe1Q/s1600-h/ChD+Sichtbargemachte+Mystik+1977.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 200px; height: 184px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SokaeXjAzZI/AAAAAAAAAqk/e2x8tbYHe1Q/s200/ChD+Sichtbargemachte+Mystik+1977.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5370853139635293586" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Ebenfalls vom gleichen Tag, irgendwann im Jahre 1977 aufgenommen, ist sein Instrumentarium besser zu sehen. Mit auf dem Foto: der SANTRON-Taschenrechner und das Elektronik-Blitzgerät, welches mit in das Soundgeflecht eingebaut wurde. Dazu noch über dem CX-I eine Laustprecherbox, in der Mitte des Bildes der UKW-Radioempfänger und die beiden runden Mikrophone des GRUNDIG TK-745, mit dem Charly die Echoeffekte und den Hall erzeugte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und so, wie auf dem rechten Foto, sah es im Prelude-O.N.E-Studio 1977 weiter aus: links der TK-745,&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;a style="font-family: arial;" onblur="try  {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/Sokc-zE7iFI/AAAAAAAAAqs/nGy9UEtimtA/s1600-h/ChD+Prelude+ONE-Studio.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/Sokc-zE7iFI/AAAAAAAAAqs/nGy9UEtimtA/s200/ChD+Prelude+ONE-Studio.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5370855895804381266" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; darüber zwei Bilder, die Charly gemalt hat, dann ein BEATLES-Poster und daneben zwei weitere Bilder, wobei das Sonnenbild später auf das Cover von Charlys 1985er-Album "LICHTBLICK" kam.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das alles kann man im Buch nicht sehen oder lesen. In ihm steht an dieser Stelle nur der eine Satz: "Das Ende des Anfangs ist immer der Anfang vom Ende" .&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem Sinne wünsche ich ihnen allen "VIEL SPASS" mit der B-Seite der "ROCKLEGENDE".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;rainerWsauer&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2505778712536129224-3394633496385015678?l=charlydavidson.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://charlydavidson.blogspot.com/feeds/3394633496385015678/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://charlydavidson.blogspot.com/2010/11/seite-auslaufrille.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2505778712536129224/posts/default/3394633496385015678'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2505778712536129224/posts/default/3394633496385015678'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://charlydavidson.blogspot.com/2010/11/seite-auslaufrille.html' title='A-SEITE: Auslaufrille'/><author><name>rainerWsauer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13967052938766529190</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TG4-GieMXsI/AAAAAAAAB5w/OiOYsfQvPDU/S220/rainerWsauer.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/Sojof_orOmI/AAAAAAAAApU/d9GObVgkkPE/s72-c/ChD+Charly+%2B+Pino+1980.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2505778712536129224.post-7181896204056013823</id><published>2010-10-28T00:13:00.001-07:00</published><updated>2010-10-28T00:13:33.821-07:00</updated><title type='text'>A-SEITE / Song 16: Überflieger</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TCQ5UE5tnMI/AAAAAAAABmw/gLyA3i2Iz9A/s1600/ChD+%C3%9Cberlandflug.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 275px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TCQ5UE5tnMI/AAAAAAAABmw/gLyA3i2Iz9A/s400/ChD+%C3%9Cberlandflug.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5486573263120080066" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family: arial; color: rgb(153, 255, 255);font-size:85%;" &gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic;"&gt;„Über den Wolken muß die Freiheit wohl grenzenlos sein.“&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-family: arial; color: rgb(153, 255, 255);font-family:georgia;font-size:85%;"  &gt;(Reinhard Mey)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;1995 konnte es keiner mehr übersehen. So versiert Charly Davidson wirklich alles, was er machte (oder eben nicht machte) erklären konnte: er steckte in seiner bis dahin größten künstlerischen wie privaten Krise. Sie hatte sich in das Leben der Rocklegende eingeschlichen wie eine giftge Schlange und verbreitete darin nun Angst und Schrecken. Charlys Nerven langen blank, Existenzängste quälten in, lähmende Fragen füllten seinen Schädel. Würde er mit dem nächsten Album untergehen? Kann er vielleicht nie mehr an seine Erfolge anknüpfen? Würden seine Fans ihm das bei Thomas Gottschalk angekündigte Karriereende und die anchließende Rolle rückwärts vergeben? Und schließlich: Konnte er seine Ehe noch retten? Würde es da etwas bringen, Sabine die drei, vier Affären zu beichten, die er regelmäßig während seiner Tourneen hatte? Oder konnte gerade das Verschweigen etwas retten? Charly war in einem Dilemma, selbst sein Nachbrenner schien ausgebrannt zu (...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;(...) &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;Aufnahmesessions für das „Comebackalbum“, wie es im MUSIKEXPRESS SOUNDS tituliert wurde, starteten im November 1995 und dauerten bis Anfang Februar 1996. Helmut Prosa wollte von einem Comeback nichts hören, nannte das Album aber schon einmal flapsig "die Therapieplatte".&lt;/span&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SoePeUOHI8I/AAAAAAAAApE/vkYJJ5WFMUw/s1600-h/Charly+Davidson+-+Seine+erste+Goldene+Schallplatte.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 209px; height: 262px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SoePeUOHI8I/AAAAAAAAApE/vkYJJ5WFMUw/s400/Charly+Davidson+-+Seine+erste+Goldene+Schallplatte.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5370418831649350594" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt; Und das neue Album enthielt tatsächlich Elemente einer Selbstreinigung.  Mit der „SATORI TRILOGY“, einer Art Mini-Oper über einen Sänger, der verzweifelt den Erfolg sucht (inkl. der Hymne „Ich-Falle“), sowie den hitverdächtigen Songs „Egal woher, egal wohin“ und „Schlangenbeschwerer“ (dem späteren Album-Titelsong), brachte Charly eine solide Basis in das Album ein. Helmut schrieb hervorragende Rock 'n' Roll Nummern mit „Haus No. 9“, „Schwere Nöter“ und „Im Fahrstuhl“, Lars steuerte seinen Song „Dance Until Tomorrow“ bei, den Charly in „Tanz unter Teufeln“ umtextete. Schnell waren zwölf wunderbare Songs fertig, die Charly wieder in die Erfolgsspur bringen konnten, wie auch die GLOBA nach dem Durchhören des Demobandes zufrieden feststellte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Charly war es in seiner gesamten Karriere niemals vergönnt gewesen, einen Nr. 1-Hit zu haben, aber mit „SCHLANGENBESCHWERER“ gelang sowohl Position Zwei in den Albumcharts als auch eine Nummer Zwei bei den Singles. Letzteres allerdings auch nur, weil Helmut kurz nach dem Abschluss der Album-Produktion während eines Elternabends die Songidee zum Titel „Überflieger“ eingefallen war, der zu Charly Davidsons größtem Musikerfolg wurde. (...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(...) sein Gespür für Schnee ausgezahlt, hatte ihn seine gute Nase nicht enttäuscht. Und Charly Davidson fand, nun wäre es an der Zeit, beide zusammenzuführen. Er ging ins Büro, öffnete die mittlere Schublade seines Schreibtisches, holte die Geburtstagskarte hervor, die es von guten Freunden bekommen hatte, entnahm ihr die kleine Tüte und öffnete sie ganz langsam.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zweimal holte Charly tief Luft. Dann hielt er sich die Nase zu, blies danach, als es innen zu brennen begann, kurz die Nasenflügel aus. Schließlich lehnte er sich langsam auf seiner Studiocouch zurück und genoss das wohlige Gefühl der Wärme, das sich durch seine Adern verbreitete, sich den Weg durch den ganzen Körper bahnte, an seinem Herz ankam und nur Bruchteile später in seinem Hirn. Es beherrschte ihn nun ein Gefühl der Sättigung und der absoluten Wachheit.&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SoeQqqofvQI/AAAAAAAAApM/Z94PmhF1Cnc/s1600-h/Chaly+Davidson+am+KURZWEIL+250.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 320px; height: 232px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SoeQqqofvQI/AAAAAAAAApM/Z94PmhF1Cnc/s320/Chaly+Davidson+am+KURZWEIL+250.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5370420143335652610" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt; Charly war klar: Besser als jetzt konnte es wirklich nicht laufen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;font-size:100%;"&gt;Nachdem er zwei, drei Minuten einfach nur geträumt hatte, erhob er sich, ging zum KURZWEIL 250, schaltete ihn  ein, ließ sich dann auf die Sitzbank fallen und legte seine Hände auf die Tasten des Compuerkeyboards. Es war seltsam, wie Charly binnen weniger Momente Herr über alles Lebendige und Gegenständliche geworden war. Und dieses Gefühl beanspruchte nun seinen ganzen Körper für sich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Langsam begann er auf dem „Grand Piano“ die wenigen Akkorde von „&lt;a href="http://www.cbq.de/MidiLounge%20-%20ChDs%20Ich-Falle.mid"&gt;Ich-Falle&lt;/a&gt;“ zu spielen und schließlich sang er dazu:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span&gt;„Ich bin durch den Wind&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;Naseweiß wie ein Findelkind&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;Das Hirn bibelschwarz und sternenklar&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;Ich-Falle&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;Die Zunge gebunden an den Verstand&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;Krämpfe führen die ruhige Hand&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;Der Kopf voller Ideen steckt im Sand&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;Ich-Falle, Ich-Falle, Ich-Falle&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;Niemand fragt sich wo ich bin&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;Niemand folgt meinem sechsten Sinn&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;Niemand findet meinen Hauptgewinn&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;Einfältige Dreifaltigkeit&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;Ich bin durch den Wind&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;Naseweiß wie ein Findelkind&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;Das Hirn bibelschwarz und sternenklar&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;Ich-Falle, Ich-Falle ...&lt;br /&gt;Ich falle auf“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2505778712536129224-7181896204056013823?l=charlydavidson.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://charlydavidson.blogspot.com/feeds/7181896204056013823/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://charlydavidson.blogspot.com/2010/10/seite-song-16-uberflieger.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2505778712536129224/posts/default/7181896204056013823'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2505778712536129224/posts/default/7181896204056013823'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://charlydavidson.blogspot.com/2010/10/seite-song-16-uberflieger.html' title='A-SEITE / Song 16: Überflieger'/><author><name>rainerWsauer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13967052938766529190</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TG4-GieMXsI/AAAAAAAAB5w/OiOYsfQvPDU/S220/rainerWsauer.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TCQ5UE5tnMI/AAAAAAAABmw/gLyA3i2Iz9A/s72-c/ChD+%C3%9Cberlandflug.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2505778712536129224.post-7843314292653441219</id><published>2010-10-25T00:33:00.000-07:00</published><updated>2010-10-27T11:06:51.987-07:00</updated><title type='text'>A-SEITE / Song 15: Von der Kunst, ein Mensch zu sein</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SoJhv8POk9I/AAAAAAAAAoE/7oE0zegY9TY/s1600-h/ChD+Zwischenlandung.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 275px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SoJhv8POk9I/AAAAAAAAAoE/7oE0zegY9TY/s400/ChD+Zwischenlandung.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5368961182030795730" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-style: italic; color: rgb(153, 255, 255);font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style=";font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;„Seit dem Tage, an dem er geboren wurde, ist sein Name herrlich.&lt;br /&gt;Zwei Drittel an ihm sind Gott, ein Drittel nur Mensch.“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 255);font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style=";font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;(Gilgamesch-Epos)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SoJiCrmDwfI/AAAAAAAAAoM/1BJAPBI9hoI/s1600-h/ChD+Davidson+vs+Gottschalk.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 200px; height: 61px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SoJiCrmDwfI/AAAAAAAAAoM/1BJAPBI9hoI/s200/ChD+Davidson+vs+Gottschalk.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5368961503980667378" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;Wie so oft im Fernsehen gab es im Vorfeld des Aufeinandertreffens Gottschalk/Davidson den bekannten Deal: Der Promi kommt in die Show des Talkmasters, beide reißen ein paar Witze, die neue Platte wird beworben um sie in den Charts wieder oder noch ein klein wenig mehr nach oben zu kicken, die Talkshow-Quote stimmt, die Zuschauer lachen, kaufen die Platte und am Ende haben alle was davon. (...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;Davidson, der unter massiver Gesichtsbehaarung und seiner Wayfarer-Sonnenbrille fast schon aussah wie das vierte Bandmitglied von ZZ TOP, kaute einen Kaugummi, nuschelte unverständlich ins Mikro und verweigerte sich Gottschalks Schwatz-Angeboten. Der wiederum versuchte es zuerst mit Schmeichelei und pries Davidsons aktuelle Produktion „&lt;a href="http://maxikilian.blogspot.com/2010/10/2006-09-18-riverboat-shuffle-charly.html"&gt;MASSENKAMPF&lt;/a&gt;“ mit ihrem genialen Innencover. &lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TCLy6HMahXI/AAAAAAAABmo/wE7pwGbtZNM/s1600/ChD+ist+Robinson.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 149px; height: 183px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TCLy6HMahXI/AAAAAAAABmo/wE7pwGbtZNM/s400/ChD+ist+Robinson.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5486214376268137842" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt;„Danke“&lt;/span&gt;, lautete die spröde Antwort.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;Vom Talkmaster gefragt, ob sich „das Auge der Gerechtigkeit, heute leider hinter einer Sonnenbrille verborgen“ mit seiner Barttracht wohl fühle, gab Charly nur ein kurz angebundenes &lt;span&gt;„Wieso?“&lt;/span&gt; zurück, was Gottschalk seinerseits bissiger werden ließ, so dass er Davidsons Aussehen mit dem des Rumpelstilzchens verglich, das sich ja auch nie gerne in der Öffentlichkeit gezeigt hätte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span&gt;„Das tut mit leid, ich wurde gezwungen hier zu sein“, &lt;/span&gt;hatte Charly daraufhin sichtlich genervt gemurmelt. Gottschalk stichelte weiter: „Du scheinst mir aber heute auch nicht wirklich hier zu sein“, woraufhin Charly (...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;(...) die Meinung der BILD-Zeitung zum Programmtitel, die „100t AGE“ als (Zitat) &lt;span style="font-family:arial;"&gt;„Heroinlieferung …“&lt;/span&gt; miß-interpretierte, &lt;span style="font-family:arial;"&gt;„… denn“&lt;/span&gt; so BILD weiter &lt;span style="font-family:arial;"&gt;„&lt;a href="http://web.uni-frankfurt.de/fb15/didaktik/veroeff/FfmBeitraegeI/Festsch1.pdf"&gt;in Insiderkreise steht AGE für den Buchstaben 'H' und damit für Heroin&lt;/a&gt;“&lt;/span&gt;. Daran hatte er bei seinem Wortspiel nun überhaupt nicht gedacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SoJiSRmSSFI/AAAAAAAAAoU/ISODNRPQ-1o/s1600-h/ChD+100+Tage+in+3+Wochen+Live+1995.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 200px; height: 144px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SoJiSRmSSFI/AAAAAAAAAoU/ISODNRPQ-1o/s200/ChD+100+Tage+in+3+Wochen+Live+1995.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5368961771880204370" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;(...) während des Urlaubs kam er nicht wirklich zur Ruhe. Schon nach wenigen Tagen gab es richtig Stress zwischen Sabine und ihm, da sie stets mit den Kindern unterwegs war und er im Hotel seine Musik mischte. So hatte sie sich den Urlaub nicht vorgestellt. Eines Nachmittags nahm sich Sabine die Zeit, mit Charly einmal offen über beider Leben zu reden. Sie sprach ihn direkt auf die Gerüchte über seine Affären mit anderen Frauen an und fragte konkret nach Nicole Theiß, die Tourmanagerin der „100 Tage“-Tour war. „Was ist zum Beispiel mit dieser Nicole, von der Du immer so schwärmst?“, fragte sie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span&gt;„Nicole kümmerte sich um die Tourfinanzierung und brauchte von mir die eine oder andere Unterschrift oder mal ein Schriftstück, mehr ist da nicht, war da nicht.“ &lt;/span&gt;„Und weshalb bist Du dann so 'nett' zu ihr gewesen, wie man mir gesagt hat?“, fragte Sabi nach. &lt;span&gt;„Wer hat Dir das erzählt?“&lt;/span&gt;, wollte Charly wissen und fragte sich, was Sabi wissen konnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Lass das bitte sein, das Ausweichen.“, rief Sabine. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;„&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;Mir wurde mal von einer blonden Dame berichtet, die sich in Leipzig um dich bemüht haben soll. Einem Fotografen soll sie anschließend gesagt haben, sie wäre Deine Freundin.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span&gt;„Das ist alles Quatsch. Ich weiß gar nicht, wer so einen Mist erzählt. Ich hab‘ Dich niemals betrogen. Das musst Du mir glauben.“&lt;/span&gt;, rief Charly laut und merkte, wie ihm der Schweiß auf die Stirn (...)&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2505778712536129224-7843314292653441219?l=charlydavidson.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://charlydavidson.blogspot.com/feeds/7843314292653441219/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://charlydavidson.blogspot.com/2010/10/seite-song-15-von-der-kunst-ein-mensch.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2505778712536129224/posts/default/7843314292653441219'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2505778712536129224/posts/default/7843314292653441219'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://charlydavidson.blogspot.com/2010/10/seite-song-15-von-der-kunst-ein-mensch.html' title='A-SEITE / Song 15: Von der Kunst, ein Mensch zu sein'/><author><name>rainerWsauer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13967052938766529190</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TG4-GieMXsI/AAAAAAAAB5w/OiOYsfQvPDU/S220/rainerWsauer.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SoJhv8POk9I/AAAAAAAAAoE/7oE0zegY9TY/s72-c/ChD+Zwischenlandung.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2505778712536129224.post-2559526856787784171</id><published>2010-10-21T01:31:00.000-07:00</published><updated>2010-10-22T01:22:45.849-07:00</updated><title type='text'>A-SEITE / Song 14: Remove Before Flight</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TB8wcR7_fyI/AAAAAAAABmQ/WP2vIeMHvEw/s1600/ChD+Remove+Before+Flight.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 273px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TB8wcR7_fyI/AAAAAAAABmQ/WP2vIeMHvEw/s400/ChD+Remove+Before+Flight.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5485156133570051874" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 255);font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;&lt;span style="font-style: italic; font-weight: bold;"&gt;„Vielleicht stimmt es, wenn man über mich sagt,&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-style: italic; color: rgb(153, 255, 255);font-family:arial;" &gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:85%;" &gt;ich sei Deutschlands letzte Hoffnung auf den Pop-Olymp."&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 255);font-family:arial;" &gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;(Charly Davidson)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TB9CHrh3J_I/AAAAAAAABmg/6iFm6rGU5MY/s1600/ChD+Frontcover+Viel+Spass.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 199px; height: 200px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TB9CHrh3J_I/AAAAAAAABmg/6iFm6rGU5MY/s200/ChD+Frontcover+Viel+Spass.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5485175570871822322" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;(...) &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Bis heute wird gemutmaßt, teilweise sogar wissenschaftlich untersucht, dass es Charly Davidson war, er den entscheidenen freiwillig-unfreiwilligen Anstoß zum Anfang vom Ende der Deutschen  Demokratischen Republik gab und zwar durch eine Redewendung in einem Song seines Albums „VIEL SPASS“. Neben vielen anderen (und teils  potentiell weltpolitisch schwerwiegenderen Denkanstößen) hatte Charly durch seine Single „Bis die Tage“ dafür gesorgt, dass eben jene Wortwahl „Bis die Tage“ im Sommer  1989 zwischen Schwerin und Karl-Marx-Stadt, Wernigerode und Guben zu einem geflügelten Wort bei  Flüchtlingen der, in Götterdämmerung verharrenden, deutsche Zweitrepublik und damit sofort zu einer Stasi-Sache wurde. Es reichte bald, dass jemand „Bis die  Tage“ sagte und schon stand er im Interesse des Ministeriums für DDR-Staatssicherheit.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;In  Berlin etwa meldete zum Beispiel eine Frau ihren Mann als der Republikflucht  verdächtig, nur weil dieser sich von ihr mit der Bemerkung „Bis die Tage“  verabschiedet hatte, bevor er mit seinem Kumpel zum Wandern in den  Harz aufgebrochen waren. Der Mann wurde unverzüglich aufgegriffen, verhaftet und  später auch verurteilt. Seine Frau wiederum reichte daraufhin eine Schnellscheidung ein und zog mit den Kindern in einen anderen Stadtteil von Ost-Berlin um.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TMFFZLYH-iI/AAAAAAAACJ0/PwUaMTNAZwU/s1600/ChD+-+Odysseus+Album.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 200px; height: 100px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TMFFZLYH-iI/AAAAAAAACJ0/PwUaMTNAZwU/s200/ChD+-+Odysseus+Album.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5530778116240701986" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Von solchen Dingen ahnte Charly Davidson freilich nichts. Wäre dem so gewesen, hätte er wahrscheinlichheit 1990 auf seinem Album „ODYSSEUS“ (UT: „Auf  Irrfahrt nach der Wende“) auch ein Lied über verratene Ideale und falsche Idole veröffentlicht. Doch auch ohne einen solchen Song stürmte das Album innerhalb  von zwei Wochen, unterstützt auch durch viele Käufer aus der DDR, bis auf Platz 4 der deutschen Albumcharts. Und auch die Singleauskopplung „Königin“ platzierte sich in den Top 10 mit Position 8 als Spitzenposition. Ein neues Musikgenre erfunden, schon wieder ein Album in den Top 10, Erfolg in der ganzen neuen Bundesrepublik, dazu die Wende angeschubst und nun ein Werk über die Wende. Das war's! Nun war Charly Davidson tatsächlich zur Legende geworden, nicht einmal zehn Jahre (...).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(...) das  Konzert im Jenaer Planetarium erinnerte sich Charly besonders, denn das  Ambiente mit dem künstlichen Sternenhimmel inspirierte ihn spontan zu  einer eigenen Version von „TUBULAR BELLS“, die er innerhalb einer Stunde  nach dem Soundcheck einstudiert hatte und die enthusiastisch gefeiert  wurde. Man überredete Davidson und Prosa nach dem Konzert sogar, noch  einen Tag länger in Jena zu verbringen, was möglich war, denn der  Folgetag war tourfrei und die Zimmer im Hotel „Schwarzer Bär“ noch nicht neu vergeben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Karli ging am nächsten Morgen schon früh durch  die Stadt, die damals noch den Flair der DDR-Zeiten hatte, aber schon  vom beginnenden Aufbruch geprägt war. Erst zur Mittagszeit kehrte er zu einen verwirrt wirkenden Helmut Prosa zurück, der ihn schon hatte suchen lassen, und erklärte diesem rundheraus: „Hier gefällt es mir, ich  werde nach Jena ziehen. Am Saalbahnhof&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SnqVFW-aAOI/AAAAAAAAAmc/tCLZmXfIqM8/s1600-h/ChD+Die+JenaFarm+Studios+am+Saalbahnhof.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 200px; height: 122px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SnqVFW-aAOI/AAAAAAAAAmc/tCLZmXfIqM8/s200/ChD+Die+JenaFarm+Studios+am+Saalbahnhof.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5366765825264582882" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt; ist ein tolles Industriegelände, da kann man ein Tonstudio einrichten“ was Prosa  wiederum an Charlys geistigem Gesundheitszustand zweifeln lies.  Dessen gelegentlicher Größenwahn, sagte Prose einmal, sei manchmal kaum zu ertargen gewesen. Es muss jedoch zugestanden werden, dass Charly die Rocklegende war und nicht Helmut Prosa und dass ChD der damaligen Musikszene wirklich etwas zu bieten hatte, zudem auch noch jederzeit bereit, mit seinen Pfunden (und mit Geld) zu wuchern. Was er plante, war nicht mehr und nichts wenigerdie „JENAFARM“, das größte Musikstudio und Tonarchiv der neuen Fünfländer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(...) Nun also war Charly in Deutschland auf dem Höhepunkt seiner Popularität angekommen, kokettierte ein klein wenig mit John Lennons „Jesus vs. Beatles-Vergleich“ und erklärte in einem anschließend in den deutschen Medien kontrovers diskutierten Interview mit den MUSIKER MUSIC NEWS: &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SoAC-JX_BKI/AAAAAAAAAnM/rp2ALY2uSdc/s1600-h/ChD+auf+dem+Pop-Olymp.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 200px; height: 79px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SoAC-JX_BKI/AAAAAAAAAnM/rp2ALY2uSdc/s200/ChD+auf+dem+Pop-Olymp.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5368294022517294242" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;„Vielleicht stimmt es, wenn man über mich sagt, ich sei Deutschlands letzte Hoffnung auf den Pop-Olymp“. &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Disco_%28Fernsehsendung%29"&gt;Licht aus: Womm! Spot an: Jaaaa!&lt;/a&gt; Nun war es also raus, gesagt und ausgesprochen von Charly Davidson mit seinen eigenen Worten. Was für ein Skandal! Da war das empörte „Ja, was denkt er denn, wer er ist?“ von Matthias Reim, gerade frischgekrönter Single-König des Jahres, noch eine der harmloseren Reaktionen, auch wenn Charly &lt;a href="http://maxikilian.blogspot.com/2010/10/2007-10-22-charly-davidson-feiert-30.html"&gt;Jahre später einräumte, hier zu weit gegangen zu sein&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(...) Ärger in den Medien gab es für Charly diesmal allerdings nicht wegen seiner wirklich provokanten Songs sondern hauptsächlich, weil er im ursächlich nur lustig gemeinten Album-Song „Griff ins Klo“&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/Sn6U1tP59wI/AAAAAAAAAm8/k-qW57bVgog/s1600-h/ChD+Das+Auge+Der+Gerechtigkeit+Emblem.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 177px; height: 200px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/Sn6U1tP59wI/AAAAAAAAAm8/k-qW57bVgog/s200/ChD+Das+Auge+Der+Gerechtigkeit+Emblem.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5367891456272496386" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;, die anstehende vierte Wiederwahl von Kanzler Helmut Kohl thematisiert hatte und vor allem anderen - dies war dann wohl der Gipfel des Frevels - wegen des „MASSENKAMPF“-Innencovers mit einer nachempfundenen &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Freie_Deutsche_Jugend"&gt;FDJ&lt;/a&gt;&lt;a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File:FDJ_Fahne.JPG"&gt;-Fahne&lt;/a&gt; und Charlys Emblem „Das Auge der Gerechtigkeit“. Rechts schrie man „Unerhört! Eine Verherrlichung der FDJ“ und von Links gab es ein „Unerhört! Eine Verunglimpfung der Symbole der DDR“. Was so oft zuvor fruchtete, nämlich einem Produkt durch derart Publicity weiterzuhelfen, schlug dieses Mal (...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(...) Davidson gab sich im privaten Kreis frustriert, vergaß aber in der Öffentlichkeit nicht zu erwähnen, dass es sich hierbei um sein „dreizehntes Album“ handeln würde und so etwas könne eben schon einmal schief gehen. Dann kam sein legendärer Auftritt bei Latenight-Diva Thomas Gottschalk.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2505778712536129224-2559526856787784171?l=charlydavidson.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://charlydavidson.blogspot.com/feeds/2559526856787784171/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://charlydavidson.blogspot.com/2010/10/seite-song-14-remove-before-flight.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2505778712536129224/posts/default/2559526856787784171'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2505778712536129224/posts/default/2559526856787784171'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://charlydavidson.blogspot.com/2010/10/seite-song-14-remove-before-flight.html' title='A-SEITE / Song 14: Remove Before Flight'/><author><name>rainerWsauer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13967052938766529190</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TG4-GieMXsI/AAAAAAAAB5w/OiOYsfQvPDU/S220/rainerWsauer.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TB8wcR7_fyI/AAAAAAAABmQ/WP2vIeMHvEw/s72-c/ChD+Remove+Before+Flight.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2505778712536129224.post-2620668333566002408</id><published>2010-10-18T02:24:00.001-07:00</published><updated>2010-10-18T02:50:56.853-07:00</updated><title type='text'>A-SEITE / Song 13: Switched-On Musik</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SnK7SUaLohI/AAAAAAAAAkk/v1wDw8471c0/s1600-h/ChD+Cardiff+Airport+Lounge+Music.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 273px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SnK7SUaLohI/AAAAAAAAAkk/v1wDw8471c0/s400/ChD+Cardiff+Airport+Lounge+Music.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5364556029542244882" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style=";font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 255); font-weight: bold; font-style: italic;"&gt;„I take great pains now not to say anything&lt;br /&gt;that's good copy because it becomes a headline.”&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=";font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 255);"&gt;(Brian Eno)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;(...) seine „Sphärenrausch“-Single, die er Sigmund Jähn gewidmet hatte und die ihm den Weg für eine Tour durch 57 DDR-Konzertsäle ebnete, die er im Frühsommer 1988 mit seiner BEGLEITUNG vor insgesamt mehr als 150.000 begeisterten Fans über die ostdeutschen Bühnen brachte. Das waren mehr Besucher als bei seiner letzten regulären bundesrepublikanischen Tournee und das lässt sich vor allem dadurch erklären, dass deutschsprachige Rockmusik vor der Wende in der DDR für die Musikfans einen wesentlich höheren Stellenwert hatte, als in Deutschland-West. Charly selbst sprach hierbei gerne von einer „Seelengemeinsamkeit“ mit den Ostfans.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zur internationalen Musiklegende wurde Charly Davidson jedoch durch einen puren Zufall. Einen Zufall, den man nicht planen kann, wie sich gleich zeigen wird, den man aber gleichwohl in ahnungsloser Geradlinigkeit mehr als eine Dekade zuvor ermöglichen kann. Die Hauptrolle dieses Zufalls hatte das Schicksal hierbei&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SnfMIppmCdI/AAAAAAAAAls/mhlsAzLoCOU/s1600-h/ChD+Brain+One.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 104px; height: 125px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SnfMIppmCdI/AAAAAAAAAls/mhlsAzLoCOU/s200/ChD+Brain+One.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5365981930026568146" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt; Mr. Brian Thomas Gary Charles Earl of Barqin, der sich selbst der Einfachheit halber „Brain One“ nennt, zugedacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Besuch, den Brain One im Februar 1988 „Charly’s Studio“ abstattete, sollte sich für den Gastgeber kurz und eher enttäuschend gestalten. 1988 hatte Charly (oder "Karrrl", wie er sich Brain One vorstellte) vor, für ein ganzes Jahr mit der Art von Musikmachen zu pausieren, die er die letzten zehn Jahre betrieben hatte und sich vordergründig elektronischen Musikprojekten zu widmen. &lt;/span&gt;(...) &lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Brain wiegte mit dem Kopf, ließ ein „nice“ und ein „I’ll avoid saying anything controversial“, musste dann aber - „Termine, leider“ - auch schon wieder gehen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TLwYEtHrKwI/AAAAAAAACJk/LShwrXjCrM8/s1600/ChD+-+Autobahn+Musik.jpg"&gt;&lt;img style="float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 200px; height: 100px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TLwYEtHrKwI/AAAAAAAACJk/LShwrXjCrM8/s200/ChD+-+Autobahn+Musik.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5529320911614454530" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;(...)&lt;a href="http://heimatkunde.blogspot.com/2010/08/karl-david-korff-korff-musik.html"&gt; &lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;&lt;a href="http://heimatkunde.blogspot.com/2010/08/karl-david-korff-korff-musik.html"&gt;Karrrls erste Soloschallplatte&lt;/a&gt; hatte sich in der Tat zu einer experimentell-surrealistischen Mischung aus Klängen, Geräuschen und synthetischen Blubbersounds entwickelt, der in Deutschland aufgrund mangelnder Nähe zum Werk Charly Davidsons zuerst kein großer Erfolg beschieden war, die aber, ohne das dies vorauszusehen war, &lt;a href="http://heimatkunde.blogspot.com/2010/08/karl-david-korff-korff-musik-hysterical.html"&gt;ein sensationeller Erfolg in Großbritannien wurde&lt;/a&gt;.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Der Grund hierfür lag, neben der Promotion, die CAMOUFLAGE in Großbritannien für ihren Förderer ChD machten, unter anderem darin, dass der Künstlers das Album einem Menschen gewidmet hatte, der Wochen zuvor sein Studio besucht und es eher reserviert wieder verlassen hatte und Mitte Juli 1988 im Studio von BBC1 Radio-DJ Peter Powell saß, um dort über sein gerade veröffentlichtes Album „Music For Storms“ zu plaudern.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 255, 102);font-family:georgia;font-size:85%;"  &gt;POWELL: Woher nehmen Sie die Ideen für solche Sachen wie „Music For Storms“?&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 255, 102);font-size:85%;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 255, 102);font-family:georgia;font-size:85%;"  &gt;ONE: Ich kann das auf zwei Dinge zurückführen. Einmal ... und ich habe das ja auf dem Plattencover beschrieben ... hat mich beim Aussteigen aus einem Taxi einmal der Wind fast umgeweht. Ich sagte „Oh nein!“ und stellte dann überrascht fest, dass ich mir dem Wind geredet hatte, ganz so wie in dem Song von KING CRIMSON. Dann war ich kurz danach mit einem gebrochenen Fuß nahezu bewegungsunfähig in einem Krankenhaus und bat die Schwester darum, das Radio anzustellen. Aber es war nicht sehr laut eingestellt und als es anfing, draußen fürchterlich zu regnen, konnte ich die Musik im Radio kaum noch hören. Nur noch die höchsten Töne waren vernehmbar und es war eine wunderbare Mischung aus Einzeltönen gemischt mit dem Geprassel von Regen. So kam mir die Idee auch einmal Musik für Stürme zu machen.&lt;/span&gt;  &lt;span style="color: rgb(255, 255, 102);font-family:georgia;font-size:85%;"  &gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;POWELL: Gerade ist ein Album eines deutschen Musikers erschienen, das er Ihnen gewidmet hat. „Korff Musik“ von Karl David Korff. Wie kam es zu der Widmung?&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 255, 102);font-size:85%;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 255, 102);font-family:georgia;font-size:85%;"  &gt;ONE: Oh, Charly. Ich kenne ihn, er kommt, glaube ich ursprünglich aus Wales. Wir hatten uns 1977 zufällig in Berlin getroffen und als ich Anfang des Jahres in Deutschland war, hat er mich zu sich eingeladen. Ich weiß nicht, warum er mir die Platte gewidmet hat und es bedeutet im Grunde auch nichts Besonderes. Ich mache meine Sachen und andere Leute ihre.&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 255, 102);font-size:85%;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 255, 102);font-family:georgia;font-size:85%;"  &gt;POWELL: Der Flughafen von Cardiff soll „Korff Musik“ in der Wartelounge spielen um den Fluggästen die Zeit bis zum Abflug zu vertreiben.&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 255, 102);font-size:85%;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 255, 102);font-family:georgia;font-size:85%;"  &gt;ONE: Wales, wie ich schon sagte. Der Flughafen von Cardiff, ein schönes Gebäude, sehr funktional. Ich saß vor kurzem im Kölner Flughafen, den der Vater eines der Mitglieder von KRAFTWERK designed hat. Musik wird eben für viele Zwecke gemacht. Ich mache Musik für Stürme und andere machen Lounge-Musik. Aber Lounge-Musik sollte schon eine Musik sein, die Menschen nicht zusätzlich beängstigt, wenn sie sich bereits wegen des Fliegens an sich Sorgen machen.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Das war’s. Mehr sagte der Eleventh Earl of Barqin nicht zu „&lt;a href="http://heimatkunde.blogspot.com/2010/08/karl-david-korff-korff-musik-hysterical_24.html"&gt;KORFF MUSIK&lt;/a&gt;“, aber es reichte aus um einem Genre seinen Namen zu geben. Schon wenig später berichtete die britische Presse (dank einer finanziellen Unterstützung aus Deutschland an zwei nicht näher genannte Musikredakteure) über die „Lounge-Musik“ von Cardiff. &lt;a href="http://maxikilian.blogspot.com/2010/10/2010-10-10-brain-one-erzahlt-wie-er.html"&gt;Ohne es zu ahnen, hatte die internationale Musiklegende Brain One so den Nobody Karl David Korff, den man bisher nur in Deutschland und dort auch nur als Charly Davidson kannte, geadelt&lt;/a&gt;.&lt;/span&gt; (...) &lt;span style="font-family:georgia;"&gt;„KORFF MUSIK“ erreicht bis Ende 1988 im Deutschland immerhin noch Platz 28 der Album Charts; zusammen mit dem mehrwöchigen Platz 3 der MELODY MAKER „Ambient Charts“ also durchaus ein großer Erfolg für Charly aber natürlich auch für die GLOBA.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2505778712536129224-2620668333566002408?l=charlydavidson.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://charlydavidson.blogspot.com/feeds/2620668333566002408/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://charlydavidson.blogspot.com/2010/10/seite-song-13-switched-on-musik.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2505778712536129224/posts/default/2620668333566002408'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2505778712536129224/posts/default/2620668333566002408'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://charlydavidson.blogspot.com/2010/10/seite-song-13-switched-on-musik.html' title='A-SEITE / Song 13: Switched-On Musik'/><author><name>rainerWsauer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13967052938766529190</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TG4-GieMXsI/AAAAAAAAB5w/OiOYsfQvPDU/S220/rainerWsauer.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SnK7SUaLohI/AAAAAAAAAkk/v1wDw8471c0/s72-c/ChD+Cardiff+Airport+Lounge+Music.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2505778712536129224.post-4034766317799375037</id><published>2010-10-14T00:08:00.001-07:00</published><updated>2010-10-16T04:44:27.233-07:00</updated><title type='text'>A-SEITE / Song 12: Glück ohne Ende</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/Sm6jPSkrqnI/AAAAAAAAAj8/FX1vyFXVKDs/s1600-h/ChD+Lichtblicke+%2B+Zusagen.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 273px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/Sm6jPSkrqnI/AAAAAAAAAj8/FX1vyFXVKDs/s400/ChD+Lichtblicke+%2B+Zusagen.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5363403689323899506" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(153, 255, 255);font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;„We’re  gonne give you Pictures at an Exhibition”&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 255);font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;(Keith Emerson)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:85%;" &gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt; &lt;/div&gt; &lt;span style="font-family:georgia;"&gt;(...) Am 28. Januar 1986 erschien (...) „&lt;a href="http://heimatkunde.blogspot.com/2006/09/dl50t-1511-september-texte-3.html"&gt;LICHTBLICK&lt;/a&gt;“ und machte Charly mit einem Schlag zum GLOBA Star. Im Sommer 1985 produziert von Ronny Punk in dessen Studio in Weilerswist, hatte Charly für die Aufnahmen eine neue BEGLEITUNG gefunden, bestehend aus Gitarrist und Songwriter Helmut Prosa, Keyboarder Robert Fischer und Bassist Martin Latham. Der langjährige Bassmann Michael Bock war aus Solidarität mit Lukas Linde aus der BEGLEITUNG ausgestiegen, während Axel sie im Einvernehmen mit Charly verlassen hatte, um sich seiner eigenen Band RENTRYD zu widmen, deren erstes Album zu produzieren Charly ihm versprochen hatte. So war mit Drummer Barny Hirschmann nur noch ein einziges Mitglied der alten BEGLEITUNG weiterhin mit an Bord.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SoAGtz1slZI/AAAAAAAAAnk/tNLfRP9wsl0/s1600-h/ChD+Helmut+und+Charly+1988.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 155px; height: 200px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SoAGtz1slZI/AAAAAAAAAnk/tNLfRP9wsl0/s200/ChD+Helmut+und+Charly+1988.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5368298139904939410" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Vor allem die Helmut Prosa Kompositionen „Keiner liebt Dich, wieso ich“, „Alle auf einen“ und Charlys Ballade „Lichtjahre“&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt; führten dazu, dass das Album im Februar 1986 unter die Top-3 der deutschen&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt; Album-Verkaufscharts kam. Weihnachten '85 war schon „Keiner liebt Dich, wieso ich? (B-Seite: Niemand weint so schön wie Du)“ ausgekoppelt worden und hatte zum Jahreswechsel 1985/86 Platz 3 der Single-Charts erreicht. Im Frühjahr folgte dann „Alle auf einen / Gespenster gibt’s doch nicht“, das zum Top-5 Hit wurde und „Lichtjahre / Richtung Sonnenuntergang“ kam im Sommer 1986 bis auf Platz 6 der deutschen Single-Charts.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Innerhalb von wenigen Monaten wurde Charly Davidson damit zu einer Gelddruckmaschine für die GLOBA (...) &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(...) bekam zudem von der GLOBA eine Vertragsverlängerung angeboten, dieses Mal um ganze fünf Jahre, denn die Plagiatsklage hatte für seine Plattenfirma eines noch klarer gemacht: „Charly Davidson scheint ein Musiker mit beinahe unbegrenztem Talent zu sein“ - so jedenfalls schriftlich festgehalten in einem firmeninternen Memo aus dem Jahr 1987.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SoALp-krv3I/AAAAAAAAAns/BneQnzLMOE0/s1600-h/ChD+Charlys+Studio+bei+GoogleMaps.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 200px; height: 200px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SoALp-krv3I/AAAAAAAAAns/BneQnzLMOE0/s200/ChD+Charlys+Studio+bei+GoogleMaps.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5368303571625033586" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Als erstes kauften sich Charly und Sabi einen etwas baufälligen ehemaligen Bauernhof in der Nähe von Hanau-Steinheim, der dank großzügiger steuerlicher Abschreibungs-Möglichkeiten zu einem Tonstudio umgebaut wurde. (...) &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;In „Charly’s Studio“ ließen sich Charly, Helmut und der Rest der BEGLEITUNG II viel Zeit um nach der „Lichtblicke“-Tour im Sommer 1986 an einem neuen Album zu basteln, das künstlerisch wesentlich anspruchsvoller als sein Vorgänger sein sollte. Als Motto zur neuen Platte hatte Charly außer einem Zitat von Winston Churchill zusätzlich eines von Voltaire gewählt, welches das neue Album namens „SO! ZUSAGEN“ folgendermaßen erklärte: „Das Geheimnis zu langweilen besteht darin, alles zu sagen.“&lt;/span&gt; (...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Aufgrund der Produktionsumstellung war „&lt;a href="http://heimatkunde.blogspot.com/2006/09/dl50t-1611-september-texte-4.html"&gt;SO! ZUSAGEN&lt;/a&gt;“ dann erst im Oktober 1987 erschienen, aber sogar die ungeduldige GLOBA fand, dass dieses Album hohen Ansprüchen stand hielt. Zudem kam das Album bis auf Platz 16 der Charts, Charly wurde endlich wieder von den Kritikern gepriesen und nach fünf Jahren im großen Musikgeschäft mit dem Schallplattenpreis der Nachwuchsakademie München sowie anderen Medienpreisen ausgezeichnet. Lob gab es vor allem für seinen Titel „Der Himmel über der Bahnhofstreppe“, der eine musikalische Verbeugung vor der Schluss-Sequenz aus Heinrich Bölls „Ansichten eines Clowns“ darstellte.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Ebenfalls in den Charts äußerst erfolgreich war Charlys bereits im Juli erschienene Single-Auskopplung „&lt;a href="http://spiritofgermany.blogspot.com/2009/01/dienstag-der-20-januar-2009.html"&gt;Sphärenrausch&lt;/a&gt;“, seine Referenz an den ersten Weltraumflug eines Deutschen, der sich 1988 zum zehnten Mal jähren sollte. Den „Sphärenrausch“ von Sigmund Jähn - nach der Melodie von David Bowies „Space Oddity“ - mochte auch die Führung der DDR und packte ihn sofort, zusammen mit drei weiteren Davidson-Songs, auf eine Vierer-Single, die im Sommer 1987 in den deutsch-demokratischen Radiocharts zwischen Alhbeck und Karl-Marx-Stadt hoch platziert war und bei vielen DDR-Bürgern, angesichts der von Gorbatschow angekündigten Perestroika und der Landung von Mathias Rust auf dem Roten Platz in Moskau, zu Gedankenflügen führte. Als im September 1987 Erich Honecker als erster DDR-Staatschef die Bundesrepublik Deutschland besuchte, gab es deshalb für ihn, neben einer Lederjacke von Udo Lindenberg, auch ein weiteres Präsent. Aus der Hand von Charly Davidson erhielt er (...)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;(...) eine Einladung nach London an den 11. Earl of Barqin, ihn doch einmal zu besuchen und sich das neue Equipment anzusehen.&lt;/span&gt; &lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Die Einladung kam nicht von ungefähr. Charly wusste, dass diesem im Frühjahr 1988 anlässlich der Musikmesse Frankfurt aufgrund seiner Leistungen in Interpretation und Komposition, Musikwissenschaft und Lehre der „Internationale Musikpreis“ der Messe Frankfurt verliehen werden sollte. Was Davidson nicht wusste und schon gar nicht plante, war, dass dieser Besuch sein Leben für immer verändern sollte.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2505778712536129224-4034766317799375037?l=charlydavidson.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://charlydavidson.blogspot.com/feeds/4034766317799375037/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://charlydavidson.blogspot.com/2010/10/seite-song-12-gluck-ohne-ende.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2505778712536129224/posts/default/4034766317799375037'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2505778712536129224/posts/default/4034766317799375037'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://charlydavidson.blogspot.com/2010/10/seite-song-12-gluck-ohne-ende.html' title='A-SEITE / Song 12: Glück ohne Ende'/><author><name>rainerWsauer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13967052938766529190</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TG4-GieMXsI/AAAAAAAAB5w/OiOYsfQvPDU/S220/rainerWsauer.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/Sm6jPSkrqnI/AAAAAAAAAj8/FX1vyFXVKDs/s72-c/ChD+Lichtblicke+%2B+Zusagen.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2505778712536129224.post-7895085989518780122</id><published>2010-10-11T00:17:00.000-07:00</published><updated>2010-10-14T00:25:23.721-07:00</updated><title type='text'>A-SEITE / Song 11: Eine angekündigte Trennung</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TAzoPlBVy9I/AAAAAAAABkQ/2Kp-xYI0BRA/s1600/ChD+-+Eine+angek%C3%BCndigte+Trennung.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 273px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TAzoPlBVy9I/AAAAAAAABkQ/2Kp-xYI0BRA/s400/ChD+-+Eine+angek%C3%BCndigte+Trennung.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5480010200936467410" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic; color: rgb(153, 255, 255);font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;„All rock musicians are deaf … or insensitive to mellow sounds.“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 255);font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;(Marc Bolan)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;(...) &lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Mit seinen Alben „&lt;a href="http://heimatkunde.blogspot.com/2006/09/dl50t-10kontakt-aufnahme.html"&gt;KONTAKTAUFNAHME&lt;/a&gt;“ und „&lt;a href="http://heimatkunde.blogspot.com/2006/09/dl50t-11konflikttraining-vol-1.html"&gt;DAS KLEINE MAL&lt;/a&gt;“ war Charly Davidson das gelungen, was andere ein Leben lang vergeblich versuchen: man hatte ihm einen Kulturpreis verliehen und Charly war der angesagte Liebling der bundesdeutschen Intellektuellenszene. Nun stand die Veröffentlichung eines weiteren Albums bevor, das nach dem Wunsch der führenden Kulturschaffenden des Landes eine Abrechnung mit dem Gros der Gesellschaft werden sollte, das gerade dabei war, sich in Zeiten der nuklearen Nachrüstung zu Tode zu amüsieren. Wenn überhaupt einer bei der Jugend ein Zeichen setzen kann, dann Charly Davidson, sagte man und wertete es als gutes Omen, dass das neue Album  „&lt;a href="http://heimatkunde.blogspot.com/2006/09/dl50t-1311-september-texte-1.html"&gt;ZEICHENSPRACHE&lt;/a&gt;“ heißen sollte. Auf der anderen Seite stand Charlys Plattenfirma BLUE LIPS, die von ihm eine höhere Kommerzialität eingefordert hatte als bislang. Und mittendrin stand Charly Davidson selbst, dessen künstlerisches Motto „Erwarte das Unerwartete“ war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie man heute weiß, wurde „ZEICHENSPRACHE“ für das Label zum ersten großen finanziellen Erfolg der Firmenhistorie, für Davidson ein Sprungbrett in noch höhere Sphären und für die intellektuelle Elite Deutschlands ein Desaster, ein Fanal dafür, dass man Kulturprotest nicht steuern kann. Mit dem Wissen „Wie hirnlos dieses Machwerk ist: Die Texte sind etwas für Analphabeten, ihre Unverständlichkeit kein Beweis für tiefe Gedanken. Das Ganze ist meine Sache nicht.“ - ein Zitat von „Marcello Kreisch-Kranitzki“, wie Charly ihn in einer Talkshow nannte -, wirkte das (...) &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SmvcVX8rprI/AAAAAAAAAjk/ZHXszv6BgWU/s1600-h/ChD+Thomas+Kapke+Live.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 149px; height: 200px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SmvcVX8rprI/AAAAAAAAAjk/ZHXszv6BgWU/s200/ChD+Thomas+Kapke+Live.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5362622041078605490" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;(...) „Weißt Du“, sagte Lukas empört zu Charly „wir reden sonst über alles, wann wir Urlaub machen und wohin wir dann und dann fahren, Du befragst mich zur Erziehung Deiner Töchter, und das, obwohl ich schwul bin. Wir sprechen über den Titel des neuen Albums, wie wir es promoten wollen, aber über so was reden wir nicht. Nach sechs Jahren Partnerschaft, und ich bin mit Dir durch dick und dünn gegangen, sagst Du mir einfach ‚Ich habe Ronny Punk verpflichtet‘ und das war‘s. Was soll das?“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Was dann als Antwort aus Charlys Mund gekommen war, verletzte Lukas zutiefst. Charly sah ihn an und sagte dann: &lt;span style="font-family:georgia;"&gt;„Wenn’s Dir nicht passt, dann kannst Du ja kündigen“&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;. Lukas war gelähmt. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt; „Ich will das nicht, die Plattenfirma will das nicht, keiner will das. Aber wenn Du mit der Sache nicht zurecht kommst, dann geh doch einfach“.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt; Das und nichts anderes, so schwor Lukas später, sagte Charly damals zu ihm.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Doch Lukas Linde wollte nicht gehen, er wollte kämpfen und solche Energie führt oft und so auch &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;in diesem Fall zu außergewöhnlichen künstlerischen Ergebnissen.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt; Luke präsentierte Charly in den kommenden Monaten jede Woche eine neue musikalische Idee und jeder Song war besser als der zuvor vorgestellte. „Dolmetscher“, „Der Weg zurück“, „Kaleidoskop“, „Man soll nicht alles machen, was gut riecht“ und vor allem „Buschmann“ waren grandiose Kompositionen, für die Charly schnell die geeigneten Texte (...)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;(...) Während der &lt;a href="http://heimatkunde.blogspot.com/2006/09/dl50t-1411-september-texte-2.html"&gt;„Mann soll nicht alles machen, was gut riecht“-Tour 1984&lt;/a&gt; hatten Charly und Luke Waffenstillstand geschlossen, aber einen Tag nach dem Tour-Ende im August hatte Charly dann seinen Freund Lukas zum Gespräch gebeten und ihm eröffnet, dass es so nicht mehr weiter gehen könne, listete ihm alle Defizite auf und meinte, dass der Auftritt in Kassel, den der HESSISCHE RUNDFUNK im Rahmen seiner „RockTour“-Serie im Radio gesendet hatte, der letzte für Lukas als Charlys Begleiter gewesen sei.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Auf die Frage eines geschockt-überraschten Lukas Linde, ob er schon „einen Neuen“ habe, log Charly und sagte: &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;&lt;span&gt;„Ich mache jetzt erst einmal eine kreative Pause“&lt;/span&gt;.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Nur eine Woche darauf brach Charly auch mit Alf und BLUE LIPS, die sich gerade Gedanken machten, wie viel Geld man Charly bezahlen müsse, damit dieser den am 31. Dezember auslaufenden Vertrag mit BLUE LIPS verlängern würde (das erste Angebot hatte Charly abgelehnt). In Köln unterschrieb Charly im August 1984 statt dessen einen Drei-Jahres-Vertrag mit der GLOBA, dem zweitgrößten Deutschen Label, dem später noch insgesamt drei Fünf-Jahres-Verträge folgen sollten. Damit wurde Charly zwischen 1985 und 2002 zu einem der bestbezahlten nationalen Künstler.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/Sm6kbj-FhqI/AAAAAAAAAkE/2---b0rY7I8/s1600-h/ChD+Helmut+Prosa.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 200px; height: 153px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/Sm6kbj-FhqI/AAAAAAAAAkE/2---b0rY7I8/s200/ChD+Helmut+Prosa.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5363404999663912610" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Bei der Vertragsunterzeichnung stellte er auch gleich als neuen Partner einen gewissen Helmut Prosa vor,&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt; einen jungen talentierten, rothaarigen Gitarristen, Songschreiber und Musikproduzenten mit eigenem Studio aus Wien, der zuvor mit Falco gearbeitet und den Charly im Sommer für sich auserwählt hatte. In der Frankfurter „Batschkapp“ hatte sich Helmut Prosa ganz genau den vorletzten Auftritt von Lukas angesehen und Charly, der ein aufmerksamer Zuhörer war, gleich nach Konzertende die Defizite von Lukas Linde präzise aufgezählt, die Charly Luke fast ohne eigene Ergänzung aufgelistet hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Damit war die Trennung besiegelt und Lukas und Charly sprachen anschließend fast zwanzig Jahre lang kein einziges Wort mehr (...)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2505778712536129224-7895085989518780122?l=charlydavidson.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://charlydavidson.blogspot.com/feeds/7895085989518780122/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://charlydavidson.blogspot.com/2010/10/seite-song-11-eine-angekundigte.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2505778712536129224/posts/default/7895085989518780122'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2505778712536129224/posts/default/7895085989518780122'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://charlydavidson.blogspot.com/2010/10/seite-song-11-eine-angekundigte.html' title='A-SEITE / Song 11: Eine angekündigte Trennung'/><author><name>rainerWsauer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13967052938766529190</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TG4-GieMXsI/AAAAAAAAB5w/OiOYsfQvPDU/S220/rainerWsauer.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TAzoPlBVy9I/AAAAAAAABkQ/2Kp-xYI0BRA/s72-c/ChD+-+Eine+angek%C3%BCndigte+Trennung.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2505778712536129224.post-2352120828201354518</id><published>2010-10-07T00:05:00.000-07:00</published><updated>2010-10-14T00:32:05.831-07:00</updated><title type='text'>A-SEITE / Song 10: Spagat ist, wenn man's trotzdem macht</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SlrhV2dHpUI/AAAAAAAAAec/y5IlO4zA0oQ/s1600-h/ChD+Spagat.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 276px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SlrhV2dHpUI/AAAAAAAAAec/y5IlO4zA0oQ/s400/ChD+Spagat.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5357842472221779266" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic; color: rgb(153, 255, 255);font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;„&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 255);font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic;"&gt;Niemand gibt uns eine Chance&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic; color: rgb(153, 255, 255);font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;Doch können wir siegen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic; color: rgb(153, 255, 255);font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;Für immer und immer&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic; color: rgb(153, 255, 255);"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic; color: rgb(153, 255, 255);font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;Und wir sind dann Helden&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 255);"&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic; color: rgb(153, 255, 255);font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;für einen Tag“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic; color: rgb(153, 255, 255);font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;(David Bowie und Antonia Maaß)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;(...) &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;wagte Charly Davidson, gerade 18 Jahre alt geworden, etwas, das wohl der Schlüssel für seine späteren Erfolge ist und damit zur Grundvoraussetzung wurde, um eine Rocklegende zu werden.&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TAz-alBydVI/AAAAAAAABkY/hMy9sqVCgNI/s1600/ChD+-+Hochschule+f%C3%BCr+Gestaltung+1976.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 140px; height: 200px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TAz-alBydVI/AAAAAAAABkY/hMy9sqVCgNI/s200/ChD+-+Hochschule+f%C3%BCr+Gestaltung+1976.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5480034579172717906" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt; Charly setzte zu einem Spagat an, von dem ihm seine Umgebung dringendst abriet, wagte ihn trotzdem, und behielt wider jede Logik Recht.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt; Da er ihn überlebte und sogar noch stärker hieruas hevorging, machte er dies fortan zu einer seiner Lebensregeln und nannte es „Expect The Unexpected“ - „Erwarte das Unerwartete“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sein Abitur hatte Karli mit einer eher mäßigen Gesamtnote geschafft, weshalb er auch nicht an die Frankfurter Goethe-Universität gehen wollte und konnte, wie es sich seine Mutter so sehr von ihm gewüscht hatte und wofür sie ihm einen weißen VW-Käfer gekauft hatte. Dafür tat der Junge seinen Eltern kund, er wolle sich an der Offenbacher Hochschule für Gestaltung/HfG zum Studium einschreiben und gleichzeitig eine eigene Musikband gründen und Geld verdienen. Die Familie war entsetzt, aber Charly ließ gegen diese Entscheidung keinen Widerspruch zu, egal wie stark seine Eltern dies auch versuchten; er zog es durch. Damit begann er seinen Spagat zwischen Daseinsvorsorge und künstlerischem Drang, der ihn bis zu seinem Tod beschäftigte, begann im August an der HfG sein Studium der Produktgestaltung und gründete im&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SlyXqZA5z3I/AAAAAAAAAfc/CXEk-sGnB3Y/s1600-h/CDAF+live+1977.bmp"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 188px; height: 207px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SlyXqZA5z3I/AAAAAAAAAfc/CXEk-sGnB3Y/s400/CDAF+live+1977.bmp" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5358324411189022578" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt; Sommer die Elektro-Folkband&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt; &lt;a href="http://heimatkunde.blogspot.com/2010/08/cdaf-defore-deutsche-folk-rock_27.html"&gt;CHARLY DAVIDSON AND FRIENDS&lt;/a&gt;.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Mit &lt;a href="http://heimatkunde.blogspot.com/2010/08/cdaf-tingeltangeltour.html"&gt;CDAF&lt;/a&gt; wollte Charly - wie der Bandname bereits vorwegnahm - ein Programm mit Folk- und Rocksongs plus Synthesizer-Musikelementen auf die Beine stellen und dabei sowohl englische als auch deutsche Texte singen. Vor allem seine Lieblingssongs von Dylan bis TYRANNOSAURUS REX wollte er in eigenen deutschen Übersetzungen an den Mann und die Frau bringen. Soweit der Plan. Woher aber die FRIENDS in seiner Band kommen sollten, das war Charly allerdings noch nicht klar. (...)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/Sncvk5s7NmI/AAAAAAAAAk8/bl2QffAqnqc/s1600-h/ChD+Grundik+TK+745.bmp"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 199px; height: 196px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/Sncvk5s7NmI/AAAAAAAAAk8/bl2QffAqnqc/s200/ChD+Grundik+TK+745.bmp" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5365809792046282338" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;(...) &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;hatte Charly dann noch für einen recht stolzen Geldbetrag, den er sich von seiner Mutter geliehen hatte , den legendären TELEFUNKEN Echo-Mixer von KW abgekauft, den Ralf Hütter und Florian Schneider-Essleben bis 1974 bei ihren Bühnen-Auftritten benutzt hatten  und den Schulz im Auftrag verkaufen sollte. Nun war Charly Davidsons improvisiertes Tonstudio „Offenbacher Neue Energie/O.N.E.“  bereit für größere Taten und die damals mit den drei Mikros und dem TELEFUNKEN Pult aufgezeichneten Livemitschnitte Charlys von &lt;a href="http://heimatkunde.blogspot.com/2010/08/cdaf-brandzeichen.html"&gt;CDAF&lt;/a&gt; und den anderen Musikclub-Schlachthof- Bands besitzen noch heute eine herausragende Tonqualität , wovon ich mich oft, wenn ich Charly und seine Frau besuchen kam, selbst überzeigen konnte.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.zweitausendeins.de/redaktionelles/?thema=280017#B1"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 110px; height: 180px;" src="http://www.hoeren-undlesen.de/covers/382.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;(...)&lt;span style="font-family:georgia;"&gt; machte Charly seinen bereits erwähnten Besuch in Berlin bei David Bowie und Brain One und kehrte danach wohlbehalten wieder nach Offenbach zurück, wobei dann erst einmal der Besuch eines Liedermacherseminar anstand, bei dem sich Charly für einen „Werkstattkurs“  für Mundartlieder angemeldet hatte. Dabei lernte Charly den Liedermacher-Veteran Jo Mateiko kennen, der wie er in Offenbach lebte und ein ebenso lustiger wie betagt-entspannter Lebenskünstler war. &lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SojwCecKvNI/AAAAAAAAAp0/DK9X5dNwg14/s1600-h/ChD+Jo+Mateiko+verdeckt+Charly+-+1976+aus+der+OFFENBACH+POST.jpg"&gt;Auf dem seinerzeit in der Lokalpresse abgedruckten Foto&lt;/a&gt; ist Jo Mateiko gut zu erkennen, verdeckt allerdings Charly, den man aber trotzdem an seinem ROCK BOTTOM  T-Shirt in der Bildmitte ausmachen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jo erinnerte Charly immer an den alten Ben Gunn aus Stevensons Schatzinsel, eine Art verlotterten Robinson Crusoe. „Schaut Euch die Menschenmumien an“, sagte Jo und führte dabei theatralisch die Hand über die Augen, „wie sie herumkrabbeln im Irrwitz der Welt. Ich dagegen wurde einst als Greis geboren und von Tag zu Tag werde ich jünger!“. Charly konnte kaum noch vor Lachen und es sollte noch knapp zwanzig Jahre dauern, bis er feststellte, dass Jo auch nur mit Wasser gekocht hatte und sich diese Idee aus einer Kurzgeschichte von F. Scott Fitzgeralds ausgeliehen war. Nach Joes Tod schrieb Charly über ihn den Text „King Joe Mateiko“.&lt;/span&gt; &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TAzAdHMzTkI/AAAAAAAABkA/W2lDsXvQsn4/s1600/ChD+-+Musikclub+Schlachthof+1976.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 200px; height: 160px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TAzAdHMzTkI/AAAAAAAABkA/W2lDsXvQsn4/s200/ChD+-+Musikclub+Schlachthof+1976.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5479966452984532546" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;(...) &lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Mateiko revanchierte sich, was Beleg für sein aufrichtiges Herz war, für Charlys Unterstützung, indem er ihn Ende 1977 als Sänger an eine Frankfurter Politrockband namens FLIESSBAND vermittelte. Über vierzig neue Songs hatte Charly da schon geschrieben und gab ohne lange nachzudenken seine Band auf, um Polit-Rockstar zu werden, wenn auch nur auf den Bühnen von Gewerkschaftshäusern, „Rock gegen Rechts“-Veranstaltungen und SPD-Festen. Politrock war Ende der 70er Jahre durchaus ein ernst zu nehmender Zweig der deutschen Musikkultur. Bands wie FLOH DE COLOGNE, LOKOMOTIVE KREUZBERG, IHRE KINDER, FRANZ K. oder TON, STEINE, SCHERBEN waren politische Institutionen, zu denen Charly auch noch das GRIPS-Theater aus Berlin zählte (...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TAzDfcsA2HI/AAAAAAAABkI/4E_DItlPoeM/s1600/ChD+-+Portraitzeichnung+1977.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 128px; height: 168px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TAzDfcsA2HI/AAAAAAAABkI/4E_DItlPoeM/s320/ChD+-+Portraitzeichnung+1977.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5479969791647209586" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;(...) „&lt;a href="http://heimatkunde.blogspot.com/2010/08/karl-david-korff-elektromusik.html"&gt;ELEKTROMUSIK&lt;/a&gt;“ enthielt die frühen Aufnahmen von ihm mit seinen eigenen Synthesizern, „&lt;a href="http://heimatkunde.blogspot.com/2010/08/karl-david-korff-last-chance-to-survive.html"&gt;LAST CHANCE&lt;/a&gt;“ hatte er hauptsächlich mit seinem neuen ARP-Axxe Synthesizer eingespielt, der bei MUSIK-RENZ von den &lt;a href="http://heimatkunde.blogspot.com/2010/08/cdaf-flying.html"&gt;CDAF&lt;/a&gt;-Gagen angeschafft wurde, und war mit Hilfe eines ausgeliehenen ARP-Sequencers verfeinert worden, den Charly Davidson wenig später in Ratenzahlung erwarb.&lt;/span&gt; &lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Die FRIENDS merkten daran, dass sich Charly langsam von ihnen abnabelte und suchten sich daher ihre eigenen neuen Betätigungsfelder, Bands oder Berufe. Charly selbst, so einer aus der Band später, hatte das Gespräch über die Auflösung der Band vermieden, hatte ihnen auch nichts von seinem Entschluss „pro FIESSBAND“ erzählt und war irgendwann einfach nicht mehr zu vereinbarten Proben erschienen. Aber man habe in seinen Erzählungen schon gemerkt, dass ihn die mögliche große Karriere als FLIESSBAND-Sänger fasziniert habe. In der Tat: Charly Davidson wollte mehr, wollte höher hinaus, am Besten ganz nach oben, wickelte deshalb &lt;a href="http://heimatkunde.blogspot.com/2010/08/cdaf-eh.html"&gt;CDAF&lt;/a&gt; und PRELUDE schnell und endgültig mit der Cassette „&lt;a href="http://heimatkunde.blogspot.com/2010/09/cdaf-last-songs.html"&gt;LAST SONGS&lt;/a&gt;“ ab, war damit offen für das Neue, das Unerwartete.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und das erwartete Unerwartete kam auf Charly zu in der Gestalt dreier Menschen, die ihn danach weite Strecken seines kommenden Lebens begleiteten: Sabine Stern, Lukas Linde und meine Wenigkeit. Wie man sich vielleicht erinnert, geschah all dies an einem warmen Sommerabend im Juni 1978, als ich nach Frankfurt-Fechenheim fuhr, um dort im selbstverwalteten Jugendzentrum die Politrockband &lt;a href="http://heimatkunde.blogspot.com/2010/09/flieband-politrock.html"&gt;FLIESSBAND&lt;/a&gt; mit ihrem Sänger Charly Davidson live zu erleben.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2505778712536129224-2352120828201354518?l=charlydavidson.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://charlydavidson.blogspot.com/feeds/2352120828201354518/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://charlydavidson.blogspot.com/2010/10/seite-song-10-spagat-ist-wenn-mans.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2505778712536129224/posts/default/2352120828201354518'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2505778712536129224/posts/default/2352120828201354518'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://charlydavidson.blogspot.com/2010/10/seite-song-10-spagat-ist-wenn-mans.html' title='A-SEITE / Song 10: Spagat ist, wenn man&apos;s trotzdem macht'/><author><name>rainerWsauer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13967052938766529190</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TG4-GieMXsI/AAAAAAAAB5w/OiOYsfQvPDU/S220/rainerWsauer.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SlrhV2dHpUI/AAAAAAAAAec/y5IlO4zA0oQ/s72-c/ChD+Spagat.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2505778712536129224.post-6668115710339980089</id><published>2010-10-04T01:01:00.000-07:00</published><updated>2010-10-05T00:46:31.745-07:00</updated><title type='text'>A-SEITE / Song 9: Snowjumper (oder: En næsten perfekt næse for sne)</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SnKLMwp4x3I/AAAAAAAAAkU/lAoepz1F3ik/s1600-h/ChD+Gesp%C3%BCr+f%C3%BCr+Schnee.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 255px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SnKLMwp4x3I/AAAAAAAAAkU/lAoepz1F3ik/s400/ChD+Gesp%C3%BCr+f%C3%BCr+Schnee.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5364503157486962546" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(153, 255, 255);font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;„Es geschah etwas im Raum, die Temperatur fiel,&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(153, 255, 255);font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;die Anzahl der Schwingungen sank, alles erstarrte.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic; color: rgb(153, 255, 255);font-family:arial;" &gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(153, 255, 255);font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Er schloss die Augen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic; color: rgb(153, 255, 255);font-family:arial;" &gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(153, 255, 255);font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Als er sie wieder öffnete, nach fünfzehn Sekunden,&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(153, 255, 255);font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;lagen die Banknoten noch da.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(153, 255, 255);font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Er nahm sie an sich, ehe es zu spät war.“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 255);font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;(Peter Høeg)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;(...) Ebenso wie Fräulein Smilla Jaspersen aus Spuren im Schnee Erkenntnisse ziehen konnte, die anderen verborgen blieben, spürte Charly Davidson die Besonderheit mancher Dinge oft schon lange, bevor andere etwas davon rochen. Und böse Zungen behauteten gelegentlich, dass Charly seine gute Nase für ihre Fähigkeiten ganz besonders belohne und hierfür eine ganz besondere Sorte an Schnupftabak benutzen würde.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Die Gerüchte begannen im Frühjahr 1990, als Charly für für den Schnupftabakhersteller &lt;/span&gt;&lt;a style="font-family: georgia;" href="http://www.poeschl-tobacco.com/"&gt;Pöschl&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;deren Werbeslogan „Zieh‘s Dir rein!“ erfand und dazu eine Schnupfanweisung gab, die offenbar auch heute noch von der Firma verwendet wird. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;„Beginnen Sie mit kleinen Prisen. Schnuppern Sie den Snuff nur ganz leicht auf. Das bringt Ihnen den höchsten Genuß. Nehmen Sie sich nach der Prise ein paar Sekunden Zeit. So kosten Sie das Aroma des Snuffs richtig aus und können das prickelnde Gefühl der Frische genießen“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;, schrieb er und (wer hätte etwas anderes von ihm erwartet?)  schnupfte Charly Davidon ab diesem Zeitpunkt exzessiv.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Favoritenrolle in seinem Riechorgan übernahm dabei schnell Pöschls „Schneeberg“- Erfrischungsprise im weißen Glasfläschchen, die dem Schnupfenden sofort hoch in die Nase stieg.&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SnQrDoGhsjI/AAAAAAAAAk0/8Vyj96OLJ3c/s1600-h/ChD+Schneeberg+%2B+Familie.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 200px; height: 200px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SnQrDoGhsjI/AAAAAAAAAk0/8Vyj96OLJ3c/s200/ChD+Schneeberg+%2B+Familie.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5364960397409497650" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Dass im „Schneeberg“ oder den auch von Charly verwendeten „Ozona“-Döschen nicht immer nur die Pöschl-Mischung gewesen sein soll, tuschelte man hinter vorgehaltener Hand und solcherlei Indiskretionen wurden von bestimmten Teilen der Presse natürlich gierig aufgegriffen, was sicherlich auch deshalb geschah, weil Charly seine weißen Prisen damals auf der Bühne oft durch einen gerollten Geldschein in die Nase einatmete, wobei er sich über die entsetzten Publikumsreaktionen köstlich amüsieren konnte. Weniger köstlich amüsierte sich natürlich Pöschl und kündigte ihm den Werbevertrag Ende 1990 und damit noch vor seinem schweren &lt;a href="http://maxikilian.blogspot.com/2009/01/1984.html"&gt;Autounfall mit Verdacht auf Drogenmißbrauch&lt;/a&gt;.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Obwohl sich das nicht bestätigte, beschlagnahmte die Polizei auf der 1992er „AUSBRECHER“-Tour sämtliche Schnupftabak-Bestände Charlys und fand erneut nichts Verbotenes darunter. Charlys Anwalt Dr. Robert Arnold, der ihn auch nach der Unfallgeschichte aus dem Gefängnis geboxt hatte, verwahrte sich auf der anschließenden Pressekonferenz gegen die „grundlose Verfolgung eines unbescholtenen Steuerzahlers“ und führte die Gerüchte „leider auch auf Charlys Großspurigkeit und dessen mangelnder Glaubwürdigkeit bei vielen Äußerungen“ zurück, worauf Charly ihm noch am gleichen Abend (...).&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;(...) &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;In Zusammenhang mit den Fähigkeiten von Charlys Näschen standen immer auch seine Kontakte zu bekannten Musikgrößen, die er üblicherweise über Interviews anbahnte. Sein erstes Interview gelang ihm 1976 mit Mike Krüger und hatte noch keinen persönlichen Hintergrund. Doch schon kurz danach versuchte Charly bereits, Interviews nicht nur des Interviews willen zu führen, sondern hierbei auch die Neugier seines Gegenübers zu wecken, ihn unbemerkt zu ködern und bei diesem Interesse an ihm zu wecken.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;So schaffte er es, dass ihn &lt;a href="http://www.jeanmicheljarre.com/"&gt;Jean Michel Jarre&lt;/a&gt; zuhause anrief, um mit ihm über Pierre Schaeffer zu plaudern (Charly schnitt das Interview exklusiv für den hr mit), &lt;a href="http://www.goetz-alsmann.de/"&gt;Götz Alsmann&lt;/a&gt; lieh Charly anlässlich eines Radio-Interviews den kompletten BRAVO-Jahrgang 1957 den der Entertainer danach in der tiefsten Nacht in einer Kneipe vergaß und deswegen zerknirscht bei Sabi anrief und seine Untat beichtete was Charly einen ewigen neuralen Schuldschein des Entertainers einbrachte.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Ein Beispiel für die Tricke, die Charly so draufhatte, ist &lt;a href="http://www.mikeoldfield.com/"&gt;Mike Oldfield&lt;/a&gt; (den Charly Davidson seit 1973 interviewen wollte, es aber erst 1981&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;, nach dem Gewinn seines Nachwuchspreises&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;, schaffte) für den er einen Interview-Auftrag der &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;MUSIKER MUSIC NEWS an Land zog. Zuerst war es ein ganz normales, professionelles Interview zwischen zwei Menschen, die sich nicht kannten. Nach dem Interview erwähnte Charly aber &lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TCtNPCLw5sI/AAAAAAAABng/jXHIBDQDH5I/s1600/ChD+-+Rocklegende+Charly+Davidson+mit+Mike+Oldfield+und+Morris+Pert.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 200px; height: 166px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SnKYbJtLRtI/AAAAAAAAAkc/wk0F_NQs2kU/s200/Rocklegende+Charly+Davidson+mit+Mike+Oldfield+ud+Morris+Pert+im+Pub.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5364517698380973778" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;kleine Einzelheiten über neun Software für das &lt;a href="http://www.anerd.com/fairlight/gallery.htm"&gt;FAIRLIGHT&lt;/a&gt;-Computerkeyboard, mit dem Mike damals überwiegend arbeitet und die Davidson kurz zuvor bei Synthesist Klaus Schulze erfahren hatte, der gerade aus Australien zurückgekehrt war. Plötzlich taute Oldfield auf und die beiden verbrachten die weitere Nacht an der Hotelbar und redeten und redeten und redeten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was darauf folgte war eine Einladung Mikes an Charly in sein Landhaus, die Davidson natürlich gerne annahm, schon wenige Wochen säter nach Wales und zu Oldfields Anwesen fuhr und nachher stolz die Polaroid-Fotos herum reichte, die ihn zusammen mit Mike in dessen Stamm-Pub zeigten.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Aber Charly konnte auch anders. Peter Gabriels Eitelkeit etwa konnte ChD dadurch wecken, dass er Backstage auf dessen Frage „Du möchtest mich wohl interviewen?“ mit&lt;/span&gt; einem &lt;span style="font-family:georgia;"&gt;&lt;span&gt;„nein“&lt;/span&gt;, antwortete und &lt;span&gt;„Ich möchte zu Larry Fast“ anfügte.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Man kann sich vorstellen, wie verdutzt &lt;a href="http://www.petergabriel.com/"&gt;Gabriel&lt;/a&gt; in diesem Moment war und wie sehr er sich später darüber freute, dass Charly doch noch mal bei ihm vorbei schaute. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Gabriels Support Act, d&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;ie damals noch weitgehend unbekannten &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Simple_Minds"&gt;SIMPLE MINDS&lt;/a&gt;,  waren Charly dagegen kein Interesse wert; er ließ Jim Kerr und Charlie Burchill unbeachtet in ihre Gaderobe verschwinden. (...)&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2505778712536129224-6668115710339980089?l=charlydavidson.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://charlydavidson.blogspot.com/feeds/6668115710339980089/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://charlydavidson.blogspot.com/2010/10/seite-song-9-snowjumper-oder-en-nsten.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2505778712536129224/posts/default/6668115710339980089'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2505778712536129224/posts/default/6668115710339980089'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://charlydavidson.blogspot.com/2010/10/seite-song-9-snowjumper-oder-en-nsten.html' title='A-SEITE / Song 9: Snowjumper (oder: En næsten perfekt næse for sne)'/><author><name>rainerWsauer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13967052938766529190</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TG4-GieMXsI/AAAAAAAAB5w/OiOYsfQvPDU/S220/rainerWsauer.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SnKLMwp4x3I/AAAAAAAAAkU/lAoepz1F3ik/s72-c/ChD+Gesp%C3%BCr+f%C3%BCr+Schnee.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2505778712536129224.post-7444029370698244125</id><published>2010-09-30T01:43:00.000-07:00</published><updated>2010-10-07T00:04:26.945-07:00</updated><title type='text'>A-SEITE / Song 8: Der Mann, der nicht Moses war</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TAN9HNfKHrI/AAAAAAAABjg/IT_w04k7ZI8/s1600/ChD+Sex+And+Drugs+And+Elektromusik.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 275px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TAN9HNfKHrI/AAAAAAAABjg/IT_w04k7ZI8/s400/ChD+Sex+And+Drugs+And+Elektromusik.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5477359134645558962" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic; color: rgb(153, 255, 255);font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;„Nichts wird so sehr für Übertreibung gehalten&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 255);font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;div  style="text-align: center; color: rgb(153, 255, 255);font-family:arial;"&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic;font-size:85%;" &gt;wie die nackte Wahrheit.“&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;(Joseph Conrad)&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 255);font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic; color: rgb(153, 255, 255);font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;„Ich war der dritte Mensch auf dem Mond.“&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 255);font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 255);font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;(Charles Conrad)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;(...) &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;sein Nachname norddeutsch-vornehm und zweisilbig betont wie „Vor-Aigner“ auszusprechen gewesen wäre, machten Musiker wie George Harrison, Keith Richards, bei deren Musikprojekten er gelegentlich als talentierter Bassist tätig war, daraus grundsätzlich ein Wort: „Foreigner“ - ausgesprochen ganz so wie der Name der britisch-amerikanischen Rockband. Aber Lars Voreigner hatte, wie jeder Vollblumusiker, auch einen Spitznamen und wenn der fiel, war jede weitere Erklärung, wen man meinte, überflüssig: „Pallmall“.  Und auch Charly konnte sich nicht daran erinnern, gesehen zu haben, dass Pallmall jemals eine andere Zigarttenmarke konsumiert hätte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Geboren irgendwann Ende der 40er Jahre in Niebüll, nahe der deutsch-dänischen Grenze, hatte Pallmall in Hamburg Germanistik und Grafik studiert und war mit der Zeit ein guter Musiker und Musikproduzent geworden.&lt;/span&gt; &lt;span style="font-family:georgia;"&gt;1960 waren seine Eltern in den berüchtigten Hamburger Stadtteil St. Pauli gezogen und die Wohnung lag, wie der Zufall  so spielt, direkt über dem&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SnqU71lQMrI/AAAAAAAAAmU/OI-Hi5Tzj80/s1600-h/ChD+Lars+Voreigner+1966.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 139px; height: 139px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SnqU71lQMrI/AAAAAAAAAmU/OI-Hi5Tzj80/s200/ChD+Lars+Voreigner+1966.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5366765661681889970" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt; „Sternenkino“ auf der Großen Freiheit, aus dem 1962 dann der „Star-Club“ werden sollte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(...) &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Pallmall lernte Charly Davidson 1989 auf äußerst kuriose Weise kennen. Dieser hatte nämlich in einer Radiosendung behauptet, das Bass-Intro auf „You’re So Vain“ von Carly Simon sei gar nicht von Lars Voreigner gespielt worden, worauf Pallmall umgehend bei Charlys Plattenfirma angerufen hatte um ihm Ärger anzukündigen, falls er das noch einmal behaupten sollte. Man traf sich zur Versöhnung und Charly verriet Pallmall dabei, dass seine Behauptung nur ein Trick gewesen sei, um in Kontakt „...mit dem großen Lars Voreigner...“ zu kommen.Der fühlte sich geehrt und fraß schnell einen Narren an Charly, vor allem als der ihm von Wales, „V-2 Schneider“ und der Erfindung der Lounge-Musik erzählte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor allem wollte Pallmall wissen, wie Charly Davidson zu seinem Namen gekommen war.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TAN-rcyuatI/AAAAAAAABjw/n7RLggA4lTM/s1600/ChD+Arizona+Man.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 200px; height: 200px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TAN-rcyuatI/AAAAAAAABjw/n7RLggA4lTM/s200/ChD+Arizona+Man.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5477360856741079762" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt; „Das war, als ich 16 Jahre alt war“, erzählte Charly. „Genau in dem Moment, als ich mich entschloss, die Welt auf gar keinen Fall unter meinem echten Namen zu erobern, spielte der SWF-PopShop gleich zwei Mal Elektromusik. Die 'Kometenmelodie' von KRAFTWERK und zuvor Mary Roos mit 'Arizona Man'.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und eben in diesem Moment, sprach Charly, sei er von den Worten „Kometenmelodie“ und „Arizona Man“ beseelt worden und habe sich innerhalb weniger Minuten zu einem anderen Wesen entwickelt. Einem Wesen, das strahlend über den Atlantischen Ozean flog, einen langen Kometenschweif hinter sich herziehend, und das sich in Arizona, nackt und unschuldig auf einem Chopper sitzend, wiederfand, wie es einen schnurgeraden Highway direkt in den Sonnenuntergang hineinfuhr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Ha, ha. Sex and Drugs and Rock 'n' Roll“, sagte Pallmall zu ihm, aber Charly korrigierte ihn schnell: &lt;span&gt;„Elektronik Sex and Drugs“&lt;/span&gt;. Beide lachten. Und dann enthüllte ihm Charly das wahre Geheimnis, das er sonst noch niemanden erzählt habe, wie er betonte.  „Es mag verrückt klingen“, sagte er zu Lars Voreigner,„aber als ich auf den Tank des Motorrades blickte, da funkelte mich in goldenen Lettern ein Schriftzug an: CHARLY DAVIDSON. Das war's. So einfach lagen die Dinge.“(...)&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/Sq-SmMcuVYI/AAAAAAAAA8I/X-jcW7CdFV0/s1600-h/ChD+Palast+Lux+Rex+Kino+Offenbach.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 200px; height: 128px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/Sq-SmMcuVYI/AAAAAAAAA8I/X-jcW7CdFV0/s200/ChD+Palast+Lux+Rex+Kino+Offenbach.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5381681264605418882" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Wqs den Sex anbetraf, so musste Gott damals regelmäßig Pausen einlegen, um sich die flehentlichen Bitten Charlys anzuhören, er möge doch bitte die &lt;a href="http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/10021/sie_waren_jung_und_brauchten_das_geld.html"&gt;Sex-Welle&lt;/a&gt; nicht so schnell ausrollen zu lassen. Wenigstens einmal wollte Charly den „Sündenfall im Hühnerstall“ mit eigenen Augen sehen, bevor es ihn nicht mehr geben würde. Er betet und betete und ahnte dabei nicht, dass der erotische Wind&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt; sich bis zu seinem achtzehnten Geburtstag  drehen würde. Zwar erhörte der große, alte Bananenschalerwerfer im obersten Stockwerk des Himmels den Wunsch des Jungen, aber er ließ ihn bis zu dessen achtzehnten Geburtstag zappeln. Und die Zeit bis dahin wollte und wollte einfach nicht vergehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(...) nutzte die frauenlose Zwischenzeit als ständiger Gast in der Stadtbücherei. Dort geriet Charly eines Tages an die FUNKSCHAU Ausgabe 23/1973 mit dem Artikel „Was ist ein Synthesizer?“ von Hans Funk, in dem er folgendes las:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/Sl405zYlOUI/AAAAAAAAAfk/5S13Dlbo_GY/s1600-h/Heinz+Funk+-+Was+ist+ein+Synthesizer.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 200px; height: 115px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/Sl405zYlOUI/AAAAAAAAAfk/5S13Dlbo_GY/s200/Heinz+Funk+-+Was+ist+ein+Synthesizer.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5358778774267967810" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;„(…) Wir befinden uns immer noch im Anfang des Kunststoff-Zeitalters der Weltgeschichte der Töne und Klänge, in dem, wie in jeder Entwicklung, am Anfang der Missbrauch steht, die Imitation von bereits Dagewesenem, bis mit dem neuen Stoff auch die neue Form entsteht. Der echte Synthesizer ist aber kein Musikinstrument in diesem Sinne, er ist vielmehr ein System zur Entfesselung und des Sezierens, der operativen Auftrennung aller nur denkbaren Nervenpunkte am komplizierten Organismus eines Tones oder Schallereignisses, und ihrer Wiederzusammenfügung in beliebiger Gesetzlosigkeit. Je willkürlicher, je komplizierter, je unberechenbarer dieses System arbeitet oder bearbeitet werden kann, desto reizvoller und interessanter ist es. Zumindest für den, der das sucht, was bisher noch kein Musikinstrument zu bieten vermochte, den Vorstoß in einen unbegrenzten Raum von Möglichkeiten, in dem man fasziniert und resigniert zugleich die Hilflosigkeit unserer Vorstellungskraft erkennen muss. (…)“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;     &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Diese Worte fesselten ihn. Charly wollte unbedingt einen Synthesizer ausprobieren, mit ihm in neue Klangwelten vorstoßen. Doch da er und seine Familie weiterhin in eher bescheidenen Verhältnissen lebten, schie die Möglichkeit des Erwerbs eines eigenen elektronischen Musikinstrumentes aus. &lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/Sq-ayun4jMI/AAAAAAAAA8g/Amcne8CBdi8/s1600-h/ChD+KOSMOS+Elektrobaukasten.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 151px; height: 200px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/Sq-ayun4jMI/AAAAAAAAA8g/Amcne8CBdi8/s200/ChD+KOSMOS+Elektrobaukasten.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5381690276030483650" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Kurz bevor er die Bücherei verließ, riss Charly vorsichtig den Artikel von Hans Funk aus der FUNKSCHAU aus und nahm ihn mit ach Hause. Er vergrub sich in seinem Zimmer, dachte nach, fand, dass sich seine Bastelfähigkeiten seit der Reparatur des Volksempfängers doch erheblich weiterentwickelt hatten. So beschloss Charly, sich einen Synthesizer selbst zu bauen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Nach Schalt- und Konstruktionsplänen aus dem LEXIKON DER ELEKTRONISCHEN MUSIK von Eimert und Humpert, entstand zwischen Sommer 1974 und Frühjahr 1975 aus den Innenleben zweier Elektronikbaukästen von KOSMOS und NECKERMANN der DX I, ein kleiner aber feiner Synthesizer ohne Tastatur, dafür aber mit zwei Kondensator-Oszillatoren und kurz danach auch schon sein erstes elektronisches Meisterstück, der DX VII , den Charly noch 1978 als FLIESSBAND-Sänger auf der Bühne einsetzte, weil er damit die  Bombenangriffe auf Santiago de Chile eindrucksvoll imitieren konnte.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;(...) hatte der junge, talentierte Musiker und versierte Techniker, der frühreife Songschreiber und spätpubertiernde Einzelgänger, das bislang größte Defizit seiner Entwicklung behoben und war durch eigene Hände Arbeit zu einem richtigen Mann geworden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Nun war Charly Davidsons Kopf frei für eine fast beispiellose Musikkarriere und, wie er sich festvornahm, für die Frauen der Welt.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt; Seine allererste, mit der mehr als Händchenhalten angesagt war, hieß Jessy Bergmann.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/Sxej4xGjrQI/AAAAAAAABSY/n6XFg7e0oOM/s1600-h/ChD+Charlys+Sommerliebe.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 105px; height: 113px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/Sxej4xGjrQI/AAAAAAAABSY/n6XFg7e0oOM/s400/ChD+Charlys+Sommerliebe.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5410973672957783298" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt; Charly hatte sie 1976 in Dijon bei einer Bildungsreise der &lt;a href="http://www.europa-union.de/"&gt;Europa-Union&lt;/a&gt; kennen und lieben gelernt und dass seine Favoritin in Niebüll lebte (im gleichen Niebüll übrigens, in dem Pallmall geboren wurde), hielt ihn nicht davon ab, sie mehrfach zu besuchen und im Juni 1977&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt; verbrachten beide mit einigen Freunden, Freundinnen und Bekannten Jessys einen kurzen Urlaub in Schweden, der Charly nachhaltig prägte. Besonders an eine bestimmte Nacht erinnerte er sich, notierte sie in seinem Tagebuch:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic; font-weight: bold; color: rgb(255, 255, 153);font-family:georgia;font-size:85%;"  &gt;&lt;span style="color: rgb(255, 255, 153);"&gt;»Gestern habe ich meinen ersten Joint geraucht und dann hatten wir alle miteinander Sex auf der großen Luftmatratze oder einfach auf dem Boden zwischen dem Heidekraut. Jessy, ich danke Dir, dass Du mir diese Tür geö&lt;/span&gt;ffnet hast. Heute morgen war die Luftmatratze ebenso kreidebleich wie unsere Haut. Wir wuschen uns gegenseitig ab und einige haben danach schon wieder miteinander geschla&lt;span style="color: rgb(255, 255, 153);"&gt;fen. Ich habe heute nicht nur mit Jessy gebumst sondern auch mit Gundi und mit Andrea. Gundi sagte "Mann, was hast Du denn für eine Latte" und ich habe nur zu Jessy geschaut und die sagte "Mach doch" und dann ging es einfach los und vier Hände zogen mich in eine Ecke. Diese Nacht werde ich mein Leben lang nicht&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;a style="color: rgb(255, 255, 153);" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/Sq-UHokHWqI/AAAAAAAAA8Q/ijHjdO73PxQ/s1600-h/ChD+SPIEGEL+titelt+Zu+viel+Sex.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 152px; height: 200px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/Sq-UHokHWqI/AAAAAAAAA8Q/ijHjdO73PxQ/s200/ChD+SPIEGEL+titelt+Zu+viel+Sex.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5381682938599922338" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 255, 153);font-family:georgia;" &gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-style: italic; font-weight: bold; color: rgb(255, 255, 153);font-family:georgia;font-size:85%;"  &gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-style: italic; font-weight: bold; color: rgb(255, 255, 153);font-family:georgia;font-size:85%;"  &gt;&lt;span style="color: rgb(255, 255, 153);"&gt;vergessen, denn es hat mir wirklich großen Spaß gemacht, und Jessy auch, denn ich sah, wie sie mit Burt schlief, einem Kieler, der wie Jimi Hendrix aussah und von dem mir Jessy verraten hatte, dass sie schon lange wissen wollte, wie Sex mit ihm  wohl wäre.(...)  Zum Mittagessen haben wir dann alle darüber überhaupt nicht mehr geredet, so selbstverständlich war das, was heute Nacht passiert ist. Wir haben lieber über politische Themen diskutiert. Es gab große Meinungsverschiedenheiten, ob Ulrike Meinhof umgebracht wurd&lt;/span&gt;e oder nicht. Später habe ich dann auf der Gitarre ein paar Songs gespielt.«&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Sommer darauf lernte Charly Sabine Stern kennen, seine spätere Frau, und beendete seine Beziehung zu Jessica, die heute verheiratet sein und in den Niederlanden leben soll. Die Fotos des Schweden-Urlaubs von 1977 hat Charly aber immer aufgehoben, hat sie vor Sabine versteckt. So auch ein Foto, auf dem sich Jessy nackt auf der Luftmatratze räkelt und das später Hintergrundbild der Aktion „&lt;a href="http://spiritofgermany.blogspot.com/2009/12/donnerstag-der-03-dezember-2009.html"&gt;Verfolge die Rocklegende&lt;/a&gt;“ wurde.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2505778712536129224-7444029370698244125?l=charlydavidson.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://charlydavidson.blogspot.com/feeds/7444029370698244125/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://charlydavidson.blogspot.com/2010/09/seite-song-8-elektronik-sex-and-drugs.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2505778712536129224/posts/default/7444029370698244125'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2505778712536129224/posts/default/7444029370698244125'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://charlydavidson.blogspot.com/2010/09/seite-song-8-elektronik-sex-and-drugs.html' title='A-SEITE / Song 8: Der Mann, der nicht Moses war'/><author><name>rainerWsauer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13967052938766529190</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TG4-GieMXsI/AAAAAAAAB5w/OiOYsfQvPDU/S220/rainerWsauer.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TAN9HNfKHrI/AAAAAAAABjg/IT_w04k7ZI8/s72-c/ChD+Sex+And+Drugs+And+Elektromusik.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2505778712536129224.post-4723435170491176561</id><published>2010-09-27T01:08:00.000-07:00</published><updated>2010-09-29T01:12:50.149-07:00</updated><title type='text'>A-SEITE / Song 7: Folksempfänger</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SlbsuYgiDyI/AAAAAAAAAds/LlZ3zkPP0PI/s1600-h/ChD+Folksempfaenger.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 275px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SlbsuYgiDyI/AAAAAAAAAds/LlZ3zkPP0PI/s400/ChD+Folksempfaenger.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5356729088400822050" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic; color: rgb(153, 255, 255);font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic; color: rgb(153, 255, 255);font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;„...gonna give you some Pictures at an Exhibition...“&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 255);font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 255);font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;(Keith Emerson)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;(...) &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;spielte bei der Wahl der von ihm dabei favorisierten Musikrichtungen die neueröffnete Zweigstelle der Offenbacher Stadtbücherei im Stadtteil Lauterborn eine entscheidende Rolle. &lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/Sq9244Pux9I/AAAAAAAAA7o/agjFTRVYwz0/s1600-h/ChDs+Stadtbuecherei+Lauterborn.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 192px; height: 193px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/Sq9244Pux9I/AAAAAAAAA7o/agjFTRVYwz0/s320/ChDs+Stadtbuecherei+Lauterborn.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5381650799274149842" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Nur wenige Kilometer von der Carl-Ulrich-Siedlung entfernt, war sie per Fahrrad schnell zu erreichen und bot ihm erheblich größere Möglichkeiten sich Dinge auszuleihen und in sich aufzusaugen, als der Bücherbus, der jeden Dienstag in der Nähe seines Wohnblocks für drei Stunden Halt machte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Grund hierfür lag darin, dass es in Lauterborn als besonderes Extra eine Mediothek gab, die zu ihrer Eröffnung frisch mit den aktuellsten und progressiven Schallplatten, die man sich nur wünschen konnte, ausgestattet worden war. Keine Frage: ohne diesen Umstand hätte die musikalische Karriere eines Charly Davidson später gar nicht so stattfinden können. Er selbst hat es später in der bereits erwähnten NDR-Talkshow auf den Punkt gebracht:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic; font-weight: bold; color: rgb(255, 255, 153);font-family:georgia;font-size:85%;"  &gt;»Das was ich sagen kann, jedem jungen Menschen nur dringendst anraten kann, ist: Du musst lesen, lesen, lesen und nochmals lesen. Und wenn in der Familie kein Geld da ist, um Bücher zu kaufen, dann rede dich nicht raus, sondern geh' in Büchereien und nutze sie. Nur das bringt dich auf andere Gedanken, entfaltet deine Phantasien, denn es ist der Schlüssel dazu, etwas aus sich zu machen. (...) Um es einmal auf den TV-Punkt zu bringen: Fernsehsendungen sind ja gelegentlich lehrreich, meistens aber, und da können sie mir sagen was sie wollen, geistige Umweltverschmutzung. Lesen jedoch ist Fernsehen für den Kopf und ist für die Seele das, was ein Spaziergang für den Körper bringt: Erholung. Eine Stunde Lektüre von „Alice im Wunderland“ und in deinem Kopf ist alles möglich. Alles!«&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/Sq96azNwTeI/AAAAAAAAA7w/ku4pWlZM98M/s1600-h/ChDs+White+Album+no5.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 259px; height: 161px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/Sq96azNwTeI/AAAAAAAAA7w/ku4pWlZM98M/s400/ChDs+White+Album+no5.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5381654680574119394" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Die Zweigstelle der Stadtbücherei lag im Herzen der 1968 neu erbauten Wohnstadt Lauterborn und dort gab es Schallplatten der &lt;a href="http://www.beatles.com/"&gt;BEATLES&lt;/a&gt; und der &lt;a href="http://www.wolfgangrostek.de/5000onions/index.html"&gt;INCREDIBLE STRING BAND&lt;/a&gt;, Alben von &lt;a href="http://www.zappa.com/"&gt;Frank Zappa und seinen MOTHERS OF INVENTION&lt;/a&gt;, solche von Kabarettist &lt;a href="http://www.h%c3%83%c2%bcsch.org/"&gt;Hanns Dieter Hüsch&lt;/a&gt; und von &lt;a href="http://www.bobdylan.com/"&gt;Bob Dylan&lt;/a&gt;, Vinyl der Elektrobands &lt;a href="http://www.tangerinedream.org/"&gt;TANGERINE DREAM&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.emersonlakepalmer.com/"&gt;EMERSON LAKE &amp;amp; PALMER&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.kraftwerk.com/"&gt;KRAFTWERK&lt;/a&gt;, Alben von &lt;a href="http://www.ihrekinder.com/"&gt;IHRE KINDER&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://www.broeselmaschine.de/"&gt;BRÖSELMASCHINE&lt;/a&gt; und, das faszinierte Charly sehr, Platten von Marc Bolans Band &lt;a href="http://www.marc-bolan.org/"&gt;TYRANNOSAURUS REX&lt;/a&gt;, bevor Bolan sie in T. REX umbenannt hatte. Zu sagen, dass diese Schallplatten den jungen Karl David Korff damals beeinflusst hätten, wäre eine bodenlose Untertreibung - nein: sie prägten sein weiteres Leben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;(...)&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt; entstand 1972 einerseits Karl Davids Musikgefühl - Folkrrock-Musik mit elektronischen Elementen - und zeitgleich sein Drang, wortspielerisch ausgeflippte, skurrile Geschichten zu Papier zu bringen. Dadurch, dass er Bolan auf dessen Pfaden durch Zwergenwelten folgte, sich wie ein Salamander inmitten von baumhohem Gras versteckte, in zauberhaften Wäldern voller &lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/Sl5Dl6sE4cI/AAAAAAAAAgM/41LyvyhOPzM/s1600-h/ChDmag+Incredible+String+Band+1.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 200px; height: 200px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/Sl5Dl6sE4cI/AAAAAAAAAgM/41LyvyhOPzM/s200/ChDmag+Incredible+String+Band+1.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5358794925305815490" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Einhörner und Salamander herum streifte, in den sonnenumfluteten Pavillions an den Seen Abyssinias Drachen jagte, entdeckte er schließlich die Lyrik William Blakes, die Gesänge Hiawathas, Coleridges Xanadu und die Gedichte Walt Whitmans aus der Mitte des 19. Jahrunderts. Auf den Geschmack gekommen verschlang der 14-jährige nun auch noch jedes Science Fiction Buch, dessen er habhaft werden konnte, hörte Mike Heron und der UNGLAUBLICHEN STRING BAND zu und wurde ohne Zweifel durch diese Einflüsse zu einem weitsichtigen Träumer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu Weihnachten 1972 wünschte sich Karl David dann eine orange-schwarze Gebläse-Orgel, die gleiche Art, wie sie von Bolan und der STRING BAND gespielt wurden, er band Glöckchen an eine Schnur und ahmte so die Geräusche des Windspiels nach, die Bolan in seine Songs eingebaut hatte, er spielte auf dem Tambourin seiner Mutter und auf einer kaum noch funktionstüchtigen Mandoline aus dem Sperrmüll. Alles sollte so klingen, wie er es bei TYRANNOSAURUS REX, der ISB oder der BRÖSELMASCHINE vorgefunden hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die so entstandenen Cassettenrekorder-Aufnahmen hatte er dann nur fünf Jahre später als Zuspielaufnahmen für CHARLY DAVIDSON AND FRIENDS verwendet, sie aber auf dem Höhepunkt seines Erfolgs &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;(...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(...) Zeitgeist-Humus aus Folk- und Rockmusik, Hippiekultur, Elektromusikklängen, Marc Bolans Wort-Boogie&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SnrIKYKVfQI/AAAAAAAAAmk/_m4ZfoOOsbk/s1600-h/ChD+Broeselmaschine.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 200px; height: 200px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SnrIKYKVfQI/AAAAAAAAAmk/_m4ZfoOOsbk/s200/ChD+Broeselmaschine.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5366821986575416578" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;, den Klängen der BRÖSELMASCHINE&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;, Licorice McKechnies feenhafter STRING BAND-Stimme, gedüngt mit Geschichten aus fernen Science-Fiction-Fantasy-Welten führte in seiner Gesamtheit dazu, dass einem in Wales geborenen Gymnasiasten mit guten Deutsch-, Englisch- und Elektronik-Kenntnissen, der einen weit gefächerten progressiven Musikgeschmack hatte, dazu noch gesegnet war mit ausbaufähigen musikalischen Fähigkeiten und einem Schädel voller ausgeflippter literarischer Ideen, die Welt zu Füßen lag, ohne dass dies irgend jemand ahnte, am wenigsten er selbst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch Karl David Korff sprang von seinem Balsaholz-Floß, verließ die Mondfähre und begann diese neue Welt zu betreten, sie für sich zu erobern. Zuerst noch durchaus zögerlich, denn Eroberer besaßen doch immer großartige Namen: Columbus, Roald Amundsen, Vasco Da Gama, Robert Falcon Scott, Marco Polo, Wernher von Braun, Thor Heyerdahl, Torstein Raaby. Das machte etwas her. Aber: Karl Korff oder „David, der Eroberer“? - Das ging nun überhaupt nicht und schrie geradewegs nach einer Lösung. Karli zermarterte sich seinen Kopf.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2505778712536129224-4723435170491176561?l=charlydavidson.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://charlydavidson.blogspot.com/feeds/4723435170491176561/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://charlydavidson.blogspot.com/2010/09/seite-song-7-folksempfanger.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2505778712536129224/posts/default/4723435170491176561'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2505778712536129224/posts/default/4723435170491176561'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://charlydavidson.blogspot.com/2010/09/seite-song-7-folksempfanger.html' title='A-SEITE / Song 7: Folksempfänger'/><author><name>rainerWsauer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13967052938766529190</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TG4-GieMXsI/AAAAAAAAB5w/OiOYsfQvPDU/S220/rainerWsauer.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SlbsuYgiDyI/AAAAAAAAAds/LlZ3zkPP0PI/s72-c/ChD+Folksempfaenger.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2505778712536129224.post-6803979365593328583</id><published>2010-09-23T00:23:00.000-07:00</published><updated>2010-09-27T01:14:48.609-07:00</updated><title type='text'>A-SEITE / Song 6: The Spirit Of Germany</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SxIrzL5MH6I/AAAAAAAABRY/8IkUQsdFMMQ/s1600/ChD+1964-1970.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 276px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SxIrzL5MH6I/AAAAAAAABRY/8IkUQsdFMMQ/s400/ChD+1964-1970.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5409434260791369634" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic; color: rgb(153, 255, 255);font-family:georgia;font-size:85%;"  &gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(153, 255, 255);font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;„Das alles ist Deutschland, das alles sind wir&lt;br /&gt;Das gibt es nirgendwo anders. Nur hier, nur hier“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 255);font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;(Die Prinzen)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Mai 1964: Die BEATLES arbeiten gerade an ihrem ersten Film, als die Korffs das Vereinigte Königreich verlassen und in Deutschland, schräg gegenüber von Frankfurt am Main, &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;auf der anderen Seite des Flusses, in &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;einer Stadt namens Offenbach ihre neue Heimat finden. Im obersten Stockwerk eines Wohnblocks der Carl-Ulrich-Siedlung bezogen Karl David, seine Schwester Helen und seine Eltern eine kleine 2-Zimmer-Wohnung - ein Horror, wie er anlässlich seines 40. Geburtstags in der NDR-Talkshow „3 nach 9“ erzählte: &lt;span style="font-style: italic; font-weight: bold; color: rgb(255, 255, 153);font-family:georgia;font-size:85%;"  &gt;»Mein „Brawdy Cottage“, meinen „Admiral Benbow“ und die ganze Landschaft drumherum, hatte ich geliebt und nun lebte ich wie in einem Ozeandampfer, eingesperrt, auf dem obersten Deck.«&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nur wenige Wochen später wurde Karl David Korff in die Humboldtschule eingeschult und erinnerte sich später daran, wie er als kleiner Junge mit seinem braunen Leder-Ranzen auf dem Rücken während seines einen Kilometer langen Schulwegs durch die Waldstraße (die schon damals so gar nichts mehr mit Wäldern und Bäumen zu tun hatte, sondern zu beiden Seite mit Fabrikgebäuden und Mehrfamilien-Wohnhäusern bebaut war),&lt;/span&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/S_4ikBdQSyI/AAAAAAAABjY/kZb7boZ3u40/s1600/ChD+Self-Portrait+Bootleg+Album.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 150px; height: 149px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/S_4ikBdQSyI/AAAAAAAABjY/kZb7boZ3u40/s400/ChD+Self-Portrait+Bootleg+Album.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5475852199190874914" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt; durch das offen stehende Fenster einer Gaststätte „Can‘t Buy Me Love“ hörte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieses Lied war der Beginn seiner persönlichen Zuneigung zu allem, das mit den Fab Four zusammen hing - eine Art von liebevoller Treue von Seiten Charlys, die später sogar dazu führte, dass er das berühmte&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;„ABBEY ROAD“-Album der BEATLES&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt; in George Martins Londoner „Air“-Studio re-mixen durfte; eine Empfehlung seines Freundes Lars Voreigner war dem (...)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/Sq9pvXJMMhI/AAAAAAAAA7Q/FDxNCNYAMeM/s1600-h/ChD+Rudolf-Koch-Schule.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 200px; height: 149px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/Sq9pvXJMMhI/AAAAAAAAA7Q/FDxNCNYAMeM/s200/ChD+Rudolf-Koch-Schule.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5381636342118363666" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;(...) war Karl David Korff als Individuum eher unbedeutend für seine Mitschüler geblieben, aber langsam wurde er aufgrund seiner englischen Sprachkenntnisse ein kleiner Stern am gymnasialen Himmel, den die Schulleitung zum Beispiel einsetzte, als ein amerikanischer Austauschschüler namens Rob Archer ans Rudolf-Koch-Gymnasium kam. Dieser wiederum war für Jung-Charly doppelt interessant, erzählte Rob doch ständig von seiner süßen Heimat Alabama und dem nicht weit von seinem Heimatort entfernt gelegenen Hunstville, der „Rocket City“, wie Präsident Eisenhower die Stadt getauft hatte, in der Rob Archers Vater nun arbeitete. Mit seiner Mutter Ida war er für ein Jahr nach Deutschland gekommen, denn Ida Archer stammte aus Deutschland und hatte ihren Mann Jimmy 1958 in Zweibrücken als US-Armeeangehörigen kennengelernt. (...) Robby und Karl, der von Robby immer nur „Charlee“ genannt wurde, waren bald die besten Freunde, erwogen einen Moment lang, Blutsbrüder zu werden, belegten gemeinsam den Astronomie-Kurs und schauten sich abends durch Robbys Spiegelteleskop stundenlang den Sternenhimmel an. Nach dem Ende der siebten Klasse, das war im Juni 1969, musste Robby dann aber wieder zurück in die USA. Karl war wie gelähmt über den Verlust seines besten Freundes, man versprach sich zu schreiben, tat dies auch in den ersten Wochen und Monaten, dann jedoch mit stetig nachlassender Konsequenz und faktisch ab dem Sommer 1970 hatte Karl von Robby nichts mehr gehört, denn die Archers waren umgezogen und die neue Adresse nicht mehr feststellbar.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/Sl49xyvzNmI/AAAAAAAAAf0/O6MVf0RlJ3Y/s1600-h/Der+ChD+Volksempfaenger.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 320px; height: 176px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/Sl49xyvzNmI/AAAAAAAAAf0/O6MVf0RlJ3Y/s320/Der+ChD+Volksempfaenger.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5358788532262614626" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;(...) alten Telefunken-Volksempfänger aus Bakelit wieder in Gang zu setzen. Er baute ihn auseinander, säuberte alle Teile akribisch, baute das Gerät wieder zusammen, schaute nach, welche Röhren nicht mehr leuchteten, wenn er den Strom einschaltete, hängte ans Schwarze Brett im Rudolf-Koch-Gymnasium eine Suchanzeige, bekam nach und nach die benötigten Röhren zusammen, baute sie ein, schaltete den Volksempfänger ein und ... er funktionierte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem Moment begann Karl David Korffs Leidenschaft für das Radiohören und Radiomachen. Der Volksempfänger funktionierte recht ordentlich und leistete ihm fortan gute Dienste. Nun konnte er auf Langwelle 153 kHz den DEUTSCHLANDFUNK hören, dessen Hitparadensongs er Sonntag für Sonntag wie ein Schwamm (...).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neben Englisch war inzwischen die Deutsche Sprache Karlis Leidenschaft geworden und seinen Deutsch-Lehrer, Herrn Reichart, liebte er über alles. Reichert weckte in seinen Schülern jenes unstillbare Interesse an Literatur, ohne das sich eine spätere Lebenslinie voller Poesie und Prosa kaum erklären lässt.&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/Sq9vWJidzfI/AAAAAAAAA7Y/SjRHsoTL-b0/s1600-h/ChDs+TT-Programm+Bruchrechnen.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 148px; height: 200px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/Sq9vWJidzfI/AAAAAAAAA7Y/SjRHsoTL-b0/s200/ChDs+TT-Programm+Bruchrechnen.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5381642506039315954" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt; Aber Reichart hatte natürlich auch einen Gegenspieler, der Peridón hieß, Mathematiklehrer war und &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Karl David Korff &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;mit seinem „TT-Programm Bruchrechnen“ oft bis zur Weißglut quälte, damals, Ende der wilden 60er-Jahre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Es war ja wirklich eine wilde Zeit, in die der Junge damals hineinwuchs: Studentenunruhen, die Niederschlagung des Prager Frühlings, der Besuch des Shah in Deutschland, der sozial-liberale Regierungswechsel in Bonn, der Vietnam-Krieg und die Hippie-Bewegung. Der verblühte Prager Frühling brachte neue Lehrer an deutsche Lehranstalten. Herrn Komarec zum Beispiel. Der war geflüchtet, wurde Karlis Musiklehrer und den anderen Quintanern Lieder wie „Camerada, Camerada“ bei oder „Dem Spender sei ein Trulala“ bei, das Charly Davidson später in seinen berühmten Anti-Kriegssong „(Da bin ich ja umsonst) Krepiert“ umtextete. So entstand um ihn herum der „Spirit Of Germany“; später gab Charly Davidson seinem Musikverlag eben diesen Namen.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2505778712536129224-6803979365593328583?l=charlydavidson.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://charlydavidson.blogspot.com/feeds/6803979365593328583/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://charlydavidson.blogspot.com/2010/09/seite-song-6-spirit-of-germany.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2505778712536129224/posts/default/6803979365593328583'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2505778712536129224/posts/default/6803979365593328583'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://charlydavidson.blogspot.com/2010/09/seite-song-6-spirit-of-germany.html' title='A-SEITE / Song 6: The Spirit Of Germany'/><author><name>rainerWsauer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13967052938766529190</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TG4-GieMXsI/AAAAAAAAB5w/OiOYsfQvPDU/S220/rainerWsauer.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SxIrzL5MH6I/AAAAAAAABRY/8IkUQsdFMMQ/s72-c/ChD+1964-1970.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2505778712536129224.post-7181815026052708662</id><published>2010-09-20T01:55:00.000-07:00</published><updated>2010-09-23T00:22:12.623-07:00</updated><title type='text'>A-SEITE / Song 5: Eine Brille macht noch keinen Sänger</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SmbIkFbMsYI/AAAAAAAAAhs/7OtrPXJajuQ/s1600-h/ChD+Gute+Aussichten.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 273px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SmbIkFbMsYI/AAAAAAAAAhs/7OtrPXJajuQ/s400/ChD+Gute+Aussichten.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5361192928688255362" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(153, 255, 255);font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;„Wer durch Brillen sieht,&lt;br /&gt;hält sich für klüger, als er ist.“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 255);font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;&lt;span&gt;(Johann Wolfgang von Goethe)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:85%;" &gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:85%;" &gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Sehilfen begleiteten Charly Davidsons Leben, seit in seiner Jugend bei ihm Übersichtigkeit&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;(wissenschaftl.: Hyperopie, landläufig: Weitsichtigkeit)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/Sq-bcmPdrAI/AAAAAAAAA8o/9WDoBHhjEzQ/s1600-h/ChD+Charlys+Wayfarer+5121+50_22.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 200px; height: 97px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/Sq-bcmPdrAI/AAAAAAAAA8o/9WDoBHhjEzQ/s200/ChD+Charlys+Wayfarer+5121+50_22.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5381690995335080962" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt; festgestellt wurde und ihn „weitsichtig“ zu nennen, dagegen hätte er niemals Protest eingelegt. Man könnte fast sogar sagen, dass die Brille sein Markenzeichen war, das fast alle Cover seiner Singles in irgendeiner Weise dominierte und sogar &lt;a href="http://heimatkunde.blogspot.com/2010/08/karl-david-korff-korff-musik.html"&gt;1988 auf der Hülle&lt;/a&gt; &lt;a href="http://heimatkunde.blogspot.com/2010/08/karl-david-korff-korff-musik-hysterical.html"&gt;der Platte prangte&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://heimatkunde.blogspot.com/2010/08/karl-david-korff-korff-musik-hysterical_24.html"&gt;mit der er das Vereinigte Königreich eroberte und die Lounge-Musik erfand&lt;/a&gt;.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TJcc33E3WiI/AAAAAAAACIM/KTGCB1q2L3s/s1600/ChD+Karl+David+Korff+1966.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 111px; height: 163px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TJcc33E3WiI/AAAAAAAACIM/KTGCB1q2L3s/s400/ChD+Karl+David+Korff+1966.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5518911614368569890" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Als Junge trug er die in der 60er-Jahren üblichen Hornbrillen, die wegen ihrer außen, am Rahmen und den Bügeln genieteten Scharnierbefestigungen, den „&lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Ray-Ban_Wayfarer"&gt;Wayfarer&lt;/a&gt;“-Brillen aus der amerikanischen Brillenwerkstatt Bausch &amp;amp; Lomb&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt; recht ähnlich sahen. Seine erste echte „Wayfarer“ bekam Karl David Korff im Juni 1969 von seinem Schulfreund Rob Archer geschenkt, bevor dieser in die Staaten zurück musste. Karli fand, dass sie ihm besser auf der Nase saß, als seine deutschen Sehhilfen,&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt; auch wenn eines der beiden Sonnenbrillengläser &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=33524469&amp;amp;postID=7431296279711838399"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 220px; height: 220px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TJcXsk-_JxI/AAAAAAAACIE/KtSh_208JYU/s400/KDK+Cover+Musik+Vol.1.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5518905922975377170" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;schon einen Sprung hatte. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Deshalb wanderte die „Wayfarer“ getreu ihres Namens auch lange Zeit lang mit ihm herum, zuerst nach Dänemark, Schweden und Norwegen und anschließend durch sein weiteres Leben und Charly ließ sich als Rockstar immer wieder neue Ray Ban-Brillen an sein Näschen anpassen, auch wenn er hin und wieder auch fremd-sah und (...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Als die „&lt;a href="http://heimatkunde.blogspot.com/2006/09/dl50t-10kontakt-aufnahme.html"&gt;KONTAKTAUFNAHME&lt;/a&gt;“ Ende Februar 1982 als BLUE LIPS RECORDS Nummer BL 8203 in die Plattenläden kam, war Charly vom sofortigen Erfolg seines Debutalbums mehr als überzeugt. Dass sich in Berlin gerade zur selben Zeit eine Dame namens Gabriele Susanne Kerner daran machte, einen Stein loszutreten, der mit gewaltiger Wucht in den germanischen Musiktümpel fiel und die Neue Deutsche Welle verursachte, ahnte er nicht.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SmbAkV-7ZZI/AAAAAAAAAhk/fvAhZ-LAJ5w/s1600-h/ChD+Eberhard+Panne.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 200px; height: 147px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SmbAkV-7ZZI/AAAAAAAAAhk/fvAhZ-LAJ5w/s200/ChD+Eberhard+Panne.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5361184137040061842" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt; Fast schien es, als hätte sich das von ihm auf der Coverrückseite verewigte Botho Strauß Zitat &lt;span style="color: rgb(255, 204, 153);font-size:85%;" &gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;»All unsere glücklichen und vergeblichen Versuche, uns mit der Welt zu verständigen, uns zu berühren und zu beeinflussen, die ganze Artenvielfalt unserer Erregungen und Absichten fallen der Ödnis und der Monotonie eines soziotechnischen Kurzbegriffs zum Opfer«&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; bewahrheitet, denn die „KONTAKTAUFNAHME“ lag wie Blei in den Regalen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic; font-weight: bold; color: rgb(255, 255, 153);font-family:georgia;font-size:85%;"  &gt;»Natürlich war ich vom sofortigen Erfolg überzeugt. Ich war ein scharfer Beobachter der gegenwärtigen Realität, kam dazu aus dem politischen Rockbusiness, hatte eine gute Band, einen guten Freund als Produzenen und den besten Toningenieur, den man sich in Frankfurt vorstellen konnte. Auch wenn Eberhard Panne, der gerade in seinem Studio das erste Album von IDEAL abgemischt hatte, von Euphorie abrieten. Aber diese Möglichkeit, das jetzt noch allen zugrunde gehen könnte, schloss ich konsequent aus. Und das sich alles, was ich erreichen wollte, mit der Neuen Deutschen Welle entschleunigen würde, das sah ich nicht. Eine gute Brille macht eben noch keinen Hellseher.«&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/Sq-c9ZrsapI/AAAAAAAAA8w/NQHpNCn9Mxo/s1600-h/ChD+Die+goldene+Liese.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 121px; height: 248px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/Sq-c9ZrsapI/AAAAAAAAA8w/NQHpNCn9Mxo/s400/ChD+Die+goldene+Liese.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5381692658411137682" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Doch so schnell wollten BLUE LIPS und Charly Davidson nicht aufgeben und deshalb veröffentlichte man Ende Mai 1982 die „KONTAKTAUFNAHME“ ein weiteres Mal, nun mit einem höherem Werbebudget als im Februar, und diesmal funktionierte die Sache halbwegs. Album und ausgekoppelte Single „Längerfest / Viva Caro“ wurden von den Kritikern wohlwollend aufgenommen und die Stadt Göttingen zeichnete Charlys Wortwitz sogar aus, als sie ihm im Herbst 1982 den mit 3.000,-- DM dotierten Kleinkunstpreis „Goldene Liese“ zusprach.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Obwohl hochschwanger, nahm Sabine Korff sichtlich stolz an der Übergabe der Auszeichnung teil. Die Laudatio hielt der Niedersächsische Kultusminister, der sich den Fauxpas leistete, Charly als britischen Musiker, der hervorragend mit der deutschen Sprache umgehe, zu bezeichnen, was, zur Verwunderung des Minsters, zu erheblicher Heiterkeit des Publikums geführt hatte. Charly bedankte sich mit den Worten: &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;„Als Roy Black der Rockmusik nehme ich den Preis gerne entgegen. Lang lebe Deutschland“.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SnczhrRmP8I/AAAAAAAAAlU/ANSt6u8Ihw0/s1600-h/ChD+Tonstudio+Panne.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SnczhrRmP8I/AAAAAAAAAlU/ANSt6u8Ihw0/s200/ChD+Tonstudio+Panne.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5365814134680469442" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;(...) Bei BLUE LIPS nahm man die positive Kritik auf Charly Davidsons zweites Alben durchaus zur Kenntnis und stellte den 26-jährigen als intellektuelles Aushängeschild des Labels dar. Andererseits wurde Alf Riederwald im Frühjahr 1983 nach Frankfurt zu Davidson geschickt und forderte mit Album Nummer Drei endlich „ein klein wenig mehr finanziellen Erfolg“ ein, wie er es ausdrückte, damit BLUE LIPS nicht immer nur „draufzahlen müsse“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Charly hatte ihm damals nichts darauf entgegnet und bloß zustimmend genickt, ganz so wie ein Kind, das mit unendlicher Energie versucht hatte, alles richtig zu machen, das am Ende aber trotzdem von seinen Eltern ausgeschimpft wurde. Nach außen wirkte er unverändert hart, innen jedoch war Charly tief verletzt worden. Man wollte also tatsächlich von ihm, den eingeschlagenen Weg zu verlassen. Was sollte er statt dessen tun? Auf 'Neue Deutsche Welle' machen? „Ich bin tief verletzt, dass man die Messer wetzt, auf mich die Hunde hetzt, mein Genie unterschätzt.“ notierte er in sein Tagebuch und schrieb anschließend die Ur-Fassung seines späteren Hits „Ich-Falle“. Es war für ihn, sagte er mir später, tatsächlich so, als hätte BLUE LIPS ihm den Boden unter den Füßen weggezogen und er stürze zurück in die Zeit, als er nach Deutschland gekommen war: ein Außenseiter, ohne Freunde und ohne der deutschen Sprache richtig mächtig zu sein.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2505778712536129224-7181815026052708662?l=charlydavidson.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://charlydavidson.blogspot.com/feeds/7181815026052708662/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://charlydavidson.blogspot.com/2010/09/seite-song-5-eine-brille-macht-noch.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2505778712536129224/posts/default/7181815026052708662'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2505778712536129224/posts/default/7181815026052708662'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://charlydavidson.blogspot.com/2010/09/seite-song-5-eine-brille-macht-noch.html' title='A-SEITE / Song 5: Eine Brille macht noch keinen Sänger'/><author><name>rainerWsauer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13967052938766529190</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TG4-GieMXsI/AAAAAAAAB5w/OiOYsfQvPDU/S220/rainerWsauer.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SmbIkFbMsYI/AAAAAAAAAhs/7OtrPXJajuQ/s72-c/ChD+Gute+Aussichten.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2505778712536129224.post-7254790654756537384</id><published>2010-09-16T00:37:00.000-07:00</published><updated>2010-09-18T03:55:26.422-07:00</updated><title type='text'>A-SEITE / Song 4: Zeit zu Lieben und zu Leben</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SmLch2IqObI/AAAAAAAAAhM/fj5aro0Ugds/s1600-h/ChD+Zeit+zu+lieben+und+zu+leben.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 275px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SmLch2IqObI/AAAAAAAAAhM/fj5aro0Ugds/s400/ChD+Zeit+zu+lieben+und+zu+leben.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5360088980549941682" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 255);font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic;"&gt;„Liebe ist ein Landmark, stets fixiert,&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 255);font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic;"&gt;sieht Stürmen ins Gesicht, ist allen Schiffen&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 255);font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic;"&gt;der Polarstern für die Fahrt -&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 255);font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic;"&gt;der Wert indes wird kaum begriffen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 255);font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic;"&gt;Kein Narr der Flüchtigkeit ist sie - Rosenmund&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 255);font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic;"&gt;und Wangen sind zwar ihr Ziel bei Zeit,&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 255);font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic;"&gt;doch schnell verwelken Grund und Stund.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 255);font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic;"&gt;Die Liebe aber endet stets in Ewigkeit.“ &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 255);font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;&lt;span&gt;(William Shakespeare)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Charly Davidson war Sänger der Politrockband FLIESSBAND, war eine lokale Größe im Rockmusikgeschäft, ungewöhnlich, aufregend, auffallend. Eine Rocklegende zu sein, davon war er allerdings noch weit entfernt, als er und die Studentin Sabine Stern im April 1980 standesamtlich heirateten&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt; und sich einen Tag später in der Offenbacher Frei-Religiösen Gemeinde am Schillerplatz noch einmal trauten.&lt;/span&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TJSYNDpNCQI/AAAAAAAACH0/Xs9OdfU71jg/s1600/ChD+Sabine+und+Charly+1980.jpg"&gt;&lt;img style="float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 237px; height: 333px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TJSYNDpNCQI/AAAAAAAACH0/Xs9OdfU71jg/s400/ChD+Sabine+und+Charly+1980.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5518202793519548674" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt; Charly alias Karl David Korff kam, politisch unkorrekt-korrekt, in feinem Zwirn nebst Fliege und Sabi stand vor ihm mit vielen Locken und ihrem glücklichsten Lachen, das der Schleier des weißen Kleides nur schwer verbergen konnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf der Kirchenorgel spielte der 17-jährige "Davidson Clan"- Keyboarder &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dr._Scissors"&gt;Axel Grzybowsky&lt;/a&gt; die von Charly speziell für die Hochzeit komponierten Musikstücke und alle, die bei dieser ungewöhnlichen Hochzeit dabei waren, spürten, dass da mit beiden etwas im Busch war mit Karli als Buschmann. Kein Zweifel: wer es wollte, konnte das Ungewöhnliche, das Atemberaubende an ihm spüren, selbst lange bevor es offen zu Tage trat. (...)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Da Charly schon nur wenige Wochen nach der Hochzeit sein Design-Studium an der „Hochschule für Gestaltung“ abgebrochen hatte, um sich fortan voll aufs Musikmachen zu konzentrieren, entschloss sich Sabine nur wenige Wochen vor Beginn des Herbstsemesters dazu, ihr BWL-Studium zu beenden und nahm eine Stelle in der Buchhaltung bei HORTEN an. Sie tat dies freiwllig und ohne Druck ihren Mannes, aber es war keine freie Entscheidung sondern eine Notwendigkeit, denn nur so kam das nötige Geld für den Lebensunterhalt der beiden zusammen; Charlys Einkünfte als Musiker und Dozent an der Offenbacher Volkshochschule im Kursfach „Elektronische Klangerzeugung“ waren nach wie vor von Woche zu Woche unterschiedlich und reichten bei weitem nicht aus, um beide zu ernähren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Allerdings waren es nicht nur finanzielle Gründe, die Charly Davidson dazu bewogen im September 1980 bei FLIESSBAND auszusteigen um zukünftig zusammen mit Lukas Linde als ständigen Begleiter ein erstes Kleinkunstprogramm auf die Bühne zu bringen, das „ICH GEBE ZU ... Bedenken“ hieß und Davidson und Linde quer durch die Bundesrepublick führen sollte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Charly wollte damit etwas ganz Neues auf die Beine stellen, literarisches Kabarett mit politischem Tiefgang vermischen und dazu Rockmusik und elektronische Klangmalereien präsentieren. Eine „Kabarockrevue“ unter seinem Namen sollte es werden, wie er damals in den einschlägigen Szenezeitschriften zitiert wurde, doch das ambitionierte Projekt floppte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Charlys kleines „Tournee-Theater“ durch Deutschland hatte, abgesehen von einem großartigen Auftritt im „Onkel Pö“ in Hamburg und einem recht guten im „Café Einstein“ in der Kurfürstenstraße in Berlin, den ihnen Manuel Göttsching von ASH RA vermittelt hatte und  bei dem INTERZONE-Sänger Heiner Pudelko im Publikum war und sich „prrrächtig amüsierte“, wie er später erzählte, keinen nachhaltigen Erfolg und brachte kaum zusätzliche Buchungen, weshalb beide die Sache im Februar 1981 desillusioniert und nahezu pleite beendeten.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://c1.ac-images.myspacecdn.com/images02/75/m_1c5841e7bbf046bc9462a296bd26f064.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 170px; height: 181px;" src="http://c1.ac-images.myspacecdn.com/images02/75/m_1c5841e7bbf046bc9462a296bd26f064.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Trotzdem nahmen Charly und Lukas am 21. und 22. März 1981 noch einmal als Duo am „Lied &amp;amp; Rock“-Nachwuchsfestival im Planetarium in Stuttgart teil  - dem letzten seiner Art, bevor der NDW-Tsunami das Land überflutete. Charly Davidson hatte die Teilnahmebestätigung daran schon Ende 1980 erhalten und wollte diese Chance unbedingt wahrnehmen; auch Sabine hatte ihm zugeraten, denn ein Preisgeld hatte die Haushaltskasse dringend nötig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Stuttgart wurden Charly Davidson und Lukas Linde, für beide überraschend, für ihren Song „Selbstbetrug“ mit dem Sonderpreis der Jury ausgezeichnet.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt; Karli (&lt;a href="http://vids.myspace.com/index.cfm?fuseaction=vids.individual&amp;amp;VideoID=59384673"&gt;an HOHNER Pianett und ARP-Axxe&lt;/a&gt;) und Luke (auf dem Flightcase sitzend mit akustischer Gitarre) hatten das schwäbische Publikum mit einem brillanten Auftritt und „Wortspielen nebst textlichem Tiefgang“ (wie Jurymitglied Alf Riederwald von der Plattenfirma BLUE LIPS in der Begründung zum Sonderpreis schrieb) überrascht und im Sturm erobert &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;(...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;(...) was beide denn bisher so gemacht hätten und ob er nicht einmal ein komplettes Konzert von ihnen sehen könne.&lt;/span&gt; &lt;span style="font-family:georgia;"&gt;&lt;span&gt;„Na klar“&lt;/span&gt;, sagte Charly. &lt;span&gt;„Kommen Sie in einem Monat doch mal nach Frankfurt-Fechenheim, da spielen wir mit der kompletten Band. Sie sind herzlich eingeladen.“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Wer Charly nur ein wenig kannte, den verwundert es kaum, dass es damals weder eine Band noch eine Setlist gab. Lukas Linde dagegen war nicht verwundert sondern sichtlich geschockt von Charlys Vorgehensweise und sagte ihm, dass die Sache mit Sicherheit scheitern würde. Charly dagegen vertraute blind seinem Mythos und baute auf seine Fähigkeit, Dinge in kürzester Zeit anschieben und die unwahrscheinlichsten Geschichten am ehesten eintreten lassen zu können. Seine Frau Sabine hielt sich, obwohl sie die Ängste von Lukas durchaus verstand, ganz aus der Sache herraus, denn sie war damals bereits mit ihrer ersten Tochter schwanger, kannte ihren Charly und wusste, dass es sinnlos und zermürbend war, mit ihm über solche Dinge zu streiten. Charly sagte ihr nur, es gäbe keinen Grund zur Beunruhigung und drückte Sabine und das war's.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Charly Davidson musste nun aber schnell handeln und eine neue, eigene Band zusammenstellen. Neben Lukas fanden sich dessen alter Freund und Elektro-Bassist Michael Bock, der inzwischen volljährige Axel Grzybowsky an den Keyboards und Schlagzeuger Barny Hirschmann (der sich auf einen Aushang Davidsons im Fenster des in der B-Ebene der Hauptwache gelegenen Jugendbüros gemeldet hatte) als Charlys BEGLEITUNG zusammen. Vierzehn Tage und Nächte, in denen Sabine ihren Charly so gut wie nicht zu Gesicht bekam, probten die fünf im Übungsraum von Seppl Niemeyers Band OCTOPUS am Fechenheimer Friedhof und dann stand das Live-Set. Drei Probeauftritte absolvierten Charly Davidson &amp;amp; BEGLEITUNG noch im JuZ, dann konnte sich Charly sicher sein, dass der Ort, das Publikum, vor allem aber (...)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;(...) „Ich denke, BLUE LIPS kann Euch einen Plattenvertrag anbieten, der außergewöhnlich ist“, sagte Alf.&lt;/span&gt; &lt;span style="font-family:georgia;"&gt;&lt;span&gt;„Wie 'außergewöhnlich?'“&lt;/span&gt;, fragte Charly zurück. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Conny erzählte darauffhin etwas von „langfristig“, ließ die Worte „aufbauen“ und „Option auf mehrere Alben“ fallen und da wussten Lukas und Sabi, dass dies der Durchbruch für Charly sein konnte, auf den er seit Jahren hingearbeitet hatten. Für Charly war die Möglichkeit zu Scheitern schon gar keine Option mehr: &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic; font-weight: bold; color: rgb(255, 255, 153);font-family:georgia;font-size:85%;"  &gt;»Wie gut ist mir dieser Moment, der erste Augenblick meines Weges zur Rocklegende, in Erinnerung. Einen Nachwuchswettbewerb gewonnen, mein Auftritt ein voller Erfolg, ein Plattenvertrag über mehrere Alben: unter diesen Umständen ließ der Erfolg kaum noch lange auf sich warten. Ich hatte meine wahre Berufung entdeckt, noch bevor die Tinte unter dem Vertrag trocken war.«&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SmbOhYjm2WI/AAAAAAAAAh0/6d2qYeHXIG8/s1600-h/ChD+Tonstudio+Eberhard+Panne.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 200px; height: 149px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SmbOhYjm2WI/AAAAAAAAAh0/6d2qYeHXIG8/s200/ChD+Tonstudio+Eberhard+Panne.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5361199479353956706" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;(...) Den ganzen Sommer und Herbst 1981 erarbeiteten Charly und Lukas die Songs des ersten ChD-Albums (mit „ChD“ signierte Charly seit dem Erfolg in Stuttgart seine Autogrammkarten), probten ausgiebig mit der BEGLEITUNG und alle zusammen nahmen sie im November und Dezember 1981 im Tonstudio Panne in Frankfurt die „KONTAKTAUFNAHME“ auf. Sabi war hochschwanger, als die Aufnahmen am 03. November begannen und als Tochter Caroline am 18. November geboren wurde, gab es eine zweitägige Pause, in der Charly den Song „Viva Caro“ schrieb, der später auf die B-Seite seiner ersten Single kommen sollte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;------------------------------------------------------------------------------&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;u&gt;Anmerkung:&lt;/u&gt; Die Songtitel „Zeit zu Lieben und zu Leben“ sowie das Pendant auf der B-Seite, „Zeit zu Leben und zu Lieben“, gehen zurück auf einen &lt;a href="http://spiritofgermany.blogspot.com/2010/08/donnerstag-der-12-august-2010.html"&gt;Text des amerikanischen Predigers Bob Moorhead&lt;/a&gt; sowie auf das Buch „&lt;a href="http://rainergolem.beepworld.de/biografisches.htm"&gt;Fangt an zu leben und zu lieben! Menetekel und Aktion in Offenbach&lt;/a&gt;“ von Rainer Golembiewski, Christina Nagel-Woitalla und Günter Burkart (1981, Saalbau Verlag Offenbach)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2505778712536129224-7254790654756537384?l=charlydavidson.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://charlydavidson.blogspot.com/feeds/7254790654756537384/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://charlydavidson.blogspot.com/2010/09/seite-song-4-zeit-zu-lieben-und-zu.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2505778712536129224/posts/default/7254790654756537384'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2505778712536129224/posts/default/7254790654756537384'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://charlydavidson.blogspot.com/2010/09/seite-song-4-zeit-zu-lieben-und-zu.html' title='A-SEITE / Song 4: Zeit zu Lieben und zu Leben'/><author><name>rainerWsauer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13967052938766529190</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TG4-GieMXsI/AAAAAAAAB5w/OiOYsfQvPDU/S220/rainerWsauer.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SmLch2IqObI/AAAAAAAAAhM/fj5aro0Ugds/s72-c/ChD+Zeit+zu+lieben+und+zu+leben.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2505778712536129224.post-179519297488227330</id><published>2010-09-13T00:10:00.000-07:00</published><updated>2010-09-15T01:15:22.969-07:00</updated><title type='text'>A-SEITE / Song 3: Kontaktaufnahme</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SxeIUoGRNMI/AAAAAAAABSI/DhtMBrUReTM/s1600-h/ChD+Kontaktaufnahmen.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 275px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SxeIUoGRNMI/AAAAAAAABSI/DhtMBrUReTM/s400/ChD+Kontaktaufnahmen.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5410943365251413186" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 255);font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic;"&gt;„Ein Märchen sollt ihr nun hören, sollt den Abenteuern lauschen,&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(153, 255, 255);font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Von Osseo, jenem Magier, der vom Abendstern herabkam.“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 255);font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;(Henry Wadsworth Longfellow)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TJBGin9V4KI/AAAAAAAACGU/Zt3yaEz_vBE/s1600/ChD+ROCKLEGENDE+Deutschland+im+Herbst+Plakat.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 140px; height: 200px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TJBGin9V4KI/AAAAAAAACGU/Zt3yaEz_vBE/s200/ChD+ROCKLEGENDE+Deutschland+im+Herbst+Plakat.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5516987104184623266" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Es ist Sommer 1978; der "Herbst", den die deutsche Gesellschaft während des RAF-Terrorismus fühlte, hatte bleibende Schäden hinterlassen, war aber langsam am Abklingen, die politischen Kräfte in der Bundesrepublik räumten auf, Franz Josef Strauß machte sich daran, Bundeskanzler zu werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In einem Radiosendung des Hessischen Rundfunks war zu Beginn des Jahres ein merkwürdiger Mensch vorgestellt worden, der, 'bewaffnet' mit Mundharmonika, Gitarre und Cowboyhut, lässig Songs seiner Helden Bob Dylan, CSN&amp;amp;Y und Marc Bolan klampfte und in eigenen Textübersetzungen sang. Interessant ist dieser Auftritt aber vor allem wegen der Interview-Passagen zwischen den Songs, denn hier war schon seine Fähigkeit zu erkennen, konkreten Fragen auszuweichen, sie rätselhaft zu beantworten und ins Absurde zu drehen und damit den eigenen Mythos zu pflegen. Und nichts deutete in der Sendung von Diether Dehm-Lerryn darauf hin, dass dieser Mann nur wenige Wochen später als Sänger zur lokalen Politrockband FLIESSBAND stoßen und ins politische Fach wechseln sollte. Schließlich war Charly Davidson, so hieß der Mensch, bisher im Frankfurter Raum nur als Elektronik-Folk-Sänger bekannt gewesen. Doch das sollte sich bald ändern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TJBLWXn0OPI/AAAAAAAACGs/HBWkQ2PBcEk/s1600/ChD+ROCKLEGENDE+Das+Fechenheimer+Rathaus.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 183px; height: 200px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TJBLWXn0OPI/AAAAAAAACGs/HBWkQ2PBcEk/s200/ChD+ROCKLEGENDE+Das+Fechenheimer+Rathaus.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5516992391199078642" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;(...) Fälschlicherweise angekommen in einem Jugendzentrum im alten Fechenheimer Rathaus, direkt über der Polizeiwache gelegen, schaute ich mich dort etwas ratlos um, denn die Bühne gegenüber dem Tresen war leer und im ganzen Raum hielten sich nur sechs oder sieben Gäste auf. Wann denn „die Band“ auftreten würde, fragte ich etwas irritiert die junge Dame hinter der Theke. Während sie mich verwundert anschaute, stellte ich fest, dass sie wohl Anfang Zwanzig war und, trotzdem ihre Dauerwellenfrisur nicht mein Fall war, recht gut aussah. Sie war sicher nicht der Typ von Frau, auf die jeder Mann ohne länger nachzudenken geblendet zufliegt. Dafür war sie etwas zu klein und nicht schlank genug. Aber sie hatte durchaus ein hübsches Gesicht, das mich nun freundlich anlächelte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Heute tritt hier keine Band auf“, antwortete sie mir. Ich widersprach. „Aber im JuZ soll doch heute Abend eine Politrockband spielen, FLIESSBAND.“ „In den zwei Jahren, in denen ich hier kellnere“, sagte sie zu mir, „habe ich schon viele Bands hier spielen sehen, aber eine Politrockband ist bei uns hier noch nie aufgetreten“, sprachs und spülte weiter ihre Gläser, fügte dabei aber an: „Liegt wohl daran, dass hier im Haus die Polizei sitzt. Ich heiße übrigens Sabine, genannt Sabi“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich schaute auf die Uhr. Genau jetzt hätte der Auftritt beginnen sollen. Statt dessen bestellte ich bei Sabi artig ein Bier, trank es schnell aus, bedankte mich und überlegte, wie ich mich mit dem Auftritt von FLIESSBAND so hatte irren können. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;„Gibt es hier in Frankfurt noch ein Fechenheim?“, fragte ich sie schon halb im Weggehen. Sabi lachte laut. „Nee“, bekam ich zur Antwort, „aber noch ein Jugendzentrum“. Sabi lachte danach noch einen Tick lauter und das ganz herzlich und gar nicht verletzend und beschrieb mir den Weg  (...)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;&lt;span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/Sl7tp5Guk4I/AAAAAAAAAg8/_VW5dJpywlI/s1600-h/ChD+Weltanschauung+gemalt+von+G+Hubert+Neidhart.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 200px; height: 159px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/Sl7tp5Guk4I/AAAAAAAAAg8/_VW5dJpywlI/s200/ChD+Weltanschauung+gemalt+von+G+Hubert+Neidhart.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5358981910576927618" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Als ich in Begleitung von Charly ins Fechenheimer Jugendzentrum im Rathaus zurückkehrte, stand Sabine immer noch hinter dem Tresen und arbeitete. Ich lächelte ihr zu. „Das ist Sabi...und das ist Charly“, stellte ich beide einander vor. „Charly ist Sänger der Politrockband, die ich vorhin bei Euch gesucht habe“, sagte ich zu ihr.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;„Nice to meet you“,&lt;/span&gt; &lt;span style="font-family:georgia;"&gt;sagte Charly zu ihr, salutierte kurz, wobei ich bemerken konnte, wie Sabine leicht errötete. Gut sah er ja damals wirklich aus. Groß, schlank, mit langen Haaren, irgendwie verwegen, gerade in Öl auf Leinwand gebannt von &lt;a href="http://www.g-h-neidhart.de/"&gt;G. Hubert Neidhart&lt;/a&gt;; Johnny Depp als „Jack Sparrow“ war im Vergleich ein Dreck gegen ihn.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(...)&lt;span style="font-family:georgia;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;„Du hast mich da auf eine Idee gebracht. Warum nennen wir uns nicht CHARLY DAVIDSON UND BEGLEITUNG.&lt;/span&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/Sncx37qsMII/AAAAAAAAAlM/vYTF1y1-GTM/s1600-h/ChD+Begleitung.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 200px; height: 189px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/Sncx37qsMII/AAAAAAAAAlM/vYTF1y1-GTM/s200/ChD+Begleitung.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5365812318014550146" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt; Später können ja noch mehr Leute in das Projekt mit einsteigen. Wir machen das wie bei CHARLY DAVIDSON AND FRIENDS“&lt;/span&gt;&lt;span&gt;.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Und so geschah es dann auch. Als Charly im Sommer 1980 nach mehr als zwei Jahren aus finanziellen Gründen bei FLIESSBAND ausstieg, gingen Lukas und er das Projekt BEGLEITUNG nun konsequent an und entwickelten als erstes Projekt ein Kleinkunstprogramm mit literarischen Texten, kleinen elektronischen und mechanischen Gimmicks sowie deutschen Songs plus gelegentlichen englischen Nummern.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2505778712536129224-179519297488227330?l=charlydavidson.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://charlydavidson.blogspot.com/feeds/179519297488227330/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://charlydavidson.blogspot.com/2010/09/seite-song-3-kontaktaufnahme.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2505778712536129224/posts/default/179519297488227330'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2505778712536129224/posts/default/179519297488227330'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://charlydavidson.blogspot.com/2010/09/seite-song-3-kontaktaufnahme.html' title='A-SEITE / Song 3: Kontaktaufnahme'/><author><name>rainerWsauer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13967052938766529190</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TG4-GieMXsI/AAAAAAAAB5w/OiOYsfQvPDU/S220/rainerWsauer.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SxeIUoGRNMI/AAAAAAAABSI/DhtMBrUReTM/s72-c/ChD+Kontaktaufnahmen.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2505778712536129224.post-1649602752029903755</id><published>2010-09-09T00:09:00.001-07:00</published><updated>2010-09-09T22:07:54.605-07:00</updated><title type='text'>A-SEITE / Song 2: Brawdy Cottage</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SlRbrzDsr5I/AAAAAAAAAdE/OFOagbiLERA/s1600-h/ChD+Wales+1957-1960.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 275px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SlRbrzDsr5I/AAAAAAAAAdE/OFOagbiLERA/s400/ChD+Wales+1957-1960.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5356006664848584594" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic; color: rgb(153, 255, 255); font-family: arial;font-family:georgia;font-size:85%;"  &gt;"&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic; font-family: arial; font-weight: bold; color: rgb(153, 255, 255);font-size:85%;" &gt;Um am Anfang anzufangen:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div  style="text-align: center;font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 255);font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Es ist Frühling, mondlose Nacht in der kleinen Stadt,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;sternenlos und bibel-schwarz..."&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span&gt;(Dylan Thomas)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TIetEliXcjI/AAAAAAAACEs/ztQgZUWpHRY/s1600/ChD+-+Unter+dem+Milchwald.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 200px; height: 141px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TIetEliXcjI/AAAAAAAACEs/ztQgZUWpHRY/s200/ChD+-+Unter+dem+Milchwald.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5514566563045798450" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;Charly Davidson hieß eigentlich Karl David, wurde im Frühjahr 1957 &lt;a href="http://www.woodcockwales.co.uk/first.html"&gt;in Wales nahe dem Milchwald&lt;/a&gt; gezeugt und erblickte am 1. Dezember als erstes Kind von Peter und Marianne Korff das Licht der Welt.&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt; Zu verdanken hatte er dies (und damit die Tatsache, dass er ein ‚Member Of The British Empire‘ war)&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt; seinem Onkel Georg Schneider,&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt; der Anfang  1955 Charlys Eltern&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt; &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;nach Pembrokshire in Wales g&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;eholt hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Georg und seine Schwester Marianne stammten aus Deutsch-Eylau in Westpreußen, wo sie zusammen mit sieben weiteren Geschwistern aufwuchsen.&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt; Im Sommer 1944 wurde der großgewachsene Blondschopf Georg Schneider aus der Schule heraus seiner Familie entrissen und zur SS rekrutiert. Wenig später fand er sich 500 Kilometer weiter westlich an der Usedomer Küste wieder, wo er zur Sicherung des streng geheimen Raketenprogrammes der Heeresversuchsanstalt Wernher von Brauns eingeteilt worden war, auf deren Gelände nach dem Bombenangriff der Alliierten ein Jahr zuvor zwar keine Raketen mehr gebaut, dafür aber umso mehr getestet wurden. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;Charly hatte seinen Onkel nie wirklich intensiv befragt, was er als Achtzehnjähriger in Peenemünde zu „sichern“ hatte und sein Onkel hatte ihm auch nicht gerne davon erzählt. Einmal nur hatte Charly von Onkel Georg einen Teil der Wahrheit erfahren und danach von sich aus keine Fragen mehr gestellt.&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/Sq9n3AkAUhI/AAAAAAAAA7I/mL9Wjm8KeK8/s1600-h/ChD+Peenemuende.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 200px; height: 136px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TIm8-WDRcgI/AAAAAAAACFU/t6s4F3LWuMY/s400/ChD+V-2+Schneider.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5515146997949100546" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;br /&gt;Viel lieber und mit Begeisterung erzählte Georg Schneider&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt; von den Testflügen des Braunschen Aggregats 4, das später in den Geschichtsbüchern nur noch V-2 genannt wurde. Anfang 1945 erreichte von Brauns Rakete eine Gipfelhöhe von mehr als 200 Kilometern und war damit das erste von Menschenhand gebaute Fluggerät, das den Weltraum erreichte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während von Braun und seine Raketenentwickler sich kurz vor Kriegsende nach Süddeutschland abgesetzt hatten, flohen Georg und die anderen SS-Wachen vor der russischen Armee in Richtung Westen. Nach zehn Tagen auf der Flucht geriet Georg Schneider bei Hannover hinter die Fronten und in britische Gefangenschaft. Man stellte anhand der Blutgruppen-Tätowierung auf seinem linken Oberarm fest, dass er der SS angehört hatte und verschiffte ihn via Bremen in das Kanadische Kriegsgefangenenlager ...&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TIeyJ5m69OI/AAAAAAAACE0/rwPar3N4sFA/s1600/ChD+David+Bowie+V-2-Schneider.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 260px; height: 260px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TIeyJ5m69OI/AAAAAAAACE0/rwPar3N4sFA/s400/ChD+David+Bowie+V-2-Schneider.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5514572151891096802" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;... &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;Charly im Frühjahr 1977 nach Berlin gefahren war um sein Elektromusik-Idol Brain One zu besuchen,&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt; der zu dieser Zeit in BLNW lebte und zusammen mit David Bowie in den Hansa-Studios in der Köthener Straße an der Album-Trilogie „LOW“, „HEROES“ und „LODGER“ arbeitete. Bei diesem Besuch hatte Charly voller Begeisterung auch von seinem Onkel, von Wernher von Braun und den V-2 Raketen erzählt und nur wenig später erschien auf wundersame Weise ein Somg namens „V-2 Schneider“ auf Bowies „HEROES“-Album.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natürlich gibt es auch Leute, die behaupten, Bowie habe den Titel KW-Epigone Florian Schneider gewidmet; man darf bei Charlys Version der Geschichte aber nicht vergessen, dass stets ein methodisches Prinzip von ihm war, dass seine am authentischsten wirkenden Geschichten selten stimmten, die absurdesten aber meistens der Wahrheit entsprangen. Und schließlich gründete er ja kurz vor seinem Tode mit „&lt;a href="http://www.v-2.me/"&gt;V-2 Media Entertainment&lt;/a&gt;“ eine Firma für Fach- und Consumermedien, die neben seinem eigenen Plattenlabel „&lt;a href="http://www.bestsi.de/"&gt;BestSide Records&lt;/a&gt;“ und der Music-Company „&lt;a href="http://www.cbq.de/"&gt;CBQ&lt;/a&gt;“ die Grundlage für Charlys ...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="320" height="266" class="BLOG_video_class" id="BLOG_video-608a3d651e8c58fe" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/get_player"&gt;&lt;param name="bgcolor" value="#FFFFFF"&gt;&lt;param name="allowfullscreen" value="true"&gt;&lt;param name="flashvars" value="flvurl=http://v9.nonxt5.googlevideo.com/videoplayback?id%3D608a3d651e8c58fe%26itag%3D5%26app%3Dblogger%26ip%3D0.0.0.0%26ipbits%3D0%26expire%3D1330287598%26sparams%3Did,itag,ip,ipbits,expire%26signature%3D7E9F4E81436201EEE0CB85A0B3FB76337224873C.6E8BC696DCFFBCECA1ED2E89E7D0DA9F54F96805%26key%3Dck1&amp;amp;iurl=http://video.google.com/ThumbnailServer2?app%3Dblogger%26contentid%3D608a3d651e8c58fe%26offsetms%3D5000%26itag%3Dw160%26sigh%3DGdG8g24SQ2vigWgg5m9BqC0UiHI&amp;amp;autoplay=0&amp;amp;ps=blogger"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/get_player" type="application/x-shockwave-flash"width="320" height="266" bgcolor="#FFFFFF"flashvars="flvurl=http://v9.nonxt5.googlevideo.com/videoplayback?id%3D608a3d651e8c58fe%26itag%3D5%26app%3Dblogger%26ip%3D0.0.0.0%26ipbits%3D0%26expire%3D1330287598%26sparams%3Did,itag,ip,ipbits,expire%26signature%3D7E9F4E81436201EEE0CB85A0B3FB76337224873C.6E8BC696DCFFBCECA1ED2E89E7D0DA9F54F96805%26key%3Dck1&amp;iurl=http://video.google.com/ThumbnailServer2?app%3Dblogger%26contentid%3D608a3d651e8c58fe%26offsetms%3D5000%26itag%3Dw160%26sigh%3DGdG8g24SQ2vigWgg5m9BqC0UiHI&amp;autoplay=0&amp;ps=blogger"allowFullScreen="true" /&gt;&lt;/object&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2505778712536129224-1649602752029903755?l=charlydavidson.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://charlydavidson.blogspot.com/feeds/1649602752029903755/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://charlydavidson.blogspot.com/2010/09/seite-song-2-brawdy-cottage.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2505778712536129224/posts/default/1649602752029903755'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2505778712536129224/posts/default/1649602752029903755'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://charlydavidson.blogspot.com/2010/09/seite-song-2-brawdy-cottage.html' title='A-SEITE / Song 2: Brawdy Cottage'/><author><name>rainerWsauer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13967052938766529190</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TG4-GieMXsI/AAAAAAAAB5w/OiOYsfQvPDU/S220/rainerWsauer.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SlRbrzDsr5I/AAAAAAAAAdE/OFOagbiLERA/s72-c/ChD+Wales+1957-1960.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2505778712536129224.post-2434965870710836213</id><published>2010-09-06T05:15:00.000-07:00</published><updated>2010-09-06T20:58:39.126-07:00</updated><title type='text'>A-SEITE / Song 1: Soundcheck</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center; font-family: arial;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.musicserv.org/streampad/audio/ChD%20VOC-01-2005.mp3"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 274px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/S-Jv37gHDvI/AAAAAAAABgg/Mv7aEbJLGbE/s400/ChD+Soundcheck.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5468055904237063922" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 204, 204);font-size:85%;" &gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic;"&gt;„Wenn jemand zu uns kommt und uns erzählt,&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 204, 204);font-size:85%;" &gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic;"&gt;auf dem Mond wachsen Erdbeeren,&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 204, 204);font-size:85%;" &gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic;"&gt;beginnen wir sofort, ihn davon zu überzeugen,&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 204, 204);font-size:85%;" &gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic;"&gt;daß dies doch nicht möglich sei,&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 204, 204);"&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 204, 204);font-size:85%;" &gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic;"&gt;anstatt uns zu fragen,&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 204, 204);font-size:85%;" &gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic;"&gt;warum ihm solch absonderliches einfiele,&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 204, 204);font-size:85%;" &gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic;"&gt;unsere Aufmerksamkeit zu erlangen.“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(102, 204, 204);font-size:85%;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 204, 204);font-size:85%;" &gt;&lt;span style="color: rgb(102, 204, 204);"&gt;(Siegmund Freud)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Der Gewölbekeller des Jugendzentrums war fensterlos und seit Jahren Probe- wie Auftrittsraum für viele Frankfurter Bands. Die Atemluft in ihm war stickig und es roch süßlich nach einer Mischung aus verschüttetem Bier und Zigaretten. Charly, damals, im Sommer 1978, Sänger der Politrockband FLIESSBAND, schritt, einen dunkelgrünen, sargähnlichen Koffer mit seiner HOHNER Orgel in der Hand die Treppe hinunter, gertenschlank wie er damals war, lang gewachsen und auf der Nase eine viel zu große Brille. Auf der kleinen Bhne angekommen, stellte er den Koffer ab, begrüßte seine Mitmusiker, zog die schwarze Lederjacke aus, lockerte seinen Kopf indem er ihn hin und her schüttelte und trat dann langsam an den Mikrofonständer. Einen Raunen ging durch den Keller, dann begannen um mich herum die Gespräche zu verstummen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a style="color: rgb(0, 0, 0); font-family: arial;" onblur="try   {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/S-J3ewsTUJI/AAAAAAAABgo/7hprjkYCVOU/s1600/ChD+macht+Soundcheck+1978.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 161px; height: 173px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/S-J3ewsTUJI/AAAAAAAABgo/7hprjkYCVOU/s400/ChD+macht+Soundcheck+1978.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5468064267931701394" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Jeder andere Sänger hätte nun wahrscheinlich „Test, Test, Test“ oder „Eins, zwei, drei“ ins Mikrofon gerufen. Nicht so Charly Davidson. Sein Soundcheck war, wie seine ganze Person, anders. Er trat ans Mikrofon, zog es mit seiner rechten Hand etwas zu sich hin und grölte sodann mit voller Stimme ... einen Seeräuber-Shanty:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;„Fünfzehn Mann auf des toten Mannes Kiste,&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;yo-ho-ho-heh … und ‘ne Buddel voll Rum!&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Sie trinken bis sie der Teufel holt ...&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;yo-ho-ho-heh ... ‘ne Buddel voll Rum“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Das war SEIN Soundcheck, Charlys Markenzeichen, unverwechselbar bis zuletzt. Jedes Mal aufs Neue erstaunte er so - sehr zum Amusement der Eingeborenen - die Neuankömmlinge in seiner Welt und wurde von ihnen, wie auch von mir an diesem Abend, gefragt, warum er das denn sänge, worauf Charly Davidson in einer stets schlecht gespielten Verlegenheit erwiderte:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;„Weil ich in Wales geboren wurde. Im Brawdy Cottage, das früher der Gasthof 'Admiral Benbow' war, von wo aus Jim Hawkins nach Bristol aufbrach, um von dort zur Schatzinsel zu segeln.“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a style="color: rgb(0, 0, 0); font-family: arial;" onblur="try   {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/S-J4SFko0vI/AAAAAAAABgw/SCn1Doqg4EM/s1600/ChD+bei+FLIESSBAND+1978.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 210px; height: 165px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/S-J4SFko0vI/AAAAAAAABgw/SCn1Doqg4EM/s400/ChD+bei+FLIESSBAND+1978.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5468065149710029554" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Und dann lachte er. Es war jenes abgehackte diabolische Lachen, das ich damals zum ersten Mal hörte und das nur Charly Davidson so beherrschte. Ein perfekt einstudiertes Lachen, das später auf vielen seiner Platten und bei Konzerten zu hören war und bald so bekannt war, dass man ihn gelegentlich sogar für Fremdproduktionen engagierte, allein wegen dieses Lachens.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Um zu versuchen, Charly Davidson und sein Leben zu verstehen, ist es notwendig, auf die britischen Inseln zu gehen und Wales zu besuchen, genauer gesagt die felsige Küste Pembrokeshires bei Newgale, zu einer Zeit, als der II. Weltkrieg ...&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2505778712536129224-2434965870710836213?l=charlydavidson.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://charlydavidson.blogspot.com/feeds/2434965870710836213/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://charlydavidson.blogspot.com/2010/09/seite-song-1-soundcheck_06.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2505778712536129224/posts/default/2434965870710836213'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2505778712536129224/posts/default/2434965870710836213'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://charlydavidson.blogspot.com/2010/09/seite-song-1-soundcheck_06.html' title='A-SEITE / Song 1: Soundcheck'/><author><name>rainerWsauer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13967052938766529190</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TG4-GieMXsI/AAAAAAAAB5w/OiOYsfQvPDU/S220/rainerWsauer.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/S-Jv37gHDvI/AAAAAAAABgg/Mv7aEbJLGbE/s72-c/ChD+Soundcheck.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2505778712536129224.post-9119388279116753507</id><published>2010-09-02T00:32:00.000-07:00</published><updated>2010-09-17T22:40:17.073-07:00</updated><title type='text'>A-SEITE: Prelude</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a style="font-family: georgia;" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.musicserv.org/streampad/audio/ChD%20BEG-01-1983.mp3"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 274px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/S97RK9-r8II/AAAAAAAABgI/yqneJw6n9Oc/s400/ChD+Prelude+Foto.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5467036984040747138" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 204, 204);font-size:85%;" &gt;&lt;span style="font-style: italic; font-weight: bold;font-family:arial;" &gt;„Er ist zäh wie Unkraut im Beton,&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;div style="text-align: center; color: rgb(102, 204, 204);"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-style: italic; font-weight: bold;font-family:arial;" &gt;er lässt das Pflaster platzen,&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-style: italic; font-weight: bold;font-family:arial;" &gt;er schießt sich hoch ans Licht&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-style: italic; font-weight: bold; color: rgb(102, 204, 204);"&gt;und für seinen Mund braucht er 'nen Waffenschein.“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 204, 204);"&gt;(Ulla Meinecke)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Bevor man sich eine Schallplatte anhören kann, holt man sie aus Albumcover und Plattenhülle, befreit ihre Rillen vom Staub der Zeit, legt sie behutsam auf den Dorn inmitten des Plattentellers, führt den Tonarm langsam an den äußeren Rand der rotierenden Scheibe, legt dann vorsichtig die Abtastnadel auf, vermeidet es dabei, einen Kratzer zu verursachen, den man ein Plattenleben lang nicht mehr loswerden würde,&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/S_4YTOYsvRI/AAAAAAAABjQ/vCCKzMpX4F0/s1600/ChD+Schallplattenspieler.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 200px; height: 149px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/S_4YTOYsvRI/AAAAAAAABjQ/vCCKzMpX4F0/s200/ChD+Schallplattenspieler.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5475840915487374610" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt; und lauscht anschließend dem faszinierenden Knistern und Knacken von gepresstem Vinyl, das auf den Geist ähnlich wirkt, wie das Geräusch des Feuers, mit dem die Menschen seit Urzeiten Wärme und Schutz und Wohlbefinden verbinden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist es, was in unserer heutigen, mit digitalen Musikangeboten zugemüllten Welt, ebenso vergangen ist, wie das Geräusch der Schreibmaschine, durch die einst Gedanken schmetternd zu Papier gebracht wurden. Man mag sich da gar nicht vorstellen, was die Zukunft uns noch für schreckliche Verbesserungen bringen wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die folgende Geschichte ist eine Schallplatte, auch wenn dies zuerst kurios und nicht glaubhaft klingen mag, aber so ist es. Sie handelt von einem Menschen aus dem vergangenen Jahrhundert: Karl David Korff, der sich selbst Charly Davidson nannte - ich denke, sie haben ihn noch in lebhafter Erinnerung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Charly war ein Mensch, der sich nur schwer damit abfinden konnte, wie die Welt um ihn herum sich verändert, zugleich aber jemand, der als 'Elektronik Junkie' dem elektronischen Zeitalter verfallen war. Mitten im Rock 'n' Roll geboren, wurde Charly geprägt durch den Sound der 60er-Jahre und fing an, eigene Musik zu machen, als die Hippie-Generation gerade auf Entzug ging.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als deutscher Bob Dylan gehandelt wurde Davidson zum politischen Rocksänger, war dadurch zu wild für die Neue Deutsche Welle, weshalb er sich in einen Rock-Poeten verwandelte, den die Intellektuellen schnell zu einer ihrer Ikone stilisierten, um ihn noch schneller wieder aus ihren Kreisen auszustoßen, als Charly die Hitparaden erklomm.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da war er er aber mit seinen Songs, mit seiner Stimme - die eigentlich eine 'Nicht-Stimme' war, wie es ihm Heiner Müller einmal auf eine Plattenhülle schrieb - bereits der Favorit der Massen geworden, seine Balladen waren Gast unzähliger Herzen und sein Lächeln der Mittelpunkt von Frauenfantasien, obwohl Charly Davidson nie vergaß zu betonen, Sänger von Liebesliedern seien potentielle Lügner. Zu polarisieren, das war sein Lebenselixier, „L'éclat - c'est moi“ sein Wahlspruch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In seinen Liedern konnte Charly Kindesmissbrauch mit der gleichen Intensität anprangern, wie er über die Liebe zu viel zu jungen Mädchen sang. Oder er engagierte sich mit voller Kraft gegen die Abschlachtung von Walen und warf nur wenig später in TV-Kochshows lebende Langusten in siedendes Wasser. Das war Charly Davidson: ein Mensch, den niemand zu keiner Zeit vorausberechnen konnte, am wenigsten er selbst. Und geau so wurde er zu einer Rocklegende.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun ist er tot und das kam so…&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2505778712536129224-9119388279116753507?l=charlydavidson.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://charlydavidson.blogspot.com/feeds/9119388279116753507/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://charlydavidson.blogspot.com/2010/09/rocklegende-die-seite-prelude.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2505778712536129224/posts/default/9119388279116753507'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2505778712536129224/posts/default/9119388279116753507'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://charlydavidson.blogspot.com/2010/09/rocklegende-die-seite-prelude.html' title='A-SEITE: Prelude'/><author><name>rainerWsauer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13967052938766529190</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TG4-GieMXsI/AAAAAAAAB5w/OiOYsfQvPDU/S220/rainerWsauer.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/S97RK9-r8II/AAAAAAAABgI/yqneJw6n9Oc/s72-c/ChD+Prelude+Foto.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2505778712536129224.post-5886255057108858407</id><published>2010-09-02T00:08:00.000-07:00</published><updated>2010-11-03T03:07:53.039-07:00</updated><title type='text'>ROCKLEGENDE: Anstelle eines Vorwortes</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.musicserv.org/streampad/audio/ChD%20EML-04-1991.mp3"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 298px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TH9QLQrl0kI/AAAAAAAACAI/I3JBwxSs6WA/s400/Charly+Davidson+-+Rocklegende.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5512212623311360578" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-style: italic; font-weight: bold; color: rgb(153, 255, 255);font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;„Ist es so falsch, z&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic; font-weight: bold; color: rgb(153, 255, 255);font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;u Hause&lt;br /&gt;bei seiner Schallplattensammlung&lt;br /&gt;sein zu wollen?“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 255);font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;(Nick Hornby)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;hr /&gt;  &lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TIZGTvCwoDI/AAAAAAAACEc/J0gXtSPR6fo/s1600/ChD+-+Soundexpress+Cover+03-2008.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 201px; height: 273px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TIZGTvCwoDI/AAAAAAAACEc/J0gXtSPR6fo/s400/ChD+-+Soundexpress+Cover+03-2008.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5514172098621251634" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;&lt;span&gt;- Karl David Korff kam am 1. Dezember 1957 in Wales zur Welt. 1964 übersiedelte er mit seinen Eltern nach Deutschland.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;- 1976 begann er, zuerst als Folk-Rock-Sänger, dann als Frontmann einer Frankfurter Politrockband, seine Karriere.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;- Ab 1981 gelangte er unter dem Namen Charly Davidson als Deutschrocksänger und Songwriter zu nationalem Ruhm.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;- 1988 erschuf er das Genre der „Lounge“-Musik und wurde dadurch auch international bekannt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;- Nach mehr als zwei Jahrzehnten bei großen Plattenfirmen und sieben Alben in den Top-10 der Deutschen Charts gründet er 2003 sein eigenes Musik- und Medienlabel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;- Auch für Skandälchen und Aufreger ist Davidson stets ein Garant: So täuschte er vor einigen Jahren medienwirksam seinen eigenen Tod vor, zog (obwohl er solches zuvor immer vehement ausgeschlossen hatte) für die britische Version der Reality-TV-Sendung „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!“ in ein australisches Dschungelcamp, düpierte Thomas Gottschalk in dessen Late-Night-Show und landete mehrmals vor Gericht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;- Der begeisterte Gleitschirmflieger wurde 2008 Werbeträger der Bio-Limonade „&lt;a href="http://www.spiritofgeorgia.de/"&gt;Spirit Of Georgia&lt;/a&gt;“*, deren Umsatzzahlen daraufhin um fast 70 Prozent stiegen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;hr /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;aus: SOUNDEXPRESS © 2008. Veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung der Axel Pranger Mediabase GmbH/Berlin.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:arial;font-size:78%;"  &gt;*= &lt;u&gt;Hinweis:&lt;/u&gt; „Spirit Of Georgia“ ist eine eingetragene Schutzmarke der The Coca-Cola Company. Copyright © Coca-Cola. Alle Rechte diesbezüglich vorbehalten.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2505778712536129224-5886255057108858407?l=charlydavidson.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://charlydavidson.blogspot.com/feeds/5886255057108858407/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://charlydavidson.blogspot.com/2010/09/rocklegende-anstelle-eines-vorwortes.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2505778712536129224/posts/default/5886255057108858407'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2505778712536129224/posts/default/5886255057108858407'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://charlydavidson.blogspot.com/2010/09/rocklegende-anstelle-eines-vorwortes.html' title='ROCKLEGENDE: Anstelle eines Vorwortes'/><author><name>rainerWsauer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13967052938766529190</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TG4-GieMXsI/AAAAAAAAB5w/OiOYsfQvPDU/S220/rainerWsauer.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TH9QLQrl0kI/AAAAAAAACAI/I3JBwxSs6WA/s72-c/Charly+Davidson+-+Rocklegende.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2505778712536129224.post-337326621054139573</id><published>2010-04-22T22:48:00.000-07:00</published><updated>2011-01-03T00:19:44.395-08:00</updated><title type='text'>BLOGGBUCH INHALTSVERZEICHNIS</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Seit dem Jahre 2007 wurden jährlich unter www.bloggbuch.de Songs (= Kapitelauszüge) des in diesem Jahr erscheinenden Buches "CHARLY DAVIDSON - Rocklegende" von Rainer W. Sauer im Internet veröffentlicht. Die letzte Veröffentlichungung fand von September bis Dezember 2010 statt und wird bis enschließlich März 2011 im Internet zu lesen sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier sind die einzelnen Songs der "Rocklegende" aufgeführt und können durch Anklicken aufgerufen werden&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;a href="http://charlydavidson.blogspot.com/2010/09/rocklegende-anstelle-eines-vorwortes.html"&gt;ANSTELLE EINES VORWORTES&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://charlydavidson.blogspot.com/2010/09/rocklegende-die-seite-prelude.html"&gt;A-Seite: PRELUDE&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://charlydavidson.blogspot.com/2010/09/seite-song-1-soundcheck_06.html"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;A-Seite/Song 1: SOUNDCHECK&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://charlydavidson.blogspot.com/2010/09/seite-song-2-brawdy-cottage.html"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;A-Seite/Song 2: BRAWDY COTTAGE&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://charlydavidson.blogspot.com/2010/09/seite-song-3-kontaktaufnahme.html"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;A-Seite/Song 3: KONTAKTAUFNAHME&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://charlydavidson.blogspot.com/2010/09/seite-song-4-zeit-zu-lieben-und-zu.html"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;A-Seite/Song 4: ZEIT ZU LIEBEN UND ZU LEBEN&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://charlydavidson.blogspot.com/2010/09/seite-song-5-eine-brille-macht-noch.html"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;A-Seite/Song 5: EINE BRILLE MACHT NOCH KEINEN SÄNGER&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://charlydavidson.blogspot.com/2010/09/seite-song-6-spirit-of-germany.html"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;A-Seite/Song 6: THE SPIRIT OF GERMANY&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://charlydavidson.blogspot.com/2010/09/seite-song-7-folksempfanger.html"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;A-Seite/Song 7: FOLKSEMPFÄNGER&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://charlydavidson.blogspot.com/2010/09/seite-song-8-elektronik-sex-and-drugs.html"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;A-Seite/Song 8: DER MANN, DER NICHT MOSES WAR&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://charlydavidson.blogspot.com/2010/10/seite-song-9-snowjumper-oder-en-nsten.htm"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;A-Seite/Song 9: SNOWJUMPER (oder: En næsten perfekt næse for sne)&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://charlydavidson.blogspot.com/2010/10/seite-song-10-spagat-ist-wenn-mans.html"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;A-Seite/Song 10: SPAGAT IST, WENN MAN’S TROTZDEM MACHT&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://charlydavidson.blogspot.com/2010/10/seite-song-11-eine-angekundigte.html"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;A-Seite/Song 11: EINE ANGEKÜNDIGTE TRENNUNG&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://charlydavidson.blogspot.com/2010/10/seite-song-12-gluck-ohne-ende.html"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;A-Seite/Song 12: GLÜCK OHNE ENDE&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://charlydavidson.blogspot.com/2010/10/seite-song-13-switched-on-musik.html"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;A-Seite/Song 13: SWITCHED-ON MUSIK&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://charlydavidson.blogspot.com/2010/10/seite-song-14-remove-before-flight.html"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;A-Seite/Song 14: REMOVE BEFORE FLIGHT!&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://charlydavidson.blogspot.com/2010/10/seite-song-15-von-der-kunst-ein-mensch.html"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;A-Seite/Song 15: VON DER KUNST, EIN MENSCH ZU SEIN&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://charlydavidson.blogspot.com/2010/10/seite-song-16-uberflieger.html"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;A-Seite/Song 16: ÜBERFLIEGER&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://charlydavidson.blogspot.com/2010/11/b-seite-song-1-inkar-nation.html"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;B-Seite/Song 1: INKAR-NATION&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://charlydavidson.blogspot.com/2010/11/b-seite-song-2-ommadawn.html"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;B-Seite/Song 2: OMMADAWN&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://charlydavidson.blogspot.com/2010/11/b-seite-song-3-flaschenpost.html"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;B-Seite/Song 3: FLASCHENPOST&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://charlydavidson.blogspot.com/2010/11/b-seite-song-4-one-size-fits-all.html"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;B-Seite/Song 4: ONE SIZE FITS ALL&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://charlydavidson.blogspot.com/2010/11/b-seite-song-5-toten-kehren-zuruck-und.html"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;B-Seite/Song 5: TOTE KEHREN ZURÜCK UND SIND HUNGRIG&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://charlydavidson.blogspot.com/2010/11/b-seite-song-6-der-schwarze-fleck.html"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;B-Seite/Song 6: DER SCHWARZE FLECK&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://charlydavidson.blogspot.com/2010/11/b-seite-song-7-wie-soll-man-wissen-was.html"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;B-Seite/Song 7: WIE SOLL MAN WISSEN, WAS MAN NICHT WEISS?&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://charlydavidson.blogspot.com/2010/11/b-seite-song-8-zeit-zu-leben-und-zu.html"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;B-Seite/Song 8: ZEIT ZU LEBEN UND ZU LIEBEN&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://charlydavidson.blogspot.com/2010/12/b-seite-song-9-spiel-mit-dem-feuer.html"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;B-Seite/Song 9: SPIEL MIT DEM FEUER&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://charlydavidson.blogspot.com/2010/12/b-seite-song-10-times-they-are-changin.html"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;B-Seite/Song 10: THE TIMES THEY ARE A-CHANGIN'&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://charlydavidson.blogspot.com/2010/12/b-seite-song-11-ein-privater-moment-der.html"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;B-Seite/Song 11: EIN PRIVATER MOMENT, DER ALLES VERÄNDERT&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://charlydavidson.blogspot.com/2010/12/b-seite-song-12-die-wahrheit-ist-eine.html"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;B-Seite/Song 12: DIE WAHRHEIT IST EINE WASSERLEICHE&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://charlydavidson.blogspot.com/2010/12/b-seite-song-13-wie-tief-kann-man-sehen.html"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;B-Seite/Song 13: WIE TIEF KANN MAN SEHEN&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://charlydavidson.blogspot.com/2010/12/b-seite-song-14-irgendwo-im-nirgendwo.html"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;B-Seite/Song 14: IRGENDWO IM NIRGENDWO&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://charlydavidson.blogspot.com/2010/12/b-seite-song-15-moglichkeiten-einer.html"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;B-Seite/Song 15: MÖGLICHKEITEN EINER INSEL&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://charlydavidson.blogspot.com/2010/12/b-seite-song-16-ikaros.html"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;B-Seite/Song 16: ÍKAROS&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://charlydavidson.blogspot.com/2010/12/b-seite-epitaph.html"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;B-Seite: EPITAPH&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Unter dem Titel &lt;a href="http://charlydavidson.blogspot.com/2010/11/seite-auslaufrille.html"&gt;AUSLAUFRILLE&lt;/a&gt; erschienen ergänzende Infos zum "Rocklegende"-Buch mit exklusiven Fotos!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;&lt;u&gt;Hinweis:&lt;/u&gt; Die auf der rechten Seite dieser Webseite aufgelisteten Links stehen zur Recherche und Information über die Rocklegende um Charly Davidson zur Verfügung. Aktuelle Informationen zum Buch "Charly Davidson - ROCKLEGENDE" erhält man &lt;a style="font-family: arial;" href="http://www.spiritofgermany.de/"&gt;HIER&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; im Blog "Spirit Of Germany".&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Wenn man auf die STREAMPAD-Leiste am unteren Bildschirmrand klickt, kann man verschiedene, bisher unveröffentlichte, Demoaufnahmen von Charly Davidson hören; unter &lt;a href="http://www.originalaufnahmen.de/"&gt;www.orginalaufnahmen.de&lt;/a&gt; erfährt man alles über Charlys reguläre CDs, Schallplatten und Tapes.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Charly Davidson Webteam&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2505778712536129224-337326621054139573?l=charlydavidson.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://charlydavidson.blogspot.com/feeds/337326621054139573/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://charlydavidson.blogspot.com/2010/04/neustart-der-online-leseprobe-ab-dem-1.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2505778712536129224/posts/default/337326621054139573'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2505778712536129224/posts/default/337326621054139573'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://charlydavidson.blogspot.com/2010/04/neustart-der-online-leseprobe-ab-dem-1.html' title='BLOGGBUCH INHALTSVERZEICHNIS'/><author><name>rainerWsauer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13967052938766529190</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TG4-GieMXsI/AAAAAAAAB5w/OiOYsfQvPDU/S220/rainerWsauer.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2505778712536129224.post-1089639521029817930</id><published>2010-01-10T22:52:00.001-08:00</published><updated>2010-10-08T02:53:15.223-07:00</updated><title type='text'>C-Seite/C I: CHARLY DAVIDSON WERKVERZEICHNIS</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SsmdbdCuBuI/AAAAAAAABKY/xBCNBA4YauY/s1600-h/ChD+Audiografie.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 275px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SsmdbdCuBuI/AAAAAAAABKY/xBCNBA4YauY/s400/ChD+Audiografie.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5389011524103571170" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:arial;font-size:78%;"  &gt;(Hinweis: Die nachfolgende Werkübersicht ist nicht mit der Werkübersicht des Buches "Charly Davidson - ROCKLEGENDE" identisch sondern wurde für die Internetnutzung erstellt)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Chronologisch-thematisches Hauptwerkverzeichnis Charly Davidsons auch unter Einbeziehung seiner als Karl David Korff veröffentlichten Hauptwerke nebst Angabe wichtiger verloren gegangener, angefangener, übertragener oder zweifelhafter Hauptwerke&lt;span style="font-size:85%;"&gt; (Radiosendungen ohne hinreichende künstlerisch-kreative Eigeninhalte sind nicht aufgeführt)&lt;/span&gt;. Nebenwerke sind als separater Link über die Hauptwerke abrufbar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:85%;"  &gt;chd 001 / CompactCassette / PRELUDE / 1976&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:georgia;font-size:85%;"  &gt;CDAF: &lt;a href="http://heimatkunde.blogspot.com/2010/08/cdaf-defore-deutsche-folk-rock_27.html"&gt;»DEFORE (Deutsche Elektro-Folk-Rock Experimente)«&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/StwKvXiJy3I/AAAAAAAABOI/hs-MFxKckpY/s1600-h/ChD+%2B+KDK+Prelude+Cassetten.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 90px; height: 400px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/StwKvXiJy3I/AAAAAAAABOI/hs-MFxKckpY/s400/ChD+%2B+KDK+Prelude+Cassetten.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5394198262570404722" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:85%;"  &gt;chd 002 / CompactCassette / PRELUDE / 1976&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:georgia;font-size:85%;"  &gt;CDAF: &lt;a href="http://heimatkunde.blogspot.com/2010/08/cdaf-tingeltangeltour.html"&gt;»BRANDZEICHEN«&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:85%;"  &gt;chd 003 / CompactCassette / PRELUDE / 1977&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:georgia;font-size:85%;"  &gt;CDAF: &lt;a href="http://heimatkunde.blogspot.com/2010/08/cdaf-brandzeichen.html"&gt;»TINGEL-TANGEL-TOUR« &lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:85%;"  &gt;chd 004 / CompactCassette / PRELUDE / 1977&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:georgia;font-size:85%;"  &gt;CDAF: &lt;a href="http://heimatkunde.blogspot.com/2010/08/cdaf-flying.html"&gt;»FLYING«&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:85%;"  &gt;chd 005 / CompactCassette / PRELUDE / 1977&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:georgia;font-size:85%;"  &gt;CDAF: &lt;a href="http://heimatkunde.blogspot.com/2010/08/cdaf-eh.html"&gt;»EH!«&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:85%;"  &gt;chd 006 / CompactCassette / PRELUDE / 1978&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:georgia;font-size:85%;"  &gt;FLIESSBAND: &lt;a href="http://heimatkunde.blogspot.com/2010/09/flieband-politrock.html"&gt;»POLITROCK«&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:85%;"  &gt;chd 007 / CompactCassette / PRELUDE / 1978&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:georgia;font-size:85%;"  &gt;KARL DAVID KORFF: &lt;a href="http://heimatkunde.blogspot.com/2010/08/karl-david-korff-elektromusik.html"&gt;»ELEKTROMUSIK«&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:85%;"  &gt;chd 008 / CompactCassette / PRELUDE / 1978&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:georgia;font-size:85%;"  &gt;KARL DAVID KORFF: &lt;a href="http://heimatkunde.blogspot.com/2010/08/karl-david-korff-last-chance-to-survive.html"&gt;»LAST CHANCE TO SURVIVE« &lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:85%;"  &gt;chd 009 / CompactCassette / PRELUDE / 1978&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:georgia;font-size:85%;"  &gt;CDAF: &lt;a href="http://heimatkunde.blogspot.com/2010/09/cdaf-last-songs.html"&gt;»LAST SONGS«&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:85%;"  &gt;chd 010 / Buch / bisher unveröffentlicht / 1979&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:georgia;font-size:85%;"  &gt;CHARLY DAVIDSON: »TAUSAND TRÄUME«&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:85%;"  &gt;chd 011 / Buch / bisher unveröffentlicht / 1981&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:georgia;font-size:85%;"  &gt;CHARLY DAVIDSON: »DER KOLLEKTOR«&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SsnlkD69r_I/AAAAAAAABK4/QV4IlAqta3c/s1600-h/ChD+Cover+01-05.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 80px; height: 400px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SsnlkD69r_I/AAAAAAAABK4/QV4IlAqta3c/s400/ChD+Cover+01-05.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5389090836816179186" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:85%;"  &gt;chd 012 / LP + später CD / BLUE LIPS RECORDS / 1982&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:georgia;font-size:85%;"  &gt;CHARLY DAVIDSON: &lt;a href="http://heimatkunde.blogspot.com/2006/09/dl50t-10kontakt-aufnahme.html"&gt;»KONTAKTAUFNAHME«&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:85%;"  &gt;chd 013 / S + später CDS / BLUE LIPS RECORDS / 1982&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:georgia;font-size:85%;"  &gt;CHARLY DAVIDSON: »LÄNGERFEST / VIVA CARO -instrumental-«&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:85%;"  &gt;chd 014 / LP + später CD / BLUE LIPS RECORDS / 1983&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:georgia;font-size:85%;"  &gt;CHARLY DAVIDSON: &lt;a href="http://heimatkunde.blogspot.com/2006/09/dl50t-11konflikttraining-vol-1.html"&gt;»DAS KLEINE MAL«&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:85%;"  &gt;chd 015 / LP + später CD / BLUE LIPS RECORDS / 1984 / D: P09&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:georgia;font-size:85%;"  &gt;CHARLY DAVIDSON: &lt;a href="http://heimatkunde.blogspot.com/2006/09/dl50t-1311-september-texte-1.html"&gt;»ZEICHENSPRACHE«&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:85%;"  &gt;chd 016 / S + später CDS / BLUE LIPS RECORDS / 1984 / D: P05&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:georgia;font-size:85%;"  &gt;CHARLY DAVIDSON: »BUSCHMANN / MILCHMANN«&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:85%;"  &gt;chd 017 / S + später CDS / BLUE LIPS RECORDS / 1984 / D: P11&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:georgia;font-size:85%;"  &gt;CHARLY DAVIDSON: »HAST DU JEMALS DEN REGEN GESEHEN? /&lt;br /&gt;DOLMETSCHER -a capella-«&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:85%;"  &gt;chd 018 / S + später CDS / BLUE LIPS RECORDS / 1984 / D: P11&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:georgia;font-size:85%;"  &gt;CHARLY DAVIDSON: »MAN SOLL NICHT ALLES MACHEN, WAS GUT RIECHT / OHNE DICH«&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:85%;"  &gt;chd 019 / DoLP + später DoCD / BLUE LIPS RECORDS / 1984 / D: P09&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:georgia;font-size:85%;"  &gt;CHARLY DAVIDSON &amp;amp; BEGLEITUNG: &lt;a href="http://heimatkunde.blogspot.com/2006/09/dl50t-1411-september-texte-2.html"&gt;»VERFOLGT UND TROTZDEM AUFGENOMMEN«    &lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:85%;"  &gt;chd 020 / S + später CDS / BLUE LIPS RECORDS / 1985 / D: P14&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:georgia;font-size:85%;"  &gt;CHARLY DAVIDSON &amp;amp; BEGLEITUNG: »ICH BIN EIN AFFE / KONTAKTAUFNAHME -live-«    &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:85%;"  &gt;chd 021 / Buch / ororor Verlag / 1984&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:georgia;font-size:85%;"  &gt;CHARLY DAVIDSON: »AUTO-DIDAKT«&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:85%;"  &gt;chd 022 / LP + später CD / GLOBA Schallplatten GmbH / 1986 / D: P02&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:georgia;font-size:85%;"  &gt;CHARLY DAVIDSON: &lt;a href="http://heimatkunde.blogspot.com/2006/09/dl50t-1511-september-texte-3.html"&gt;»LICHTBLICK«&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:85%;"  &gt;chd 023 / S + später CDS / GLOBA Schallplatten GmbH / 1986 / D: P03&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:georgia;font-size:85%;"  &gt;CHARLY DAVIDSON: »KEINER LIEBT DICH, WIESO ICH? / NIEMAND WEINT (SO SCHÖN WIE DU)«    &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:85%;"  &gt;chd 024 / S + später CDS / GLOBA Schallplatten GmbH / 1986 / D: P05&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:georgia;font-size:85%;"  &gt;CHARLY DAVIDSON: »ALLE AUF EINEN / GESPENSTER GIBT’S DOCH NICHT«    &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:85%;"  &gt;chd 025 / S + später CDS / GLOBA Schallplatten GmbH / 1986 / D: P06&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:georgia;font-size:85%;"  &gt;CHARLY DAVIDSON: »LICHTJAHRE / RICHTUNG SONNENUNTERGANG«&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:85%;"  &gt;chd 026 / Hörspiel / HESSISCHER RUNDFUNK / 1986&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:georgia;font-size:85%;"  &gt;CHARLY DAVIDSON (nach Dylan Thomas): »&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/TIetEliXcjI/AAAAAAAACEs/ztQgZUWpHRY/s1600/ChD+-+Unter+dem+Milchwald.jpg"&gt;UNTER DEM MILCHWALD&lt;/a&gt;«&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SsnlvQdOj2I/AAAAAAAABLA/jn2HMoMW7zI/s1600-h/ChD+Cover+06-10.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 80px; height: 400px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_1MB4MKmaTc8/SsnlvQdOj2I/AAAAAAAABLA/jn2HMoMW7zI/s400/ChD+Cover+06-10.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5389091029159677794" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:85%;"  &gt;chd 027 / LP + später CD / GLOBA Schallplatten GmbH / 1987 / D: P08&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:georgia;font-size:85%;"  &gt;CHARLY DAVIDSON: &lt;a href="http://heimatkunde.blogspot.com/2006/09/dl50t-1611-september-texte-4.html"&gt;»SO! ZUSAGEN«&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:85%;"  &gt;chd 028 / S + später CDS / GLOBA Schallplatten GmbH / 1987 / D: P06&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:georgia;font-size:85%;"  &gt;CHARLY DAVIDSON: »SPHÄRENRAUSCH / SO … ZUSAGEN«&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:85%;"  &gt;chd 029 / LP + EP + CD / GLOBA United / 1988 / D: P28 / UK: P03&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:georgia;font-size:85%;"  &gt;KARL DAVID KORFF: &lt;a href="http://heimatkunde.blogspot.com/2010/08/karl-david-korff-korff-musik.html"&gt;»KORFF MUSIK«&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:85%;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;alternativ außerhalb von Deutschland:&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:85%;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:georgia;font-size:85%;"  &gt;KARL DAVID KORFF: &lt;a href="http://heimatkunde.blogspot.com/2010/08/karl-david-korff-korff-musik-hysterical.html"&gt;»KORFF MUSIK - The Hysterical Tapes Vol.I«&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:85%;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:georgia;font-size:85%;"  &gt;KARL DAVID KORFF: &lt;a href="http://heimatkunde.blogspot.com/2010/08/karl-david-korff-korff-musik-hysterical_24.html"&gt;»KORFF MUSIK - The Hysterical Tapes Vol.II«&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:85%;"  &gt;chd 030 / LP + CD / GLOBA Schallplatten / 1989 / D: P03&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:georgia;font-size:85%;"  &gt;CHARLY DAVIDSON: &lt;a href="http://heimatkunde.blogspot.com/2006/09/dl50t-1711-september-texte-5.html"&gt;»VIEL SPASS«&
